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Das Puppenzimmer

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Produktdetails

Titel: Das Puppenzimmer
Autor/en: Maja Ilisch

EAN: 9783955203801
Format:  EPUB ohne DRM
dotbooks

1. Juli 2013 - epub eBook - 431 Seiten

Ein unheimlicher Fantasy-Roman: Florence wird im Jahr 1908 endlich von einer Familie adoptiert und ist erleichtert, das furchtbare Leben in dem Londoner Waisenhaus hinter sich lassen zu können. Doch der prächtige Landsitz, auf dem sie untergekommen ist, wirkt durchwegs beklemmend auf das junge Mädchen. Die Adoptiveltern verbergen eindeutig ein dunkles Geheimnis und das Zimmer voller alter Puppen ist ihr gar nicht geheuer.
Eine düstere Story, authentisch und phantasievoll erzählt von Maja Ilisch. Ein echtes Highlight für alle Liebhaber von Grusel-Geschichten!

Seine Stimme war leise und samtig, ein bisschen melancholisch. Bei den dunkel umrandeten Augen war auch kaum etwas anderes möglich. "Meine Schwester und ich sind auf der Suche nach einem Mädchen ... Einem ganz besonderen Mädchen."

London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen - doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann - und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht ...

Ein Fantasy-Lesevergnügen: unheimlich, schaurig-schön und immer wieder anders als erwartet!

Jetzt als eBook: "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch. dotbooks - der eBook-Verlag.
Maja Ilisch, geboren 1975 in Dortmund, studierte Öffentliches Bibliothekswesen an der FH Köln und absolvierte eine Ausbildung zur Fachbuchhändlerin. Sie schrieb unter anderem für TV-Serien auf SAT1 und RTL sowie für ein Hörspiellabel, für das sie auch eine Phantastikreihe konzipierte. Außerdem betreibt sie die Website des von ihr gegründete Fantasy-Autorenforums TINTENZIRKEL. Heute lebt sie als Bibliothekarin und freie Autorin mit ihrem Mann in Aachen, wo sie sich mit Büchern umgibt und ...

Erstes Kapitel


Sie zogen mir ein weißes Kleid an, damit begann es.

»Wir werden dich Florence nennen«, sagten sie. »Florence, das ist die französische Aussprache. Sie ist schöner als die englische.«

Ich hörte ihnen zu und nickte. Ich hatte noch nie ein weißes Kleid getragen. Und mein Name war nicht Florence.

Eigentlich fing es natürlich viel früher an. Es gibt immer ein Früher, und nie einen Anfang. Aber ich will mit dem Tag beginnen, an dem der Gentleman nach St. Margaret¿s kam. St. Margaret¿s Institut für Niedere Töchter, so nannten wir es, natürlich nur heimlich: Das klang nach gefallenen Mädchen und hatte etwas Verruchtes an sich, das uns gefiel ¿ wir waren in dem Alter. Die Vorsteherin ahnte davon nichts. Ihr Name war Miss Mountford, und so sah sie auch aus, mit einem spitzen Kinn und viel zu kleinem Mund, den sie trotzdem auf alle Arten von Missbilligend verziehen konnte. St. Margaret¿s war natürlich ein Waisenhaus.

In ganz London und Umgebung konnte man keinen viktorianischeren Ort finden, und das lag bestimmt an Miss Mountford, einer alten Viktorianerin durch und durch. Es war ihr nicht entgangen, dass die gute Königin schon seit Jahren tot war ¿ sonst hätte sie uns damals nicht tage- und wochenlang ihretwegen Trauer tragen lassen. Ich erinnere mich nur allzu gut an Queen Victorias Todestag: Ich war ein Mädchen von sieben Jahren, hatte gerade meine beste und einzige Freundin verloren und sollte stattdessen um eine dicke alte Frau mit Hängebacken trauern, die ich nie gesehen hatte. Jedes Mädchen von St. Margaret¿s hatte jemanden, um den es lieber trauern wollte als um die Königin. Die meisten erinnerten sich nur zu gut daran, wie sie die eigenen Eltern oder Großeltern verloren hatten, und selbst wer wie ich niemals im Leben den eigenen Eltern auch nur begegnet war, hatte trotzdem Kummer und Verlust nur allzu gut kennengelernt. Die alte Königin konnte uns schnuppe sein, aber wenn Miss Mountford Trauer anordnete, dann hatten wir zu spuren.

Wir spurten immer, wenn Miss Mountford etwas von uns verlangte. Waisenkinder waren leichter abzurichten als Hunde, was das anging. Ließ man Hunde tagelang hungern, konnten die zumindest versuchen, einander aufzufressen ¿ für uns Mädchen kam das nicht in Frage. Und wie der Lehrer in der Schule hatte auch Miss Mountford immer einen Rohrstock zur Hand, mit dem es etwas auf die Finger gab, wenn eine von uns nicht gehorcht hatte. War Miss Mountford nicht zugegen, um ein Vergehen selbst zu bemerken, gab es immer andere Mädchen, die nur allzu bereit waren zu petzen ¿ schon weil das den eigenen Fingerchen einen halben Tag lang Schonung versprach, und die grässlichen Näharbeiten, mit denen wir unsere Nachmittage verbringen mussten, um uns ein kleines Taschengeld zu verdienen und vor allem dafür zu sorgen, dass unsere Vorsteherin es sich auch leisten konnte, uns zu füttern, waren noch einmal so unerträglich, wenn alle Knochen der Hand schmerzten.

Ich hätte einen Klaps auf mein Hinterteil allemal bevorzugt, aber das gehörte zu einer Region unseres Körpers, an die wir keinen Gedanken zu verschwenden hatten ¿ anständige Waisenmädchen waren keusch und reinlich und wussten, was sich schickte. Das musste der Grund sein, warum Miss Mountford auch lange nach Königin Victorias Tod ihr Porträt in der Halle nicht durch das ihres Nachfolgers ersetzt hatte ¿ es war schlicht undenkbar, dass wir Mädchen jeden Tag zuallererst einen Mann zu Gesicht bekamen, und noch dazu einen von so fragwürdiger Moral! Mochte außerhalb der Mauern von St. Margaret¿s auch König Edward VII. über England herrschen, wir waren und blieben treue Viktorianerinnen, zumindest bis zu dem Tag, an dem wir das Waisenhaus hinter uns ließen.

Drei Wege führten aus St. Margaret¿s hinaus: Als Erstes der Tod, eine schreckliche und traurige und doch seltsam alltägliche Angelegenheit. Ich kann mich zwar an kein Mädchen erinnern, das wirklich verhungert wäre, aber niemand von uns war proper genug, um lange durchzuhalten, wenn eine schwere Krankheit an die Tür klopfte: Keuchhusten für die Kleinen, Scharlach für die Mittleren und Lungenentzündung für die Großen ¿ der Tod war nicht wählerisch, wenn er nach St. Margaret¿s kam, und es ist erstaunlich, wie viele von uns tatsächlich alt genug wurden, um den zweiten Weg hinauszufinden: Wer die Schule beendet hatte, der konnte selbst für den eigenen Unterhalt sorgen, und ob die Mädchen nun irgendwo in Anstellung gegeben wurden oder in der Fabrik endeten, das Leben, das sie erwartete, war sicher keinen Schlag besser als das in St. Margaret¿s. Aber was gab es Besseres als eine anständige Vorbereitung auf Not und Entbehrungen? Der dritte Weg, die Adoption, war der einzige, den wir uns zu wünschen wagten. Und darum gelang es auch kaum einer von uns jemals, ihn zu beschreiten.

Es kam nicht besonders häufig vor, dass Gentlemen sich zu uns verirrten, schon gar nicht alleine. Wenn es um Adoptionen ging, kamen doch meist Ehepaare, wenn überhaupt: Wer sollte schon St. Margaret¿s für eine Adoption in Betracht ziehen? Das Haus schien aus einem schlechten Dickens-Abklatsch entsprungen zu sein, der als Fortsetzung in einer billigen Zeitung erschien, deren Druckerschwärze hinterher an Händen und Schürze klebte. Außen war es ein großer und dunkler Bau, innen immer noch dunkel, aber überhaupt nicht mehr groß. Es gab dort nur drei Schlafsäle für uns, dazu Küche, Speisesaal und Handarbeitszimmer ¿ natürlich hatte auch Miss Mountford ihre Wirtschaftsräume, aber groß waren auch die nicht, als hätte sich St. Margaret¿s so sehr verausgabt bei dem Versuch, ein eindrucksvolles Äußeres auf die Beine zu stellen, dass fürs Innere nichts mehr übrig blieb. So kalt und zugig war es in St. Margaret¿s, dass jede adoptionswillige Mutter damit rechnen musste, die so erworbene Tochter binnen Jahresfrist an die Schwindsucht zu verlieren, und das dämpfte die Freude doch sicherlich gewaltig.

So mussten wir, die armen Zöglinge, damit rechnen, früher oder später ins Arbeitshaus überzusiedeln, es sei denn, jemand nahm uns vorher in seinen Dienst, denn bei einer Scheuermagd kam es nicht darauf an, wann oder aus welchen Gründen sie der Schwindsucht anheimfiel. Scheuermägde waren viel leichter zu ersetzen als Töchter. Es hieß also, die Fabrik oder Dienerschaft ¿ wir konnten uns nicht entscheiden, was davon nun die schlimmere Aussicht war, und so wurden die allergrößten Hoffnungen in die Adoptionen, wie selten sie auch vorkommen mochten, gesetzt. Niemand musste uns zweimal ermahnen, unsere Haare vor dem Flechten zum saubersten aller Scheitel zu kämmen, die Fingernägel zu schrubben und unser süßestes Sonntagslächeln aufzusetzen, wenn interessierte Herrschaften ihren Besuch ankündigten.

Der Gentleman, der an jenem schicksalsvollen Tag nach St. Margaret¿s kam, hatte sich jedoch nicht angekündigt, was natürlich ein strategischer Schachzug sein konnte: So erwischte er diejenigen Mädchen, die ihr Haar nicht stets senkrecht scheitelten und die Fingernägel nicht sauber hielten, unvorbereitet. Der Gentleman hatte es eilig, wie es schien. Natürlich, so etwas Wichtiges wie eine Adoption sollte man immer übers Knie brechen, aber auch mit ausführlicher Vorbereitung war die Auswahl zwischen 60 Mädchen, in drei Reihen nach Größe aufgestellt ¿ alle gekleidet in das gleiche dunkelblaue Leinen und mit den gleichen straff geflochtenen Zöpfen ¿, nicht viel anders als die Wahl eines Hundewelpen aus einem zappelnden Wurf. Aber war er überhaupt wegen einer Adoption gekommen?

Wir, die wir schon etwas älter waren, hatten die Hoffnung ohnehin aufgegeben ¿ 14 Jahre, so gut wie fertig mit der Schule und schon mit einem Fuß im Arbeitshaus. Zum Adoptieren eigneten sich die kleineren Mädchen besser. Jene, die noch nicht so lange in St. Margaret¿s waren, dass die karge und strenge Kost von Mrs. Hubert, unserer Köchin, ihre Grübchen glatt gebügelt hätte, und deren blondes Haar sich noch lieblich kräuselte, statt durch tausend stramme Zöpfe straff gezogen worden zu sein. Ab einem gewissen Alter wurde niemand mehr adoptiert. Da konnte man nur hoffen, dass ein Gentleman kam, die Reihen entlangschritt und dann erklärte, dieses oder jenes Mädchen wäre in Wirklichkeit die verschollene Erbin von Leicester ¿ seht nur, hier ist das Testament ¿, um dann in einer prachtvollen Kutsche davonzufahren zu dem Haus, das von nun an ihr Stammsitz sein sollte.

Aber nicht so bei diesem Gentleman. Bei ihm kamen die Mädchen auf noch ganz andere Gedanken. Er war groß und schmal, einer, der im Leben noch nie hatte arbeiten müssen, und wenn, dann nicht hart oder körperlich. Es lag so viel Würde in seinen schmalen Schultern, so viel Anmut. Dazu ein fein geschnittenes, ernstes Gesicht mit einem tragischen Zug um den Mundwinkel und dunklen Schatten unter seinen noch dunkleren Augen ¿ als hätte man ihn einer beliebigen Brontë-Schwester entrissen, bevor sie ihn zum Helden eines Romans hatte machen können. Mit seinem schwarzen Haar und dem schwarzen Anzug sah er aus wie eine sehr ernste Dohle, und sein Blick ging durch Mark und Bein, dass man sich ganz klein fühlte und gleichzeitig irgendwie erhaben, weil er einen überhaupt beachtete. Ich sah ihn und kannte sofort all die romantischen Gedanken, die den anderen Großen, die wie ich in der hinteren Reihe stehen mussten, durch den Kopf gingen.

Aber nicht mir. Meine romantischen Phantasien bestanden nicht darin, dass ein dunkler Fremder in mein Leben trat und mich auf den Stammsitz seiner Familie entführte. Gegen eine Adoption hätte ich zwar nichts einzuwenden gehabt,...


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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schaurig schön - von Redaktion eBook.de - 26.10.2017 zu Maja Ilisch „Das Puppenzimmer“
Mit ihrem Erstling hat die Autorin ein athmosphärisch dichtes und überaus spannendes Werk abgeliefert, das durch die detailliert ausgearbeitete Hauptfigur Florence und ein liebevoll gezeichnetes Setting im England des frühen 20. Jh. besticht. Mich hat Das Puppenzimmer schon auf der ersten Seite gefangengenommen, da ich direkt mit Florence in die Handlung eintauchen und ihr mühelos durch ihre Erlebnisse folgen konnte. Beste Unterhaltung!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Puppenzimmer - von kleeblatts buecherblog - 11.12.2013 zu Maja Ilisch „Das Puppenzimmer“
Schon das Cover lädt verführerisch dazu ein, sich dem Buch zu widmen. Die geheimnisvolle Stimmung, die sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte zieht, nimmt auf der ersten Seite schon ihren Anfang. Mit einer sanften Art erzählt die Autorin von Florence, die als Waisenkind schon kein einfaches Leben führt. Gerade diese Art hat mir sehr gut gefallen. Man fliegt fast durch das Buch, gerade aufgrund des so wunderbaren Schreibstils. Das Geheimnisvolle bringt die Spannung auf einen dauerhaften Höhepunkt und nach jeder gelesenen Seite fragt man sich, wann endlich der Leser erlöst wird. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und von Anfang an kennt man seine Lieblinge. In diesem Fall war es für mich wirklich der Hauptcharakter Florence, obwohl ich eher für die Nebencharaktere zu begeistern bin. Florence muss man von Anfang an gerne haben, nicht nur, weil sie in einem Waisenhaus aufgewachsen ist, sondern auch, weil sie eine so prägnante Art hat, an die Dinge heranzugehen. Sie stellt nicht viele Fragen - was sie auch gar nicht darf -, sondern versucht, ihren eigenen Weg zu gehen und die Dinge zu ergründen. Ihre Arbeit in dem geheimnisvollen Raum des Anwesens bringt sie fast um den Verstand und doch versucht sich, eine logische Erklärung zu finden. Wie letztendlich die Erklärung lautet, warum sie für die Arbeit ausgewählt wurde und was es mit ihrer neuen "Familie" auf sich hat, müsst Ihr selbst lesen. Mir lag ein spannender, tiefgründiger und mit einem Aha-Effekt versehener Fantasy-Roman vor, der Lust auf mehr aus der Schreibfeder der Autorin entstandene Geschichten macht. Insoweit werde ich mir den Namen Maja Ilisch merken und auch zu ihrem neuen Roman "Geigenzauber" greifen, der sich auch schon sehr geheimnisvoll anhört. Ich hatte aufgrund der Beschreibungen der Autorin das Gefühl, das Anwesen Hollyhock und den angrenzenden Garten wie meine Westentasche zu kennen. Das Kopfkino hatte auf jeden Fall jede Menge zu tun. Fazit: Spannend bis zur letzten Seite.
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