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Akte Atlantis

Roman. Originaltitel: Atlantis Found. 'Blanvalet Tasche…
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Produktdetails

Titel: Akte Atlantis
Autor/en: Clive Cussler

ISBN: 3442358965
EAN: 9783442358960
Roman.
Originaltitel: Atlantis Found.
'Blanvalet Taschenbücher'. 'NUMA, Dirk Pitt'.
Mit Abbildungen.
Übersetzt von Oswald Olms
Blanvalet Taschenbuchverl

1. Juni 2003 - kartoniert - 576 Seiten

An mehreren Orten der Welt tauchen merkwürdige Kunstgegenstände auf, und alle Experten sind in hellem Aufruhr. Denn diese Artefakte könnten von einer vor mehr als zehntausend Jahren untergegangenen Zivilisation in der Antarktis stammen: Atlantis! Dirk Pitt begibt sich mit seiner NUMA-Mannschaft unverzüglich in das ewige Eis - und stößt dort nicht nur auf das legendäre versunkene Reich, sondern auch auf eine mächtige Geheimorganisation, die nur ein Ziel kennt: die Schaffung einer neuen Weltordnung. Der Countdown läuft bereits ...



Der Eindringling kam von weit draußen. Ein schemenhafter Himmelskörper, so alt wie das Universum selbst, entstanden inmitten einer riesigen Wolke aus Eis, Gestein, Staub und Gasen, als vor 4,6 Milliarden Jahren die äußeren Planeten des Sonnensystems Gestalt annahmen. Nachdem die einzelnen Partikel zu einem festen Klumpen mit einem Durchmesser von etwa anderthalb Kilometern erstarrt waren, streifte er lautlos durch die Leere des Weltalls und trat in eine Kreisbahn ein, die ihn in einer viele tausend Jahre währenden Wanderschaft um eine ferne Sonne und wieder auf halbem Weg hinaus zum nächstgelegenen Stern führte.
Den Kern oder Nukleus des Kometen bildete eine Verbindung aus gefrorenem Wasser, Kohlenmonoxid, Methangas und schartigen Blöcken aus metallischem Gestein. Ein schmutziger Schneeball, der, wie von Gotteshand geworfen, durch das Weltall flog, so ließe er sich am ehesten beschreiben. Doch als er an der Sonne vorbeiraste und in weitem Bogen den Rückweg in die Weiten jenseits des Sonnensystems antrat, wirkte die Sonnenstrahlung auf den Kern ein, und er machte eine wundersame Verwandlung durch. Das hässliche Entlein mauserte sich zu einer strahlenden Schönheit.
In der Hitze und dem ultravioletten Licht der Sonne bildete sich eine nebelartige Hülle um den Kern, die so genannte Koma, die sich allmählich zu einem gewaltigen, leuchtend blauen Schweif auswuchs, den der Komet hundertfünfzig Millionen Kilometer weit hinter sich her schleppte. Zudem entstand ein zweiter, kürzerer Schweif aus weißem Dunst, rund anderthalb Millionen Kilometer breit, der sich wie eine Fischflosse zu beiden Seiten auswölbte.
Jedes Mal wenn der Komet in die Nähe der Sonne kam, verdampfte mehr von dem eisigen Kern. Irgendwann, in etwa zweihundert Millionen Jahren, wenn seine ganze Masse verdampft sein würde, würde er auseinander brechen und in eine Staubwolke und einen Meteoritenschwarm zerfallen. Dieser Komet jedoch sollte nie wieder die Sonne umrunden und auf seine Kreisbahn weit
hinaus ins All einschwenken. Ihm war kein langsames, kaltes Erlöschen draußen in der ewigen Schwärze des Weltraums beschieden. Binnen kürzester Zeit sollte er vergehen. Denn auf dieser, seiner letzten Umlaufbahn flog er nur mehr anderthalb Millionen Kilometer am Jupiter vorbei, geriet in dessen gewaltige Anziehungskraft und wurde aus der Bahn geschleudert, auf Kollisionskurs mit dem dritten Planeten des Sonnensystems, einem Planeten, der von seinen Bewohnern Erde genannt wurde.
Mit einer Geschwindigkeit von zweihunderttausend Stundenkilometern und durch die Erdanziehung immer schneller werdend, tauchte der Komet in einem Winkel von fünfundvierzig Grad in die Atmosphäre ein, ein anderthalb Kilometer breiter Klumpen, vier Milliarden Tonnen schwer, der eine feurige Woge vor sich her schob, bis er unter der Reibungshitze in tausend Teile zerbarst. Sieben Sekunden später schlug er als gleißender Feuerball auf der Erde ein. Durch die jähe Freisetzung kinetischer Energie wurde beim Aufprall ein Krater aufgerissen, der doppelt so groß war wie Hawaii und aus dem gewaltige Erd- und Wassermassen verdampften und verdrängt wurden.
Die gesamte Erde erzitterte unter dem seismischen Schock, der einem Beben der Stärke 12 auf der Richterskala entsprach. Millionen Tonnen Wasser, Sedimente und Trümmer wurden über der Einschlagstelle in die Atmosphäre und Stratosphäre emporgeschleudert, dazu riesige Wolken aus pulverisiertem, glühendem Gestein, aus denen lodernde Meteoriten zurück auf die Erde fielen. Feuerstürme vernichteten weltweit die Wälder. Vulkane, die seit Jahrtausenden untätig gewesen waren, brachen aus und begruben Millionen von Quadratkilometern Land unter einer bis zu dreihundert Meter dicken Schicht aus glutflüssiger Lava. So gewaltig waren die Qualmwolken und Trümmermassen, die in die Atmosphäre gerieten und dort von tobenden Winden weithin verweht wurden, dass nahezu ein Jahr lang kein Sonnenstrahl hindurchdrang und die Temperaturen auf der in Dunkelheit gehüllten
Erde unter den Gefrierpunkt sanken. Tiere, die an tropische und gemäßigte Klimazonen gewöhnt waren, starben über Nacht aus. Viele davon, so zum Beispiel die Mammuts, erstarrten an Ort und Stelle zu Eis, mitten auf ihrer Sommerweide, mit unverdauten Gräsern und Blumen im Magen. Bäume mitsamt ihrer Blätter und Früchte wurden durch den Kälteschock tiefgefroren. Tagelang fielen Fische, die an der Einschlagstelle emporgeschleudert worden waren, vom schwarz verhangenen Himmel.
Bis zu fünfzehn Kilometer hohe Wogen prallten auf die Kontinente und fegten mit verheerender Zerstörungskraft über das angrenzende Land hinweg. Wassermassen überschwemmten die tief gelegenen Küstenebenen, fluteten hunderte von Kilometern weit ins Inland und vernichteten alles, was ihnen in den Weg geriet. Zahllose Tonnen Schlick und andere Ablagerungen vom Meeresboden wurden ins Tiefland gespült. Erst als die mächtige Flutwelle an den Fuß der Gebirgsmassive prallte, brach sie sich und wich langsam wieder zurück, doch dabei veränderte sie den Verlauf ganzer Flüsse, füllte vordem trockene Landsenken mit Salzwasser und verwandelte Seen in Wüsteneien.
Die durch den Einschlag ausgelöste Kettenreaktion schien nicht enden zu wollen.
Mit einem leisen Grollen, das zu einem fortwährenden Donnergetöse anschwoll, gerieten die Berge ins Schwanken, und an ihren Flanken gingen Lawinen nieder. Wüsten und Savannen wogten unter der Wucht der Naturgewalten, als die Ozeane erneut aufgewühlt wurden und ins Binnenland brandeten. Durch den Aufprall des Kometen war die dünne Erdkruste in Bewegung geraten. Die äußere Schicht, knapp sechzig Kilometer dick und auf der fließfähigen oberen Schicht des Mantels liegend, verrutschte, wie von unsichtbarer Hand bewegt, in einem Stück - vergleichbar mit einer Grapefruit, bei der man die Schale entfernt und wieder um die Frucht legt. Ganze Kontinente wurden verschoben. Hügel falteten sich zu Gebirgsmassiven auf. Im Pazifischen Ozean verschwanden ganze Inseln, und neue tau
chten aus dem Wasser auf. Die Antarktis, die zuvor westlich von Chile gelegen hatte, verlagerte sich über dreitausend Kilometer weit gen Süden, wo sie unter einer rasch dicker werdenden Eisschicht begraben wurde. Die riesigen Packeisfelder, die einstmals westlich von Australien im Indischen Ozean trieben, befanden sich nun in einer gemäßigten Klimazone und schmolzen binnen kurzer Zeit ab. Das Gleiche galt für den Nordpol, der einst vom nördlichen Kanada bedeckt wurde und nun mitten im Meer lag, wo sich bald mächtige Eismassen bildeten.
Ohne Unterlass wüteten die Elemente, tobten Feuersbrünste und bebte die Erde. Auf Grund der fortwährenden Verwerfung der dünnen äußeren Kruste reihte sich eine Katastrophe an die nächste.

"Cussler beschleunigt das Tempo dieses Romans auf satte 40 Knoten und katapultiert damit den Leser förmlich in ein farbenprächtiges Szenario - nach Atlantis!"
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