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Ungezähmte Nacht

Originaltitel: Lair of the Lion.
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Produktdetails

Titel: Ungezähmte Nacht
Autor/en: Christine Feehan

EAN: 9783838745886
Format:  EPUB
Originaltitel: Lair of the Lion.
Übersetzt von Ulrike Moreno
Lübbe

14. Februar 2014 - epub eBook - 480 Seiten

DIE SCHÖNE - Die verarmte Adlige Isabella Vernaducci würde alles tun, um ihren Bruder zu retten - selbst sich in die Fänge des berüchtigten Nicolai DeMarco zu begeben.

DAS BIEST - Gerüchte und Geheimnisse umgeben den mächtigen Fürsten. Man flüstert, der Mann mit der wilden Löwenmähne und den brennenden Bernsteinaugen sei kein Mensch.

DAS VERSPRECHEN - Im Tausch für das Leben ihres Bruders verspricht Isabella, den geheimnisvollen Mann zu heiraten. Doch was als Geschäft beginnt, wird bald sehr viel mehr ...

KAPITEL EINS


Heulend fuhr der Wind durch den schmalen Pass und durchdrang mit seiner bitteren Kälte Isabella Vernaduccis abgetragenes Cape. Fröstelnd zog sie den langen, pelzgefütterten Umhang noch fester um sich und blickte besorgt zu den hohen Felswänden auf, die sich rechts und links von ihr erhoben. Kein Wunder, dass Don DeMarcos Armee noch nie im Kampf besiegt worden war. Es war unmöglich, diese Furcht erregenden Felsen zu erklimmen, die glatt und steil aufragten wie bis in den Himmel reichende Türme.

Da war etwas Dunkles, das an Isabella nagte, ein Eindruck von Gefahr, der sich in den letzten Stunden ihrer Reise immer mehr verstärkt hatte. In der Hoffnung, ein wenig Schutz vor dem unerbittlichen Wind zu erlangen, beugte sie den Kopf tief über die Mähne ihres Pferdes. Ihr Führer war schon vor Stunden umgekehrt und hatte es ihr überlassen, allein den Weg durch den schmalen, kurvigen Pass zu finden. Ihr Pferd war nervös, warf den Kopf zurück und tänzelte schreckhaft hin und her, was alles darauf hinwies, dass es womöglich auch noch durchgehen würde. Isabella hatte das Gefühl, dass irgendetwas, das nur gerade eben außer Sicht war, neben ihnen herlief. Sie konnte ein gelegentliches Grunzen hören, das fast wie ein Husten war – auf jeden Fall ein sehr seltsames Geräusch, das sie noch nie zuvor vernommen hatte.

Isabella beugte sich noch weiter vor und flüsterte ihrem Pferd leise, beruhigende Worte in das nervös zuckende Ohr. Ihre Stute war an sie gewöhnt und vertraute ihr, und obwohl sie am ganzen Körper zitterte, versuchte sie tapfer, den Weg fortzusetzen. Eispartikel stachen wie aufgebrachte Bienen auf Pferd und Reiterin ein, worauf die Stute erschauderte, aber auch weiterhin gehorsam einen Huf vor den anderen setzte.

Isabella war wiederholt vor der Gefahr gewarnt worden, vor allem der
durch die wilden Tiere, die frei in den Alpen umherstreiften, doch sie hatte keine andere Wahl gehabt, als sich trotzdem dorthin zu begeben. Irgendwo weiter vor ihr war der einzige Mann, der ihren Bruder vielleicht noch retten konnte. Isabella hatte alles aufgegeben, um hierherzukommen, und würde jetzt bestimmt nicht wieder umkehren. Sie hatte alles verkauft, was sie an Wertsachen besaß, um diesen einen Mann zu finden, ihr letztes Geld dem Führer gegeben und seit zwei Tagen weder etwas gegessen noch geschlafen. Doch das einzig Wichtige im Augenblick war, diesen Don zu finden. Einen anderen Ausweg gab es nicht; sie musste ihn finden und von ihm empfangen werden, egal, wie schwer erreichbar, gefährlich oder mächtig dieser Mann war.

Selbst seine eigenen Leute, die ihm so treu ergeben waren, dass sie sich weigerten, ihr zu helfen, hatten sie gewarnt und ihr geraten, sich von dem Tal fernzuhalten. Don DeMarcos Ländereien waren nahezu grenzenlos, seine Güter riesig. In Dörfern und Siedlungen wurde viel getuschelt über den Mann, auf dessen Schutz die Leute sich verließen, den sie aber auch mehr als jeden anderen fürchteten. Sein Ruf war legendär. Und tödlich. Er galt als unbesiegbar. Ganze Armeen, die versucht hatten, in seine Herrschaftsgebiete einzumarschieren, waren unter Schnee- oder Gesteinslawinen begraben worden. Seine Feinde starben einen schnellen, brutalen Tod. Isabella war trotz aller Warnungen, trotz des Wetters, aller Unfälle und Hindernisse fest auf ihrem Weg geblieben. Sie würde nicht umkehren, egal, wie die Stimmen in dem Wind sie anheulten oder wie eisig kalt der Sturm war. Sie würde diesen Don DeMarco sehen.

Grimmig blickte sie zu den dunklen Wolken auf. »Ich werde dich finden. Und dich sprechen«, schrie sie dem Himmel ihre eigene Herausforderung zu. »Ich bin eine Vernaducci, und wir Vernaduccis geben nie
mals auf.« Es war ein absurder Gedanke, aber trotzdem war sie nahezu sicher, dass der Besitzer des großartigen Palazzos, zu dem sie unterwegs war, sogar das Wetter befehligte und ihr Hindernisse in den Weg legte. Ein Geräusch, das sich wie das Knirschen von Gestein anhörte, erregte ihre Aufmerksamkeit, und sie wandte den Kopf und blickte sich stirnrunzelnd nach einem besonders steilen Hang hinter ihr um. Steine rollten den Berg hinunter und rissen dabei andere, noch größere Gesteinsbrocken los. Ihr Pferd machte einen Satz nach vorn und wieherte erschrocken, als ein Hagel von Steinen auf sie herunterprasselte. Isabella hörte das Poltern der Pferdehufe auf dem harten Boden, als das Tier um Halt kämpfte, und spürte, wie seine mächtigen Muskeln sich unter ihr zusammenzogen, als die Stute mit aller Kraft versuchte, zwischen den herumrollenden Steinen auf den Beinen zu bleiben. Isabellas Finger waren schon fast taub, doch sie umklammerte die Zügel noch fester. Sie durfte auf gar keinen Fall aus dem Sattel fallen! Zu Fuß würde sie die bittere Kälte und die Attacken der Wolfsrudel, die das Gebiet durchstreiften, gewiss nicht überleben. Ihr Pferd bockte steifbeinig und auf allen vieren, und jede Bewegung erschütterte Isabella, bis sogar ihre Zähne von dem Aufeinanderschlagen schmerzten.

Es war mehr Verzweiflung als Erfahrung, was sie im Sattel festhielt. Der Wind peitschte ihr Gesicht, bis ihre Augen tränten und ihr fest geflochtenes Haar von der Wut des Sturmes zu einem wilden Durcheinander langer, seidiger Strähnen losgerissen wurde. Isabella stieß ihrer Stute die Stiefelspitzen in die Flanken und trieb sie an, um so schnell wie möglich den Gebirgspass hinter sich zu lassen. Der Winter nahte mit großen Schritten und würde noch heftigere Schneefälle mitbringen. Ein paar Tage später hätte sie es nicht mehr durch den schmalen Pass gesc
hafft.

Fröstelnd und zähneklappernd trieb sie ihr Pferd über den kurvenreichen Pfad. Sowie der Pass hinter ihr lag, fiel der steil aufragende Berg zu ihrer Linken zu einem schmalen, zerbröckelnden und alles andere als stabil aussehenden Vorsprung ab. In der Tiefe unten konnte sie scharfkantige Felsen sehen. Falls ihr Pferd den Halt verlor, würde sie einen Sturz nicht überleben. Isabella zwang sich, ruhig zu bleiben und sich so dicht wie möglich am Berg zu halten, bis ihre Stiefel an dem Fels entlangschrammten. Wieder fielen kleine Steine von oben herab, rollten und hüpften über den schmalen Felsvorsprung, auf dem sie sich befand, und stürzten in den leeren Raum hinab.

Und da verspürte sie mit einem Mal ein seltsames Gefühl der Desorientierung, als bewegte sich die Erde und verschöbe sich … als wäre irgendetwas, das man besser ruhen ließe, durch ihren Eintritt in das Tal erwacht. Mit frischer Wut riss und zerrte der Wind an ihr, während Eiskristalle ihr das Gesicht und jeden Zentimeter unbedeckter Haut zerstachen. Stoisch ritt Isabella jedoch noch eine Stunde weiter, obwohl der Sturm aus allen Richtungen auf sie einstürmte. Er war heftig, brutal und schien sich ausschließlich auf sie zu konzentrieren. Über ihr ballten sich noch dunklere Wolken zusammen, statt von dem Wind vertrieben und aufgelöst zu werden. Isabellas Hände um die Zügel verkrampften sich zu Fäusten. Es hatte hundert Verzögerungstaktiken gegeben – kleinere Zwischenfälle, Unfälle, das Geräusch von scheußlichen, im Wind murmelnden Stimmen und seltsame, giftige Gerüche. Und natürlich auch das Geheul von Wölfen. Das Schlimmste jedoch war das schaurige, weit entfernte Brüllen eines ihr unbekannten Tieres gewesen.

Aber sie konnte und würde nicht umkehren. Sie hatte keine andere Wahl, als ihre Reise fortzusetze
n. Langsam neigte sie sogar dazu, die beängstigenden Geschichten zu glauben, die über diesen Don erzählt wurden. Er sei geheimnisvoll, unnahbar, düster und gefährlich, hieß es – ein Mann, dem man besser aus dem Weg ging. Manche sagten, er beherrschte sogar den Himmel, und die Tiere darunter gehorchten ihm. Doch wen kümmerte das schon? Sie musste diesen Mann erreichen und sich auf Gedeih oder Verderb seiner Gnade anheimgeben, wenn es nicht anders ging.

Das Pferd bog um die nächste Kurve, und Isabella verschlug es den Atem. Sie war da! Sie hatte es geschafft. Die Festung war sehr real und keineswegs nur ein Fantasiegebilde. Zum Teil aus Fels, zum Teil aus purem Marmor, ragte sie zwischen den Bergen auf, ein regelrechter Palazzo, geradezu unglaublich groß und weitläufig, soweit sie sehen konnte. Er strahlte jedoch etwas Böses aus in der zunehmenden Abenddämmerung und mit seinen unglaublich vielen Fenstern, die wie leere Augen in den peitschenden Wind hinausstarrten. Das mehrere Stockwerke hohe Gebäude war mit langen Wehrgängen, runden Türmchen und mächtigen Wachtürmen versehen. Isabella konnte große, steinerne Löwen sehen, die die Türme bewachten, und Stein-Harpyien mit rasiermesserscharfen Schnäbeln, die auf den Balken hockten. Leere, aber alles sehende Augen starrten sie aus jeder Richtung an und beobachteten sie still.

Ihre Stute tänzelte wieder nervös, warf den Kopf zurück und verdrehte furchtsam die großen Augen. Isabellas Herz begann so laut zu pochen, dass es ihr in den Ohren dröhnte. Sie hatte es geschafft und hätte eigentlich erleichtert sein müssen, doch sie konnte die in ihr aufsteigende Furcht nicht unterdrücken. Ihr war etwas gelungen, das als unmöglich galt. Sie war mitten in der Wildnis, und was auch immer für eine Art von Mann hier lebte, musste den Legenden nach e
benso ungezähmt sein wie das Land, über das er herrschte.

Isabella schob trotzig das Kinn vor, als sie aus dem Sattel glitt und sich daran festhielt, um nicht hinzufallen. Ihre Füße waren taub, ihre Beine wacklig und kaum noch in der Lage, sie zu tragen. Für eine kleine Weile blieb sie stehen, atmete tief ein und aus und wartete, bis ihre Kräfte wiederkehrten. Dabei starrte sie zu dem castello auf und biss sich auf die Unterlippe. Jetzt, da sie tatsächlich hier war und ihn gefunden hatte, wusste sie nicht, wie sie sich...


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