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Im Herzen des Sturms

Originaltitel: A Hundred Summers.
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Produktdetails

Titel: Im Herzen des Sturms
Autor/en: Beatriz Williams

EAN: 9783641126223
Format:  EPUB
Originaltitel: A Hundred Summers.
Übersetzt von Anja Hackländer
Random House ebook

17. Juni 2014 - epub eBook - 448 Seiten

Liebe, Verrat und ein Geheimnis, das wie ein Sturm alles aufwühlt ...

New York, 1931. Lily Dane begleitet ihre selbstbewusste beste Freundin Budgie Byrne zu einem Football-Spiel, bei dem sich die junge High Society trifft. Dabei lernt Lily den gutaussehenden, jüdischen Nick Greenwald kennen, in den sie sich sofort verliebt. Er erwidert ihre Gefühle, und gegen den Widerstand ihrer Familien versprechen sie sich die Liebe ...

Rhode Island, 1938. Wie jedes Jahr verbringt Lily den Sommer im Strandhaus ihrer Familie im Örtchen Seaview. Doch ein Sturm kündigt sich an: Auch Budgie kehrt nach Jahren dorthin zurück - gemeinsam mit ihrem Ehemann Nick Greenwald ...

Beatriz Williams erweckt das glamouröse Amerika der 1930er Jahre zu neuem Leben.


Beatriz Williams besitzt Abschlüsse der amerikanischen Universitäten Stanford und Columbia. Während sie als Beraterin in London und New York arbeitete, versteckte sie ihre Schreibversuche zunächst auf ihrem Laptop. Mit ihren Romanen eroberte sie nicht nur die Herzen ihrer Leserinnen im Sturm, sondern auch die »New York Times«-Bestsellerliste. Heute schreibt Beatriz Williams in ihrem Haus an der Küste Connecticuts, wo sie mit ihrem Mann und ihren vier Kindern lebt.

1


ROUTE 5, ZEHN MEILEN SÜDLICH VON HANOVER, NEW HAMPSHIRE

OKTOBER 1931

Einhundertundzwölf Meilen gewundenen Asphalts verbinden das Eingangsportal des Smith College mit dem Dartmouth Football Stadium, und Budgie fährt die gesamte Strecke, wie sie alles tut: ohne Rücksicht auf Verluste.

Ringsum schimmert das Laub in goldenen, orangen und tiefroten Tönen vor einem strahlend blauen Herbsthimmel, und die ungebrochenen Sonnenstrahlen necken uns mit einem trügerischen Eindruck von Wärme. Budgie hat beschlossen, mit offenem Verdeck zu fahren, obwohl ich mich schlotternd in meine Strickjacke hülle und krampfhaft meinen Hut festhalte.

Sie lacht mich aus. »Nimm den Hut einfach ab! So wie du dich daran festklammerst, erinnerst du mich an meine Mutter. Sie meint, es wäre das Ende der Zivilisation, wenn irgendjemand ihr Haar sieht.« Sie muss mir die Worte zuschreien, damit der Wind sie nicht fortträgt.

»Darum geht es doch gar nicht!«, rufe ich zurück. Der Punkt ist vielmehr, dass sich mein Haar, wenn ich es aus dem dunklen Filz meines Glockenhuts befreie, wie ein Steppenläufer verheddert, während Budgies kurze seidige Locken beschwingt hin und her wippen, um sich am Ende der Fahrt gehorsam zurück an ihren Platz zu begeben. Selbst ihr Haar beugt sich ihrem Willen. Doch meine Erklärung ist viel zu kompliziert, um sich gegen den donnernden Fahrtwind durchsetzen zu können, also schlucke ich sie herunter und ziehe die Nadeln heraus, um den Hut neben mir auf den Sitz zu werfen.

Budgie beugt sich vor und dreht an den Knöpfen des Radios. Ihr Wagen, ein schicker neuer Ford V8, ist mit allen möglichen Raffinessen ausgestattet, die ihr ergebener Vater für sie hat einbauen lassen, um ihr das Schmuckstück als verfrühte Anerkennung ihrer Graduierung zu schenken. Gan
ze neun Monate zu früh, um genau zu sein, denn der alte Herr hat in seiner Großzügigkeit beschlossen, dass Budgie den Wagen während ihres letzten Collegejahrs sinnvoll nutzen soll.

Lebe und amüsier dich, mein Herz!, sagte er freudestrahlend. Ihr Mädchen seid viel zu fleißig. Immer nur lernen, ohne sich zu vergnügen!

Er hielt ihr die Schlüssel unter die Nase.

Wirklich, Papa?, fragte Budgie mit ihren großen runden Betty-Boop-Augen.

Im Ernst. Genau so war es. Ich stand direkt daneben. Wir beide sind quasi seit unserer Geburt miteinander befreundet: Budgie wurde zu Beginn des Sommers geboren und ich gegen Ende, nur etwa zwei Monate später. Unsere Familien verbringen jeden Sommer zusammen in Rhode Island, und das schon seit Generationen. Heute Morgen hat Budgie sich auf diese uralte Freundschaft berufen, um mich unerwarteterweise ins Schlepptau zu nehmen, obwohl wir am College in unterschiedlichen Kreisen verkehren und sie ganz genau weiß, dass ich mich nicht für Football interessiere.

Der Motor heult wütend auf und übertönt für einen Moment das Krächzen des Radios, als Budgie in eine Kurve hinein beschleunigt. Ich packe mit der einen Hand den Türgriff, mit der anderen die Sitzkante.

Budgie lacht erneut. »Reiß dich zusammen, Liebes. Ich will nicht zu spät zum Warm-up kommen. Die Jungs sind immer so schrecklich ernst, wenn das Spiel erst mal begonnen hat.«

Oder so ähnlich. Der Wind trägt jedes zweite Wort davon. Ich drehe den Kopf zur Seite und betrachte den bunten Schimmer des Laubes, auf dem Höhepunkt der Saison, während Budgie weiter von Männern und Football spricht.

Wie sich herausstellt, haben wir das Warm-up tatsächlich verpasst, genau wie den größten Teil des ersten Quarters des Spiels. Die Straßen von Han
over sind wie leer gefegt, der Stadioneingang wirkt verlassen. Ferner Jubel dringt über den Stadionrand, begleitet von den dumpfen Klängen einer Blaskapelle. Budgie parkt den Wagen auf einem Rasenbankett vor dem Eingang, direkt neben einem Schild mit der Aufschrift »PARKEN VERBOTEN«. Ich kämpfe mit meinem Hut und den Hutnadeln.

»Warte, ich mach das schon.« Sie nimmt mir die Nadeln aus den eisigen Fingern und steckt sie mir schonungslos ins Haar. Dann dreht sie meinen Kopf in ihre Richtung. »Na bitte! Du bist wirklich wunderschön, Lily. Das weißt du doch, oder? Ich habe keine Ahnung, warum dich die Jungs nicht beachten. Sieh nur, deine herrlich rosigen Wangen! Jetzt bist du bestimmt froh, dass wir das Verdeck geöffnet haben, oder?«

Ich atme die goldene Herbstluft New Hampshires ein und erwidere, ja, natürlich sei ich froh darüber.

Im Innern drängen sich die Menschenmassen. Das Stadion quillt nahezu über, wie eine steinerne Bowleschale mit zu viel Punsch. Ich zögere einen Moment, ehe wir die Ränge betreten, überwältigt von all den Farben und dem Lärm, umspült von einer sintflutartigen Gischt von Menschen. Doch Budgie kennt keine Zurückhaltung. Sie hakt sich bei mir ein und zerrt mich die Betonstufen hinunter, quert mehrere Sitzreihen, steigt über ausgestreckte Beine, Lederschuhe und Erdnussschalen hinweg und entschuldigt sich charmant. Sie weiß ganz genau, wohin sie will. Wie immer. Selbstbewusst packt sie meinen Arm und schleift mich hinter sich her, bis ein lauter Ruf – Budgie! Budgie Byrne! – über die Flut der karierten Kappen und Glockenhüte hinwegwogt. Budgie bleibt stehen, wirft sich dezent in Pose und wedelt anmutig mit der Hand.

Ich kenne ihre Freunde nicht. Irgendwelche Jungs aus Dartmouth, nehme ich an, die sie aus ihren gesellschaftlichen
Kreisen kennt. Die jungen Männer schenken dem Spiel nicht allzu viel Beachtung. Sie sind ausgelassen, lachen, toben, bewerfen sich mit Erdnüssen und klettern über die Bänke. 1931, zwei Jahre nach dem großen Börsenkrach, sind alle vergnügt wie eh und je. Krisen geschehen, Firmen gehen bankrott, doch all das ist nicht mehr als eine Bodenwelle, ein leichter Rückschlag. Der Motor der Nation hustet und spuckt, doch er versagt nicht. Bald wird er wieder brummen.

1931, und wir haben nicht die geringste Ahnung, was uns erwartet.

Das Publikum ist überwiegend männlich. Nur ein paar Frauen schmiegen sich an ihre Männer, Frauen von hier oder von außerhalb, und sie alle beäugen Budgie. Sie mustern ihren engen, grünen Pullover mit dem auffälligen D auf der linken Brust, ihr dunkles glänzendes Haar, ihr hübsches Betty-Boop-Gesicht. Meine rosigen Wangen finden nicht die geringste Beachtung.

»Und? Was habe ich verpasst? Wie macht er sich?«, fragt Budgie und setzt sich auf eine der Bänke. Ihre Augen suchen nach einem bestimmten Dartmouth-Spieler, ihrer aktuellen Flamme – der Grund für unsere halsbrecherische Fahrt hierher. Sie hat ihn im vergangenen Sommer in Seaview kennengelernt, wo er ein paar Freunde von uns besucht hat. Man könnte meinen, Hollywood hätte ihr den perfekten Co-Star zur Seite gestellt; seine sommerblauen Augen bilden das ideale Gegenstück zu ihrem eisblauen Blick. Graham Pendleton ist groß, athletisch, charmant und sieht einfach umwerfend aus. Er ist in allen Sportarten überragend, selbst in denen, die er noch nie ausgeübt hat. Ich mag Graham, man muss ihn einfach mögen. Er erinnert mich an einen Golden Retriever – und wer mag schon keine Golden Retriever?

»Macht sich nicht schlecht«, sagt einer der Jungs. Er bietet ihr ein Stück Schokolade
an und setzt sich neben Budgie auf die Bank, so nah, dass sich ihre Beine berühren. »Ordentlicher Run in der letzten Serie. Elf Yard.«

Budgie steckt sich die Schokolade in den Mund und klopft auf das schmale Stück Bank neben sich. »Setz dich, Lily. Ich will, dass dir nichts entgeht. Da unten!« Sie zeigt aufs Spielfeld. »Da ist er. Nummer zweiundzwanzig. Siehst du? An der Seitenlinie, direkt neben der Bank. Er spricht gerade mit Nick Greenwald.«

Ich blicke aufs Spielfeld. Wir sind näher dran, als mir bewusst war, höchstens zehn Sitzreihen entfernt. Es wimmelt nur so von Dartmouth-Trikots. Ich entdecke die weiße Zweiundzwanzig auf einem breiten waldgrünen Rücken. Irgendwie ist es seltsam, Graham in einem ganz normalen Footballtrikot zu sehen, statt wie sonst in Badekleidung oder Tennisdress oder einem gepflegten Flanellanzug mit Strohhut. Er unterhält sich angeregt mit Spieler Nummer neun, der rechts neben ihm steht und ihn um einen halben Kopf überragt. Beide tragen ihre ramponierten Lederhelme unter dem Arm, und ihr Haar – das eine lockig, das andere glatt – hat dieselbe unbestimmbare Farbe von Feuchtigkeit und Schweiß.

»Sieht er nicht absolut umwerfend aus?« Budgies Schultern senken sich zu einem schwärmerischen Seufzer.

Nummer neun, der Große mit den Locken, blickt auf, als hätte er ihre Worte gehört. Die beiden stehen höchstens fünfzig Meter von uns entfernt. Ihr Haar wird vom strahlenden Licht der Herbstsonne in einen goldenen Glanz getaucht.

Nick Greenwald, wiederhole ich im Geiste. Wo habe ich den Namen schon mal gehört?

Seine Züge wirken hart, aus demselben Granit gemeißelt wie das Stadion um uns herum; seine scharfen Augen sind skeptisch zusammengekniffen, seine dunklen Augenbrauen finster zusammengezogen. Sein Ausdruck ist so intensiv
, so leidenschaftlich, als wäre er einem anderen Zeitalter entsprungen.

Mir läuft ein sanftes Kribbeln über den Rücken, ein elektrischer Schauer.

»Ja«, sage ich. »Absolut umwerfend.«

»Seine Augen sind unglaublich blau, fast wie meine. Und er ist so zuvorkommend. Weißt du noch, wie er im Sommer meinen Hut aus dem Meer gefischt hat?«

»Und wer ist der andere? Mit dem er da spricht?«

»Oh, Nick? Das ist nur der...


"Starke Frauen, glamouröses Styling und überschwängliche Stimmung in den Clubs. Beatriz Williams kombiniert dieses unverwechselbare Lebensgefühl mit einer bewegenden Geschichte."

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