eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
Klick ins Buch Schuldlos tot. Ein Hamburg-Harburg-Krimi als Buch (kartoniert)
PORTO-
FREI

Schuldlos tot. Ein Hamburg-Harburg-Krimi

Ein Hamburg-Harburg-Krimi.
Sofort lieferbar
Buch (kartoniert)
Buch (kartoniert) € 16,00* inkl. MwSt.
Portofrei*
Dieser Artikel ist auch verfügbar als:

Produktdetails

Titel: Schuldlos tot. Ein Hamburg-Harburg-Krimi
Autor/en: Angela L. Forster

ISBN: 3862822648
EAN: 9783862822645
Ein Hamburg-Harburg-Krimi.
Originalausgabe.
Acabus Verlag

29. April 2014 - kartoniert - 352 Seiten

Petra Taler, Kommissarin aus München, erbt von ihrer Großmutter ein marodes Bauernhausanwesen im Alten Land. Mit der Versetzung nach Hamburg-Harburg gerät sie schlagartig in einen brisanten Fall: Die Ermordung der Tierarztgattin Regine Carlsen aus der Harburger Geldadel-Gemeinde Eißendorf. War sie tatsächlich "ohne Schuld", wie die Nachricht des Mörders am Tatort lautet? Doch warum musste Regine dann sterben?
Neben Erbstreitigkeiten der Familie, ständigem Stress mit den Handwerkern und weiterem privaten Ärger versucht Taler nun, Licht ins Dunkle zu bringen und die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen beginnt.
Angela L. Forster lebt und arbeitet im Hamburger Süden, fünf Autominuten vom Alten Land entfernt. Ihre magere Freizeit verbringt sie mit ihrem Mann am Meeresstrand oder in der Genealogie, wo sie nach ihrem eventuellen Urururgroßvater, dem Revolutionär und Schriftsteller Johann Georg Adam Forster, forscht.
Kapitel 1

Am Mittwoch, den 10. März 2010, Viertel vor sieben am Morgen, riss das Telefonklingeln Hauptkommissar Richard Winter aus dem Schlaf. Er richtete sich auf, warf einen Blick auf seine Frau und schlurfte die Treppen nach unten in die Diele.
Das Revier ruft an , blinkte im Display. Selber schuld, dachte er. Warum musste er auch freiwillig den Bereitschaftsdienst übernehmen? Aber Ingeborg war mit ihrer Schwester in der Stadt verabredet, und Lisa, seine Tochter, tobte bis Ende nächster Woche als kunstbesessene Touristin mit ihrem Freund durch Florenz. Wobei sie selbst bei Anwesenheit mit ihren zweiundzwanzig Jahren nicht erpicht gewesen wäre, mit ihrem Vater den Tag zu vertrödeln. Was sollte er also den ganzen Tag alleine anstellen? Er würde nur grübeln. Und dafür gab es in sechs Tagen mehr Gelegenheit, als er vertragen konnte.
'Ja', warf er müde ins Telefon.
'Richard, ich bin es, Axel. Tut mir leid, dass ich so früh anrufe.'
Axel Berger war Oberkommissar der Wache 45 in Harburg-Wilstorf und wie sein Chef Richard Winter zuständig für Gewaltkriminalität. 'Schneider hat mich informiert. Eine Leiche. Tierarztpraxis Carlsen. Eißendorf. Bin vor Ort. Nils ist im Bilde', erklärte der, wie es seine Art war, im gewohnten Telegrammstil.
'Wo?'
'Eißendorf. Tierarztpraxis. Das ist oben '
'Ich weiß, wo das ist', raunte Richard. Schweiß trieb ihm auf die Stirn. 'Ich komme.'
'War das Lisa?' Ingeborg war Richard die Treppen nach unten gefolgt. Schlief ihre Tochter auswärts, klebten ihre Ohren ständig am Telefon. Obwohl Lisa erwachsen und in Begleitung ihres Freundes Alexander war, beschlich sie diese mütterliche Unruhe, die sie immer überfiel, flog Unausweichliches ins Haus. Dreimal rief sie die letzten Tage auf Lisas Handy an, immer bekam sie zu hören: 'Alles in Ordnung, Mutsch.' Doch ihr mulmiges Gefühl blieb.
'Nein', sagte Richard, 'das war das Revier. Eine Leiche liegt bei Carlsen in der Praxis.'
'Du meinst ?'
'Genau da', sagte er und küsste Ingeborg auf die erröteten Wangen.
Eine Viertelstunde später quetschte er sich hinter das Steuer von Ingeborgs Golf und rief seine neue Kollegin Petra Taler auf ihrem Handy an. Er ließ durchklingeln. Die Mailbox sprang an. Er legte auf und wählte erneut.

Kapitel 2:

7 Uhr 10 Minuten.
'Herrschaftszeiten!', fluchte Petra. Sie ging in die Küche und öffnete den Kühlschrank. Leer. Sie hatte vergessen einzukaufen. In München hatte sich Klaus um diese und andere unliebsamen Aufgaben gekümmert. Aber Klaus gab es nicht mehr, hier nicht mehr. Sie griff nach dem Glas Johannisbeermarmelade und der Erdnussbuttercreme, rutschte hinter den Küchentisch und schmierte sich einen Toast. Wieder sah sie auf die Uhr und fluchte. Sie griff nach dem Handy. Als sie die ersten zwei Ziffern der Tischlerei eintippte, leuchtete das Display auf. Chef ruft an .
'Morgen, Richard', murmelte sie, ging auf die Knie und angelte mit der freien Hand unter dem Kommodenschränkchen, 'was gibt s?'
'Morgen, Petra. Wo stecken Sie? Das ist das dritte Mal, dass ich versuche, Sie zu erreichen.' Richard fuhr den Golf aus seiner Garage am Langenberg in Marmstorf und lenkte links in die Bremer Straße. Auf der zweispurigen Zufahrtsstraße staute sich der Verkehr. Er bremste. Stop and go. Der Rauch der kleinen Aalräucherbude auf dem Gelände des griechischen Restaurants La Granja zwängte sich beißend durch den Spalt der Fensteröffnung, verfolgte ihn. Er klemmte das Handy zwischen Ohr und Schulter, hielt eine Hand am Lenkrad und kuppelte mit der anderen vom ersten in den zweiten Gang.
'Ich stecke nicht, ich suche', erwiderte Petra.
'Was sagten Sie? Das rauscht.' Für zwei Sekunden überließ er das Lenkrad göttlicher Führung, setzte den Blinker und fuhr links auf die Abbiegespur hinter die Autoschlange, die in die Friedhofstraße einbiegen wollte.
'Unwichtig. Was gibt s, dass Sie mich an meinem freien Tag anrufen?'
'Arbeit.' Richard warf einen Blick nach rechts zur Bruzzelhütte auf der anderen Straßenseite: Donnerstag After-work-Wurst bis 22 Uhr. Handwerkerfrühstück ab 6 Uhr . Er sah in den Rückspiegel. Noch wäre Zeit, die Spur zu wechseln. Ein Becher Kaffee, ein Schinkenbrötchen, den Tag in Ruhe beginnen.
'Oh nein! Wir haben den Dienst getauscht, schon vergessen?', sagte Petra, während sie weiter auf Knien rutschend mit der freien Hand ein paar Turnschuhe unter dem Schränkchen hervorzottelte.
'Aber wir '
'Warten Sie, Richard. Es klingelt an der Tür, ich muss kurz '
Barfuß rannte Petra in die Diele. Die kalten Fliesen verwandelten ihre Füße in Eisklumpen. Einen Fuß über den anderen reibend, eisige Kälte und spitze Krümel beseitigend, polterte sie los: 'Es wird auch Zeit, dass Sie ' Sie brach ab, als sie Elli Finkemann vor der Haustür stehen sah. 'Entschuldigung, ich dachte, Sie sind der Tischler.'
'Heute ist Mittwoch, Frau Taler. Das Wohnzimmer ist dran.'
Mit Boxermädchen Bonny an kurzer Leine drückte sich Elli in die Diele. Elli Finkemann trug Bluejeans, Turnschuhe und Windblouson. Das kurze aschblonde Haar lockte sich in frischer Welle und grüngraue Augen vermittelten Elan und Tatkraft. Ihre dreiundsechzig Jahre nahm man der agilen Rentnerin nur schwer ab. 'Und wenn Sie auf den Tischler warten '
Stirnrunzelnd fuhr Elli mit dem Zeigefinger in der Luft vor Petras grünblau gestreiften Männer-Boxershorts bis zum Büstenhalter auf- und abwärts. An ihrem Tattoo hielt sie inne. Eine fünfzehn Jahre alte Mutprobe, mit Nähnadel und Füllertinte, oberhalb des linken Schulterblattes, im Koksrausch gestochen, die langsam verblasste. Die Trotzphase und Zeit der Ringelstrümpfe war vorbei. 'Dann ziehen Sie sich was an. Das ist keine Aufmachung, um Handwerkern die Tür zu öffnen', bemerkte sie tadelnd. Ihr Blick klebte an Petras Schulter, dem zerrissenen Herzen und dem durchgezogenen Schriftzug Love kills . Ihre Gehirnzellen ratterten.
'Ja, das wollte ', begann Petra, als ihr einfiel, dass der Chef noch in der Leitung hing. 'Hallo, Richard. Sind Sie noch da?'
'Ja.' Sein Magen warnte lauter. Er hasste es, ohne Frühstück aus dem Haus zu gehen.
'Also, was ist los?'
'Eine Leiche in der Tierarztpraxis Carlsen in Eißendorf. Finden Sie den Weg?'
'Nein. Ja. Herrschaftszeiten!' Petra fluchte leiser. 'Und was mache ich bei dem Regen mit meinen Fenstern? Wissen Sie, wie schwer es ist, hier auf dem Dorf Handwerker an Land zu kriegen?'
'Versuchen Sie s mit beten.' Richard grinste, trat das Gas durch und rutschte bei Gelb hinter einem fetten BMW über die Ampel in die Friedhofstraße.
'Hilft nicht. Der da oben hat letzte Nacht zu viel Tequila gesoffen und kotzt sich die Seele aus dem Leib.' Auf einem Bein hüpfte Petra zurück in die Küche, pulte ein halb getrocknetes und hartnäckig klebendes Stück Spaghetti von der Unterseite ihres großen Zehs, schleuderte es mit spitzen Fingern in die Spüle und schlüpfte in Jeans, Socken, Bluse und Schuhe.
'Wer hat gesoffen?'
'Unwichtig', murmelte Petra. 'Bin unterwegs.' Sie klappte das Handy zusammen und schnappte sich den Toast, der noch auf dem Holz des Küchentisches neben Marmeladen- und Erdnussbutterglas lag, wo sie ihn geschmiert hatte.
'Vor Jahren hat ein Herr Böttger das Porzellan erfunden. Wie kann jemand wie Sie, mit dem Hang zum Perfektionismus, so schluderig sein? Wo soll ich denn nun anfangen zu putzen?'
Ellis gängi-ges Gewetter tönte noch, als Petra über die regennasse Rasenfläche zu ihrem Käfer, den sie den Blauen nannte, glitschte. Die Höflichkeitsblume kam später.
Kundenbewertungen zu Angela L. Forster „Schuldlos tot. Ein Hamburg-Harburg-Krimi“
Durchschnittliche Kundenbewertung
review.image.5 review.image.5 review.image.1 review.image.1 review.image.1 1 Kundenbewertung
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Zahlreiche handwerkliche Schwächen - von Herbert Huber - 08.08.2014 zu Angela L. Forster „Schuldlos tot. Ein Hamburg-Harburg-Krimi“
In einer Hamburger Tierarztpraxis wird Regine Carlsen tot aufgefunden, bestialisch ermordet. Ihr Mann, der Tierarzt Volker Carlsen und seine Kollegin Brigitte Made wurden schwer zusammengeschlagen leben aber noch. Auf einer Trennglasscheibe in der Praxis steht "S. Sine Culpa". Petra Taler, aus Bayern zugezogene Kommissarin, registriert im Umfeld der Praxis heftige Demonstrationen gegen Landverbrauch. Sie stößt auch auf abscheuliche Tierexperimente. Hervorragendes Umfeld für einen spannenden Krimi. Der sich allmählich enthüllende Hintergrund des Falls ist ja auch einigermaßen gut konstruiert. Doch Spannung kommt nur selten auf. Die Einteilung in kurze Schnitte (148 Kapitel und Prolog und Epilog) will Tempo erzeugen, doch das gelingt nicht: die Schnitte sind oft willkürlich. Das Schneckentempo der Ermittlungen kann damit kaum kaschiert werden. Man stimmt am Ende der Lektüre Petra zu, der klar wurde, dass der Fall ebenso kompliziert endet, wie er angefangen hat (S. 284). Das hat zahlreiche Gründe, von denen hier nur wenige genannt werden. Die Krimihandlung verzettelt sich in zu viele Nebenschauplätze. Sie wird durch viele überflüssige oder gar unglaubwürdige Kapitel weiter zerdehnt. So wird in einem (wenn auch nur zweiseitigen) ganzen Kapitel beschrieben, wie Petra ihr Haus verläßt. Viele Verhördialoge werden detailliert wörtlich wiedergegeben. Das erzeugt keine Spannung sondern ermüdet den Leser. Beispiele erspare ich dem Leser dieser Besprechung. Ich weiß nicht, wie man in Hamburg alltagssprachlich redet. Mir erschienen viele Dialoge ziemlich verquer. Hierzu gebe ich ein Beispiel. Petra zu ihrem Assistenten: "Ich denke, die Täter kannten Carlsen und Made und wussten der abendlichen Machenschaften." Selbst wenn man in Hamburg so gestelzt redet (ich bezweifle es): Petra zog vor kurzem aus Bayern zu. Das wird als lokalfremder Kolorit oft hervorgehoben. Kaum jemand in Bayern würde so reden. Die Konstruktion des Krimifalls in bester Hamburger Gegend ist kompliziert aber gut ausgedacht. Doch zahlreiche handwerkliche Schwächen lassen den Erzählstrom zerfließen. Wenige treffende Stegreif-Szenen retten nicht.
Zur Rangliste der Rezensenten
Unsere Leistungen auf einen Klick
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
1 Ihr Gutschein HERBST15 gilt bis einschließlich 02.11.2020. Sie können den Gutschein ausschließlich online einlösen unter www.eBook.de. Der Gutschein ist nicht gültig für gesetzlich preisgebundene Artikel (deutschsprachige Bücher und eBooks) sowie für preisgebundene Kalender, Tonieboxen, tolino eReader und tolino select. Der Gutschein ist nicht mit anderen Gutscheinen und Geschenkkarten kombinierbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ein Weiterverkauf und der Handel des Gutscheincodes sind nicht gestattet.

2 Diese Artikel unterliegen nicht der Preisbindung, die Preisbindung dieser Artikel wurde aufgehoben oder der Preis wurde vom Verlag gesenkt. Die jeweils zutreffende Alternative wird Ihnen auf der Artikelseite dargestellt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

4 Der gebundene Preis dieses Artikels wird nach Ablauf des auf der Artikelseite dargestellten Datums vom Verlag angehoben.

5 Der Preisvergleich bezieht sich auf die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers.

6 Der gebundene Preis dieses Artikels wurde vom Verlag gesenkt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

7 Die Preisbindung dieses Artikels wurde aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.

eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: