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Rising Darkness - Schattenrätsel

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Produktdetails

Titel: Rising Darkness - Schattenrätsel
Autor/en: Thea Harrison

EAN: 9783802594625
Format:  EPUB ohne DRM
Übersetzt von Katrin Mrugalla, Richard Betzenbichler
LYX.digital

5. Juni 2014 - epub eBook - 380 Seiten

Ihr ganzes Leben lang leidet die Ärztin Mary schon unter merkwürdigen Träumen, bis sie eines Tages die Wahrheit erfährt: Sie ist kein gewöhnlicher Mensch, sondern gehört zu einer Gruppe unsterblicher Wesen, die im Laufe der Jahrhunderte ständig wiedergeboren werden. Da begegnet ihr Michael, der schon seit einer Ewigkeit nach ihr sucht ...
Thea Harrison begann bereits mit neunzehn zu schreiben und veröffentlicht seither äußerst erfolgreich Liebesromane. Mit ihrer Romantic-Fantasy-Serie um das Volk der Wyr gelang ihr der große Durchbruch. Derzeit lebt sie in Nordkalifornien.

1


Das Entsetzen war scharlachrot. Es hatte den kupferartigen Geschmack arteriellen Bluts.

Der Täter ist entkommen und hat unsere Welt verlassen.

Sie stand neben ihrem Partner in einem Kreis aus sieben Wesen. Ihre geballten Energien blitzten wie eine Supernova. Angst verdunkelte die Farben der Gruppe. Der Kummer und die Wut ihrer Anführerin bildeten einen Fleck aus Grau und Schwarz.

Die Verwandlung, die in ihrem Partner vor sich ging, glich der eines Kämpfers, der aus dem Schlaf erwacht. Sie spürte, wie ihre Energie auf seine reagierte und in Schwingung geriet wie Kristall unter Druck.

Wir müssen eine Möglichkeit finden ihn aufzuhalten, oder er wird unvorstellbares Unheil anrichten.

Alle sieben verschrieben sie sich ihrer Aufgabe und verabschiedeten sich von ihrem Zuhause. Sie würden nie mehr zurückkehren können. Aus Energie und magischem Feuer bereitete ihre Anführerin einen Trank, von dem sie trinken mussten, um sich zu verwandeln und in eine fremde Welt zu reisen.

Ihr Partner stellte sich seinen letzten Momenten voller Kraft und Mut. Als er seine schönen Augen schloss, versprach er: Wir sehen uns bald wieder.

Sie hatten so perfekt zusammengepasst. Sie waren im selben Moment geboren worden und waren gemeinsam durch das Leben gereist, Gegensatz und Ergänzung, zwei ineinandergreifende Teile, die sich gegenseitig Halt gaben und ausglichen.

Doch egal wie verbunden sie im Leben waren, diese mitternächtliche Brücke mussten sie jeder für sich überqueren. Ihre Energie strahlte in blutroten Wellen von ihr ab, während sie dem Ende des einzigen Lebens, das sie kannte, ins Auge sah.

Sie versuchte ihm zu antworten, aber das Gift hatte sie bereits von ihrem physischen Körper getrennt. Sie schickte ihm einen letzten funkelnden Strahl aus Liebe u
nd Zuversicht, dann brach die Dunkelheit über sie herein.

Sie war vor so langer Zeit gestorben.

Vor Tausenden von Jahren.

Moment mal. Was war das?

Nein.

Mary streckte den Arm aus und krachte mit den Fingerknöcheln gegen etwas Hartes. Schmerz schoss ihren Arm hinauf.

Sie setzte sich ruckartig auf und wiegte sich vor und zurück. Farbige Fetzen flatterten um sie herum wie Scherben eines Buntglasfensters. Nach einem Moment der Verwirrung begriff sie, wo sie sich befand. Sie hatte quer über ihrem Bett gelegen, in einem chaotischen Nest aus Bettdecke, Kissen, einem Stapel Kleider und irgendwelchen sonstigen Sachen.

Ihr Herz brach in einen Trommelwirbel aus, verlangsamte sich dann aber wieder zu einem normaleren Tempo. Ihr Kopf dagegen wollte sich nicht beruhigen. Er dröhnte in einem schmerzhaften Takt.

Der Wecker neben ihrem Bett zeigte 6 Uhr 30. Himmel noch mal! Sie war erst vor fünf Stunden nach Hause gekommen. Ihre Schicht in der Notaufnahme hatte sechsundzwanzig Stunden gedauert. Unter den eingelieferten Patienten waren die Opfer eines Verkehrsunfalls gewesen, in den fünf Wagen verwickelt waren, sowie zwei Opfer mit Schusswunden. Eins davon, eine siebzehnjährige alleinerziehende Mutter, war gestorben.

Sie dachte an ihren Traum und an den Täter, den die Wesen verfolgt hatten. Schweiß brach ihr aus, und Entsetzen, gepaart mit dem Gefühl unendlichen Verlusts, überrollte ihren Körper mit der Heftigkeit einer klimakterischen Hitzewelle.

Manche Leute spielten in ihrer Freizeit Golf, andere wanderten oder gingen zu Aerobic-Kursen. Sie dagegen träumte von glitzernden, in den Farben des Regenbogens pulsierenden Wesen, die in einer Art bizarrem Selbstmordakt vergiftetes Kool-Aid tranken. War das besser oder schlimmer, als von Opfern mit Schusswunden zu träumen?

Mühsam sog sie Luft in ihre verengten Lungen. Vielleicht war e
s im Moment besser, wenn diese Frage unbeantwortet blieb.

Irgendetwas klebte an ihrem Gesicht fest. Sie strich sich mit den Fingern über die Wange, pulte ein Stück Stoff von der Haut und starrte es an. Der Stoff hatte ein blaugrünes Paisley-Muster.

Verschwommen tauchte eine Erinnerung in ihrem Kopf auf, wie ein Farbfleck auf einer ölverschmierten Pfütze am Straßenrand.

Sie hatte den Stoff vor ein paar Tagen in der Restetruhe des Stoffladens gefunden und ihn mitgenommen, um ihn in ihren nächsten Quilt einzuarbeiten. Als sie völlig überdreht von ihrer überlangen Schicht nach Hause gekommen war, hatte sie ihre überschüssige Energie im Haushalt ausgetobt und war mitten im Zusammenlegen der Wäsche eingeschlafen.

Der Adrenalinschub hatte alle ihre Hoffnungen zunichtegemacht, noch einmal einschlafen zu können. Mühsam erhob sie sich aus dem zerwühlten Bett und griff nach ihrem T-Shirt und den Shorts. Sie versuchte, sich mit den Fingern das Haar zu kämmen, das so elektrisch aufgeladen war, dass es knisterte. In den verfilzten Locken gerieten die Finger in lauter Sackgassen und Einbahnstraßen. Ihre schulterlangen rotbraunen Strähnen zeugten von ihrer gemischtrassigen Herkunft. Sie waren so dick und kraus, dass sie sich nur dank eines Stufenschnitts halbwegs frisieren ließen.

Im Moment schien ihr Haar mehr Energie zu haben als sie selbst. Sie gab den Versuch auf, das Durcheinander zu entwirren. Ungebändigt fiel es ihr wie eine Löwenmähne auf die Schultern herab.

Sie nahm Haustürschlüssel und Sonnenbrille vom Tisch im Flur, zog ihre Tennisschuhe an und schnappte sich ihr Kapuzenshirt. Keine Minute später war sie draußen, im warmen Frühlingsmorgen. Die Sonne blendete sie, und rasch setzte sie die Sonnenbrille auf.

Sie wohnte in einem Elfenbeinturm in einer Gegend, die sie für sich die
Hexenstraße nannte. Der Elfenbeinturm war ein gedrungenes, windschiefes Gebäude inmitten eines Viertels aus Holzhäusern, die überwiegend von Arbeitern bewohnt wurden, unten am St. Joseph River im Südosten Michigans. Es war ein etwas schäbiges Wohnhaus am Flussufer, das vor fast einem Jahrhundert gebaut und noch nie modernisiert worden war. Das Wohnzimmer und die Schlafräume befanden sich im ersten Stock über der Garage, um vor den regelmäßigen Wasserhochständen des Flusses geschützt zu sein. Angemietet hatte sie es nach ihrer Scheidung vor fünf Jahren.

Der Elfenbeinturm war im Laufe der Zeit immer mehr heruntergekommen, an einer Seite des Gebäudes hatte sich sogar die Aluminiumverkleidung gelöst. Die Betontreppe, die zur Haustür führte, war schmal und uneben und verwandelte sich im Winter in eine gefährliche Rutschbahn. Einmal war sie von der Arbeit nach Hause gekommen, nachdem ein heftiger Regen in Eisregen übergegangen war. Ihr war nichts anderes übrig geblieben, als die Stufen auf allen vieren hochzuklettern.

Die Wohnung selbst dagegen war warm und kuschelig: Wandverkleidung aus altem Kiefernholz, ein zerkratzter, aber dennoch wunderschöner Parkettboden und ein gemauerter Kachelofen. Als sie die Wohnung zum ersten Mal betreten hatte, schien etwas über sie hinwegzugleiten wie eine unsichtbare Umarmung. Sie stellte sich gern vor, dass es der Geist dieser Wohnung war, der sie willkommen geheißen hatte. Trotz des Zustands und trotz manchem, was dagegen sprach, hatte sie sofort gewusst, dass sie hier leben würde.

Bei all seiner Armseligkeit wohnte dem Elfenbeinturm eine bodenständige und doch starke Magie inne. Beim Blick aus dem Panoramafenster im Obergeschoss sah man weder unten die Straße, eine Sackgasse, noch die Nachbarhäuser. Stattdessen konnte sie sich in der Illusion wiegen, in einer Hütte im Wald
zu sein, weit weg von allen anderen. Stundenlang konnte sie aus dem Fenster auf die Nadelbäume, Eichen und Platanen schauen, bei Schneestürmen durcheinanderwirbelnde weiße Flocken bestaunen oder die mit der Tageszeit mitwandernden Schatten der Bäume verfolgen.

Die eigentliche Hexenstraße lag ganz in der Nähe, im selben Viertel, und war Teil einer Strecke, die sie für ihren täglichen Zwei-Meilen-Lauf auserkoren hatte. Die Strecke führte am nahe gelegenen Fluss vorbei und faszinierte sie im Wechsel der Jahreszeiten immer wieder aufs Neue.

Kleine Häuser verschwanden beinahe unter hohen, dichten Laubbäumen, deren Gerippe der jährliche Tod freigelegt hatte: Bäume mit klaren schlanken Konturen bis hin zu solchen von eher arthritischer Schönheit, mit knotigen Gelenken und verrenkten Gliedern, die in unglaubliche Richtungen abstanden und in Tausenden von spinnenartigen, nach Luft greifenden Fingern endeten.

Das Unterholz war ein undurchdringliches Dickicht. Kräftige Ranken und herabgefallene Äste wirkten entmutigend auf mögliche Eindringlinge. Die Bäume trafen sich in den Kronen, um an den mal mehr, mal weniger windigen Tagen miteinander zu rascheln und zu flüstern. Im Sommer überdachten sie die schmale Asphaltstraße wie ein Baldachin aus Laub.

Heute war sie zu müde für ihren üblichen Lauf. Stattdessen ging sie die Strecke.

Mit dem warmen Wetter kehrte auch der Baldachin aus Laub rasch zurück. Jenseits des am Rand bereits grünen Spaliers der Äste reisten flauschige Kumuluswolken mit solcher Windeseile dahin, als würden sie vor einer unsichtbaren Bedrohung fliehen. Die Bäume knarrten und raschelten. Blätter und Zweige, die Überbleibsel vom Tod des Waldes im vergangenen Herbst und Winter, tanzten um sie herum und folgten ihr die Straße hinunter.

Die wirbelnden Blätter
flüsterten leise miteinander.

Sie ist nicht die Richtige, Dummerchen.

Doch, das ist sie! Sie riecht nach Blut. Hierfür wird er uns reichlich belohnen.

Mary blieb stehen und drehte sich um. Was ihr Gehirn sich alles ausdachte!

Sie bildete sich das doch nur ein, oder etwa...


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