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Drakhim - Die Drachenkrieger

Trilogie Gesamtausgabe 900 Seiten.
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Produktdetails

Titel: Drakhim - Die Drachenkrieger
Autor/en: Uschi Zietsch

EAN: 9783943570335
Format:  EPUB ohne DRM
Trilogie Gesamtausgabe 900 Seiten.
Fabylon Verlag

23. Oktober 2013 - epub eBook - 900 Seiten

Blaeja, das Reich zwischen den Schleiern, ist eine kleine Welt, von undurchdringlichem Dunst umgeben, den zu erforschen niemand je in der Lage war. Als eines Tages die »Klirrenden« hinter den Schleiern hervorbrechen, Blaeja überfallen und die Götter stürzen, schließen alle Völker den »Bund«, um gemeinsam gegen die Fremden vorzugehen. Doch nur dem größten Magier jener Zeit gelingt es zusammen mit dem mächtigsten aller Drachen, den unbekannten Feind mit einem Fesselbann zu belegen.

Aus dem Blutsbund zwischen Drache und Magier entsteht im Verlauf der Jahrhunderte das stolze, einzigartige Volk der Drakhim ... die Drachenkrieger.
Ihre jahrhundertealte Festung Drakenhort liegt einsam gelegen in der Steppe, sie birgt viele Geheimnisse und Artefakte.

Als eines Tages ein Kind mit zwei Seelen geboren wird, ist ersichtlich, dass der Bann über die »Klirrenden« zu versiegen droht. Die wahre Gefahr aber erwächst aus den Völkern Blaejas selbst, allen voran den Drakhim ...

Die Trilogie als Komplettausgabe in einem Band.
Uschi Zietsch publiziert seit über 30 Jahren in vielen Genres.

1.

Guldenmarkt


Der Frühling stand vor der Tür. Von den Dächern tropfte überall geschmolzener Schnee, die Fuhrwerke versanken im angetauten Matsch, und die Kinder hatten ihre helle Freude daran. Sie jagten sich über Hof und Platz, über morastige Wegbefestigungen, umgestürzte Karren, hangelten sich an zerschlissenen Seilverbindungen entlang, sprangen über Balkone und versuchten ihr Glück im Balancieren auf rutschigen Wehrgängen. Ihr Gelächter schallte bis in die oberen Stockwerke der Veste, wo Goren neben einem Balkon auf dem Mauervorsprung kauerte. Eine Weile sah er dem fröhlichen Treiben unten nur zu, dann konnte er sich nicht mehr zurückhalten. Er kletterte wieselflink die Mauer hinab, seine kleinen Füße fanden mühelos in Ritzen und vorstehenden Steinkanten Halt. Seine geschickten Finger ertasteten den sichersten Weg nach unten, klammerten sich auch an tropfendem, eiskaltem Gestein fest. Sicher kam er unten an, gesellte sich zu den anderen Kindern und beteiligte sich an der Jagd.

Doch die Kinder brachen das Spiel schnell ab, als sie den Störenfried in ihrer Mitte bemerkten.

»Was soll das denn?«, rief Zachury, der Anführer der Bande, ein sommersprossiger, bereits zehn Jahre alter Junge. »Warum mischst du dich ein, Goren?«

Der dunkelhaarige Junge blieb stehen und sah sich auf einmal von den anderen Kindern umringt, die ihn mit nicht gerade freundlichen Gesichtern musterten.

»Weiß nich¿«, sagte er. »Wollte halt mitspielen.«

»Wolldä mitspiieln«, äffte ihn Helim nach, ein rothaariges kleines Mädchen, und schnitt eine Grimasse. Die Anderen lachten.

Goren hob die Schultern. »Ich tu doch gar nix!«

»Wir wollen dich aber nicht haben!« Zachury und stapfte breitb
einig auf Goren zu. »Wann kapierst du das endlich, Holzkopf? Du bist keiner von uns.«

»Bin ich doch!«

»Biste nicht!«

»Aber ich bin von hier!«, beharrte Goren.

»Du gehörst trotzdem nicht zu uns, Langnase!«, fauchte Zachury und schubste Goren mit beiden Händen vor die Brust. »Und jetzt hau ab!«

»Ich kann gehen, wohin ich will!«, maulte Goren und rieb sich die Brust. »Guldenmarkt ist ¿ne freie Stadt, und euch gehört der Platz hier nich¿!«

»Hast du vergessen, dass Darwin Silberhaar mein Oheim ist?«, versetzte Zachury großspurig. »Er ist der Statthalter, Herr der Veste. Du hast überhaupt nichts zu melden, Goren Vaterlos, du bist ein Habnix und tust das, was dir befohlen wird!«

Die anderen Kinder rückten langsam näher. Der Kreis um Goren wurde eng. Er sah ein, dass er auf verlorenem Posten stand.

»Ich geh ja schon«, murmelte er. Er verließ den Kreis langsam, dann immer schnelleren Schrittes. Als er das Gelächter der Kinder und ihre Spottrufe hörte, hielt er sich die Ohren mit den Händen zu und rannte, so schnell er konnte.



An solchen Tagen rannte Goren, bis ihm die Luft ausging. Er rannte durch Straßen und Gassen, ohne auf den Weg zu achten, bis zur Mauer und dann in die entgegengesetzte Richtung, bis die nächste Mauer ihm den Weg versperrte. Wie ein gefangenes Tier, das die Grenzen seines Käfigs ablief, hin und her, auf und ab.

Die erwachsenen Bewohner Guldenmarkts kannten diese ausdauernde Rennerei bereits und achteten nicht weiter auf das gehetzt wirkende Kind, brachten höchstens eilig ihre im Weg stehenden Sachen in Sicherheit, bevor sie überrannt wurden.

Schließlich kehrte Goren zur Veste zurück. Erschöpft und erhitzt ging er in
den Stall. Dort war es halbdunkel, warm und trocken, und der vertraute Pferdegeruch, vermischt mit Heu, schlug ihm entgegen. An diesem Ort fühlte sich Goren wohl, denn hier hänselte ihn niemand oder schubste ihn weg. Den Pferden war es gleichgültig, von welcher Abstammung Goren war, woher er kam, und ob er einen Vater hatte. Sie freuten sich, wenn er sie fütterte und tränkte, ihre Hufe säuberte und sie sorgsam putzte, bevor sie gesattelt wurden. Sie dankten es ihm durch freundliches Schnauben und Prusten, manchmal stupsten sie ihn leicht mit samtweichen Schnauzen. Sie waren seine Freunde und hörten ihm geduldig zu, auch wenn sie nicht antworten konnten.

»Goren?«

Er zuckte zusammen, als er die Stimme seiner Mutter erkannte. Eine starke, befehlsgewohnte Stimme, die in manchen Momenten weich und liebevoll klingen konnte. Doch solche Momente waren selten. Derata war Hauptmann der Garde und wegen ihrer Kraft und Strenge gefürchtet. Goren hatte seine Mutter noch nie lachen gesehen.

»Ja, Mutter.« Er sah sie aus der Box von Goldpfeil kommen und schluckte trocken. Er fand, dass seine Mutter die schönste Frau Guldenmarkts, vielleicht ganz Lichtenau war. Hochgewachsen und schlank, mit hüftlangen, glatten braunen Haaren, leicht getönter, samtfarbener Haut und einem ebenmäßig gezeichneten, schmalen Gesicht, das von den großen,  leicht katzenartigen, nussbraunen Augen beherrscht wurde. Sie sah viel edler aus als die anderen Frauen in Guldenmarkt mit deren heller Haut, den Stupsnasen und den blassen Augen, und sie war die einzige Kriegerin. Die beste Kriegerin unter allen Männern, weshalb sie Hauptmann geworden war.

Goren wusste, dass auch Darwin Silberhaar Deratas Anblick schätzte, denn sein Blick ruhte oft auf ihr, wenn er sich unbeobachtet glaubte, und hatte dabei einen besonderen Glanz in den Augen. Der Junge war alt genug um zu begr
eifen, was das bedeutete. Man lernte früh in diesen Landen, auch wenn man ein Außenseiter war. Oder gerade deshalb, weil man ganz besonders alles beobachten musste.

»Wo bist du gewesen?«, fragte die Mutter.

Goren zuckte die Achseln. »Draußen. Ich wollte nur frische Luft schnappen, weil es taut, und ...«

»Schon gut«, unterbrach sie ihn. »Ich vergesse manchmal, dass du erst acht Jahre alt bist. Natürlich sollst du hinaus, und du musst dich bewegen. Spiel mit den Anderen, wenn du willst.«

Goren zuckte zusammen. »Nein, die sind mir zu kindisch.« Er griff nach der Heugabel und fing an, Heu zu verteilen.

»Was redest du da für einen Unsinn, Sohn? Du bist selbst ein Kind, jünger als die Anderen.« Derata hielt die Heugabel fest und zwang ihn in ihren Blick. »Was ist passiert?«

»Nichts«, versicherte Goren.

Ihre Augen verengten sich. »Sag die Wahrheit«, forderte sie ihn streng auf.

Goren kämpfte einen Moment mit sich, dann sprudelte es aus ihm hervor: »Sie wollen nicht mit mir spielen! Nie wollen sie mit mir spielen, das war schon immer so! Sie sagen, ich gehöre nicht hierher, und sie lachen mich aus, weil ich anders aussehe als sie, und sie sagen, ich bin hässlich und dumm und faul und ...« Seine Augen füllten sich mit Tränen. »Aber das macht mir gar nichts, ich kann sie sowieso alle nicht leiden!«

»Schon gut.« Derata zog Goren plötzlich an sich. »Sei nicht traurig, Goren, das ist eben so. Unsere Art ist selten wohlgelitten bei den einfachen Leuten. Sie schätzen unsere Kriegskunst, aber sie wollen uns nicht in ihrer Nähe haben. Natürlich plappern die Kinder nach, was die Erwachsenen ihnen einreden. Du solltest ihnen nicht böse sein. Sie wissen es nicht besser.«

&raqu
o;Aber warum sind wir anders, Mama?«, murmelte Goren, an ihre Brust geschmiegt. Die Nähe der Mutter tat ihm wohl und tröstete ihn. Dies geschah nur in seltenen Momenten.

»Ich habe es dir schon oft erzählt, Goren.«

»Erzähle es mir noch einmal«, bettelte er. Er wollte diesen zärtlichen Augenblick so lange wie möglich festhalten.

»Na gut. Komm.« Seine Mutter nahm Goren mit in Goldpfeils Box, und sie setzten sich in das frische Stroh, an dem der Hengst herumknabberte. Neugierig sah er auf, als er unerwartet Besuch bekam, und schnoberte mit aufgeblähten Nüstern an Gorens Haar. Dann stieß er ein leises, zärtliches Wiehern aus und widmete sich wieder seiner Mahlzeit.

»Es war tiefer Winter, so wie in den vergangenen Tagen, bevor die Schneeschmelze einsetzte, als ich hier in Guldenmarkt ankam«, fing Derata an zu erzählen. »Es war sehr kalt, ich war völlig durchnässt, und Goldpfeil und ich hatten seit Tagen nichts zu essen gefunden. Die Wächter am Stadttor wollten mich nicht hereinlassen. Ich hätte sie gern zum Kampf gefordert, aber ich war bereits zu schwach vom Hunger und vom Fieber, und außerdem spürte ich dich in mir und hatte Sorge, dass du verletzt werden könntest.«

»Es war grausam, dich abzuweisen!«, sagte Goren empört.

Derata streichelte seine Schulter. »Wir haben Krieg, Goren. Guldenmarkt ist bisher weitgehend davon verschont geblieben, weil die Stadt so abgeschieden liegt und von geringer Bedeutung ist. Aber es ist wichtig, sich zu schützen, und die Wachtposten haben nur ihre Aufgabe erfüllt.«

»Und was ist dann geschehen?« Obwohl Goren die Geschichte auswendig kannte, war sie immer von Neuem spannend für ihn. Keines der anderen Kinder konnte mit so einem tollen Abenteuer aufwarten, und es war nicht einmal er
funden.

»Ich habe natürlich nicht aufgegeben, wie du dir denken kannst. Und ihnen fiel es immer schwerer, gute Gründe für meine Abweisung zu finden.«

»Weil du sie gut überzeugen konntest«, sagte Goren eifrig. »Und weil gute Krieger überall gebraucht werden.«

»Ja«, stimmte Derata zu. »Du hast recht. Darwin Silberhaar kam in diesem Moment hinzu, angelockt von unserem lauten Streit. Es war ein Glück, dass er sich in der Nähe befand. Und so kamen wir überein, dass er mir Schutz, Unterkunft und Kost gewährte, bis du geboren würdest. Danach wollte ich in seine Dienste treten, um seine Garde auszubilden und zu verstärken.«

Goren...


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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Super Buch - von David - 19.11.2014 zu Uschi Zietsch „Drakhim - Die Drachenkrieger“
ein erstklassiges Buch für jeden Fantasy Fan
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sehr unterhaltsam! - von Daniela Bärhausen - 25.05.2014 zu Uschi Zietsch „Drakhim - Die Drachenkrieger“
Die Geschichte rund um Goren, den Drakhim, ist sehr gelungen. Spannend und mitreißend, die Gefühle der jeweiligen Charaktere schön geschildert. Die Persönlichkeiten sind gut beschrieben. Kann ich sehr empfehlen für alle die Fantasy lieben!
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