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Bloodlines - Feuriges Herz

Originaltitel: The Fiery Heat. 1. Aufl. 2014.
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Produktdetails

Titel: Bloodlines - Feuriges Herz
Autor/en: Richelle Mead

EAN: 9783802594755
Format:  EPUB ohne DRM
Originaltitel: The Fiery Heat.
1. Aufl. 2014.
Übersetzt von Michaela Link, Richelle Mead
LYX.digital

3. April 2014 - epub eBook - 416 Seiten

Sydney kämpft mit den Folgen der verhängnisvollen Entscheidung, die ihr Leben als Alchemistin völlig auf den Kopf gestellt hat. Dabei muss sie äußerst vorsichtig sein, damit ihr Geheimnis nicht ans Tageslicht kommt. Denn seit der Ankunft ihrer Schwester Zoe ist die Gefahr, entdeckt zu werden, größer denn je.
Richelle Mead wurde in Michigan geboren. Sie studierte Kunst, Religion und Englisch. Mit ihrer Jugendbuchserie Vampire Academy gelang ihr auf Anhieb der Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten. Bloodlines führt die Geschichte der Vampire Academy fort.

KAPITEL 1


ADRIAN


Ich will nicht lügen. Als ich hereinkam und meine Freundin dabei überraschte, wie sie in einem Buch mit Babynamen blätterte, blieb mir fast das Herz stehen.

»Ich bin ja kein Experte«, sagte ich, nachdem ich mich gefangen hatte, und wählte meine Worte mit Bedacht. »Das heißt – eigentlich schon. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es gewisse Dinge gibt, die wir noch tun müssten, bevor du dieses Buch brauchst.«

Sydney Sage, die erwähnte Freundin und das Licht meines Lebens, schaute nicht einmal auf, obwohl der Anflug eines Lächelns ihre Lippen umspielte. »Es ist für die Initiation«, sagte sie dann sachlich, als spreche sie über ihre Maniküre oder irgendwelche Einkäufe, und nicht über den Beitritt zu einem Hexenzirkel. »Ich muss einen ›magischen‹ Namen haben, den sie während ihrer Versammlungen benutzen können.«

»Alles klar. Magischer Name, Initiation. Also ein ganz normaler Tag heute?« Das musste ich gerade sagen, da ich ein Vampir bin – mit der fantastischen, aber auch komplizierten Fähigkeit, Leute zu heilen und mit Zwang zu belegen.

Diesmal bekam ich ein volles Lächeln, und sie hob sogar den Blick. Nachmittägliches Sonnenlicht sickerte durch mein Schlafzimmerfenster, fing sich in ihren Augen und brachte die bernsteinfarbenen Einsprengsel darin zum Vorschein. Ihre Augen weiteten sich voller Überraschung, als sie die drei Kartons sah, die ich hereinbrachte. »Was ist das?«

»Eine Musikrevolution«, erklärte ich und stellte den Stapel ehrfürchtig auf den Boden. Ich öffnete den obersten Karton und brachte einen Plattenspieler zum Vorschein. »Ich hatte ein Schild gesehen, auf dem stand, dass ein Typ sie auf dem Campus verkauft.« Ich &oum
l;ffnete einen weiteren Karton, der voller Schallplatten war, und hob Rumours von Fleetwood Mac heraus. »Jetzt kann ich Musik in ihrer reinsten Form hören.«

Sie wirkte nicht gerade beeindruckt, was ich überraschend fand, zumal für jemanden, der meinen 1967er Mustang – den sie den Ivashkinator getauft hatte – als eine Art Heiligen Schrein betrachtete. »Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nichts Reineres gibt als Digitalmusik. Das war Geldverschwendung, Adrian. Ich kann sämtliche Songs in diesen Kartons auf meinem Telefon speichern.«

»Kannst du die anderen sechs Kartons, die noch im Auto sind, auch auf deinem Telefon speichern?«

Sie blinzelte erstaunt, dann wurde sie misstrauisch. »Adrian, wie viel hast du dafür bezahlt?«

Ich winkte ab. »He, ich kann immer noch die Raten für den Wagen abstottern. So gerade eben jedenfalls.« Ich brauchte wenigstens keine Miete mehr zu überweisen, da die Wohnung im Voraus bezahlt war, aber ich hatte eine Menge anderer Rechnungen. »Außerdem habe ich für solche Sachen ein größeres Budget, seit mich ein gewisser Jemand dazu gebracht hat, mit dem Rauchen aufzuhören und mich bei der Happy Hour zurückzuhalten.«

»Eher beim Happy Day«, sagte sie spitz. »Ich achte nur auf deine Gesundheit.«

Ich setzte mich neben sie aufs Bett. »Genauso, wie ich auf dich und deine Koffeinsucht achte.« Es war ein Deal, den wir gemacht hatten; wir hatten unsere eigene Art von Selbsthilfegruppe gegründet. Ich hatte mit dem Rauchen aufgehört und beschränkte mich jetzt auf einen Drink pro Tag. Sie hatte ihr zwanghaftes Diäthalten durch eine gesunde Kalorienzahl ersetzt und trank nur noch eine Tasse Kaffee am Tag. Erstaunlicherweise fiel ihr das schwerer als mir der Verzicht auf den Alkohol. In den ersten Tagen dac
hte ich, ich müsse sie in eine Koffein-Entzugsklinik einliefern.

»Es war keine Sucht«, brummte sie, immer noch verbittert. »Eher ein … bewusster Lebensstil.«

Ich lachte, zog sie zu einem Kuss an mich heran, und einfach so verschwand der Rest der Welt. Es gab keine Namensbücher mehr, keine Schallplatten, überhaupt keine Gewohnheiten. Es gab nur noch sie und das Gefühl ihrer Lippen, die es auf wunderbare Weise schafften, gleichzeitig weich und wild zu sein. Der Rest der Welt hielt Sydney für steif und kalt. Nur ich kannte die Wahrheit über die Leidenschaft und den Hunger, die in ihr steckten – gut, ich und Jill, das Mädchen, das in meinen Geist schauen konnte, weil wir durch ein psychisches Band verbunden waren.

Als ich Sydney wieder aufs Bett legte, dachte ich wie immer flüchtig, dass eigentlich tabu war, was wir taten. Menschen und Moroi-Vampire hatten aufgehört, sich miteinander zu vermischen, seit sich meine Rasse im Mittelalter vor der Welt versteckt hatte. Wir hatten es aus Sicherheitsgründen getan und beschlossen, es sei das Beste, wenn die Menschen nichts von unserer Existenz wussten. Jetzt betrachteten meine Leute und ihre (diejenigen, die von den Moroi wussten) Beziehungen wie diese als falsch, und in manchen Kreisen galten sie sogar als dunkel und widernatürlich. Aber mir war das egal. Mir war überhaupt alles egal, bis auf sie und die Art, auf die es mich wild machte, sie zu berühren, so wie ihre Ruhe und ihre ständige Präsenz die Stürme beruhigten, die in mir tobten.

Das hieß jedoch nicht, dass wir es an die große Glocke hängten. Tatsächlich war unsere Beziehung ein streng gehütetes Geheimnis, das allerlei Heimlichtuerei und immer eine sorgfältige Planung erforderte. Selbst jetzt noch tickte die Uhr. In der Woche sah das bei uns so aus: Die nachsichtige Lehrerin ihres Spezialkurses
ließ sie früher gehen. Dann kam sie zu mir herübergeflitzt, und wir hatten eine kostbare Stunde miteinander, entweder um rumzumachen oder zu reden. Meistens knutschten wir, und zwar ziemlich wild – wegen des Drucks, unter dem wir standen. Danach war sie gerade rechtzeitig wieder in ihrer Privatschule, wenn ihre Schwester Zoe aus dem Unterricht kam. Zoe hasste Vampire und hing wie eine Klette an ihr.

Irgendwie hatte Sydney eine innere Uhr, die ihr sagte, wann die Zeit um war. Ich glaube, es war Teil ihrer angeborenen Fähigkeit, hundert Dinge gleichzeitig im Auge zu behalten. Bei mir war das anders. In diesen Momenten konzentrierten sich meine Gedanken normalerweise darauf, ihr die Bluse auszuziehen und … ob ich diesmal an ihrem BH vorbeikommen würde. Bis jetzt hatte ich noch kein Glück gehabt.

Sie setzte sich auf, die Wangen gerötet und das goldene Haar zerzaust. Sie war so schön, dass es mir in der Seele wehtat. In diesen Momenten wünschte ich mir immer verzweifelt, dass ich sie malen und den Ausdruck in ihren Augen unsterblich machen könnte. Da lag eine Weichheit in ihnen, die ich sonst selten sah, eine völlige und absolute Verletzlichkeit bei einer Frau, die in ihrem Leben sonst so zurückhaltend und eher analytisch war. Aber obwohl ich durchaus ein ordentlicher Maler war, überstieg es meine Fähigkeiten, sie auf die Leinwand zu bannen.

Sie hob ihre braune Bluse auf, knöpfte sie zu und verbarg das Leuchten der türkisfarbenen Spitze unter der konservativen Kleidung, die sie wie eine Rüstung trug. Im letzten Monat hatte sie sich ein paar neue BHs angeschafft, und obwohl es mich immer traurig machte, sie wieder unter der Bluse verschwinden zu sehen, war ich doch froh zu wissen, dass sie da waren, diese geheimen Farbtupfer in ihrem Leben.

Als sie vor den Spiegel trat, der auf meiner Kommode stand, beschwor ich etwas Gei
stmagie in mir herauf, um einen Blick auf ihre Aura zu werfen, also auf die Energie, die alle Lebewesen umgibt. Die Magie sorgte für ein kurzes Glücksgefühl in mir, und dann sah ich das Leuchten um sie herum. Es war das typische Gelb einer Gelehrten, ausgewogen von dem reicheren Purpur der Leidenschaft und Spiritualität. Ein Wimpernschlag, und mit dem tödlichen Rausch von Geist verging ihre Aura wieder.

Sie strich sich die Haare glatt und blickte dann nach unten. »Was ist das?«

»Hm?« Ich trat hinter sie und legte die Arme um sie. Dann sah ich, was sie aufgehoben hatte, und versteifte mich: Manschettenknöpfe, die mit glitzernden Rubinen und Diamanten besetzt waren. Und schlagartig wichen das Glück und die Wärme, die ich gerade verspürt hatte, einer kalten, aber vertrauten Dunkelheit. »Die hat mir Tante Tatiana vor ein paar Jahren zum Geburtstag geschenkt.«

Sydney hielt einen Manschettenknopf hoch und musterte ihn mit Kennerblick. Sie grinste. »Die sind ein Vermögen wert. Aus Platin. Verkauf die Manschettenknöpfe, und du hast ausgesorgt. Dann kannst du dir alle Platten kaufen, die du haben willst.«

»Ich würde eher in einem Pappkarton übernachten, als diese Manschettenknöpfe zu verkaufen.«

Sie bemerkte die Veränderung in mir und drehte sich mit besorgter Miene um. »He, ich hab doch nur Spaß gemacht.« Dann berührte sie sanft mein Gesicht. »Ist schon gut. Alles ist gut.«

Aber es war nicht gut. Die Welt war ganz plötzlich ein grausamer, hoffnungsloser, leerer Ort geworden, und zwar wegen des Verlustes meiner Tante, der Königin der Moroi und der einzigen Verwandten, die mich nicht verurteilt hatte. Mir steckte ein Kloß im Hals, und die Wände schienen sich enger um mich herum zu schließen, als ich daran dachte, wie sie erstochen worden war
und dass die Bilder dieser blutigen Tat herumgezeigt worden waren, um ihren Mörder zu finden. Dabei spielte es auch keine Rolle, dass die Mörderin hinter Gittern saß und auf ihre Hinrichtung wartete. Tante Tatiana würde das nicht zurückbringen. Sie war tot, und damit war sie an einem Ort, an den ich ihr nicht folgen konnte – zumindest jetzt noch nicht. Und ich blieb hier, allein und unbedeutend und haltlos …

»Adrian.«

Sydneys Stimme klang ruhig, aber fest, und langsam riss ich mich aus der Verzweiflung, die so schnell und heftig gekommen war, und aus der...


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