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Die Augen der Heather Grace

Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes. Kriminalroman…
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Produktdetails

Titel: Die Augen der Heather Grace
Autor/en: David Pirie

EAN: 9783838753683
Format:  EPUB
Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes. Kriminalroman.
Originaltitel: The Patient's Eyes.
Übersetzt von Michael Ross
Lübbe

16. Mai 2014 - epub eBook - 333 Seiten

Sie ist jung und schön: Heather Grace, eine der ersten Patientinnen, die den jungen Arzt Arthur Conan Doyle aufsuchen. Doyle ist verwirrt, nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer Visionen von einem Phantom, die sie immer öfter heimsuchen.

Bald jedoch lenkt ein viel schwerwiegenderer Fall Doyle ab: der Mord an einem reichen Geschäftsmann. Doyle selbst gerät in Verdacht. Hilfesuchend wendet er sich an seinen alten Mentor, den brillanten Dr Joseph Bell. Dieser findet bald heraus, dass der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in der Tat in den Augen der Heather Grace liegt ...

PROLOG


12. OKTOBER 1898, 7 UHR 13 ABENDS

Nun also doch. Jetzt, im strahlenden Herbst 1898, habe ich mich unwiderruflich für den Versuch entschieden, die Fälle mit dem Doctor in Worte zu fassen.

Sie sind immer meine Geheimnisse gewesen, alle sechzehn sowie die beiden anderen, von denen ich gewusst habe. Es gibt nur eine Gewissheit für mich: Wenn Sie diese Worte lesen, bin ich tot.

Gelegentlich gab es natürlich Andeutungen darauf in meinem literarischen Werk. So manches Detail, das sich mir eingeprägt hatte – eine Waffe, ein Kleidungsstück, die Ausstattung eines Zimmers, ein besonders seltsamer Gegenstand –, verirrte sich in meine Geschichten. Insbesondere »Die Blutbuchen« spielt auf Ereignisse an, die sich tatsächlich zugetragen haben. Es war mein Glück, dass der Doctor die Geschichte erst viele Jahre später gelesen hat. Natürlich hat sie ihm überhaupt nicht gefallen, ebenso wenig die anderen Anspielungen. Er tadelte mich dann mit dem mir wohlvertrauten Gesichtsausdruck: einem vernichtenden, pfeilschnellen Blick, der einem das Gefühl gab, er könnte damit die Seele durchbohren. Sie kannten die Abmachung, sollte das heißen. Unbedingte Verschwiegenheit.

Nicht, dass er ernstlich Anlass zur Sorge hätte haben müssen. Wie auch, da die Fälle selbst doch so gespickt waren mit schmerzhaften Erinnerungen! Angelegenheiten von solcher Abgründigkeit und Verderbtheit wären niemals als Romanstoff in Betracht gekommen – geschweige denn als Gegenstand historischer Betrachtung. Insbesondere, weil eine jede solche Betrachtung mich unweigerlich viele Jahre zurückversetzt hätte – bis an jenen Tag, an dem wir Elsbeth am Strand bei Dunbar gefunden haben. Dort hatte unsere Geschichte eigentlich erst richtig begonnen: al
s der Doctor vor den Wellen stand und der Zukunft den Kampf ansagte. Seine Worte mögen jemandem töricht erscheinen, der nicht versteht, aus welchem Anlass sie gesprochen wurden. Für mich war es damals – als uns beiden bewusst wurde, wie wir auf ganzer Linie versagt hatten und was uns auf unserem Spezialgebiet noch bevorstand – das Mindeste, was er sagen konnte.

Ich war zu der Zeit noch ein junger Mann, mit neunzehn im zweiten Jahr meines Medizinstudiums in Edinburgh, wo ich den Doctor rund sechs Monate zuvor kennengelernt hatte. Es stimmt, dass es Probleme in meiner Familie gab, und dennoch lag damals mein ganzes Leben noch vor mir, ehe mir dieser Augenblick am Strand vor all diesen Jahren für einige Zeit das Gefühl gab, dass mein Leben zu Ende war.

Bis heute war das der schlimmste Augenblick. So unerträglich, dass ich in aller Regel versuche, nicht daran zu denken. Aber grundsätzlich kann niemand solche Erlebnisse, wie ich sie als junger Mann mit dem Doctor hatte, für immer verdrängen. Sie waren präsent, als ich auf dem Walfänger Hope durch die Arktis segelte – auf meiner ersten Expedition. Oder als ich alleine in der Abendluft vor dem Haus in der Tennison Road in South Norwood stand, das ich Jahre später gekauft habe, nachdem ich den Arztberuf aufgegeben hatte. Dann dachte ich über jede einzelne außerordentliche Episode mit Bell nach und überlegte mir, was sie mir über meine Mitmenschen zu sagen hatte und über die Abgründe meiner Geschlechtsgenossen.

Vollständige Berichte über unsere Fälle sind nie zusammengestellt worden. Aber ehrlich gesagt, habe ich mein Versprechen nicht restlos eingehalten. Für jeden einzelnen Fall hatte ich Schachteln mit Unterlagen der einen oder anderen Art angelegt: eine selbst erstellte und später überarbeitete Karte, Schaubilder, Gegenstände, merkwürdige Hi
eroglyphen, Rätsel und Indizien, die mich – und sonst niemanden – an die kleinsten Details jedes Abenteuers erinnerten. Es sind meine »Mordzimmer«, wie ich sie für mich nenne. Eine der Schachteln aber, die das enthält, was zu jenem Strand und von dort weiterführte, liegt noch dahinter und ist bis heute ungeöffnet geblieben.

Natürlich habe ich nie versucht, diese Überbleibsel aus einer anderen Zeit jemandem zu erklären. Nicht einmal Louise, meiner Frau, als es ihr noch gut ging, auch wenn sie mich des Öfteren über der einen oder anderen Schachtel brüten und ihr Kleinigkeiten hinzufügen sah. Sie musste natürlich davon ausgehen, dass sie zu Plänen für eine neue Geschichte gehörten – eine Annahme, die auf eine Weise, die ich mir nie hätte träumen lassen, heute beinahe wahr wird.

Aber bevor ich schreibe, muss ich erklären, was in diesem Herbst geschehen ist und warum ich jetzt diesen Schritt tue. Ich kann nicht behaupten, dass ein glückliches Jahr hinter mir liegt, denn trotz meines Erfolgs ist mein Leben so manchen inneren Turbulenzen ausgesetzt. Aber als ich vor zwei Wochen mit Louise eine Kutschfahrt ins Heideland nördlich von Hindhead unternommen habe, ahnte ich nicht, was mich noch erwartete. Uns beide eint die Vorliebe für diesen einsamen und eher untypischen wilden Landstrich, der sich hinter unserem Haus erhebt, das wir in der Hoffnung gebaut haben, dass Louise die Luft hier guttun wird. Schon als ich sie das erste Mal sah, erinnerte mich die Landschaft an mein heimisches Schottland mit seinen Schluchten und Tälern. Aber an jenem Tag fuhren wir nicht weit, denn als wir den Bergsporn erreicht hatten, der im Volksmund wegen des Raureifs White Hill genannt wird, bekam Louise einen Hustenanfall.

Er dauerte nur einige Minuten, und obwohl sie darauf bestand, dass wir weiterfuhren, konnte ich erkennen, wie
erleichtert sie war, als wir nach Hause umkehrten. Dort setzte ich mich eine halbe Stunde an ihr Bett und beobachtete beruhigt, wie sie einschlief. Ich wartete noch etwas, ehe ich nach unten in mein Arbeitszimmer ging, einen Raum mit breiten Fenstern, die zum Wald hinter dem Haus hinausgehen. Ich setzte mich an den Schreibtisch. Da bemerkte ich das kleine Päckchen in Packpapier.

Es war auf den Rand meines Schreibtischs gelegt worden, wie bei Spätzustellungen nicht unüblich. Ich bekomme sehr viel Post, aber etwas an diesem Päckchen war anders, vielleicht weil es so aufwendig mit einer ellenlangen Kordel verschnürt worden war. Meine Adresse war mit einer Schreibmaschine geschrieben worden, und der Poststempel stammte aus Bristol, einer Stadt, die ich praktisch nicht kenne. Nachdem ich diese Details festgestellt hatte, ließ ich das Päckchen für eine Stunde unbeachtet und arbeitete. Aber ich glaube, schon da bereitete es mir ein leichtes Unbehagen. Es lag etwas übertrieben Akribisches darin, wie es so von der vielfach gedrehten Kordel umschlungen war. Während meiner Arbeit ertappte ich mich bei dem Gedanken, dass es für ein Buch zu dünn war und zu lang und breit für einen persönlichen Gegenstand wie etwa meine Uhr, die ich von ihrer alljährlichen Reinigung zurückerwartete.

Zu meinem Spätvormittagstee nahm ich das Päckchen schließlich in die Hand. Ich zerschnitt die Kordel, entfernte das mehrlagige Packpapier – und fand darin lediglich einige aus einer Zeitschrift herausgerissene Seiten. Ich zog sie heraus und starrte auf die vertraute Illustration einer Frau, die ihren Schleier abnimmt. Vor mir lag eine meiner frühen Erzählungen, die im Winter 1892 im Strand Magazine erschienen war.

Natürlich nahm ich an, dass es sich um einen Autogrammwunsch handelte, auch wenn es das erste Mal war, dass ich lose Seiten signieren sollte
. Ich blätterte sie rasch durch, bis ich bei der letzten Illustration ankam, in der der Detektiv mit hochgehaltener Kerze vor dem zur Strecke gebrachten Schurken steht. Es war überhaupt kein Begleitschreiben zu finden. Es gab sonst nichts, nicht den geringsten Hinweis darauf, wer mir das geschickt hatte und wieso.

Zunächst dachte ich, dass in den Seiten selbst der Grund für das Päckchen zu finden sei: ein Fehldruck vielleicht, oder eine andere Merkwürdigkeit, von der ein Leser denken mochte, dass ich sie mir persönlich ansehen wollte. Also schob ich meine Arbeit beiseite und überflog zum ersten Mal seit Jahren wieder das Sherlock-Holmes-Abenteuer »Das gesprenkelte Band«.

Was mir besonders auffiel, als ich die Story nach so langer Zeit erneut las, war, wie sehr sie der Erfüllung meiner Wünsche gedient hatte. Das mag seltsam klingen bei einer Geschichte, in der ein sadistischer Stiefvater versucht, seine Stieftochter umzubringen, indem er ihr nachts eine giftige Sumpfotter über einen Klingelzug ins Zimmer schleust. Aber in meinem Herzen weiß ich ganz genau, dass es in der Tat die Erfüllung meiner Wünsche war, die ihr Leben einhauchte. Und jeder, der wie ich Zeuge jener Ereignisse wurde, die sich 1882 in Abbey Mill in Hampshire zutrugen, nachdem ich Edinburgh verlassen und meine Tätigkeit als Arzt aufgenommen hatte, jener Ereignisse, die mit dem Augenleiden meiner Patientin Heather Grace begannen, würde meine Wortwahl sofort begreifen.

Das soll nicht heißen, dass die Verbindung auf banale Weise offensichtlich ist. Ich habe viel Mühe darauf verwendet, die schrecklichen Ereignisse zu verändern, abzumildern und zu vereinfachen – und sie so umzuschreiben, wie ich sie mir gewünscht hätte. Das Vorbild für den Stiefvater Dr. Grimesby Roylott beispielsweise war ein Landbesitzer und Naturforscher namens Charles Blyth
e, der Onkel und Vormund meiner Patientin war und tatsächlich Schlangen und andere giftige Tiere hielt. Aber wie oft hatte ich mir schon gewünscht, dass die Wahrheit hinter dieser Angelegenheit mehr Ähnlichkeit mit der Dichtung gehabt hätte!

Da ich kein Interesse daran hatte, mich solchen Gedanken hinzugeben, blätterte ich die vor mir liegenden Seiten immer zügiger um. Sie schienen aus einem völlig normalen Exemplar der Zeitschrift zu kommen. Ich konnte überhaupt nichts...


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