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Das Komplott

Originaltitel: The Racketeer.
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Produktdetails

Titel: Das Komplott
Autor/en: John Grisham

EAN: 9783641109509
Format:  EPUB
Originaltitel: The Racketeer.
Übersetzt von Bea Reiter, Imke Walsh-Araya, John Grisham
Heyne Verlag

12. August 2013 - epub eBook - 464 Seiten

Wenn nichts ist, wie es scheint

Malcolm Bannister, in seinem früheren Leben Anwalt in Winchester, Virginia, sitzt wegen Geldwäsche zu Unrecht im Gefängnis. Die Hälfte der zehnjährigen Strafe hat er abgesessen, als sich das Blatt wendet. Ein Bundesrichter und seine Geliebte wurden ermordet aufgefunden. Es gibt weder Zeugen noch Spuren, und das FBI steht vor einem Rätsel - bis Bannister auf den Plan tritt. Als Anwalt mit Knasterfahrung kennt er viele Geheimnisse, darunter auch die Identität des Mörders. Dieses Wissen will er gegen seine Freiheit eintauschen.

Er hat schon bessere Tage gesehen. Einst ein glücklich verheirateter Kleinstadtanwalt, findet sich Malcolm Bannister im Gefängnis Frostburg wieder, wegen angeblicher Geldwäsche zu zehn Jahren Haft verurteilt. Fünf davon hat er bereits abgesessen. Lange Jahre, die ihn seine Zulassung als Anwalt, seine sozialen Kontakte, seine Ehe und die Beziehung zu seinem Sohn kosteten. Die Zeit im Gefängnis vertreibt Bannister sich als Bibliothekar und juristischer Ratgeber für andere Insassen. Erfüllt ist er von diesen Aufgaben nicht, ihn beschäftigt nur ein einziger Gedanke: so schnell wie möglich raus aus dem Knast. Die Gelegenheit dazu bietet sich, als der betagte Bundesrichter Ray Fawcett mit seiner jungen Freundin erschossen aufgefunden wird. Die Ermittler stehen unter Druck. Genau auf diesen Moment hat Malcolm Bannister gewartet. Er bietet dem FBI einen Deal an: Er liefert den Namen des Mörders und wird im Gegenzug sofort freigelassen. Das FBI nimmt das Angebot an. Bannister beginnt ein neues Leben. Und damit nimmt eine teuflische Intrige ihren Lauf.

John Grisham hat 31 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

1

Ich bin Anwalt und sitze im Gefängnis. Wie es dazu kam, ist eine lange Geschichte.

Ich bin dreiundvierzig Jahre alt und habe die Hälfte einer zehnjährigen Haftstrafe abgesessen, die mir von einem charakterschwachen, scheinheiligen Richter in Washington, D. C., aufgebrummt wurde. Sämtliche Berufungen, die ich eingelegt habe, wurden abgelehnt, und in meinem vollständig geplünderten Arsenal ist kein Prozedere, keine obskure Gesetzesbestimmung, keine Formsache, kein Schlupfloch und kein Ave-Maria mehr übrig. Ich habe nichts mehr. Da ich mich mit dem Gesetz auskenne, könnte ich das tun, was viele Häftlinge tun: die Gerichte mit Stapeln sinnloser Anträge, Schriftsätzen und anderen Eingaben blockieren. Aber das würde mir auch nicht helfen. Mir wird nichts mehr helfen. Ich habe keine Hoffnung, dass ich vor Ablauf der fünf Jahre aus dem Gefängnis komme, es sei denn, mir werden am Ende meiner Haftstrafe ein paar lausige Wochen wegen guter Führung erlassen. Bis jetzt ist mein Verhalten mustergültig gewesen.

Eigentlich sollte ich mich nicht Anwalt nennen, da ich es genau genommen nicht bin. Kurz nach meiner Verurteilung trat die Anwaltskammer von Virginia in Aktion und entzog mir die Zulassung. Der Grund dafür ist schwarz auf weiß nachzulesen: Eine Verurteilung wegen eines schweren Verbrechens zieht automatisch den Ausschluss aus der Anwaltskammer nach sich. Diese Disziplinarmaßnahme wurde ordnungsgemäß im Anwaltsregister von Virginia veröffentlicht. In jenem Monat wurden drei von uns ausgeschlossen, was in etwa
dem Durchschnitt
entspricht.

In meiner kleinen Welt bin ich jedoch als Knastanwalt bekannt, und als solcher verbringe ich mehrere Stunden am Tag damit, meinen Mitgefangenen bei deren rechtlichen Problemen zu helfen. Ich analysiere ihre Berufungen und stelle Anträge. Ich verfasse einfache Testamente und die eine oder andere Besitzurkunde. Ich sehe Verträge für Häftlinge durch, die wegen Wirtschaftsverbrechen einsitzen. Ich habe den Staat wegen berechtigter Beschwerden verklagt, aber nie wegen ungerechtfertigter. Und es gibt eine Menge Scheidungen.

Acht Monate und sechs Tage nachdem ich meine Strafe angetreten hatte, bekam ich einen dicken Umschlag. Häftlinge lechzen geradezu nach Post, aber auf dieses Päckchen hätte ich verzichten können. Es kam von einer Anwaltskanzlei in Fairfax, Virginia. Sie vertrat meine Frau, die sich – was für eine Überraschung – scheiden lassen wollte. Innerhalb weniger Wochen war Dionne von einer treu sorgenden Gattin, die für immer bei mir zu bleiben versprochen hatte, zu einem flüchtenden Opfer mutiert, das seine Ehe so schnell wie möglich beenden wollte. Ich konnte es nicht glauben. Fassungslos las ich die Unterlagen, mit weichen Knien und feuchten Augen, und als ich befürchtete, in Tränen auszubrechen, rannte ich in meine Zelle zurück, um ungestört zu sein. Im Gefängnis gibt es eine Menge Tränen, die aber stets im Verborgenen vergossen werden.

Als ich von zu Hause wegging, war Bo sechs Jahre alt. Er war unser einziges Kind, aber mehr waren in Planung. Die Rechnung ist ganz einfac
h, und ich habe sie
zigmal gemacht: Wenn ich rauskomme, wird er sechzehn Jahre alt sein, ein Teenager mitten in der Pubertät, und ich werde zehn der wichtigsten Jahre, die ein Vater mit seinem Sohn verbringen kann, verpasst haben. Bis sie zwölf Jahre alt sind, beten kleine Jungs ihre Väter an und glauben, dass die nichts falsch machen können. Ich habe Bo in T-Ball und Fußball trainiert, und er ist mir wie ein junger Hund nachgelaufen. Wir sind angeln und zelten gegangen, und samstagmorgens, nach einem Frühstück unter Männern, hat er mich manchmal in die Kanzlei begleitet. Er war meine Welt, und ihm erklären zu müssen, dass ich sehr lange weg sein würde, hat uns beiden das Herz gebrochen. Sobald ich im Gefängnis war, habe ich ihm verboten, mich zu besuchen. Sosehr ich ihn auch an mich drücken wollte, ich konnte den Gedanken nicht ertragen, dass der kleine Junge seinen Vater hinter Gittern sehen würde.

Wenn man im Gefängnis sitzt und so schnell nicht wieder rauskommen wird, ist es nahezu unmöglich, eine Scheidung zu verhindern. Von unserem ohnehin nicht sehr großen Vermögen war nach achtzehn Monaten Dauerbeschuss durch den Staat nichts mehr übrig. Bis auf unser Kind und unser Eheversprechen hatten wir alles verloren. Das Kind war Gold wert, das Eheversprechen einen Dreck. Dionne versprach, die Zähne zusammenzubeißen und durchzuhalten, doch als ich weg war, setzte die Realität ein. Sie fühlte sich in unserer kleinen Stadt einsam und isoliert. »Wenn die Leute mich sehen, fangen sie an zu tuscheln«, schri
eb sie in einem ihrer ersten
Briefe. »Ich bin so einsam«, jammerte sie in einem anderen. Es dauerte nicht lange, bis ihre Briefe deutlich kürzer und immer seltener wurden. Genau wie ihre Besuche.

Dionne ist in Philadelphia aufgewachsen und hat sich nie mit einem Leben auf dem Land anfreunden können. Als ihr ein Onkel einen Job anbot, hatte sie es plötzlich sehr eilig, wieder nach Hause zu kommen. Vor zwei Jahren hat sie erneut geheiratet, und Bo, der inzwischen elf ist, wird von einem anderen Vater trainiert. Auf meine letzten zwanzig Briefe an meinen Sohn habe ich keine Antwort bekommen. Ich bin sicher, dass er sie nie zu Gesicht bekommen hat.

Ich frage mich oft, ob ich ihn je wiedersehen werde. Ich glaube, ich werde es versuchen, obwohl ich diesbezüglich noch unentschlossen bin. Wie tritt man einem Sohn gegenüber, den man so sehr liebt, dass es wehtut, der einen aber gar nicht erkennen wird? Ich werde nie wieder wie ein normaler Vater mit ihm zusammenleben. Wäre es Bo gegenüber fair, wenn sein verloren geglaubter Vater plötzlich auftaucht und darauf besteht, ein Teil seines Lebens zu werden?

Ich habe entschieden zu viel Zeit, um darüber nachzudenken.

Ich bin Häftling Nummer 44861-127 im Gefängniscamp in der Nähe von Frostburg, Maryland. Ein »Camp« ist eine Strafvollzugseinrichtung mit minimaler Sicherheitsstufe für jene von uns, die als nicht gewalttätig gelten und zu zehn Jahren oder weniger verurteilt wurden. Aus Gründen, die ich bis heute nicht kenne, habe ich die ersten zweiundz
wanzig Monate meiner Strafe in einem
Bundesgefängnis mit mittlerer Sicherheitsstufe in der Nähe von Louisville, Kentucky, verbracht. In diesem Gefängnis, das für Gewalttäter gedacht ist, die mehr als zehn Jahre absitzen müssen, ging es völlig anders zu als im Camp. Das Leben dort war erheblich härter, aber ich habe überlebt, ohne zusammengeschlagen worden zu sein. Dass ich ein Marine war, hat mir dabei immens geholfen.

Was Gefängnisse angeht, ist ein Camp so etwas wie ein Urlaubshotel. Es gibt keine Mauern, keine Zäune, keinen Stacheldraht, keine Wachtürme und nur ein paar Wachen mit Waffen. Frostburg ist relativ neu, und die verschiedenen Einrichtungen sind schöner als die meisten öffentlichen Highschools. Warum auch nicht? In den Vereinigten Staaten geben wir pro Jahr vierzigtausend Dollar für die Inhaftierung eines Häftlings und achttausend Dollar für die Ausbildung eines Kindes an einer Grundschule aus. Im Camp gibt es Therapeuten, Sozialarbeiter, Krankenschwestern, Sekretärinnen, Assistenten aller Art und Dutzende von Verwaltungsbeamten, die in Verlegenheit kämen, wenn sie wahrheitsgemäß erklären müssten, was sie acht Stunden am Tag tun. Aber die Gehälter werden ja vom Staat bezahlt. Auf dem Mitarbeiterparkplatz am Haupteingang stehen jede Menge gepflegte Autos und Pick-ups.

In Frostburg sitzen sechshundert Männer ein, und bis auf ein paar Ausnahmen benehmen wir uns alle sehr gesittet. Die Häftlinge mit einer gewalttätigen Vergangenheit haben ihre Lektion gelernt und schätzen die zivilisierte Umgebung.
Andere, die den größten Teil ihres
Lebens im Gefängnis verbringen mussten, haben endlich so etwas wie ein Zuhause gefunden. Viele dieser Berufskriminellen wollen nicht mehr weg von hier. Sie sind so ans Gefängnisleben gewöhnt, dass sie in Freiheit nicht mehr leben können. Ein warmes Bett, drei Mahlzeiten am Tag, medizinische...


"Ein klug konstruierter Thriller und gleichzeitig eine gepfefferte Abrechnung mit dem US-Justizsystem. Der beste Grisham seit Langem."

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Anonym - 18.02.2015 zu John Grisham „Das Komplott“
Sehr Spannend
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll genial - von Tilman Schneider, dfbz.de - 22.10.2013 zu John Grisham „Das Komplott“
Malcolm Bannister sitzt im Gefängnis. Unschuldig. Da er früher als Anwalt gearbeitet hat, hilft er seinen Mitgefangenen bei Anträgen, Scheidungen und allerlei anderen Rechtssachen. Dann passiert etwas, dass sein Leben zu verändern beginnt. Ein Bundesrichter wird ermordet und ebenso seine Geliebte und Malcolm Bannister weiß, wer es getan hat. Er bietet einen Deal an und nach anfänglicher Skepsis, vertraut man dem intelligenten Mann und einigt sich darauf, dass Bannister ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen wird. Eine Verhaftung findet statt und Malcolm tritt mit neuem Pass, neuem Gesicht und Identität ins neue Leben hinaus, aber die Feinde sind ihm auf den Versen. John Grisham schafft es erneut, dass man von der ersten Seite an gefesselt ist und seinen Antiheld lieben lernt. Überraschende Wendungen und raffinierte Einfälle machen Grishams Buch genial.
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