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Das Rätsel der Liebe

Originaltitel: A Study in Seduction.
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Produktdetails

Titel: Das Rätsel der Liebe
Autor/en: Nina Rowan

EAN: 9783802593536
Format:  EPUB ohne DRM
Originaltitel: A Study in Seduction.
Übersetzt von Katrin Harlaß
LYX.digital

9. Januar 2014 - epub eBook - 416 Seiten

Lydia Kellaway besitzt ein einzigartiges Talent für Mathematik und ist daher in der viktorianischen Gesellschaft eine Außenseiterin. Als sie erfährt, dass Alexander Hall, Viscount Northwood, im Besitz eines Medaillons ist, das ein gefährliches Geheimnis ihrer Vergangenheit birgt, sucht sie ihn auf, um es zurückzuerlangen. Doch Northwood fordert sie zu einem Wettstreit des Geistes heraus. Lydia ahnt nicht, dass dabei ihr Herz auf dem Spiel steht.
Nina Rowan wurde in Kalifornien geboren. Sie studierte Kunstgeschichte an der McGill University in Montreal. Nina lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Wisconsin.

1


London

März 1854

Jede Quadratmatrix ist eine Nullstelle ihres eigenen charakteristischen Polynoms.

Lydia Kellaway hielt ihr Notizbuch fest an die Brust gepresst, als die Kutsche dahinrumpelte. Laut hallte das Klappern der Pferdehufe von der lückenlosen Reihe imposanter Stadtpalais wider, die die Mount Street säumten wie eine Festungsmauer. Der trübe Schein von Gaslaternen brannte sich durch die mitternächtliche Finsternis und bildete auf dem Pflastersteinbelag der Straße schmutzig gelbe Pfützen.

Besorgnis und Angst schnürten ihr die Kehle zu, und sie holte tief Luft, als sie an Nummer zwölf hinaufblickte, in dessen dunkle Fassade die Fenster erleuchteter Zimmer helle Vierecke schnitten. Im ersten Stock zeichnete sich die Silhouette eines Mannes ab. Aufrecht und hochgewachsen stand er da, vollkommen regungslos, wie eingefroren in der Zeit.

Im Schein einer Straßenlaterne öffnete Lydia ihr Notizbuch und blätterte durch die mit unzähligen Notizen, Gleichungen und Diagrammen bedeckten Seiten.

Auf einer dieser Seiten stand sein Name, gefolgt von einer durchnummerierten Liste. Hier waren alle Punkte aufgezählt, die mit dem Gerede und den Vermutungen über seine Familie zusammenhingen.

Während sie ihre Notizen noch einmal durchging, verspürte sie plötzlich ein leichtes Prickeln im Nacken, als würde sie beobachtet. Kopfschüttelnd klappte sie das Notizbuch zu und stieg, sich selbst scheltend ob ihrer Furcht vor den Schatten, entschlossen die Treppe hoch.

Gerade wollte sie nach der Glocke greifen, da wurde die Tür aufgerissen. Eine in leuchtend grüne Seide gekleidete Frau kam aus dem Haus gestürmt und wäre beinahe mit Lydia zusammengeprallt.

»Oh!« Die Frau taumelte mit weit aufgerissenen Augen rückwärts.
In dem Licht, das plötzlich aus dem Foyer drang, konnte Lydia sehen, dass ihr Gesicht rot und verquollen und nass von Tränen war.

»Ich … ich bitte um Verzeihung, ich –«

Die Lippen fest zusammengepresst, schüttelte die Frau heftig den Kopf, drängte sich an Lydia vorbei und eilte die Treppe hinunter.

Durch die geöffnete Tür war ein Fluch zu hören. Ein dunkelhaariger Mann durchquerte mit langen Schritten die Eingangshalle. Seine spürbare Anspannung umgab ihn wie eine Aura. »Talia!«

Ohne Lydia auch nur eines Blickes zu würdigen, lief er der Frau hinterher die Treppe hinab. »Herrgott, Talia, so warte doch wenigstens auf die Kutsche!«

Die Frau wandte den Kopf und schleuderte ihm über die Schulter hinweg eine scharfe Erwiderung entgegen, begleitet von einem wütenden Blick. Lydia konnte nicht genau verstehen, was sie sagte, doch ihr schneidender Ton brachte den Mann dazu, abrupt stehen zu bleiben. Wieder stieß er einen Fluch aus. Dann kehrte er zurück zum Haus und rief nach einem Diener, der bereits Sekunden später die Straße hinunter hinter der Frau herrannte.

»John!« Der hochgewachsene Mann rief nach einem zweiten Bediensteten. »Machen Sie sofort die Kutsche fertig und bringen Sie Lady Talia nach Hause!«

Er kam die Treppe hoch und ging an Lydia vorbei, wobei er sie leicht streifte. Beinahe schien es, als würde er ihr die Tür vor der Nase zuschlagen. Doch dann hielt er inne, drehte sich um und starrte sie an: »Wer, zum Teufel, sind Sie denn?«

Lydia blieben vor Schreck die Worte im Halse stecken.

Das war er. Alexander Hall, Viscount Northwood. Sie wusste es. Mit jeder Faser ihres Körpers wusste sie, dass dies der Mann war, den sie suchte, obgleich sie ihn noch nie zuvor gesehen hatte.

Seine Kleidung war trotz der unge
wöhnlich späten Stunde und seiner offensichtlichen Verärgerung in tadellosem Zustand. Die Bügelfalten in seiner schwarzen Hose verliefen akkurat und scharf wie Messerklingen. Polierte Goldknöpfe hielten die seidene Weste über dem blütenweißen Hemd zusammen.

Seine dunklen Augen betrachteten Lydia. Dieser Blick – scharf, abschätzend, eindringlich – nahm ihr die Luft.

»Nun?«, forderte er.

Jede Quadratmatrix ist eine Nullstelle ihres eigenen charakteristischen Polynoms.

Das Medaillon. Jane. Das Medaillon.

»Lord Northwood?«

»Ich hatte gefragt, wer Sie sind.«

Sein rauer Bariton ging ihr durch Mark und Bein. Sie neigte leicht den Kopf, um seinem Blick zu begegnen. Scharfe Schatten ließen seine ausgeprägt slawischen Gesichtszüge hervortreten, die schrägen Wangenknochen, die glattrasierte Kinnpartie.

»Mein Name ist Lydia Kellaway«, erwiderte sie und versuchte, jedes Zittern aus ihrer Stimme zu verbannen. Sie sah die Straße hinunter. Vorn an der Ecke hatte der Diener Lady Talia eingeholt. Hinter dem Haus kam eine Kutsche in Sicht und näherte sich den beiden. »Geht es ihr gut?«

»Meine Schwester ist wohlauf«, schnappte Lord Northwood ungehalten. »Und abgesehen davon ist sie das widerborstigste, eigensinnigste Geschöpf, das jemals auf Erden gelebt hat.«

»Liegt das in der Familie?«, fragte Lydia, ohne nachzudenken. Dies stand in so krassem Gegensatz zu ihrer sonstigen Verhaltensweise, dass sie vor Scham über und über rot wurde. Nicht gerade eine gute Idee, den Mann zu verärgern, von dem sie etwas wollte.

Sie glaubte fast, seine Zähne knirschen zu hören, als er gereizt das Kinn anspannte.

Sein Blick folgte dem ihren die Straße hinunter
bis zu jener Stelle, wo es dem Diener und dem Kutscher offenbar mit vereinten Kräften gelungen war, Lady Talia dazu zu bewegen, in die Kutsche zu steigen. Der Diener winkte Lord Northwood triumphierend zu, bevor er ebenfalls auf den Kutschbock kletterte. Dann fuhr der Wagen davon.

Northwoods Zorn schien langsam abzuflauen, und Lydia fasste wieder Mut. Zwar hatte sie sich keinen Plan zurechtgelegt für den Fall, dass sie mitten in einen Familienstreit hineinplatzte. Trotzdem konnte sie jetzt auf gar keinen Fall wieder gehen.

Sie drückte den Rücken durch und nahm eine entschlossene Haltung an. Dann sah sie dem Viscount direkt in die Augen. »Lord Northwood, bitte verzeihen Sie die späte Stunde, aber ich muss Sie dringend sprechen. Es geht um ein Medaillon, dass Sie kürzlich erworben haben.«

»Ein was?«

»Ein Medaillon. Ein Anhänger, der an einer Kette um den Hals getragen wird.«

Er runzelte die Stirn. »Sie suchen mich zu dieser Stunde auf, um nach einer Halskette zu fragen?«

»Die Angelegenheit ist furchtbar wichtig.« Sie legte ihre Hand an den Türpfosten, um zu verhindern, dass er ihr die Tür vor der Nase zuschlug. »Bitte, darf ich hereinkommen?«

Er starrte sie eine Weile schweigend an, dann rieb er sich übers Kinn.

»Kellaway.« Eine steile Falte erschien zwischen seinen Augenbrauen. »Verwandt mit Sir Henry Kellaway?«

Lydia nickte schnell. »Das war mein Vater. Er ist vor einigen Monaten gestorben.« Trauer, beschwert mit der Last der Vergangenheit, senkte sich auf ihr Herz wie ein großer, kalter Stein.

»Mein Beileid«, sagte Lord Northwood. Sein Blick wanderte über ihr Trauerkleid, und seine Züge wurden etwas weicher.

»Vielen Dank. Woher kannten Sie ihn?«

»Die Ausstellung im Kristall
palast. Achtzehneinundfünfzig. Wir hatten beide damit zu tun.« Wieder sah er sie eine Weile schweigend an. Fast konnte sie sehen, wie seine Gedanken in die Vergangenheit zurückwanderten. Dann ging er einen kleinen Schritt zur Seite und hielt ihr die Tür auf.

Lydia betrat die Eingangshalle und registrierte, dass der Viscount ihr kaum Platz machte. Er bewegte sich nicht einmal, als ihre Schulter seinen Arm streifte. Die leichte Berührung ließ sie wegzucken. Ihr Herz krampfte sich zusammen.

»Wie kommen Sie darauf, ich sei im Besitz der Kette, die Sie suchen?«, fragte er.

»Ich vermute nicht, dass Sie sie haben, Mylord. Ich weiß es. Sie haben sie vor ein paar Tagen im Laden von Mr Havers gekauft, zusammen mit einer russischen Ikone.« Sie hob den Kopf. »Meine Großmutter hatte das Medaillon verpfändet.«

Lord Northwood löste sich vom Türpfosten und kam auf sie zu. Lydia wich erschrocken zurück, doch dann wurde ihr klar, dass er ihr nur den Mantel abnehmen wollte. Sie schlug die Kapuze zurück und begann, an der Schließe zu nesteln.

Er stand hinter ihr, nahe genug, um die Wärme seines Körpers zu spüren, nahe genug, um mit ihrem nächsten Atemzug womöglich die Luft einzuatmen, die er gerade ausgeatmet hatte.

»Gehen wir in den Salon, Miss Kellaway. Sie sollten mir das genauer erklären.«

Lydia folgte ihm in den großen, eleganten Raum und setzte sich auf ein Sofa, wobei sie bewusst vermied, ihr Notizbuch nervös in den Händen zu drehen. Lord Northwood ließ sich ihr gegenüber in einem Sessel nieder. Ein stoisch schweigender Diener kam herein, servierte ihnen Tee, ging wieder hinaus und schloss die Tür hinter sich.

Lord Northwood nahm einen Schluck von dem heißen Getränk, stellte seine Tasse auf dem niedrigen Tisch ab, lehnte sich zur&u
uml;ck und streckte die Beine aus. Rein äußerlich wirkte er lässig, doch Lydia bemerkte eine gewisse Anspannung. Er erinnerte sie an einen Raubvogel, der seine Flügel ausbreitet und das Gefieder schüttelt, bevor er losfliegt.

»Also?«

»Ich fand diese Quittung im Schreibtisch meiner Großmutter.« Sie blätterte suchend in ihrem Notizbuch und nahm schließlich einen kleinen Zettel heraus. »Ich wusste nicht, dass sie überhaupt etwas vom Schmuck meiner Mutter verpfändet hatte.«

Er nahm den...


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