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Hotel Bayer

Eine Geschichte aus dem 20. Jahrhundert. Gb.
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Produktdetails

Titel: Hotel Bayer
Autor/en: Walter Klier

ISBN: 3852184169
EAN: 9783852184166
Eine Geschichte aus dem 20. Jahrhundert.
Gb.
Haymon Verlag

1. März 2003 - gebunden - 160 Seiten

Es war in den letzten Stunden des Zweiten Weltkriegs, als nicht wenige Bonzen des Regimes und SS-Offiziere über den Brenner flohen und in schlecht beheizten Gaststuben bei einem Schoppen Rotwein ihre Weiterfahrt planen. Von dieser "Stunde Null" bis ins Südamerika der 80er, wo sich Typen solcher und ganz anderer Herkunft ein Stelldichein geben, spannt Walter Klier den Bogen seines Romans "Hotel Bayer". Neben Altnazis und ihren jüdischen Jägern, hat der Zufall Revolutionäre verschiedener Ideologien und heruntergekommene Advokaten, blauäugige amerikanische Touristinnen oder dubiose Abgesandte des Vatikans in einer kleinen, vor Hitze fast gelähmten Stadt in Bolivien zusammengewürfelt. Rätsel lösen sich oder tun sich aufs neue auf, und nicht alle handelnden Personen ahnen, in welcher Gefahr sie schweben...Klier knüpft und löst seine Handlungsfäden auf verschiedenen Zeitebenen und entwickelt einerseits kaleidoskopartig das satirische Porträt einer "typischen" südamerikanischen Stadt. Andererseits vermögen seine Figuren und ihre jeweile Geschichte, ihre Gedanken, Erinnerungen und Gespräche untereinander ein faszinierendes Bild von Politik und Ideologien Europas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu skizzieren.
Walter Klier, geboren 1955, lebt in Innsbruck. Mitherausgeber der Kulturzeitschrift Gegenwart (1989-1997). Schriftsteller, Essayist, Kritiker sowie Autor von Berg- und Wanderführern.
Eine abenteuerliche und intelligente Geschichte!
(Helmuth Schönauer, Südtiroler Tageszeitung)

Ach, es ist eine wunderbar abstruse, genial gebaute, natürlich auch verwirrende Geschichte, die Walter Klier da komponiert hat.
(Gabriele Weingartner, Literaturkritik.de)

Hotel Bayer ist ein kleines Buch der grossen Täuschungen. Trickreich knotet Walter Klier aus losen Fäden ein Textgewebe zusammen, in dem sich der Leser verstrickt, ohne es zu merken.
(Friedhelm Rathjen, ZEIT Literaturbeilage Frankfurter Buchmesse 2003)

"Hotel Bayer arbeitet mit den Elementen des Krimis, auch wenn der Roman kein Kriminalroman ist, sondern von den Verstrickungen der Geschichte erzählt, von den Träumen der Revolution, von der Vermischung von Revolution und gewöhnlichem Verbrechen, von alten Nazis, die in Südamerika sitzen und noch immer den Arm zum Hitlergruß strecken, und von jungen Juden, die nicht hassen können, wenn es praktisch wird ... Klier ist hart an der Realität - und schafft neue Perspektiven. Gelassenheit trägt das Buch - und die Beschreibung von Menschen und menschlichen Zuständen, die Beschreibung von Orten und Plätzen. Und Ängsten und schlaflosen Nächten ...
Walter Klier ist ein politischer Autor, der die Gesellschaft einfängt. Ein Skeptiker, der die Geschichte nicht akademisch abhandelt, sondern anhand der Menschen erzählt. Komisch, peinlich, schrecklich, naiv, unverbesserlich. Am Ende geht fast alles gut. Das heißt, es bleibt, wie es ist." (Georg Mair, ff)

"... Walter Klier breitet mit ruhiger Hand und stilsicher ein komplexes Gewebe vor seinen Leserinnen und Lesern aus, (er) entwirft auf mehreren Zeit- und Handlungsebenen eine Collage, die - in Rätseln und gelehrten Andeutungen, dichten Dialogen und Sätzen, die halb fertig im Raum stehen bleiben - das pralle Leben widerspiegelt. Andererseits erscheint der Text von einem ironisch distanzierten Standpunkt aus geschrieben und am Ende sind fast alle Fragen unbeantwortet. Aber v
ielleicht muss das so sein bei Geschichten aus dem 20. Jahrhundert." (Tiroler Tageszeitung)

"Walter Klier erzählt nach dem Musilschen Theorem, wonach sich Geschichte immer an der Peripherie entwickelt, von der Peripherie der Geschichte. Der Plot ist ein ideologisch gesehen resignativer, alle haben das Überleben geschafft und lassen den letzten Dampf ab in der Abgeschiedenheit, erzähltechnisch gesehen ist das ganze ein ironischer Fächer, der die historische Lage durch heftiges Aufrühren von Geschichten in gleichzeitige Bewegung und Abkühlung zu bringen versucht.
Für den Leser gibt es die wunderbare Möglichkeit, Menschen im Hotel und ihre Reise durch wildes Land zu erleben wie in großen Romanen mit entsprechenden Titeln. Nicht nur die individuell ausgeformten Programme, auch ihre Auswirkungen zu verschiedenen Zeiten werden erzählt. So haben alle in einer gelassenen Weise auf ihre Art recht, aber die Zeit tut ihnen jeweils unrecht. Letztlich ist das Hotel Bayer der Buchdeckel unter dem die Suppe der Fiktion köchelt. Eine abenteuerlich intelligente Geschichte!" (Helmuth Schönauer, Tiroler Gegenwartsliteratur)

"Des Autors Ambitionen greifen weit, von Tirol über Italien und Frankreich bis ins bolivianische Bergland, von 1945 bis in die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts ... ein Buch wie ein Kuriositätenkabinett, 'mit seinen Stammgästen, diesem Gelichter, diesen Möchtegerngoldgräbern, Ölrittern, Abschaum, Saufköpfen, Angebern, Wracks, Strandgut.' Das Museum des 20. Jahrhunderts.
Klier hat nicht vor, uns die Welt zu erklären, und das ist gut so. Sein Buch zerfällt in viele kleine Einzelteile, so wie Geschichte zersplittert und zerschellt und sich nicht mehr fassen lässt. Der Autor zeigt, wie sich verschiedene Biografien berühren und wieder auseinander laufen, wie sich Lebenslügen festsetzen und politische Ziele abschleifen oder auch zuspitzen ... Immer neue Mosaiksteinchen tauchen aus der Geschichte auf, fügen sich zusammen, wie zu einem jener Mu
ster auf den Böden alter Kirchen. Was darunter liegt, wenn man ein kleines Stückchen herausreißt? Wasser und Schlamm, ein bodenloser Sumpf."
(Susanne Schaber, Die Presse)

"Walter Klier jedenfalls ist es gelungen, ... lebendige Geschichte zu machen: nicht zuletzt durch deren geradezu fugisch zelebrierten und choreografisch brillant in Gang gesetzten Handlungsverlauf. So spannt der Autor zwar einen weiten historischen Bogen: von den letzten Stunden des zweiten Weltkriegs bis in die achtziger Jahre. Seine Abgesandten aus dem 20. Jahrhundert aber setzt er so minutiös und von so vielen Punkten in Europa und Amerika aus in Bewegung, dass die Zeit dazwischen nie zur Schablone erstarrt. Das Finale zumal vollzieht sich rasant und in gewagten Schnitten innerhalb weniger Wochen.
Ach, es ist eine wunderbar abstruse, genial gebaute, natürlich auch verwirrende Geschichte, die Walter Klier da komponiert hat. In glühender Hitze führt sie den Leser über Stock und Stein, über staubige Gebirgspfade, heiße Pisten, in Bordelle und Klöster, Sackgassen und barocke Kirchen ... Weil der Autor bis zum Schluss nicht aufhört, sein Kaleidoskop zu schütteln, bekommt der Leser in der Tat erst am Ende ein (annähernd) vollständiges Bild des konspirativen Geschehens. Aber einen Thriller hat er dabei dennoch gelesen, ein höchst unterhaltsames Buch sogar, das man von der ersten bis zur letzten Seite nicht aus der Hand legen möchte.
Gewiss, bisweilen gerät Kliers Geschichte, die ja auch Geschichte, das heißt womöglich lehrreiche Vergangenheit erzählt, in die Nähe zur Parabel, zumal er seine Männer und Frauen sozusagen exemplarisch für bestimmte Handlungs- oder Denkweisen ins literarische Rennen schickt. Ironie und Humor freilich durchdringen seinen vielschichtigen Text bis in die feinsten Verästelungen, bis hin zu feinen Seitenhieben auf die zeitgenössische Weltliteratur. So wirkt das aufklärerische Feuer, mit dem er seine Personen durchleuchtet, nie penetrant. Im Gegenteil. Sogar
ein bisschen Wehmut schleicht sich ein bei der Lektüre dieser schrägen Story aus einer obsolet gewordenen Zeit, als man noch so hemmungslos ideologiesüchtig war."
(Gabriele Weingartner, www.literaturkritik.de)

"Viel Schicksal zwischen zwei Buchdeckeln und auf knapp 160 Seiten, angerissen wird die Geschichte, werden die Geschichten, die Freiräume muss der Leser füllen mit seiner Imagination, mit seiner Kombinationsgabe ..." (Robert Streibel, Die Furche)

"Zunächst in Österreich, dann in Italien und Paris, schließlich zum größeren Teil in einem gottverlassenen Nest in Bolivien tummeln sich schräge Typen: ein merkwürdiger Vertreter des Vatikans, emigrierte Alt-Nazis und ihre Kopfjäger, tumbe Touristinnen, Guerilleros und Mafiosi. Die zahlreichen Handlungsstränge werden kunstvoll verschlungen und wieder entknotet, alles bleibt im Ungewissen und der Ausgang offen. Nichtsdestoweniger versteht es Klier, Spannung aufzubauen, satirisch gewürzt und mysteriös vefremdet." (Peter Vodosek, ekz)

"Die Geschichte wird doppelt erlebt, einmal als Abenteuergeschichte von Flucht, Tourismus und Recherche, und andererseits als Second-Hand Geschichte voller Zitate und ironischer Anspielungen.
Auf den ersten Blick ist das alles ein Abenteuer voller Beliebigkeiten, aber in jedem Ereignis steckt ein Zitat ... Für den Leser gibt's die Möglichkeit, Menschen im Hotel und ihre Reise durch wildes Land zu erleben wie in Romanen mit entsprechenden Titeln." ( Morgenschtean)


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