eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
€ 0,00
Zur Kasse
- 20% **

Der Heckenritter von Westeros

Das Urteil der Sieben. Originaltitel: Hedge Knight/The Sw…
Sofort lieferbar (Download)
eBook ePub

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub-fähig sind. z.B. auf den tolino oder Sony Readern.

Häufig gestellte Fragen zu epub eBooks und Watermarking

eBook € 11,99* inkl. MwSt.
Print-Ausgabe: € 15,00
Verschenken
Machen Sie jemandem eine Freude und
verschenken Sie einen Download!
Ganz einfach Downloads verschenken - so funktioniert's:
  1. 1 Geben Sie die Adresse der Person ein, die Sie beschenken
    möchten. Mit einer lieben Grußbotschaft verleihen Sie Ihrem
    Geschenk eine persönliche Note.
  2. 2 Bezahlen Sie das Geschenk bequem per Kreditkarte,
    Überweisung oder Lastschrift.
  3. 3 Der/die Geschenkempfänger/in bekommt von uns Ihre Nachricht
    und eine Anleitung zum Downloaden Ihres Geschenks!
Dieses eBook ist auch verfügbar als:

Produktdetails

Titel: Der Heckenritter von Westeros
Autor/en: George R.R. Martin

EAN: 9783641120139
Format:  EPUB
Das Urteil der Sieben.
Originaltitel: Hedge Knight/The Sworn Sword/The Mystery Knight.
Übersetzt von Andreas Helweg, Joachim Körber, George R. R. Martin
Penhaligon Verlag

23. September 2013 - epub eBook - 416 Seiten

Die Vorgeschichte zu »Das Lied von Eis und Feuer« Ein Jahrhundert vor den Ereignissen in der Bestsellersaga »Das Lied von Eis und Feuer« nimmt ein Knappe namens Dunk das Schwert seines verstorbenen Herren an sich. Er will an einem Turnier teilnehmen, um selbst ein Ritter zu werden. Doch »Ser Duncan« hat noch viel zu lernen über die Welt der Edlen und Mächtigen. Beim Versuch, einen Platz im Turnier zu ergattern, macht er sich bald ebenso viele Feinde wie Freunde. Dunk ist ein fähiger Kämpfer mit einem starken Ehrempfinden. Doch wird das reichen, um ihn in den Augen der Welt als wahrer Ritter dastehen zu lassen? Oder ist er nur ein fehlgeleiteter junger Mann, der sich und andere in tödliche Gefahr bringt?
George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos »Das Lied von Eis und Feuer« wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie »Game of Thrones« verfilmt. George R.R. Martin wurde u.a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.

DER HECKENRITTER

Der Frühlingsregen hatte den Boden aufgeweicht, daher fiel es Dunk nicht schwer, das Grab zu schaufeln. Er entschied sich für eine Stelle am Westhang eines flachen Hügels, da der alte Mann immer gern den Sonnenuntergang angeschaut hatte. »Wieder ein Tag vorbei«, pflegte er traurig zu sagen, »und wer weiß, was uns der Morgen bringen wird, was, Dunk?«

Nun, ein Morgen hatte Regen gebracht, der sie bis auf die Knochen durchnässte, und der Morgen danach nasse, böige Winde, der nächste Kälte und Fieber. Am vierten Tag war der alte Mann zu schwach gewesen, um zu reiten. Und nun war er tot. Noch vor wenigen Tagen hatte er beim Reiten gesungen, das alte Lied, das davon handelte, nach Möwenstadt zu gehen, um eine schöne Maid zu finden, aber statt von Möwenstadt hatte er über Aschfurt gesungen. Nach Aschfurt, um die Schöne Maid zu seh’n, he-ho, he-ho, dachte Dunk beim Graben traurig.

Als das Loch tief genug war, hob Dunk den Leichnam des alten Mannes hoch und trug ihn dorthin. Er war ein kleiner Mann gewesen, und dünn; ohne Halsberge, Helm und Schwertgürtel schien er kaum mehr zu wiegen als ein Sack voll Laub. Dunk war riesengroß für sein Alter, ein schlurfender, zerzauster, kräftiger Junge von sechzehn oder siebzehn Jahren (niemand war sich da ganz sicher), der über zwei Meter maß und gerade erst allmählich Fleisch auf die Knochen bekam. Der alte Mann hatte seine Stärke oft gelobt. Mit seinem Lob war er immer großzügig gewesen. Mehr hatte er auch nicht zu geben.

Dunk legte ihn in das Grab und blieb einige Zeit über ihm stehen. Der Geruch von Regen hing wieder in der Luft, und er wusste, er sollte das Loch zuschaufeln, ehe es zu regnen begann, aber es war schwer, Erde auf das müde alte Gesicht zu schaufeln. Es sollte ein Sept
on hier sein, um ein paar Gebete für ihn zu sprechen, aber er hat nur mich.
Der alte Mann hatte Dunk alles beigebracht, was er über Schwerter und Schilde und Lanzen wusste, war aber nie besonders gut darin gewesen, ihm Worte beizubringen.

»Ich würde Euch Euer Schwert dalassen, aber das würde nur im Boden rosten«, rechtfertigte er sich schließlich. »Ich schätze, die Götter werden Euch ein neues geben. Ich wünschte, Ihr wärt nicht gestorben, Ser.« Er verstummte, da er nicht sicher war, was noch gesagt werden musste. Er kannte keine Gebete, jedenfalls keine vollständigen; der alte Mann hatte nie viel vom Beten gehalten. »Ihr wart ein wahrer Ritter und habt mich nie geschlagen, wenn ich es nicht verdient hatte«, brachte er schließlich heraus, »abgesehen von dem einen Mal in Jungfernteich. Es war der Junge vom Gasthof, der den Kuchen der Witwe gegessen hat, nicht ich, das habe ich Euch gesagt. Spielt jetzt aber keine Rolle mehr. Mögen die Götter Euch aufnehmen, Ser.« Er trat Erde in das Loch, dann füllte er es zielstrebig, ohne das Ding auf dem Grund noch einmal anzusehen. Er hatte ein langes Leben, dachte Dunk. Er muss näher an sechzig als an fünfzig gewesen sein, und wie viele Männer können das schon von sich sagen? Immerhin hatte er lange genug gelebt, um noch einmal einen Frühling zu sehen.

Die Sonne stand im Westen, als er die Pferde fütterte. Es waren drei; sein Fuchswallach mit dem Senkrücken, der Zelter des alten Mannes und Donner, sein Schlachtross, das er nur beim Turnier und in der Schlacht geritten hatte. Der große braune Hengst war nicht mehr so schnell und ausdauernd wie früher, hatte aber noch seine leuchtenden Augen und seinen wilden Kampfgeist und war wertvoller als alles andere, was Dunk besaß. Wenn ich Donner und den alten Fuchs un
d die Sättel samt Zaumzeug verkaufen würde, bekäme ich genug Silber, um …
Dunk runzelte die Stirn. Das einzige Leben, das er kannte, war das eines Heckenritters, der von Festung zu Festung ritt, sich in die Dienste dieses und jenes Lords stellte, an ihren Kämpfen teilnahm und in ihren Hallen aß, bis der Krieg vorüber war, und dann weiterzog. Von Zeit zu Zeit fanden auch Turniere statt, wenn auch immer seltener, und er wusste, dass manche Heckenritter in strengen Wintern zu Räubern wurden, aber der alte Mann hatte das nie getan.

Ich könnte einen anderen Heckenritter suchen, der einen Knappen braucht, um seine Tiere zu versorgen und seine Brünne zu reinigen, dachte er, oder vielleicht könnte ich in eine Stadt gehen, nach Lennishort oder Königsmund, und der Stadtwache beitreten. Oder aber …

Er hatte die Habseligkeiten des alten Mannes unter einer Eiche aufgestapelt. In dem Leinenbeutel befanden sich drei Silberhirsche, neunzehn Kupferheller und ein gesplitterter Granat; der größte Teil seines weltlichen Besitzes hatte, wie bei den meisten Heckenrittern, aus seinem Pferd und seinen Waffen bestanden. Dunk besaß nun ein Panzerhemd aus Ketten, von dem er tausendmal den Rost abgekratzt hatte. Einen eisernen Halbhelm mit breitem Nasenschutz und einer Delle an der linken Schläfe. Einen Schwertgürtel aus rissigem braunem Leder und ein Langschwert in einer Scheide aus Holz und Leder. Einen Dolch, eine Rasierklinge, einen Wetzstein. Beinschienen und Halsberge, eine zweieinhalb Meter lange Kriegslanze aus gedrechseltem Eschenholz mit einer schrecklichen Spitze aus Eisen und einen Eichenschild mit einem zerschrammten Metallrand und dem Wappen von Ser Arlan von Hellerbaum: ein geflügelter Kelch, Silber auf Braun.

Dunk betrachtete den Schild, hob den Schwertgürtel auf und sah wieder den Schild an. Der Gürtel war fü
r die knochigen Hüften des alten Mannes gemacht. Er würde ihm selbst nie und nimmer passen, so wenig wie die Halsberge. Er band die Scheide an ein Stück Hanfseil, knotete es um die Taille und zog das Langschwert.

Die Klinge war gerade und schwer, guter, in einer Burg geschmiedeter Stahl, der Griff aus weichem, über Holz gespanntem Leder, der Knauf aus glattem, poliertem schwarzem Stein. So schlicht es war, das Schwert lag ihm gut in der Hand, und Dunk wusste, wie scharf es war, da er es viele Nächte mit dem Wetzstein bearbeitet hatte, bevor sie sich schlafen legten. Es liegt mir so gut in der Hand wie ihm, dachte er bei sich, und in Aschfurt findet ein Turnier in der Aue statt.

Leichtfuß hatte einen weicheren Gang als der alte Fuchs, aber Dunk war dennoch wund und müde, als er vor sich das Gasthaus erblickte, ein hohes Fachwerkgebäude am Flussufer. Das anheimelnde gelbe Licht, das aus den Fenstern strahlte, sah so einladend aus, dass er nicht daran vorbeireiten konnte. Ich habe drei Silberhirsche, dachte er bei sich, genug für eine gute Mahlzeit und so viel Bier, wie ich trinken kann.

Als er abstieg, kam ein nackter Junge tropfend aus dem Bach und trocknete sich mit einem grob gewirkten braunen Mantel ab. »Bist du der Stallbursche?«, fragte Dunk ihn. Der Junge schien nicht älter als acht oder neun zu sein, ein Knochengestell mit blassem Gesicht, die nackten Füße bis zu den Knöcheln schlammverkrustet. Sein Haar war das Merkwürdigste an ihm. Er hatte keines. »Ich möchte, dass mein Zelter gestriegelt wird. Und Hafer für alle drei. Kannst du dich um sie kümmern?«

Der Junge sah ihn dreist an. »Ich könnte. Wenn ich wollte.«

Dunk runzelte die Stirn. »Das lasse ich mir nicht bieten. Ich bin ein Ritter, musst du wissen.«

»Ihr
seht nicht wie ein Ritter aus.«

»Sehen alle Ritter gleich aus?«

»Nein, aber sie sehen auch nicht wie Ihr aus. Euer Schwertgürtel ist aus Seil.«

»Solange er die Scheide hält, genügt er. Und jetzt kümmere dich um meine Pferde. Du bekommst ein Kupferstück, wenn du es gut machst, und eine Ohrfeige, wenn nicht.« Er wartete nicht ab, wie der Stallbursche darauf reagierte, sondern wandte sich ab und drängte sich zur Tür hinein.

Er hatte damit gerechnet, dass das Gasthaus um diese Zeit brechend voll sein würde, aber der Schankraum war so gut wie leer. Ein junger Lord in einem edlen Damastmantel lag besinnungslos auf einem Tisch und schnarchte leise in einer Weinlache. Sonst war niemand da. Dunk sah sich unsicher um, bis eine stämmige, kleine Frau mit käseweißem Gesicht aus der Küche kam und sagte: »Setz dich, wohin du willst. Willst du Bier haben oder Essen?«

»Beides.« Dunk setzte sich in die Nähe des Fensters, in sicherem Abstand von dem schlafenden Mann.

»Wir haben gutes Lamm in einer Kräuterkruste und Enten, die mein Sohn geschossen hat. Was möchtest du?«

Er hatte seit einem halben Jahr oder länger nicht mehr in einem Gasthaus gegessen. »Beides.«

Die Frau lachte. »Nun, groß genug dafür bist du.« Sie zapfte einen Krug Bier und brachte ihn an seinen Tisch. »Möchtest du auch ein Zimmer für die Nacht?«

»Nein.« Dunk hätte nichts lieber gehabt als eine weiche Strohmatratze und ein Dach über dem Kopf, aber er musste sparsam mit seinen Münzen umgehen. Der Erdboden würde genügen. »Etwas zu essen, ein wenig Bier, und dann weiter nach Aschfurt. Wie weit ist das noch?«

»Einen Tagesritt. Reite an der Gabelung bei der ausgeb
rannten Mühle nach Norden. Versorgt mein Junge deine Pferde, oder ist er schon wieder abgehauen?«

»Nein, er ist da«, sagte Dunk. »Du scheinst keine Gäste zu haben.«

»Die halbe Stadt ist ausgeflogen, um sich das Turnier anzusehen. Meine beiden wären auch dort, wenn ich es dulden würde. Sie erben das Gasthaus, wenn ich einmal nicht mehr bin, aber der Junge würde lieber mit den Soldaten herumschwadronieren, und das Mädchen seufzt und kichert jedes Mal, wenn ein Ritter vorbeireitet. Ich schwöre, ich kann dir nicht sagen, warum. Ritter sind...


"Fantastische Handlung satt, jedoch inmitten einer von Verblendung, Verlangen und Vorurteilen erfüllten, mithin absolut realen Welt."

Dieses eBook wird im epub-Format geliefert und ist mit einem Wasserzeichen versehen. Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Für welche Geräte?
Sie können das eBook auf allen Lesegeräten, in Apps und in Lesesoftware öffnen, die epub unterstützen:

  • tolino Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook auf Ihr tolino Gerät mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions.

  • Sony Reader und andere eBook Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie es mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions.

  • Tablets und Smartphones
    Installieren Sie die tolino Lese-App für Android und iOS oder verwenden Sie eine andere Lese-App für epub-eBooks.

  • PC und Mac
    Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen mit einer kostenlosen Lesesoftware, beispielsweise Adobe Digital Editions Sony READER FOR PC/Mac.

Die eBook-Datei wird beim Herunterladen mit einem nicht löschbaren Wasserzeichen individuell markiert, sodass die Ermittlung und rechtliche Verfolgung des ursprünglichen Käufers im Fall einer missbräuchlichen Nutzung der eBook-Datei möglich ist.

Bitte beachten Sie: Dieses eBook ist nicht auf Kindle-Geräten lesbar.

Ihr erstes eBook?
Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die digitalen Bücher für Neueinsteiger.

Kundenbewertungen zu George R.R. Martin „Der Heckenritter von Westeros“
Noch keine Bewertungen vorhanden
Zur Rangliste der Rezensenten
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Unsere Leistungen auf einen Klick
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: