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Light & Darkness

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Produktdetails

Titel: Light & Darkness
Autor/en: Laura Kneidl

EAN: 9783646600285
Format:  EPUB
Carlsen Verlag GmbH

7. November 2013 - epub eBook - 403 Seiten

Die Existenz von Vampiren, Feen und anderen Paranormalen ist längst kein Geheimnis mehr. Doch ist es ihnen verboten, sich ohne die Begleitung des ihnen zugeteilten Delegierten in der Öffentlichkeit zu bewegen. Ausgerechnet bei der warmherzigen Light versagt jedoch das raffinierte Auswahlsystem: Ihr erster Paranormaler ist der rebellische und entgegen aller Regeln männliche Dämon Dante. Und schon bald muss sie sich fragen, ob sie ihn vor der Menschheit oder sich selbst vor ihm schützen muss...

Laura Kneidl schreibt Romane über unverfrorene Dämonen, rebellische Jäger, stilsichere Vampire und uniformierte Luftgeborene. Sie wurde 1990 in Erlangen geboren und entwickelte bereits früh in ihrem Leben eine Vorliebe für alles Übernatürliche. Inspiriert von zahlreichen Fantasy-Romanen begann sie 2009 an ihrem ersten eigenen Buchprojekt zu arbeiten, seitdem wird ihr Alltag von Büchern, Katzen, Pinterest und Magie begleitet.

01. Kapitel


»Vom Staat benannte Bürger, sogenannte Delegierte, verpflichten sich aus freiem Willen den ihnen zugewiesenen paranormalen Bürgern Schutz und Sicherheit zu gewähren. Delegierte sammeln ihre erste Praxiserfahrung mit Vollendung des 17. Lebensjahres.«
(Buch der Delegation, Artikel 2)


22. November 2047

»Beeil dich«, zischte Kane. Light drückte seine kalte Hand und gemeinsam rannten sie durch den menschenleeren Schulkorridor. Ihre Schritte hallten von den Wänden wieder. Sie liefen durch den Gang, der zu ihrem Klassenzimmer führte. Light keuchte, sie hatte bereits Seitenstechen. Kane verlangsamte seine Geschwindigkeit, als sie sich dem Raum näherten, und ließ ihre Hand los.

»Alles in Ordnung?«

Augenblicklich verflüchtigte sich die Gänsehaut auf ihrem Arm und Wärme kroch in ihre Fingerspitzen.

»Alles bestens«, presste sie schwer atmend hervor und wischte sich eine blonde Haarsträhne aus der Stirn. »Unglaublich, der letzte Schultag vor meiner Delegation und ich komme zu spät.«

»Jeder kommt Mal zu spät«, erwiderte Kane mit einem Lächeln. Angedeutete Grübchen formten sich auf seinen Wangen. »Es ist nicht unsere Schuld. Wer konnte denn ahnen, dass Jude krank wird?«

»Delegat Roland wird es egal sein, dass wir uns heute Morgen noch um meinen hustenden Bruder kümmern mussten«, seufzte Light. Sie blieb vor der verschlossenen Tür stehen. »Er wird uns nachsitzen lassen. Ich komme zu spät und sie vergeben mein Wesen an jemand anderen.«

»Blödsinn.« Kane rollte mit den Augen. »Erstens bist du Rolands Lieblingsschülerin, zweitens lebt er für die Delegation. Er würde nicht zulassen, dass du deine
verpasst. Und drittens wurde dieses Wesen für dich ausgewählt und niemand anderen sonst.«

In diesem Moment wurde die Tür zum Klassenzimmer aufgestoßen. Vor ihnen stand Anna, Lights beste Freundin, die Hände in die Hüfte gestemmt.

»Wo wart ihr?«

Eine kleine Falte bildete sich auf ihrer blassen, mit Sommersprossen übersäten Stirn. Rotes Haar fiel ihr über die Schultern und wellte sich bis zur Taille. Obwohl Winter war, trug sie ein ärmelloses Shirt.

»Jude ist krank«, erwiderte Kane, als wäre das Erklärung genug.

Anna nickte. »Ihr habt Glück. Roland ist noch in einer Besprechung. Ich wollte euch gerade anrufen.« Sie schob ihr Handy zurück in die Hosentasche. Zum Leidwesen der Schüler hatte man den Handyempfang im ganzen Schulgebäude eingedämmt. Man konnte keine Nachrichten versenden oder empfangen. Es sei denn, man wusste von dem Empfang in der Mädchentoilette bei gekipptem Fenster.

»Siehst du«, sagte Kane selbstgefällig, während sie Anna ins Klassenzimmer folgten. »Kein Nachsitzen. Du verpasst deine Delegation nicht.«

Anna klatschte begeistert in die Hände. »Ich kann es gar nicht erwarten, dein zukünftiges Wesen kennenzulernen.« Dann wurde ihr Gesichtsausdruck ernst. »Aber was wirst du anziehen?«

Light legte den Rucksack auf ihren Tisch und ließ sich in den Stuhl sinken. Kane machte es sich neben ihr gemütlich. Anna, die eine Reihe vor ihnen saß, beugte sich erwartungsvoll nach hinten. Ihre glänzenden Augen flehten Light regelrecht an, ihr die Auswahl des Kleides zu überlassen.

»Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht«, log Light. In Wirklichkeit hatte sie den gestrigen Abend damit verbracht, sich für das grüne Cocktailkleid zu entscheiden. »Du k
annst mir helfen. Komm einfach nach der Schule vorbei.«

»Danke! Du bist die Beste.« Über den Tisch hinweg umarmte Anna sie. »Was glaubst du, was für ein Wesen du bekommst? Ich hoffe auf eine Vampirin. Die meisten von ihnen haben einen guten Modegeschmack und ein volles Bankkonto.«

Kane, der selbst ein Vampir war, zischte verächtlich. »Danke für das Kompliment, aber nicht alle haben ein volles Bankkonto. Jedenfalls kann ich mir Light nicht mit einer Vampirin vorstellen. Ich tippe auf eine Nephilim.«

»Wieso eine Nephilim?« Light zog die Unterlagen aus ihrer Tasche und stellte sie auf den Boden.

»Du bist freundlich, gutherzig, offen und hast ein enormes Pflichtbewusstsein. Du bist klein und zierlich. Was würde besser zu dir passen als ein Engelswesen?«, erklärte Kane mit sanfter Stimme.

»Da ist was dran«, stimmte Anna zu und holte einen Lutscher aus ihrer Tasche. Sie wickelte das rosarote Papier ab und stopfte es zu dem Handy in die Hosentasche. »Hoffentlich ist es keine Werwölfin, das wäre unpraktisch.«

Panisch nickte Light. Seit ihrem siebten Lebensjahr litt sie an einer starken Hundehaarallergie und was wäre sie für eine Delegierte, wenn sie gegen ihr eigenes Wesen allergisch wäre?

»Der Rat weiß, dass Light eine Allergie hat. Sie bekommt keinen Werwolf.« Zur Beruhigung tätschelte Kane ihre Hand. »Mach dir keine Sorgen. Sie haben deine Daten und suchen das perfekte Wesen für dich aus. Ich wette um zehn Dollar, dass es eine ganz entzückende Nephilim sein wird.«

»Die Wette gilt.« Anna reckte Kane die Hand entgegen. »Zehn Dollar, dass es keine Nephilim ist, sondern eine Vampirin.« Kane zögerte nicht und schlug mit seinen kalten Fingern in Annas Handfläche.

»Was, wenn es weder
eine Nephilim noch eine Vampirin ist?«, erkundigte sich Light. In ihrem Kopf keimte noch immer die Horrorvision einer Werwölfin.

»Dann werden Kane und ich für einen Schultag die Klamotten tauschen«, schlug Anna vor.

Kane prustete los. »Wie bitte? Das geht nicht! Wie soll ich denn in deine Hosen passen?«

Anna schnalzte mit der Zunge. »Na gut, dann gehst du in Badehose und ich im Bikini. Einen Schultag lang.«

»In Ordnung, aber ich darf mir die Badehose aussuchen.«

»Natürlich«, kicherte Anna und versteckte den Lutscher unter der Schulbank, denn im selben Augenblick flog die Tür auf und Delegat Roland betrat das Klassenzimmer.

Wie verabredet war Anna um 15 Uhr zu Light gekommen. Sie hatte ihren halben Kleiderschrank mitgebracht und zwang Light dazu, jedes einzelne Kleid anzuprobieren. Es spielte keine Rolle, dass Light knapp zehn Zentimeter kleiner war als sie, denn mit ihren Stecknadeln ließ Anna den überschüssigen Stoff auf geradezu magische Weise verschwinden. Unter Annas Anweisungen fühlte sich Light wie eine lebendige Anziehpuppe.

Gerade, als sie in einem schwarzen Mini steckte, klopfte es an der Tür. Mit den Händen presste sie das Kleid an ihren Körper, denn der Stoff hing lose um ihre Hüften. Anna steckte eine letzte Nadel in den Stoff, um das Problem zu beheben, als sich die Tür öffnete.

»Habt ihr euch entschieden?«, fragte Kane, halb im Zimmer, halb im Flur. Seine breiten Schultern wurden von einem schwarzen Sakko bedeckt, darunter trug er ein weißes Hemd. Light hätte gerne ihren älteren Bruder Jude bei ihrer Delegation dabeigehabt, doch wie vermutet war ihr Bruder immer noch zu krank, um an der Feier teilzunehmen.

»Noch nicht«, antwortete Anna.

Ein Lächeln umspielte Kanes Lippen. »Light, du siehst fantasti
sch aus.« Er betrachtete ihre nackten Füße – wobei sich ihre Zehen in den flauschigen Teppich gruben –, dann ihre langen Beine und schließlich glitt sein Blick über ihren Oberkörper bis zu ihrer ausgeprägte Schlüsselbeinpartie und zurück zu ihrem noch ungeschminkten Gesicht.

»Danke.« Eine zarte Röte färbte ihre Wangen. Schüchtern blickte sie zu Boden, während ihre Zehenspitzen weiterhin die Teppichfransen erkundeten.

Kane räusperte sich. »Ich wollte dir ausrichten, dass dein Dad in dreißig Minuten fahren möchte. Ihr solltet bis dahin fertig sein. Er ist so nervös, mich würde es nicht wundern, wenn er ohne dich abhaut.«

Light nickte. Wie nervös ihr Dad auch war, er konnte unmöglich nervöser sein als sie. Bereits jetzt waren ihre Hände schweißnass und zitterten so stark, dass sie die Kleider, die sie anprobierte, nicht selbstständig zuknöpfen konnte. Mit jedem Ticken der Wanduhr rückte ihre Delegation näher und sie war dankbar dafür, dass Anna bei ihr war, um ihr zu helfen, sich auf diesen Moment vorzubereiten. Seit ihrem zehnten Lebensjahr schulte man sie darauf, eine gute Delegierte zu werden, wie ihr Bruder Jude einer war und wie ihre Eltern es bereits gewesen waren, bevor ihr Bruder auf die Welt kam.

»Langsam ist es wirklich eindeutig, dass er in dich verschossen ist«, riss Anna sie aus ihren Gedanken, kaum dass Kane verschwunden war.

»Versuch nicht, mich abzulenken. Ich möchte nicht über Kane reden.« Light streifte sich den schwarzen Mini vom Körper. Die Zeit wurde zu knapp, um Kleider anzuprobieren, die sie nicht tragen konnte oder nicht tragen wollte. Und es war auch nicht genügend Zeit da, um über Kane zu reden, geschweige denn über seine Gefühle nachzudenken. Kanes Gefühle, ein Thema,
das Light am liebsten verdrängte. Er war Judes Wesen, er war ihr wie ein Bruder. Seine immer offensichtlicheren Gefühle für sie fühlten sich falsch an. Light bückte sich, um das Kleid aufzuheben. »Welches soll ich anziehen?«, fragte sie Anna ein letztes Mal.

Ihre Freundin rümpfte die Nase, als könnte sie das passende Kleid riechen. »Nimm das grüne Cocktailkleid. Es betont deine Figur. Du wirst fantastisch aussehen.«

Und damit kehrte Light zu ihrer ersten Wahl zurück.

Im Laufe des Abends steigerte sich Lights Nervosität bis ins Unermessliche. Sie kaute auf ihren Nägeln und ihre Finger zupften unruhig am Saum ihres Kleides. Im Wohnzimmer warteten ihre Eltern, Jude und Kane auf sie. Die Anspannung war zum Greifen nahe und die Sehnsucht nach dem...


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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Toll! - von Mau - 01.12.2014 zu Laura Kneidl „Light & Darkness“
Ein schönes Buch. Gut und flüssig geschrieben. Die Charaktere wachsen einem ziehmlich ans herz. Auch wenn sie einige Maken haben ; Light, die Versucht Dante gegenüber eine gute Delegierte zu sein Und dann Dante, der Dämon, der es Light besonders schwer machen will. Das Buch enthält sowohl humorvolle Konversationen, spannende Szenen als auch traurige kleine Ecken. Man fiebert einfach mit. Ich konnte es nicht mehr aus der hand legen :)
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