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Hotel 13 - Band 1: Das Abenteuer beginnt

Der Roman zur TV-Serie. Empfohlen von 10 bis 12 Jahren.
von Hotel 13
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Produktdetails

Titel: Hotel 13 - Band 1: Das Abenteuer beginnt
Autor/en: Hotel 13

EAN: 9783955204044
Format:  EPUB ohne DRM
Der Roman zur TV-Serie.
Empfohlen von 10 bis 12 Jahren.
dotbooks Verlag

16. August 2013 - epub eBook - 160 Seiten

"Jetzt müssten wir eigentlich bald da sein", dachte Tom und rutschte ungeduldig auf seinem Sitz herum. "Was mich wohl erwartet? Irgendwie ist es doch verrückt, dass ich tatsächlich hier gelandet bin."



Im Jahr 2005 wird der 7-jährige Tom in einem mysteriösen Brief gebeten, acht Jahre später im Hotel 13 eine rätselhafte Kiste zu suchen. Als er sich dann dorthin begibt, ahnt er noch nichts von den unglaublichen Abenteuern, die ihm und seinen Freundinnen Anna und Liv bevorstehen. Eines Tages verschwindet Anna, und der finstere Hotelbesitzer verhält sich mehr als merkwürdig. Für Tom und seine Freunde beginnt eine aufregende Zeit voller spannender Erlebnisse ...



Der Roman zur TV-Serie - mehr Informationen im Internet: www.hotel-13.com



Jetzt als eBook: "Das Abenteuer beginnt", der Roman zur Serie "Hotel 13". dotbooks - der eBook-Verlag.
Die Romane zur TV-Serie "Hotel 13" wurden - basierend auf den Drehbüchern von Dennis Bots, Koen Tambuyzer, Jasper Beerthuis, Elke De Gezelle, Bjorn Van den Eynde, Catherine Baeyens, Hans Bourlon und Gert Verhulst - von Claudia Weber geschrieben.

Bei dotbooks sind bereits die drei folgenden Romane zur TV-Serie HOTEL 13 erschienen:

HOTEL 13: Das Abenteuer beginnt
HOTEL 13: Das Rätsel der Zeitmaschine
HOTEL 13: Wettlauf gegen die Zeit

1
DIE MYSTERIÖSE POSTKARTE


Tom saß auf dem Beifahrersitz und streckte die Hand aus dem Fenster. Nach der langen Autobahnfahrt tat die frische Seeluft gut. Er schloss die Augen und atmete tief durch.

»Ich glaube, ich kann das Meer schon riechen«, sagte seine Mutter und lächelte ihn an.

»Konzentriere dich auf die Straße!«, tönte es aus dem Navigationsgerät. Es war Toms Stimme. Er hatte das Navi selbst gebastelt – und allerhand »Sonderfunktionen« programmiert. Speziell für seine Mutter.

Marion Kepler verdrehte die Augen und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. An die »Erfindungen« ihres Sohnes war sie gewöhnt. Und sein technisches Know-how hatte sich schon oft als ungemein nützlich erwiesen. Nicht nur, wenn ein Nagel in die Wand geschlagen oder der DVD-Player angeschlossen werden musste – auch wenn der Rasenmäher muckte oder die Stehlampe im Wohnzimmer einen Wackelkontakt hatte. Da nahm sie es in Kauf, dass jedes Mal, wenn sie die Kühlschranktür zu lange aufließ, Toms Stimme aus dem Butterfach ertönte und sie ermahnte: »Tür zu! Oder willst du die Küche kühlen?«

Marion Kepler strich ihrem Sohn liebevoll durchs Haar. Nun sollte sie ihn also vier Wochen nicht sehen. So lange war sie noch nie von ihm getrennt gewesen. Aber Tom war kein kleines Kind mehr. Er war fünfzehn. Sie musste sich an den Gedanken gewöhnen, ihn loszulassen. Jeden Tag ein wenig mehr. Seufzend blickte sie in den Rückspiegel. Weit und breit waren keine anderen Autos in Sicht. Nur Bäume, Sträucher und Grasflächen. Es schien, als ob die schmale Straße direkt zum Ende der Welt führte.

»Links abbiegen!« Das Navigationsgerät holte Marion Kepler wieder in die Wirklichkeit zurück. Sie drosselte die Geschwindigkeit, setzte den B
linker und hielt nach der Abzweigung Ausschau. Doch sie konnte sie nicht entdecken.

»Links abbiegen, Mama«, wiederholte Toms Stimme im Navi. »Aber erst in zweihundert Metern – hahaha!«

»Du Chaot!«, rief Marion Kepler und verpasste ihrem Sohn einen liebevollen Klaps. Dann strich sie ihm über die Wange und sagte in wehmütigem Ton: »Du wirst mir fehlen, Schatz!«

Tom versuchte, der Streicheleinheit zu entkommen, was im Auto gar nicht so leicht war. Er liebte seine Mutter über alles, nur, dieses Betütern musste nicht sein. Schließlich war er kein Krabbelkind mehr. Und auch kein Schoßhund, der es genießt, wenn man ihm das Fell krault.

»Zeit ist relativ!«, meinte Tom und versuchte, seine Mutter ein wenig aufzumuntern. »Das sage nicht ich, sondern Einstein. Ich bin schneller wieder da, als dir lieb ist.«

Sie erreichten die Abzweigung und bogen links ab.

»Noch zwölf Kilometer«, schnarrte das Navi, während das Auto durch die Dünenlandschaft auf die Küste zufuhr. Der Wind strich über die Gräser, und ab und zu war zwischen den Sandhügeln das Meer zu sehen.

Jetzt müssten wir eigentlich bald da sein, dachte Tom und rutschte ungeduldig auf seinem Sitz herum. Was mich wohl erwartet? Er ließ seinen Blick über die Küste schweifen. In der Ferne entdeckte er ein paar Möwen. Irgendwie ist es doch verrückt, dass ich tatsächlich hier gelandet bin.

Tom streckte den Kopf aus dem Fenster und ließ den Wind durch seine dunklen Haare wirbeln. Er schloss die Augen und dachte daran, wie alles begonnen hatte. Es war nun acht Jahre her

Edison war gerade gestorben, und der kleine Tom war untröstlich. Edison war ein Goldfisch. Nicht irgendein Goldfisch, sondern de
r schönste Goldfisch der Welt! Tom hatte ihn geschenkt bekommen, nachdem er seine erste Glühbirne ausgewechselt hatte. Und zur Erinnerung an Thomas Alva Edison, den Erfinder der Glühlampe, hatte Tom seinem Goldfisch den Namen Edison gegeben.

Tagsüber stand das Goldfischglas im Wohnbereich, damit Edison nicht allein war, und nachts stellte Tom es auf den Nachttisch neben seinem Bett. Er fütterte seinen Goldfisch regelmäßig, wechselte das Wasser, wenn es notwendig war, und nahm ihn sogar mit in den Urlaub. Edison war bestimmt der glücklichste Goldfisch der Welt – bis er eines Morgens nicht mehr fröhlich durchs Wasser schwamm.

»Er hat es gut bei dir gehabt, Schatz«, sagte seine Mutter, als Tom ihr schluchzend erzählte, dass Edison gestorben war.

Dann überlegte Tom, wo er seinen Liebling begraben könnte. Er ging auf die Terrasse und ließ seinen Blick über den Garten wandern.

»Unter dem Sommerflieder vielleicht?«, schlug Frau Kepler vor. »Da fliegen im Sommer immer ganz viele Schmetterlinge herum.«

Tom schüttelte den Kopf. »Dort«, murmelte er und zeigte auf einen knorrigen alten Baum in einer abgelegenen Ecke des Gartens.

»Das ist ein guter Platz«, stimmte seine Mutter ihm zu. »Dort ist es ruhig und schön schattig.«

Tom legte seinen Goldfisch in eine kleine rote Schachtel, die er vorher liebevoll mit Blättern und Blüten gefüllt hatte. Auf den Deckel schrieb er »Edison« und »R. I. P.« – das hatte er auf Grabsteinen gesehen, und seine Mutter hatte ihm erklärt, dass es »Ruhe in Frieden!« bedeutete. Genau das wünschte sich der kleine Tom für seinen Goldfisch. Und unter dem alten Baum war der ideale Platz dafür.

Tom setzte die Schachtel vorsichtig im Gras ab. Tränen roll
ten ihm über die Wangen, und er schob seine Brille ein wenig nach oben, um seine Augen trocken zu wischen. Dann holte er den kleinen Klappspaten von der Campingausrüstung und begann, im Schatten des alten Baums ein Loch zu graben, in das er die Schachtel legen wollte. Beim vierten oder fünften Spatenstich hörte Tom dann ein dumpfes Geräusch. Wie wenn Metall auf Holz stößt.

Was ist das?, schoss es ihm durch den Kopf. Eine Kiste? Ein Schatz womöglich?

Tom kniete sich hin und grub mit den Händen weiter. Erst vorsichtig, dann immer schneller. Irgendwann kam eine kleine, alte Holzkiste zum Vorschein. Schwarz, mit Metallbeschlägen, über und über mit Erde bedeckt. Sie musste schon ewig an der Stelle vergraben sein. Tom suchte das Schloss und stellte erleichtert fest, dass die Kiste nicht abgeschlossen war. Gespannt hob er den Deckel. Innen war sie in erstaunlich gutem Zustand. Sie war mit schwerem schwarzem Samt ausgeschlagen, auf dem eine vergilbte Postkarte lag. Vorsichtig nahm Tom sie heraus. Sie hatte einen gezackten Rand und zeigte auf der Vorderseite die letzten Reste einer alten Schwarz-Weiß-Fotografie – so verblichen, dass man kaum noch etwas erkennen konnte. Auf der Rückseite war sie in einer schwungvollen Handschrift beschrieben.

»Lieber Tom, das mit Edison tut mir leid«, stand darauf. Tom schob verdutzt seine Brille auf dem Nasenrücken nach oben. »Diese Nachricht ist meine letzte Hoffnung. Nur eine Person auf der Welt kann mir noch helfen – du!«

Tom blickte auf und schaute sich um. Wollte ihm da jemand einen Streich spielen? Falls ja, war es der denkbar schlechteste Zeitpunkt. Wenn man seinen Goldfisch begraben muss, ist einem nicht nach Scherzen zumute. Aber außer ihm war niemand im Garten.

Tom wandte sich wieder der Postkarte zu und las weiter. »Sprich mit niemande
m darüber. Schon gar nicht mit Richard. Es geht um Leben und Tod! Mach dich in acht Jahren auf den Weg zum Hotel 13. Suche die Kiste. Finde Zimmer 13.« Statt einer Unterschrift stand nur ein Buchstabe da: »M«

Tom schaute sich erneut um. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass ihn jemand beobachtete. Doch es war niemand zu sehen.

Während er seinen Goldfisch unter dem alten Baum begrub, überlegte Tom, wer ihm diese mysteriöse Nachricht geschrieben haben könnte – eine Nachricht, die ihn die nächsten acht Jahre nicht mehr loslassen sollte

Tom öffnete die Augen und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. Sie schmeckten salzig. Das Meer musste zum Greifen nah sein. Und nicht nur das Meer, auch das ominöse Hotel 13. Sicherheitshalber tastete Tom über die Tasche seines Kapuzensweaters.

Sie ist noch da, stellte er erleichtert fest.

Die Postkarte steckte in einem Umschlag, der leise knisterte, als Tom über den orangefarbenen Stoff des Sweaters strich.

Bis heute wusste Tom nicht, was es mit der Karte auf sich hatte – geschweige denn, wer »M« war. Zuerst hatte er vermutet, dass seine Mutter die Karte in die Kiste gelegt und vergraben hatte. M wie Mama, M wie Marion. Doch diesen Gedanken verwarf er bald wieder. Erstens war es nicht ihre Handschrift, zweitens kannte sie keinen Richard, und drittens hätte sie es keine fünf Minuten ausgehalten, ohne eine Anspielung auf die Postkarte zu machen. Schon gar nicht acht Jahre lang.

Nein, seine Mutter hatte die Nachricht nicht geschrieben. Aber wer dann? Es musste jemand gewesen sein, der Tom kannte. Und zwar so gut, dass er gewusst hatte, wo Tom seinen geliebten Goldfisch begraben wollte.

Wer auch immer dieser Jemand war – er war Tom nicht mehr aus dem Kopf gegangen. In all den Jahren, die seither vergangen waren, ha
tte Tom sich immer wieder gefragt, wer ihm die geheimnisvolle Botschaft geschrieben hatte. Ihretwegen hatte er das Hotel 13 ausfindig gemacht – ein in den Dünen, direkt an der Atlantikküste gelegenes Strandhotel, in dem schon seit über hundert Jahren Badegäste ihre Ferien am Meer verbrachten.

Auf der Internetseite des Hotels hatte Tom dann entdeckt, dass eine Urlaubsaushilfe gesucht wurde. Das war die Gelegenheit! Prompt hatte er sich auf die Stellenanzeige beworben und auch eine Zusage erhalten. Und jetzt – ein halbes Jahr danach – saß er im Auto neben seiner Mutter, die nicht nur...


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