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Colours of Love 03 - Verloren

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Produktdetails

Titel: Colours of Love 03 - Verloren
Autor/en: Kathryn Taylor

EAN: 9783838746845
Format:  EPUB
Lübbe

17. Januar 2014 - epub eBook - 335 Seiten

Ein Besuch in Rom? Für die junge Britin Sophie Conroy ist das immer etwas ganz Besonderes. Doch nie hätte sie auch nur geahnt, was in der Ewigen Stadt diesmal auf sie wartet. Die Begegnung mit dem sündhaft attraktiven Kunstprofessor Matteo Bertani erschüttert ihr ganzes Leben, zeigt ihr neue Dimensionen der Lust. Bald verliert Sophie sich rettungslos in ihren Gefühlen - und ignoriert jede Warnung...

Aber als Matteo trotz aller Leidenschaft distanziert, fast abweisend bleibt, ahnt auch Sophie: Sein Herz ist nicht frei...

1


Ich schwebe. Und obwohl ich weiß, dass ich diesen Zustand dringend ändern muss, kann ich nicht. Noch nicht. Erst muss sich mein Herz wieder beruhigen, das beängstigend schnell schlägt. Aber ich dachte ja vor einer Sekunde noch, dass ich mir beim Sturz von der Treppe den Hals brechen werde.

Atmen wäre auch gut, tief durchatmen, weil mir nichts passiert ist. Geht nur gerade leider nicht. Ich scheine aus irgendeinem Grund vergessen zu haben, wie man seinen Brustkorb mit Luft füllt. Eigentlich kann ich nichts anderes tun, als den Mann anzustarren, der mit gerunzelter Stirn auf mich herunterblickt.

Das Licht der Abendsonne, die durch das Fenster hereinscheint, lässt seine dunkelblonden Haare golden schimmern, und das passt absolut perfekt zu seinen ungewöhnlichen Augen, die in einem warmen Bernstein-Ton leuchten. Und dieses Gesicht … wie gemeißelt, ehrlich. Hohe Wangenknochen, gerade Nase, geschwungene Lippen. Wie eine von diesen Männerstatuen aus Marmor, von denen es hier in Rom so viele gibt. Okay, seine Haare sind vielleicht ein bisschen zu lang, fallen ihm in die Stirn. Aber trotzdem … so wahnsinnig gut sieht doch in Wirklichkeit niemand aus. Was mich kurz befürchten lässt, dass ich vielleicht doch gefallen bin und längst im Koma liege.

»Tutto a posto?«, fragt der Mann mit tiefer, sehr realer Stimme und wendet leicht den Kopf, um an mir herunterzusehen – vermutlich um sich selbst davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung ist mit mir. Und als er das tut, bemerke ich eine Narbe seitlich an seinem Hals. Sie ist gezackt und hell und beginnt tief, kurz über dem Schlüsselbein. Sehen, wie weit sie sich über seine Brust zieht, kann ich nicht, weil sie im offenen Kragen seines weißen Hemdes verschwindet, aber die entsprechende Wunde ist keine Kleinigkeit gewesen. Irgendwas muss ihn da mal ü
bel erwischt haben. Die Narbe entstellt ihn allerdings nicht. Sie macht ihn eigentlich nur – echter.

Er ist ja auch echt, Sophie, erinnere ich mich, und schlucke, als das Gefühl, das mir der Schock kurzfristig geraubt hat, mit einem Schlag in meinen Körper zurückkehrt. Plötzlich spüre ich deutlich die großen Hände des Mannes im Rücken, die mich halten, und merke zum ersten Mal, dass ich meine eigenen Hände aus Reflex in den Ärmel und das Revers seines beigefarbenen Anzugsakkos gekrallt habe.

Und erst jetzt, mit einigen Sekunden Verzögerung, wird mir wirklich klar, was passiert ist und wie leichtsinnig es von mir war, mich auf der Treppe auf Zehenspitzen zu stellen, ohne mich festzuhalten. Ich wollte mir das Bild genauer ansehen, das an der Wand hängt, doch als ich dann noch einen kleinen Schritt nach vorne gemacht habe, bin ich auf den Stoff meines langen Kleides getreten, umgeknickt und gefallen. Und jetzt liege ich in den Armen dieses Mannes, der hinter mir die Treppe raufgegangen ist und mich zum Glück aufgefangen hat, bevor irgendetwas Schlimmes passieren konnte. In den Armen dieses fremden Mannes, dem ich verstörend nah bin und der mir problemlos tief in mein Dekolletee blicken kann. Was mich endlich wieder zu Atem kommen lässt.

»Ja, alles in Ordnung«, murmele ich und versuche, mit brennenden Wangen zurück auf die Füße zu kommen. Er hilft mir dabei, doch als ich stehe, hält er mich weiter an den Oberarmen fest, so als würde er mir nicht zutrauen, dass ich das auch alleine kann. Eine korrekte Einschätzung, leider, denn ich fühle mich ganz schön zittrig. Neben uns gehen weitere Gäste die Treppe nach oben, wo der Empfang bestimmt schon in vollem Gange ist, und sehen mich und ihn neugierig an.

Na super, Sophie, denke ich, frustriert darüber, dass dieser wichtige Abend gleich mit so
einem peinlichen Ausrutscher anfängt. Ich kann gar nicht sagen, was mich mehr aus der Bahn geworfen hat – der Sturz an sich oder die Tatsache, dass ich überhaupt gefallen bin. So was passiert mir sonst nie. Ich bin nicht tollpatschig und ich gehöre auch nicht zu diesen Frauen, die Männern gerne hilflos in die Arme sinken – ganz sicher nicht. Das lag nur an dem Kleid, dessen dünne Träger ich unglücklich wieder zurechtrücke, weil sie verrutscht sind.

Es ist eigentlich ein Traum – rot und lang und aus weich fallendem Chiffon. Deshalb konnte ich nicht widerstehen, als ich es heute Morgen in der Nähe der Via Nazionale in einer Boutique entdeckt habe. Zu Hause in London hätte ich so ein Modell wahrscheinlich nicht gekauft. Da trage ich zu solchen geschäftlichen Terminen eher schlichte, elegante Etuikleider oder Kostüme, von denen ich auch welche mithabe. Aber hier in Rom kamen mir die alle so langweilig vor. Und außerdem war es auf einen wirklich erschwinglichen Preis heruntergesetzt, und ich fand, dass das Rot sehr gut zu meinen dunklen Haaren passt, deshalb musste ich es einfach haben. Ich konnte ja nicht ahnen, dass sich der ungewohnt lange Rock als eine so üble Stolperfalle erweisen würde.

»Sie können mich jetzt loslassen«, sage ich einen Hauch zu ungehalten zu dem Mann, der mich interessiert betrachtet, und schiebe schnell ein freundlicheres »Danke« hinterher. Er kann schließlich nichts dafür, dass ich mich über meine eigene Ungeschicklichkeit ärgere. Außerdem schulde ich ihm wirklich was. Ich hätte mir übel wehtun können bei dem Sturz, den seine schnelle Reaktion verhindert hat.

Erst dann fällt mir auf, dass ich das alles auf Englisch gesagt habe und er mich vielleicht gar nicht verstanden hat. Auch wenn er nicht aussieht wie der typische Italiener, sagt mein Gefühl mir, da
ss er einer ist – seine Aussprache klang gerade nämlich ziemlich authentisch. Doch als ich ansetzen will, den Satz – zur Sicherheit – noch einmal in der Landessprache zu wiederholen, lächelt er, was ein extrem attraktives Grübchen auf seiner rechten Wange erscheinen und mich schon wieder starren lässt.

»Auf Ihre Verantwortung«, sagt er in lupenreinem Englisch – so viel dazu – und nimmt die Hände von meinen Armen. Dann bückt er sich und hebt meine Clutchbag auf, die auf den Stufen liegt. Er reicht sie mir und beugt sich leicht vor, und jetzt, wo ich wieder atme, nehme ich den Duft seines Aftershaves wahr, das herb ist und sehr angenehm und mir ein bisschen zu Kopf steigt. »Passen Sie nur auf«, fügt er hinzu und sein ohnehin schon sehr charmantes Lächeln vertieft sich. »Kunst ist etwas Wunderbares, aber Ihr Leben sollten Sie dafür nicht riskieren.«

Er flirtet mit mir, das ist ziemlich eindeutig, und ich bin anfälliger dafür als sonst, wahrscheinlich weil mir der Schock noch so in den Gliedern sitzt. Deshalb bin ich froh, dass er von sich aus einen Schritt zurücktritt und nach oben zu dem Bild an der Wand sieht, das ich gerade so intensiv betrachtet habe. Offenbar will er sich davon überzeugen, was es war, das meinen Fast-Sturz verursacht hat. Als ich seinem Blick folge, spüre ich, wie mich erneut Aufregung erfasst.

Das Bild ist eins von vielen Kunstwerken – Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen –, die die Eingangshalle schmücken. Jedes einzelne lässt mein Herz höher schlagen, aber das da oben hat es mir ganz besonders angetan. Wenn es das ist, was ich vermute, dann hat sich der weite Weg von London nach Rom schon gelohnt.

»Ich schätze, das verstehen Sie nicht, aber Kunst ist mein Leben«, erkläre ich dem Mann lächelnd, ohne den Blick von
dem Bild zu wenden. »Und für einen Joseph Severn muss man schon mal was riskieren.«

Ganz sicher bin ich natürlich nicht, dafür müsste ich das Gemälde genauer in Augenschein nehmen. Aber ich könnte schwören, dass es von dem englischen Maler stammt, an den man sich vor allem deshalb erinnert, weil er der beste Freund von John Keats war, einem der bedeutendsten Dichter der englischen Romantik – und meinem Lieblingsdichter. Niemals hätte ich erwartet, hier, in dieser Villa in Rom, ein Bild von Severn zu finden, aber es steigert meine Vorfreude auf das, was ich vielleicht noch entdecken werde.

Oh, hoffentlich klappt es, denke ich und schicke schnell ein Stoßgebet zum Himmel, dass unser Auktionshaus den Zuschlag erhält und wir die Kunstwerke aus diesem Haus versteigern dürfen. Nicht, dass es uns schlecht ginge, das nicht. Aber wir erholen uns gerade von einem schwierigen finanziellen Engpass und können einen neuen, attraktiven Auftrag sehr gut gebrauchen. Die Lage auf dem Kunstmarkt ist derzeit generell angespannt, und ohne interessante Angebote, die Bieter anlocken, funktioniert es nun mal nicht. Außerdem könnten wir unsere Kontakte nach Italien dadurch endlich entscheidend auszubauen – eine Gelegenheit, auf die ich schon lange warte. Auf internationaler Ebene müssen wir nämlich unbedingt aktiver werden, damit uns die Konkurrenz auf Dauer nicht übertrumpft. Nur wie soll das gehen, wenn Dad und ich nie länger als ein paar Tage von zu Hause weg sein können?

Hastig beiße ich mir auf die Lippe und zwinge meine Gedanken in andere Bahnen. Weil ich weiß, dass es ungerecht ist, und weil ich Selbstmitleid hasse. Die Dinge sind nun mal, wie sie sind, und es hilft nichts, darüber zu jammern.

Mit einem leisen Seufzen wende ich mich wieder dem Mann zu, der auf meine Bemerkung noch nichts gesagt hat. Er betrachtet wieder
mich, und der Ausdruck in seinen Augen ist anders. Sein Interesse, das vorher trotz seines strahlenden Lächelns eher beiläufig war, ist jetzt echt, das spüre ich – und mein Herz klopft ein kleines bisschen schneller, als unsere Blicke sich begegnen. Es würde helfen, wenn ich ihn nicht so attraktiv fände. Aber zum Glück habe ich jahrelange Übung darin, mir nicht anmerken zu lassen, wie es tatsächlich in mir aussieht, deshalb kann ich das hoffentlich verbergen.

»Sie kennen sich mit Kunst aus?« Es ist eher eine Feststellung als eine...


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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Aufreibend! - von missy 71 - 15.02.2014 zu Kathryn Taylor „Colours of Love 03 - Verloren“
Sophie arbeitet hart für das Auktionshaus ihrer Familie. Da kann dieser Auftrag in Italien nur helfen. Jedoch hat sie nicht mit Matteo gerechnet. Dieser gibt ihr sofort zu verstehen, dass er alles unternehmen wird um diesen Auftrag zu behindern. Als sie ihn dann näher kennenlernt, wird es auch nicht leichter und so begleitet eine Dramatik die gesamte Geschichte. Schön!!
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