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Alice hinter den Spiegeln - Neuübersetzung

Vollständige Ausgabe mit sämtlichen Illustrationen von John…
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Produktdetails

Titel: Alice hinter den Spiegeln - Neuübersetzung
Autor/en: Lewis Carroll

EAN: 9783730690260
Format:  EPUB
Vollständige Ausgabe mit sämtlichen Illustrationen von John Tenniel.
Illustriert von John Tenniel
Übersetzt von Jan Strümpel
Anaconda Verlag

1. Juli 2013 - epub eBook - 160 Seiten

Im Land hinter dem Spiegel begegnet Alice seltsamen Gestalten: dem Ei Humpty Dumpty, dem strickenden Schaf oder den garstigen Schachköniginnen. Mit ihnen liefert sie sich allerhand Wortgefechte, denn in der Spiegel-Welt sieht man die Dinge mit einer ganz eigenen Logik. - Nach ihrer Rückkehr aus dem Wunderland hat Lewis Carroll seine kleine Alice noch einmal in eine Phantasiewelt voller Abenteuer und verdrehter Komik geschickt. Der Klassiker für Kinder zwischen 8 und 80 ist in dieser Neuübersetzung in seinem ganzen frechen Dialogwitz zu lesen.

ERSTES KAPITEL

Das Haus hinter dem Spiegel

So viel war klar, das weiße Kätzchen hatte nichts mit der Sache zu tun – Schuld hatte ganz allein das schwarze Kätzchen. Schließlich bekam das weiße Kätzchen schon seit einer Viertelstunde von der alten Katze das Gesicht gewaschen (und ließ es tapfer über sich ergehen); also, es konnte bei dem ganzen Unfug einfach keine Rolle gespielt haben.

Dinah wusch die Gesichter ihrer Kinder nach folgender Prozedur: Zunächst drückte sie sie ihr Opfer mit einer Pfote am Ohr zu Boden, dann rieb sie ihm mit der anderen Pfote über das ganze Gesicht, aber in die falsche Richtung, nämlich beginnend mit der Nase. Und wie ich schon sagte, war sie gerade ganz mit dem weißen Kätzchen beschäftigt, das ruhig dalag und zu schnurren versuchte – ihm war sicherlich bewusst, dass ihm hier etwas Gutes geschah.

Das schwarze Kätzchen war schon im Laufe des Nachmittags dran gewesen, und während Alice, in eine Ecke des großen Sessels gekuschelt, halb im Selbstgespräch und halb eingenickt war, hatte es einen Kampf mit dem Wollknäuel ausgefochten, das Alice einigermaßen aufgerollt hatte, und dabei war es hin und her gerollt und am Ende wieder ganz aufgelöst; da lag es nun über den Teppich vorm Kamin verteilt, filzig und voller Knoten, und mittendrin jagte das Kätzchen seinem eigenen Schwanz hinterher.

»Ach du schlimmes kleines Ding«, rief Alice, griff sich dabei das Kätzchen und gab ihm ein Küsschen, zum Zeichen, dass es ihren Zorn erregt hatte. »Dinah hätte dir bessere Manieren beibringen sollen, aber wirklich, Dinah, das ist dir doch klar?«, sagte sie mit vorwurfsvollem Blick auf die alte Katze, so zornig es ihr geling
en mochte – dann kroch sie zurück in den Sessel, nahm das Kätzchen mit und begann das Knäuel wieder aufzurollen. Sehr zügig kam sie allerdings nicht voran, denn sie redete die ganze Zeit dabei, mal zum Kätzchen, mal zu sich selbst. Kitty saß derweil scheu auf ihren Knien, tat, als interessierten sie die Fortschritte beim Aufrollen, hob gelegentlich die Pfote und berührte das Knäuel sanft – ich würde ja so gern mithelfen, sollte das heißen.

»Weißt du, was morgen ist, Kitty?«, sagte Alice. »Du wüsstest es, wenn du mit mir am Fenster gestanden hättest – aber du konntest ja nicht, weil Dinah dich geputzt hat. Ich habe den Jungs zugeschaut, wie sie Holz für das Freudenfeuer brachten – und dafür braucht man jede Menge Holz, Kitty! Aber dann wurde es so kalt und begann auch noch zu schneien, da sind sie gegangen. Macht nichts, Kitty, morgen gehen wir hin und schauen uns das Feuer an.« Jetzt wickelte sie den Wollfaden zwei, drei Mal um den Hals des Kätzchens und betrachtete die Sache, dabei kam es zu einem Gerangel, das Knäuel fiel auf den Boden und rollte sich Stück für Stück wieder auf.

»Weißt du, Kitty, ich war so sauer«, sagte Alice, kaum dass sie es sich wieder bequem gemacht hatten, »als ich sehen musste, was für dummes Zeug du angestellt hast. Ich stand kurz davor, das Fenster aufzumachen und dich in den Schnee zu setzen! Und das wäre dir recht geschehen, du süßer kleiner Schlingel. Was bringst du zu deiner Verteidigung vor? Nein, nicht ins Wort fallen!«, fuhr sie mit erhobenem Finger fort. »Ich liste alle deine Verbrechen auf. Erstens: Du hast zwei Mal gemaunzt, während dir Dinah vorhin das Gesicht gewaschen hat. Leugnen zwecklos, Kitty, ich hab’s selbst gehört! Was sagst du?« (Dabei hält sie sic
h das Kätzchen ans Ohr.) »Du hast ihre Pfote ins Auge gekriegt? Selbst schuld, warum hattest du die Augen denn auch auf? Wenn du sie fest geschlossen hättest, wäre das nicht passiert. Schluss mit weiteren Erklärungen, hör mir zu! Zweitens: Du hast Flöckchen am Schwanz weggezogen, als ich ihr ein Schälchen Milch hingestellt habe. Ach, du hattest selber Durst? Und sie war wohl nicht durstig, was? Und drittens: Du hast das Knäuel komplett durcheinandergebracht, als ich nicht hingeschaut habe!

Das sind drei Verbrechen, Kitty, und noch für keines bist du bestraft worden. Die Strafen hebe ich mir alle für übernächsten Mittwoch auf, dass du’s nur weißt – aber alle meine Strafen sind wahrscheinlich auch nur aufgeschoben«, fuhr sie fort, mehr an sich als an das Kätzchen gerichtet. »Und dann am Ende des Jahres, o je, werde ich wahrscheinlich ins Gefängnis gesteckt. Oder, warte, wenn ich für jedes Vergehen zur Strafe ohne Abendessen ins Bett geschickt werde, dann würde ich, wenn es soweit ist, fünfzig Mal hintereinander nichts zu essen kriegen! Na ja, so schlimm ist das auch nicht. Nichts zu bekommen ist immer noch besser, als alle Mahlzeiten auf einmal essen zu müssen!

Hörst du den Schnee an der Fensterscheibe, Kitty? Das klingt so schön und sanft! Als würde draußen einer die ganze Scheibe abküssen. Ich frage mich, ob der Schnee die Bäume und Wiesen liebhat, weil er sie so sanft küsst. Und dann packt er sie kuschlig ein in eine weiße Decke, weißt du, und vielleicht sagt er: ›Schlaft, liebe Freunde, bis der Sommer kommt.‹ Und wenn sie im Sommer wieder aufwachen, Kitty, dann ziehen sie sich alle ganz grün an und machen ein Tänzchen, wenn der Wind weht – oh, wie schön ist das!«, rief Alice und ließ das Kn
äuel fallen, um in die Hände zu klatschen. »Wenn das bloß alles so wäre! Jedenfalls finde ich, dass die Bäume müde aussehen, wenn im Herbst die Blätter braun werden.

Kannst du eigentlich Schach spielen, Kitty? Du brauchst gar nicht so zu lächeln, ich frage ernsthaft. Weil, als wir vorhin spielten, hast du geschaut, als würdest du alles verstehen. Und als ich ›Schach‹ sagte, hast du geschnurrt. Das war eine nette Partie, Kitty, und wenn dieser blöde Ritter meinen Figuren nicht in die Quere gekommen wäre, hätte ich sie gewonnen. Komm, Kitty, tun wir mal so« – das war Alices Lieblingsspruch, »tun wir mal so«, mit dem sie unentwegt ihre Sätze garnierte. Erst gestern hatte sie eine längere Auseinandersetzung mit ihrer Schwester, nur weil Alice gesagt hatte: »Tun wir mal so, als wären wir Könige und Königinnen«, woraufhin ihre Schwester, die es gerne immer sehr genau nahm, geantwortet hatte, das könnten sie gar nicht, sie seien ja nur zu zweit. Und Alice hatte gekontert: »Na gut, dann bist du eben nur eins davon und ich der ganze Rest.« Und einmal hatte sie ihr altes Kindermädchen mächtig erschreckt, als sie ihm ins Ohr schrie: »Tante, tun wir mal so, als wärst du ein Knochen und ich eine hungrige Hyäne.«

Aber wir schweifen ab von dem, was Alice zu ihrem Kätzchen sagte: »Kitty, tun wir mal so, als wärst du die schwarze Königin! Weißt du, wenn du aufrecht sitzt und deine Arme verschränkst, siehst du der schwarzen Königin unheimlich ähnlich, finde ich. Sei lieb und probier’s mal!« Alice nahm die schwarze Königin vom Brett und stellte sie vor Kitty hin, als Vorbild zum Nachahmen. So richtig klappte das jedoch nicht, vor allem, befand Alice, weil das Kätzchen seine Arme einfach
nicht richtig verschränken wollte. Zur Strafe hielt sie es vor den Spiegel, es sollte selbst sehen, wie mürrisch es war – »und wenn sich das nicht sofort ändert«, sagte sie noch, »stecke ich dich in das Haus hinter dem Spiegel. Wie würde dir das schmecken?

Wenn du nur mal richtig zuhörst und nicht selbst so viel redest, Kitty, erzähle ich dir, was ich über das Haus hinter dem Spiegel weiß. Als erstes ist da das Zimmer, das du im Spiegel sehen kannst – es ist genau wie unser Wohnzimmer, nur dass alles andersrum ist. Wenn ich auf den Stuhl steige, kann ich alles darin sehen, bis auf das Stück hinter dem Kamin. Ach, gerade das möchte ich aber unbedingt mal sehen! Ich wüsste so gern, ob die dort im Winter Feuer machen – nie weiß man das, außer wenn unser Feuer qualmt, dann qualmt es in diesem Zimmer auch. Aber das könnte auch nur vorgetäuscht sein, damit es so aussieht, als hätten sie ein Feuer. Und ihre Bücher sind eigentlich so wie unsere, nur dass die Wörter verkehrt herum laufen. Ich weiß das, denn ich habe einmal eins unserer Bücher vor den Spiegel gehalten, und da haben sie drüben auch eins hochgehalten.

Wie fändest du es, in dem Haus hinter dem Spiegel zu wohnen, Kitty? Ob du da wohl Milch bekämst? Vielleicht kann man Spiegelmilch gar nicht gut trinken. Aber jetzt, Kitty, betreten wir den Flur. Du siehst ein ganz klein wenig vom Flur im Haus hinter dem Spiegel, wenn du die Tür zu unserem Wohnzimmer weit aufmachst. Soweit es zu erkennen ist, sieht er unserem Flur sehr ähnlich, aber dahinter könnte natürlich alles ganz anders sein. Ach, Kitty, wie schön wäre es, wenn wir mal in das Haus hinter dem Spiegel könnten! Ich wette, da gibt es anz herrliche Dinge zu sehen! Tun wir mal...


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