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Vom alten Schlag

Der Zweite Weltkrieg am anderen Ende der Welt. Erinnerungen…
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Produktdetails

Titel: Vom alten Schlag
Autor/en: E.B. Sledge

EAN: 9783864134111
Format:  EPUB
Der Zweite Weltkrieg am anderen Ende der Welt. Erinnerungen.
Riva

4. November 2013 - epub eBook - 350 Seiten

Eugene B. Sledge diente als Soldat im 3. Bataillon, 5. Kompanie der berühmten 1. US-Marineinfanteriedivision - der ältesten, ruhmreichsten und größten aktiven Division des US Marine Corps. Im Zweiten Weltkrieg wurde der 20-Jährige an die Front im Pazifik geschickt, wo er an den Gefechten der amerikanischen Armee gegen die Japaner um Peleliu und Okinawa teilnahm. In diesem Buch beschreibt Sledge auf klare und erschütternd nüchterne Weise die Erfahrungen eines Marines an der Front im Pazifik. Die Grausamkeit und Brutalität des Krieges sind darin ebenso festgehalten wie das Gefühl aufrichtiger Kameradschaft, schonungslose Schilderungen wüster Kämpfe sowie rührende Momentaufnahmen am Rande des Geschehens. Ein einzigartiges Dokument des Schreckens und ein weltbekannter Klassiker der Kriegsliteratur.
E. B. "Sledgehamer" Sledge, geboren und aufgewachsen in Alabama, trat 1943 dem US Marine Corps bei. Nach der Grundausbildung wurde er in den Pazifik versetzt, wo er den erbitterten Krieg der Amerikaner und Japaner persönlich miterlebte. Nach seiner Heimkehr lehrte er am Alabama College Biologie. Seine Kriegserinnerungen wurden das erste Mal 1981 unter dem Titel With the Old Breed veröffentlicht und seitdem immer wieder neu aufgelegt. Sledge starb am 3. März 2001.

Einleitung


Victor Davis Hanson


Bis ein Zeitalter anbricht, in dem die Länder nicht mehr versuchen, sich gegenseitig zu unterdrücken, wird es notwendig sein, Verantwortung zu übernehmen und bereit zu sein, Opfer für sein Land zu bringen – wie meine Kameraden es taten. Der Leitspruch der Soldaten damals war »Wenn das Land gut genug ist, um darin zu leben, ist es auch gut genug, dafür zu kämpfen«. Mit dem Privileg ist auch Verantwortung verbunden.

 

Mit diesen Worten schließt E. B. Sledge seine Memoiren über die Schrecken der Kämpfe, die die Marines Ende 1944 und im Frühjahr 1945 gegen die kaiserlichen japanischen Truppen auf Peleliu und Okinawa führen mussten. Wir sollten uns diese abschließenden Gedanken über patriotische Pflichterfüllung noch einmal in Erinnerung rufen, weil Vom alten Schlag mittlerweile den Status eines Klassikers über das Militärwesen erreicht hat – nicht zuletzt wegen Sledges kategorischer Verurteilung der Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges.

Obwohl sein Bericht über die Entbehrungen der 1. Marine-Division bei den beiden Invasionen keineswegs arm ist an drastischen Schilderungen, ist seine Botschaft trotzdem nicht gänzlich negativ. Die eigentliche Kraft von Sledges Memoiren liegt nicht in ihrer Melancholie. Denn obwohl er angesichts der Verrohung und Verwahrlosung, die er in diesen Schlachten ständig um sich herum beobachten musste, immer wieder zu verzweifeln scheint, schwebt über allem auch so etwas wie ein tiefe, tragische Erkenntnis: Solange sich das Wesen des Menschen nicht grundlegend verändert, wird man friedliebende Männer wie E. B. Sledge immer wieder darum bitten müssen, Dinge zu tun, die keine wahrhaft zivilisierte Gesellschaft von ihren Mitgliedern fordern sollte – aber eben forde
rn muss, wenn sie nicht der Barbarei anheimfallen will.

Wer aber war Eugene Bondurant Sledge eigentlich – wer war dieser bis dahin völlig unbekannte, emeritierte Professor, der spät in seinem Leben sein erstes Buch veröffentlichte, das ursprünglich nur für seinen Familienkreis gedacht war? Seine Aufzeichnungen gelten selbst im neuen Jahrtausend noch als das beste literarische Werk über den Krieg im Pazifik.

Trotz des stets weiter wachsenden Ruhms von Vom alten Schlag – die Erstveröffentlichung bei Presidio Press liegt bereits über dreißig Jahre zurück – erregte Sledges Tod im Alter von 77 Jahren im März 2001 landesweit nur wenig Aufmerksamkeit. Denn nach seinem Ausscheiden aus dem Beruf hatte er sich weitgehend ins Privatleben zurückgezogen und nur selten das Licht der Öffentlichkeit gesucht.

Und auch von seiner persönlichen Erscheinung her entsprach E. B. Sledge – trotz seines Namens, der scheinbar perfekt zu einem Marine passt – nicht unbedingt dem Typ eines militärischen Haudegens. Als Sohn eines bekannten Arztes in Mobile, Alabama verbrachte der sich sehr gewählt ausdrückende, schmächtige und schüchterne Sledge zunächst ein Jahr am Marion Military Institute und schrieb sich dann am Georgia Institute of Technology ein – bevor er den Entschluss fasste, seine Offiziersausbildung abzubrechen und sich Ende 1943 dem U.S. Marine-Corps als Rekrut anzuschließen. Diese frühen Erfahrungen an der Offiziersschule, vor allem im Kontrast mit dem nachfolgenden Entschluss, als einfacher Soldat Kriegsdienst zu leisten, sind prägend für die Erzählhaltung in Vom alten Schlag. Mehr als einmal äußert sich Sledge über die Offiziere, mit denen er zu tun hatte, und kommt zu dem Schluss, dass sowohl die besten als auch die schlechtesten Vertreter des Corps Lieutnant
s und Captains waren.

Nach der Niederlage Japans diente Sledge in der amerikanischen Besatzungstruppe in China; sein Bericht über diesen Auslandseinsatz wurde posthum unter dem Titel China Marine veröffentlicht. Sledge bemerkte später einmal, er habe nach Peleliu und Okinawa die Rückkehr ins Zivilleben als schwierig empfunden, ebenso wie viele andere Veteranen der Inselkämpfe im Pazifik, die nicht verstehen konnten, warum ihre Landsleute »sich darüber beschwerten, dass Amerika nicht perfekt war oder ihr Kaffee nicht heiß genug oder dass sie fünf Minuten auf den Bus oder Zug warten mussten«. Aber Sledge lebte sich schnell wieder ein und erhielt 1949 seinen Bachelor of Science. 1960 schloss er seine Promotion in Zoologie ab und wählte eine akademische Laufbahn; im Alter von 39 Jahren trat er dem Lehrkörper der Universität von Montevallo bei, an der er Mikrobiologie und Ornithologie unterrichtete, bis er schließlich in den Ruhestand ging.

Sein fachliches Wissen, seine methodische Denkweise und seine präzise Wortwahl, die er sich im Laufe von fast dreißig Jahren als Lehrer und Wissenschaftler aneignete, erklären vielleicht einen Großteil der Kraft, die von Vom alten Schlag ausgeht. Die Erzählung zeichnet sich durch zahlreiche systematische Beobachtungen aus – jeweils kontrastiert mit philosophischen Überlegungen über die Unvereinbarkeit der Dinge, die er sah und erlebte: »Einerseits bestellten die Einwohner Okinawas ihre Felder mit den ältesten, primitivsten Anbaumethoden; und andererseits kamen zusammen mit dem Krieg die neuesten und raffiniertesten Tötungsmaschinen auf die Insel. Das alles schien irrsinnig, und ich erkannte, dass der Krieg eine Art Krankheit war, die die Menschheit befallen hatte.«

Der Rückblick auf die Gräuel von Peleliu und Okinawa – beruhend auf den
alten Kriegsnotizen, die er in seiner Ausgabe des Neuen Testaments aufbewahrt hatte – geschieht mit der Sorgfalt eines Chirurgen. Sledges Sprache ist einfach und ohne Pathos. Die sich daraus ergebende Autopsie des Kampfgeschehens hat etwas Unheimliches, sie wirkt beinahe wie ein Traum. Tatsächlich betont Sledges mitunter nüchterne Beobachtungsgabe die Brutalität der Geschehnisse eher, als dass sie sie mildert. Den Tod eines japanischen Sanitäters, der von einer amerikanischen Granate zerfetzt wurde, beschreibt er wie folgt: »Der Sanitäter lag auf dem Rücken, seine Bauchhöhle war offen. Ich starrte entsetzt, fassungslos auf die glänzenden Eingeweide, die von feinem Korallenstaub bedeckt waren. Das kann unmöglich ein menschliches Wesen gewesen sein, dachte ich gequält. Es sah mehr wie die Eingeweide eines der vielen Kaninchen oder Eichhörnchen aus, die ich als Knabe auf Jagdausflügen ausgenommen hatte. Während ich auf die Leichen starrte, spürte ich Übelkeit in mir aufsteigen.«

Uns Leser lassen die ersten Seiten seines Berichts zunächst sprachlos zurück – wie hat ein so anständiger Mann ein solches Inferno ertragen, scheinbar weitgehend unbeschadet, und wie kann er uns jetzt, Jahrzehnte später, derart sachlich und detailliert über all die grausigen Dinge berichten, die auf diesen Inseln damals geschehen sind? Am Vorabend der Invasion von Peleliu fragte der stets neugierige Sledge einen intelligent wirkenden Marine, was er nach dem Krieg vorhabe, und beschreibt dann dessen Antwort: »›Ich möchte Gehirnchirurg werden. Das menschliche Gehirn ist zu erstaunlichen Leistungen fähig; das fasziniert mich einfach‹, antwortete er. Aber er hat Peleliu nicht überlebt und konnte sich seinen Wunsch nicht erfüllen.«

Der pazifische Bodenkrieg zwischen 1942 und 1945, von Guadalcanal bis Okinawa, der Sledg
e ebenso an den Rand des Zusammenbruchs brachte wie Tausende anderer junger Amerikaner, war ein Albtraum, wie es ihn in der Kriegsgeschichte der USA kein zweites Mal gegeben hat. Es war ein existenzieller Vernichtungskrieg, der durch eine gnadenlose politische, kulturelle – und rassistische – Abscheu noch weiter geschürt wurde: »Ein bestialischer, primitiver Hass«, erinnert uns Sledge Jahrzehnte später, »der genau so charakteristisch für die Schrecken des Pazifikkrieges war wie die Palmen und die Inseln.«

Die langen Nachschubwege über die Ozeane, die beachtliche Größe der kaiserlichen japanischen Marine und schließlich die Priorität der USA, zuerst Nazi-Deutschland zu bezwingen, hatten zur Folge, dass der Feind oft die besseren Karten hatte. In nicht wenigen Gefechten waren die Japaner den Amerikanern zahlenmäßig, durch ihre ausgebauten Stellungen und mehr Material deutlich überlegen. Aus heutiger Sicht wird die Kriegstechnologie des kaiserlichen Japan häufig unterschätzt, und man vergisst, dass die japanischen Granaten oft genau so gut oder sogar besser waren als die amerikanischen. Auf beiden Inseln schreibt Sledge ausführlich über die vorzüglichen japanischen Mörser und Geschütze, die aus Luken herausfuhren, feuerten und dann wieder hinter schweren Stahltüren verschwanden.

»Besonders gefürchtet war der 32-cm-Mörser, der 306 Kilogramm schwere Granaten verschoss. Wir Amerikaner stießen zum ersten Mal auf Iwojima auf diese beeindruckende Waffe.«

Sledge beschreibt die Hitze, die schartigen Korallenfelsen und die ­sintflutartigen Regenfälle der exotischen Pazifikinseln, die so gar nichts mit den europäischen Kriegsschauplätzen gemein hatten und die den Amerikanern genau so fremd waren wie die zermürbenden tropischen Krankheiten. Und nicht nur gefräßige L
andkrebse, sondern auch das feucht heiße Dschungelklima sorgten dafür, dass sich in Windeseile alles zersetzte: Leder, Segeltuch – und Fleisch. »Es war grausam«, schreibt der Biologe Sledge über Peleliu, »die verschiedenen Stadien der Verwesung zu beobachten, angefangen von frisch getötet über aufgedunsen und von Würmern zerfressen bis hin zu teilweise frei liegenden Knochen – wie eine biologische Uhr, die unerbittlich den Lauf der Zeit veranschaulichte.« Und zum Gestank fügt er hinzu: »Mit jedem Atemzug sog man heiße, feuchte Luft ein, die gesättigt war von den...


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