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Strangers on a Train - Reise der Leidenschaft

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Produktdetails

Titel: Strangers on a Train - Reise der Leidenschaft
Autor/en: Serena Bell

EAN: 9783802594311
Format:  EPUB ohne DRM
Originaltitel: Ticket Home.
Übersetzt von Nele Junghanns
LYX.digital

März 2014 - epub eBook - 70 Seiten

Strangers on a Train - Romantische E-Books mit verführerischen Fremden! Nach Lust de LYX nehmen diese 5 E-Book-Storys Sie mit auf eine sinnliche Zugreise mit unbekanntem Ziel... Als Amy Moreland Seattle verließ, glaubte sie nicht, ihren Ex-Freund jemals wiederzusehen. Umso überraschter ist sie, als sie den notorischen Workaholic eines Morgens im Pendler-Zug von Connecticut nach New York antrifft. Jeff ist fest entschlossen, sie zurückzugewinnen, aber jedes Klingeln seines Handys erinnert Amy schmerzlich daran, dass sie für ihn nie an erster Stelle stand ...
Serena Bell schreibt erfolgreich Liebesromane für mehrere amerikanische Verlage. Sie arbeitet außerdem als Journalistin und bloggt regelmäßig über das Lesen und Schreiben von Liebesgeschichten.

1


»Ist der Platz noch frei?«

Amy hatte vor sich hin gedöst. Den Kopf träge gegen den Vinylsitz gelehnt, war sie dem sanften Schaukeln der Metro-North über die alternden Gleise auf dem Weg nach Manhattan zum Opfer gefallen. Die zarten Erschütterungen von Metall auf genau angepasstem Metall und das leichte Ruckeln in der Vorwärtsbewegung des Zuges hatten sie in den Schlaf gewiegt wie ein ausgewachsenes Baby in einer Riesenschaukel. Aber beim Klang jener männlichen Stimme flogen ihre Augen auf, und sie blickte in ein Gesicht, das ihr vertrauter war als ihr eigenes.

»Jeff!«

Sein Name platzte aus ihr heraus, ehe sie die Freude in ihrer Stimme unterdrücken konnte. Wenn er sie nicht überrascht hätte, hätte sie auf cool gemacht, den Schock und … ja, das Glücksgefühl überspielt. Sie hätte ihn auf Abstand gehalten. Doch jetzt war es zu spät. Ihre Aufregung und all ihre Hoffnung machten sich in ihrer Stimme bemerkbar.

Sein Lächeln verriet ihr, dass er es gehört hatte.

Er war hier, um sie zurückzuholen. Zwar sechs Monate zu spät, aber immerhin hatte er die dreitausend Meilen überwunden, die sie zwischen ihn und sie gelegt hatte, und war zu ihr gekommen. Er liebt mich, dachte sie und saugte wie ein Schwamm den Anblick seiner braunen Augen mit den langen Wimpern auf, des starken Kiefers und des dunkelbraunen Haares, das länger geworden war, seit sie ihn das letzte Mal gesehen hatte, so lang, dass es ihm jetzt über ein Auge fiel.

»Hallo«, meinte er. »Ich kann dir gar nicht sagen, wie schön es ist, dich zu sehen.«

»Ja. Ich … freu mich auch.« Das war die Untertreibung des Jahrhunderts. »Aber – was …? Du bist in meinem Zug. Was machst du in meinem Zug?«

&raqu
o;Ich bin gestern Nacht mit dem Flieger gekommen. Ich wollte nicht bis heute Abend warten, um dich zu sehen.«

Das jagte ihr einen Freudenschauer über den Körper, schmelzende Wärme, von der sie schon vergessen hatte, dass er sie nach Lust und Laune hervorrufen konnte.

»Deine Cousine hat mir gesagt, wo ich dich finde. Ich bin in White Plains eingestiegen. Ich konnte nicht … ich wollte mit dir reden, Ames.«

Ames. Seit sechs Monaten hatte sie keiner mehr so genannt. Sie spürte, wie sie weich wurde wie Karamell an einem Sonnentag, wie so oft damals in Seattle. Aber sie zwang sich abzuwarten. Er hatte sich noch zu entschuldigen und einiges zu erklären. Zu widerrufen und zu verbessern. Eigentlich sollte sie sauer auf ihn sein.

Wo warst du all die Monate?

Warum hast du nicht versucht, mich zurückzuhalten, als ich dich verlassen habe?

Warum hast du über die Idee, dass ich diesen Job annehme, nicht wenigstens mal nachgedacht?

Denn das war alldem vorausgegangen: das Ende ihrer Beziehung, Amys Flucht quer durchs Land, Monate der Trennung. Sie hatte einen Job in New York angeboten bekommen, eine Chance vom Financial Aid Officer zum Director of Financial Aid befördert zu werden und für ihre Alma Mater zu arbeiten, und als sie es ihm erzählt hatte …

Sie sah immer noch sein Gesicht vor sich, als er es gesagt hatte. Das kann unmöglich funktionieren. Eine knallharte Abfuhr.

Deutlicher hätte er es nicht sagen können.

Sie sollte nicht bloß sauer auf ihn sein. Sie war sauer, als die Erinnerung urplötzlich mit aller Brutalität zurückkehrte und ihr half, hart zu bleiben.

Und für diese Härte war sie dankbar. Sie war notwendig, denn sonst brach er ihr das Herz, immer wieder.

Trotzdem fiel es ihr überraschend schwer,
ihren Ärger aufrechtzuerhalten. So kalt, unmissverständlich und unbewegt zu bleiben, wie es sein musste, denn selbst, wenn sie vermied, ihn richtig anzusehen, war sie sich bewusst, wie die Muskeln seines Oberarms und seiner Schulter unter seiner Anzugsjacke spielten, während er sich an der Metallstange über seinem Kopf festhielt. Am liebsten hätte sie ihn in Ruhe betrachtet, um sich an den Anblick zu erinnern, wie sich Muskeln und Sehnen verlagerten und bündelten.

»Amy …« Er schwankte, wie er da so bedrohlich über ihr an der Stange hing. Seine Augen unter diesen umwerfenden Wimpern waren strahlend und dunkel zugleich, erfüllt von etwas Großem, das er ihr sagen wollte. Die Hoffnung wuchs in ihrer Brust wie eine glänzende Seifenblase. »Es tut mir so leid, Ames! Wenn ich bloß die Zeit zurückdrehen und es anders machen könnte, ich würde dir zuhören und wäre nicht so ein verbohrter Mistkerl. Ich weiß nicht, warum ich so reagiert habe. Ich weiß nicht, warum …«

Vom Sitz vor ihr tauchte ein Kopf auf und sagte mit einem breiten Brooklyn-Akzent: »’tschuldigung. Sie sind nicht die Einzigen hier im Zug.«

Jeff gab einen Laut von sich, der vielleicht ein Lachen darstellen sollte. Er beugte sich näher zu ihr, so nah, dass sie den Bartwuchs eines Tages an seinen Wangen und seinem Kinn sehen konnte, und fragte: »Kann ich mich zu dir setzen?«

Sie zögerte. Aus Angst. Angst vor ihrer eigenen Anfälligkeit für seine körperliche Präsenz. Angst, dass sie, wenn sie ihn auf den Platz ließ und er so nah bei ihr saß und nach Jeff roch, wieder in ihre alten Muster verfallen würde: Sie würde vergessen, dass sie sich schmerzhaft von ihm losgerissen hatte, wie ein Pflaster von der Haut, und ein ganzes Land durchquert hatte, um vor genau dieser Schwäche z
u fliehen.

Hinter ihm stauten sich die Leute und warteten darauf, vorbeigelassen zu werden, und Amy hatte sich immer noch nicht von der Kante ihres Platzes wegbewegt. Also setzte Jeff sich diagonal vor sie. Während die anderen Fahrgäste vorbeigingen, drehte er sich auf seinem Sitz um und versuchte, Blickkontakt zu ihr herzustellen. »Ich war so überrascht.« Er hatte die Stimme gesenkt, war aber über das Rattern des Zuges hinweg deutlich zu hören. »Du hast nie was darüber gesagt, dass du einen anderen Job willst, geschweige denn in New York. Und du hast auch niemals erwähnt, dass du dich auf irgendeine Stelle bewirbst.«

Schuldig im Sinne der Anklage. Sie war mit den Neuigkeiten, dass sie den Job bekommen hatte, mit der Tür ins Haus gefallen, aber es war alles so schnell gegangen – sie hatte keine andere Wahl gehabt. Und das entschuldigte nicht …

»Das ist keine Ausrede. Ich weiß, dass du das hasst.«

Ha, er wusste es noch! Allerdings. Sie hasste es, wenn auf eine Entschuldigung eine Ausrede folgte.

Seine Miene verfinsterte sich. »Ich war zu hart. Ich war diktatorisch.«

»Du warst mittelalterlich.« Ihre Stimme überraschte sie. Sie war lauter als beabsichtigt.

»Leute«, sagte der schwergewichtige, dunkelhaarige Kerl vor ihr. »Wenn ich Reality-TV gucken will, mach ich das daheim. Könnt ihr euch das nicht verkneifen?«

Von einigen anderen Fahrgästen war Gekicher zu vernehmen. Amy wurde rot.

Jeff lehnte sich über den Gang zu dem Kommentator. »Sagen Sie ihr, dass sie mich neben ihr sitzen lassen soll! Dann brauchen Sie unser Gespräch nicht mehr mit anzuhören.«

»Sein Glück kann man nicht erzwingen, Kumpel«, meinte der Mann. »Andererseits …« Er drehte sich zu Amy um. »Lady, ka
nn er neben Ihnen sitzen? Bitte! Uns anderen zuliebe?«

Sie beschwor den Brooklyn-Typ in Gedanken zu verschwinden … und Jeff auch. Herrje, sie wollte, dass der ganze verdammte Zug voller lachender Augenzeugen verschwand. »Eigentlich nicht so gern.«

Aber Jeff war bereits von seinem Platz aufgestanden und hatte sich neben ihr auf dem gepolsterten Vinyl niedergelassen, und sie musste vor seinem muskulären Oberschenkel zurückweichen. Eben war ihr noch kalt gewesen, und jetzt wünschte sie sich nichts mehr, als in seiner Hitze zu versinken. Ihre Körperseite an ihn zu pressen, sich zu ihm zu drehen und seine Wärme vollends mit ihrer Haut und ihrem Mund aufzusaugen.

Stattdessen rutschte sie, so weit es ging, in die Ecke, an den kalten Rand aus Formplastik und Metall. Sie zog die Knie hoch, um noch mehr Abstand zu ihm zu bekommen. Trotzdem konnte sie ihn über den allgemeinen Zuggeruch nach Vinyl und Desinfektionsmittel hinweg riechen. Er roch nach – nach ihm. Nach frisch gereinigtem Wollanzug, Whiteboard-Markern und Old-Spice-Deo. Nach Macht und Erfolg. Nicht, sagte sie sich streng, nach zu Hause.

Es sei denn, er hatte sich geändert.

»Amy.«

Sie drehte sich nicht zu ihm. Sie hatte schreckliche Angst, dass sein Anblick so dicht vor ihr, zusätzlich zu all der Hitze und Nähe, ihr zu viel wäre.

»Schön. Dann rede ich, und du hörst zu. Oder auch nicht.«

Natürlich war es unmöglich, nicht zuzuhören. Sein Mund war nur dreißig Zentimeter von ihrem Ohr entfernt. Seine Stimme war ein tiefer, dunkler Bariton, bei dem sie schon immer weiche Knie bekommen hatte. Die Worte konnte sie in ihrem Kopf zermalmen, doch diese Stimme würde in jede ihrer Poren kriechen, zu ihren Schwachstellen vordringen und sie mürbe machen.

»Ich war mittelalterlich«, sagte er. »Und da
für gibt es keine Entschuldigung. Aber …«

Sie seufzte, und es war laut über das Sch-sch, Sch-sch des Zuges hinweg zu hören.

»Es tut mir leid«, sagte er wieder. »Ich … ich will, dass wir drüber reden. Jetzt. Darüber, was passiert ist. Darüber, wie wir das mit uns wieder hinkriegen.«

In seiner Stimme lag ein Klang, den sie nie zuvor gehört hatte. Sie dachte, dass es vielleicht Verzweiflung sein könnte, und fand die Möglichkeit reizvoll. Er war immer der Stärkere, Dominante in der Beziehung gewesen. Er war älter und...


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