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Die Sanguis-Trilogie 1: In sanguine veritas - Die Wahrheit liegt im Blut

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Produktdetails

Titel: Die Sanguis-Trilogie 1: In sanguine veritas - Die Wahrheit liegt im Blut
Autor/en: Jennifer Wolf

EAN: 9783646600261
Format:  EPUB
Carlsen Verlag GmbH

7. November 2013 - epub eBook - 495 Seiten

Dass es Vampire gibt, weiß Miriam schon seit ihrem elften Lebensjahr, als die Vampire ihr großes Coming-out hatten. Doch das ist jetzt fünf Jahre her und trotzdem hat sie noch nie einen in echt gesehen. Umso unglaublicher findet sie daher die Nachricht, dass gleich zwei Vampire auf ihre Schule kommen sollen. Und der eine sogar in ihre Klasse! Elias nennt sich der blasse neue Schüler, der seine roten Pupillen hinter einer blickdichten Sonnenbrille versteckt. Ein bisschen mulmig wird ihr dann schon, als er den Platz direkt neben ihr bekommt. Auch wenn er eine merkwürdige Anziehungskraft auf sie ausübt…

//Alle Bände der packenden Vampir-Reihe:
-- Die Sanguis-Trilogie 1: In sanguine veritas - Die Wahrheit liegt im Blut
-- Die Sanguis-Trilogie 2: Vivere militare est - Leben heißt zu kämpfen
-- Die Sanguis-Trilogie 3: Omnia vincit amor - Liebe besiegt alles
-- Die Sanguis-Trilogie: Band 1-3 (mit Fanfiction-Bonus)
-- Die Sanguis-Trilogie: Fortes fortuna adiuvat - Den Mutigen hilft das Glück (Spin-off der Sanguis-Trilogie)//
Die Sanguis-Trilogie ist abgeschlossen.

Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.

KAPITEL 1


Die Sommerferien waren vorbei. Ich war sechzehn geworden und hatte meine erste Sommerliebe im Urlaub auf Ibiza hinter mich gebracht. Er hieß Ben, war achtzehn Jahre alt und kam aus Hamburg. Als wir abreisten, dachte ich, ich müsste sterben. Ich schwor mir, dass ich mich nie wieder verlieben würde. Wie schon gesagt: dachte ich. Damals konnte ich noch nicht ahnen, was Liebe wirklich bedeutet. Meine Handyrechnung überstieg in dem Monat nach unserer Heimkehr mein Taschengeld um das Dreifache. Gott sei Dank (oder eher Oma sei Dank) rettete mein Geburtstag mein Portemonnaie vor der Insolvenz.

Jetzt, da wir wieder zu Hause waren, holte mich der Alltag schnell wieder ein. Der einzige Trost nach diesem Sommer waren meine beiden Freundinnen Eva und Aisha, die ich nun endlich wieder in die Arme schließen konnte. Die Tatsache, dass es morgen in der Schule nur die Stundenpläne geben würde, trug auch dazu bei, dass ich mich etwas entspannte. Ich kuschelte mich in mein Bett und da ich nach sechs Wochen Sommerferien und langem Aufbleiben nicht mehr so früh einschlafen konnte, schob ich mir noch eine DVD in den Player. Irgendwann mitten im Film schlief ich ein.

Der Wecker klingelte erbarmungslos um sieben Uhr. Ich öffnete meine Augen und als ich mir den Schlaf herausgerieben hatte, sah ich, dass das Titelmenü der DVD immer noch tapfer weiterlief. Nachdem ich jedes meiner Glieder einzeln gestreckt und ausgiebig gegähnt hatte, knipste ich den Fernseher und den DVD-Player aus und stand auf. Unten hörte ich bereits meine Mutter mit David schimpfen. Es ging wohl um die Kleiderfrage. Er war zurzeit in so einer Art Schwarzphase, was meiner Mutter überhaupt nicht zusagte. Um sie nicht weiter zu verärgern, suchte ich mir einen geblümten, knielangen Rock und ein weißes Spaghettiträger-Shirt raus und schlurfte ins Bad. Eigentlich war mir auch mehr n
ach Schwarz. Der Blick in den Spiegel zeigte, dass die Pickel-Population in meinem Gesicht um eine Pustel gewachsen war. Danke Haut, genau das brauche ich heute! Ich sprang unter die Dusche, putzte mir die Zähne, kämmte meine Haare und tat mein Bestes, um meinen neuen Pickel-Mitbewohner zu überschminken. Meine Mutter rief zum gefühlten zehnten Mal nach mir. Sie wollte David und mich heute zur Schule fahren und mein Toast war mittlerweile kalt … Das waren jedenfalls die Infos, die bis zu meinem Ohr durchgedrungen waren.

Fertig angezogen und geschminkt erschien ich am Frühstückstisch. Die funkelnden Augen meiner Mutter straften mich.

»Du hast fünf Minuten, Schatz. Ich will pünktlich beim Zahnarzt sein!«, sagte sie leicht zickig. Sie war immer in dieser Laune, wenn sie dorthin musste.

Ich verschlang also meinen kalten Toast und schnappte mir meine Tasche, die wie immer fertig gepackt auf der Kommode im Flur stand. David kam gerade aus der Toilette. Er sah genervt aus, dennoch schenkte er mir ein Lächeln. Es war sein letztes Jahr, dann würde er sein Abitur in der Tasche haben.

»Na Schwesterchen, du schwebst aber auf einer Parfumwolke«, stellte er fest.

»Riecht gut, oder?«, lachte ich ihn an und stellte mich auf meine Zehen, damit er an meinem Nacken schnuppern konnte.

»Ja, wie eine Verkäuferin bei Douglas«, antwortete er mit einem neckenden Grinsen. Ich knuffte ihn und dann liefen wir brav unserer Mutter hinterher, die mit dem Autoschlüssel voran Richtung Garage ging. Wir stiegen in ihren roten VW-Passat Kombi. Meine Mutter liebte dieses Auto, weil es so praktisch war.

Mein Bruder verbrachte die Autofahrt mit SMS schreiben und zwischendurch rammte er mir einen Finger in die Rippen. Ich dachte über das kommende Halbjahr nach und hoffte, dass die Zeit bis zu den Herbstferien schnell vergehen
würde. Draußen war es kochend heiß und ich versuchte, den Luftstrom der Klimaanlage zu erwischen und meinen Kopf hineinzuhalten. Meine Mutter war sehr taktvoll und hielt zwei Häuser weiter und nicht direkt vor der Schule an. David und ich verabschiedeten uns von ihr und gingen gemeinsam die letzten paar Meter zum Schulhof.

»Nächsten Monat hab ich mein Auto, dann fahr ich uns!«, sagte er verträumt, als wir angekommen waren. Er bückte sich runter und küsste mich auf den Kopf.

»Bis nachher!«, brabbelte ich schnell vor mich hin und winkte ihm zum Abschied, denn Eva und Aisha riefen bereits nach mir. Schon von weitem konnte ich sehen, dass Evas grüne Augen glühten. Sie hatte wohl spannende Neuigkeiten. Ihre roten Locken hüpften verspielt um ihr rundes Gesicht und sie wippte nervös auf und ab.

»Hallo ihr Süßen, habt ihr auch so viel Lust wie ich?«, fragte ich, während ich jede drückte und küsste. Aisha war mit ihren Eltern daheim in der Türkei gewesen. Sie hatten ein Haus in der Nähe des Meeres. Nächstes Jahr durfte ich mitfahren, hatten mir meine Eltern versprochen. Ich freute mich schon wie irre darauf, knackig braun zu werden und mit Aisha die Jungs am Strand zu beobachten. Sie kam aus einer sehr modernen türkischen Familie und durfte alles, was wir anderen Mädchen auch durften. Sie hatte wunderschönes schwarzes langes Haar und ich beneidete sie sehr darum. Es war wie Seide und nicht so struppig wie meins. Eva, deren Mutter Physiklehrerin an unserer Schule war, hatte die Ferien mit ihren Eltern in Thailand verbracht, doch ihr stand nicht der Sinn danach, uns davon zu erzählen. Sie hatte wichtigere Neuigkeiten.

»Habt ihr in den Ferien das mit den Vampiren und der Schulpflicht mitbekommen?«

Ich hatte es in der Zeitung am Strand gelesen. Die erste Woche, bevor ich Ben k
ennenlernte, hatte ich damit verbracht, davon zu träumen, wie es sei, wenn ein Vampir in meiner Klasse wäre. Ich nickte. Aisha schüttelte den Kopf.

»Die Regierung hat beschlossen, dass Vampire ebenfalls der Schulpflicht unterliegen«, klärte Eva Aisha auf.

»Echt?«, staunte sie.

Meine Freundin tat sich schwer damit, sich vorzustellen, wie sich ein Vampir in der Schule machen würde. Ich, ehrlich gesagt, auch.

»Ja. Und meine Mutter hat gesagt, dass für dieses Schuljahr zwei Vampire bei uns angemeldet wurden.« Froh, dass es endlich raus war, strahlte Eva uns an und wartete auf eine Reaktion.

Ich war baff. Endlich würde ich einen echten Vampir zu Gesicht bekommen, auch wenn er noch ein kleiner Fünftklässler war. Mein Körper kribbelte vor lauter Aufregung und als ob wir uns abgesprochen hätten, suchten wir mit unseren Augen den Schulhof ab. Kein Vampir zu sehen. Den Mythos, dass Vampire nur nachts raus können, hatte die Vampirvereinigung In sanguine veritas bereits am Anfang ihres Outings richtiggestellt. Er kam vermutlich daher, dass Vampire die Nacht lange Zeit als Schutz vor Menschenaugen genutzt hatten. Sie sagten, dass sie der Schatten wäre, aus dem sie immer heraustreten wollten. Allerdings traf man Vampire – wenn überhaupt – eher bei Nacht. Teils lag dies an ihren Gewohnheiten und teils vertrugen sie die Sonne nicht richtig. Klar, nach Tausenden von Jahren in Dunkelheit ist das kein Wunder. Ich bekomme die Augen schon nach zwei Stunden Kino nicht mehr auf. Noch dazu haben Vampire eine sehr blasse Haut und ähnlich wie Albinos werden sie statt braun wohl eher krebsrot. Vorausgesetzt, ein Vampir kann Sonnenbrand bekommen. Naja, jedenfalls sorgte ihre Nachtaktivität dafür, dass einige immer noch glaubten, Vampire würden im Sonnenlicht verbrennen.

»Vielleicht ist einer davon ja bei
uns in der Klasse?«, fragte Aisha aufgeregt.

»Die Schulpflicht gilt nur bis fünfzehn oder sechzehn – glaube ich zumindest«, fügte ich hinzu.

Eva schüttelte wild ihren lockigen Kopf. »Meine Mutter sagt, dass sie beide in unserem Alter sind. Es sind ein Mädchen und ein Junge.«

Ich hatte das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen und meine Muskeln waren steif vor Aufregung. Die Chance, dass einer der beiden in unsere Klasse kam, war also gar nicht mal so abwegig, immerhin waren es zwei und es gab drei Klassen in unserem Jahrgang.

Ich hörte ein Niesen und drehte mich um, um demjenigen Gesundheit zu wünschen, aber ich sah niemanden. Irritiert wandte ich mich wieder meinen Freundinnen zu und nahm in einiger Entfernung hinter ihnen die selbst ernannte Schulhofkönigin Marianna wahr. Sie war in meiner Klasse, hatte blaue Augen und blondes, wallendes Haar. Ihr Gesicht wies strenge, aber geradlinige Züge auf, gekrönt von einer feinen, spitzen Nase. Die Jungs verfielen ihr reihenweise, aber sie hielt sich für etwas Besseres. Keiner war ihr gut genug. Dieses Mädchen war unsere erklärte Feindin und Thema Nummer Eins, wenn wir lästern wollten. Zu meinem Schrecken lief Miss Wunderschön genau in unsere Richtung.

»Ihre Hoheit kommt«, warnte ich meine Freundinnen, ehe sie in Hörweite war.

»Na Mädels, wie geht’s euch?«, trällerte sie uns zu. »Netter Fummel, Aisha.«

»Was willst du?«, keifte Eva und strafte sie mit einem abwertenden Blick.

»Nun ja, ich wollte euch nur mitteilen, dass ich seit dem Sommer mit Mark zusammen bin.«

Mark war der wohl hübscheste Junge an unserer Schule. Er war eine Klasse über uns und die meisten Mädels schwärmten für ihm. Na ja, ich fand ihn attraktiv mit seinem hellbraunen, kinnlangen H
aar und den großen eisblauen Kulleraugen. Klar, dass diese Meerhexe uns das als Allererstes unter die Nase reiben musste.

»Und wieso sollte uns das interessieren?«, fragte ich sie. Doch bevor sie antworten konnte, wurden wir unterbrochen.

»Entschuldigung«, hauchte eine samtweiche weibliche Stimme.

Wir drehten uns um und ließen synchron unsere Kinnladen runtersausen. Wären wir doch nur letztes Jahr beim Turnen im Sportunterricht so...


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