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Checkliste Osteopathie Pferd

1. Auflage. 137 Abbildungen.
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Produktdetails

Titel: Checkliste Osteopathie Pferd
Autor/en: Katja Eser

EAN: 9783830493808
Format:  EPUB
1. Auflage.
137 Abbildungen.
Trias

6. November 2013 - epub eBook - 560 Seiten

Checkliste Osteopathie Pferd

Sie sind bei einem Patienten und wollen schnell etwas nachschlagen? Da brauchen Sie ein handliches Buch - die Checkliste Osteopathie. Der Clou: Die Checkliste bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten, ein osteopathisches Problem anzugehen:

- Sie wollen schnell nachschlagen, wie Sie die Läsion Kreuzbein in Flexion prüfen? Kein Problem! Bebilderte, detailgenaue Beschreibungen der Prüfgriffe leiten Sie an.

- Die Diagnose steht. Aber welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Kein Problem! Ausführliche Beschreibungen der muskulären, osteopathischen und kraniosakralen Behandlungen und "Hausaufgaben" für den Besitzer machen es Ihnen leicht.

- Ihr Patient zeigt reduzierten Raumgriff ? Kein Problem! Zu über 30 Symptomen finden Sie Hinweise zur möglichen Lokalisation des Problems.

Osteopathie auf den Punkt gebracht!

Die 5 Farbteile garantieren leichte Orientierung und raschen Zugriff :
Gelb - Grundlagen Osteopathie und Anatomie einschließlich Biomechanik
Grün - Osteopathische Untersuchung und Behandlungstechniken
Blau - Befunde und Behandlungskonzepte
Rot - Leitsymptome
Grau - Anhang mit alphabetischem Symptomenverzeichnis

1 Grundlagen und Begriffe der Osteopathie


1.1 Einführende Gedanken


Eine Bewegung kommt dadurch zustande, dass die Muskeln über die Sehnen die Knochen bewegen und dadurch die Stellung der Knochen zueinander in deren gemeinsamem Gelenk verändern. Für eine physiologische Bewegung sind unter vielen anderen wichtigen Punkten erforderlich:

  • Physiologischer Spannungszustand der Muskulatur, d. h. ein Muskel muss jederzeit in der Lage sein,
    • sich anzuspannen,
    • sich zu entspannen und
    • sich dehnen zu lassen.
  • Physiologischer Zustand der Gelenke inklusive Kapseln und Bänder, d. h.
    • die Gelenksflächen müssen eine reibungslose und
    • die Kapseln und Bänder eine endgradige Winkelveränderung der beteiligten Gelenkpartner ermöglichen.
  • Physiologisches Zusammenspiel von Muskel- und Nervensystem (NS), d. h.
    • efferente und afferente Impulse müssen störungsfrei zwischen NS und Muskelfasern bzw. Erfolgsorgan fließen können.
  • Physiologische Balance im vegetativen Nervensystem (VNS):
    • Erregung durch den Sympathikus und Erholung durch den Parasympathikus müssen sich gegenseitig kontrollieren.

Die Harmonie im VNS stellt die Basis dar, insbesondere auch für die Behandlung eines Pferdes, das vordergründig „lediglich“ ein körperliches Problem zu haben scheint, z. B. in Form von Lahmheit, Rückensteifigkeit u. Ä. Eine Dys-balance im VNS verhindert zuweilen, dass eine handwerklich korrekt durchgeführte osteopathische Behandlung nicht den gewünschten Erfolg bringt oder die Linderung nur kurzzeitig anhält.

Im Hinblick auf das VNS darf bei der Behandlung einer gesundheitlichen Störung die Natur d
es Pferdes nicht außer Acht gelassen werden: sein Wesen als Flucht- und Herdentier.

Das Vegetativum des Pferdes kann sich in 2 Richtungen auswirken:

  1. Lebt ein Pferd unter nicht artgerechten Umständen, fühlt es sich in seiner Sicherheit bedroht, hat es keine klare Führung durch seinen Menschen/seine Herde oder leidet es unter Schmerzen, so führt dies zu einem Anstieg des muskulären Grundtonus, was längerfristig zu Verspannungen, Gelenksblockierungen und Bewegungseinschränkungen führen kann.
  2. Umgekehrt können diese Blockierungen wiederum zu erhöhter emotionaler Unsicherheit oder Alarmbereitschaft führen, da das Pferd sich in seinen Bewegungen und somit in seinen Fluchtmöglichkeiten eingeschränkt fühlt oder auch, weil Wirbelblockierungen spinale Faseranteile des VNS komprimieren und zu vegetativen Dysfunktionen führen können. Wenn sich ein Pferd mit seinem Menschen/seiner Herde und in seiner Umgebung sicher fühlt, kann es seine eigenen Sicherungsaktivitäten einstellen und seinen Muskeltonus senken. Emotion und Muskeltonus sind gerade beim Fluchttier Pferd untrennbar miteinander verknüpft. Insofern ist die Atmosphäre, in der ein Pferd lebt, und die Art und Weise, in der täglich mit ihm umgegangen und es von seinem Menschen geführt wird, für den Erfolg und die Nachhaltigkeit einer osteopathischen Behandlung von nicht zu unterschätzender Bedeutung.

Weitere wichtige Aspekte der physischen und psychischen Gesundheit des Pferdes seien hier der Vollständigkeit halber kurz angesprochen:

  • Haltungsbedingungen:
    • Ernährungszustand, Erkrankungsresistenz, selbst gewähltes Bewegungspotenzial, Pferdefreundschaften/soziale Kontakte
  • Hufschmied:
    • biomechanisch individuelles, tr
      agfähiges Fundament für den gesamten Bewegungsapparat
  • Sattler:
    • schmerzfreie und kommunikationssfördernde Verbindung zwischen Pferd und Reiter
  • Tierarzt:
    • gesundes Organ- und Bewegungssystem
  • Pferdezahnarzt:
    • Zahngesundheit, Biomechanik des Kiefergelenks
  • ausbalancierter Reiter:
    • ausbalanciertes, sensibles Pferd

Ein Pferd hat wie jedes Lebewesen ein Selbstbewusstsein in dem Sinne, dass es sich selbst als Körper wahrnimmt. Diese Körperwahrnehmung begründet sich vornehmlich auf:

  • dem Sehsinn: das Pferd kann je nach Stellung des Kopfes seine Vorderbeine, Hinterbeine und Teile seines Rumpfes betrachten,
  • dem Tastsinn: das Pferd beknabbert sich selbst oder wird von seinem bevorzugten Sozialpartner an bestimmten Körperstellen beknabbert oder es reibt sich an bestimmten Gegenständen,
  • der Tiefensensibilität, deren Rezeptoren in Gelenkskapseln, Bändern, Sehnen und Muskeln dem Pferd jederzeit zum Gehirn melden, in welcher Stellung oder Lage sich seine Körperteile und Gelenke befinden.

Diese Informationen werden sowohl im somatischen wie auch dem vegetativen Nervensystem verarbeitet und beantwortet. Die Beantwortung findet unter anderem statt durch:

  • Skelettmuskeln, die die Bewegungen des Körpers durchführen (> grob- und feinmotorische Aktivität) und
  • propriozeptive Muskeln, die kleinste und feinste Stellungsänderungen in den Gelenken und Wirbelsäulensegmenten vornehmen (> Stellungs- und Halteaktivität).

Verletzungen, Blockierungen, psychischer Druck oder Schmerzen verändern dieses Körperbild, das Pferd entwickelt kompensatorische Bewegungen und speichert dieses unphysiologische Körperbild (im schlimmsten Fall irreversibel) in seinem Kopf ab. D
ie Förderung von Aktivitäten beider Muskelsysteme führt zu einer physiologischen, harmonischen und gesund erhaltenden Bewegung, die das Pferd dann als gewünschtes Körperbild in seinem Gehirn abspeichern kann.

Beachte

Nach erfolgter therapeutischer Behandlung muss dem Pferd ausreichend Zeit zugestanden werden, sich an sein physiologisches Körperbild zu erinnern und die bisher schmerzhaften Bewegungen wieder natürlich und harmonisch auszuführen.

1.2 Ursprung der Osteopathie


Arthur Taylor Still (1828 – 1917) war der Begründer der Human-Osteopathie. Er hatte eine tiefgläubige Überzeugung von der Gott gegebenen, vollkommenen Anatomie des Menschen, die für die gesunde Funktion des Organismus maßgeblich ist. Als Arzt und Farmer hatte er ein sehr pragmatisches Verständnis der Anatomie: Wie der Mechaniker die Maschine bezüglich einer Fehlfunktion muss ein Osteopath den Menschen in seiner anatomischen und physiologischen Detailliertheit einerseits und seiner Ganzheit andererseits überprüfen können, um eine Erkrankung ursächlich erfassen und behandeln zu können. Seine Forderung der präzisen Kenntnis der Anatomie und Physiologie des Organismus schlägt sich nieder in den von ihm aufgestellten Prinzipien der Osteopathie (? S. 7). Aufgrund von Studien und Erfahrungen seiner Behandlungen während einer Ruhrepidemie 1874 erkannte Still, dass viele Erkrankungen durch Bewegungsverluste bzw. Blockierungen in Gelenken, Muskeln, Organen oder Geweben verursacht werden. Nach Still soll der Begriff „Osteopathie" als eine Technik verstanden werden, bei der der Weg zur Heilung über das Skelett beschritten wird.

Im Rahmen der Osteopathie wird spür- und sichtbar, wie die Knochen sowohl Ursache einer Krankheit als auch therapeutische Hebel für die Genesung
sind.

1.3 Behandlungssysteme


Im Laufe der Zeit haben sich innerhalb der Osteopathie unterschiedliche Behandlungssysteme entwickelt, die ihre Behandlungsansätze auf unterschiedlichen anatomischen Bestandteilen des Körpers begründen. Fließende Übergänge im Rahmen der Behandlung sind angesichts der Ganzheitlichkeit des osteopathischen Grundgedankens unvermeidlich und begrüßenswert.

1.3.1 Strukturelle Osteopathie


Die strukturelle Osteopathie bezieht sich hauptsächlich auf die Erkenntnisse von A.T. Still und ist streng mechanisch ausgerichtet. Dabei liegt ihr Untersuchungs- und Behandlungsschwerpunkt auf den osteo- und arthrokinematischen Bewegungen in der WS und allen Gelenken des Körpers. Durch verschiedene manuelle und Reflex-Techniken werden Blockierungen in Gelenken gelöst, um deren freie Beweglichkeit wieder zu gewährleisten. Die Befreiung der Struktur zieht die Befreiung der Funktion nach sich, sowohl der Gelenke als auch der Körperflüssigkeiten und des NS:

  • ungehinderte arterielle Ver- und venöse/lymphatische Entsorgung der Zellen
  • ungehinderte Übertragung von afferenten und efferenten Nervenimpulsen

1.3.2 Kraniosakrale Osteopathie


William Garner Sutherland (1873 – 1954) hatte aufgrund von Selbstversuchen entdeckt, dass die einzelnen Schädelknochen mit den Suturen als Scharniere beweglich sind und nicht – wie bis dahin angenommen – spätestens im Erwachsenenalter fest miteinander verwachsen sind. Er ging davon aus, dass sich diese Bewegungen auf der Fluktuation des Liquors innerhalb des Schädels begründen, die entlang des Rückenmarks bis zum Sakrum weitergeleitet wird. Bei seinen Forschungen fiel ihm auf, dass sich der Schädel rhythmisch verformte, was sich wie ein Dehnen und Entspannen des Schädels anfühlte
, ähnlich des Dehnens und Entspannens...


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