eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
€ 0,00
Zur Kasse

Death de LYX - Todesbleich

Originaltitel: Mammoth book of best international crime.
Sofort lieferbar (Download)
eBook ePub

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub-fähig sind. z.B. auf den tolino oder Sony Readern.

Häufig gestellte Fragen zu epub eBooks und Watermarking

eBook € 4,99* inkl. MwSt.
Verschenken
Machen Sie jemandem eine Freude und
verschenken Sie einen Download!
Ganz einfach Downloads verschenken - so funktioniert's:
  1. 1 Geben Sie die Adresse der Person ein, die Sie beschenken
    möchten. Mit einer lieben Grußbotschaft verleihen Sie Ihrem
    Geschenk eine persönliche Note.
  2. 2 Bezahlen Sie das Geschenk bequem per Kreditkarte,
    Überweisung oder Lastschrift.
  3. 3 Der/die Geschenkempfänger/in bekommt von uns Ihre Nachricht
    und eine Anleitung zum Downloaden Ihres Geschenks!

Produktdetails

Titel: Death de LYX - Todesbleich
Autor/en: Jeffery Deaver, Mickey Spillane, Leonardo Padura, Andreu Martin, Howard Engel

EAN: 9783802595745
Format:  EPUB
Originaltitel: Mammoth book of best international crime.
Herausgegeben von Maxim Jakubowski
Übersetzt von Ralph Sander
LYX

5. Juni 2014 - epub eBook - 200 Seiten

Death de LYX - die besondere Thriller-Reihe geht weiter! Jeffery Deaver, Mickey Spillane und viele andere große Thriller-Stimmen führen zu exotischen Tatorten! Mit Kurzgeschichten von Chad Taylor, José Carlos Somoza, Julián Ibáñez, Lisa Allen-Agostini, Norizuki Rintaro, Paco Ignacio Taibo II, Altaf Tyrewala, Jeffery Deaver, Leonardo Padura, Andreu Martin, Howard Engel, Mickey Spillane, Max Allan Collins und Feryal Tilmaç. Death de LYX - regelmäßig spannende Kurzgeschichten mit Nervenkitzel-Garantie als E-Book. Stöbern Sie auch in den anderen Titeln der Reihe!
Jeffery Deaver und Mickey Spillane zählen zu den besten internatiolanen Thrillerautoren. Jeffery Deaver schrieb sein erstes Buch im Alter von nur 11 Jahren. Der gelernte Journalist lebt heute als freier Schriftsteller in Virginia. Mickey Spillane war zunächst Comic-Texter und schrieb Groschenromane. 1995 wurde er mit dem Grand-Master-Award für seine besonderen Leistungen in der Krimi-Literatur ausgezeichnet.

José Carlos Somoza


Dieser fette, sadistische Bastard

»Da ist was, das du wissen solltest«, sagte Karl eines Morgens zu mir. »Wir sind hier, um die Frau zu töten.«

»Weiß ich doch«, gab ich amüsiert zurück.

»Du verstehst nicht.« Er schüttelte den Kopf. »Ich meine das im Ernst. Das soll nicht nur vorgetäuscht sein.«

Ich sah ihm ins Gesicht. Immer wenn er Hunger hatte, meldete sich seine Vorliebe für »lustige« Witze. Aber um diese Uhrzeit hatten wir uns den Magen bereits vollgeschlagen, und dieser Witz war sogar für Karls Verhältnisse mehr als merkwürdig.

»Ha, ha«, sagte ich gedehnt. »Ich lach’ mich tot.«

»Hör zu«, beharrte er. »Es ist wahr. Die haben längst Testaufnahmen mit einem anderen Opfer gedreht. Das Material hat er in seinem Trailer.«

Jetzt war ich derjenige, der den Kopf schütteln musste. Ich wollte ja nicht abstreiten, dass irgendwer so was verbreitet hatte, aber was ich nicht fassen konnte, war, dass der Kerl so unglaublich naiv war. Jedes noch so kleine Gerücht verwandelte sich bei ihm sofort zur absoluten Wahrheit.

Er musste meine Gedanken gelesen haben, weil er ein bisschen sauer dreinschaute. »Komm schon, Louie, schalt mal den Verstand ein. Was glaubst du eigentlich, wieso man uns genommen hat? Wir sind keine Schauspieler, wir sind Räuber. Was in Gottes Namen haben wir bei diesen Dreharbeiten verloren?«

»Wir sind Statisten, Karl, wir sind da, um die Kulissen zu beleben.«

»Das hab ich bis vor Kurzem auch gedacht, aber Vince und Todd haben mir klargemacht, dass das gar nicht stimmt. Die beiden haben mir von diesen Testaufnahmen erzählt.«

»Vince und Todd sind zwei Idioten, die die mei
ste Zeit vor allem Möglichen in Panik geraten. Ich verstehe nicht, warum du den beiden überhaupt zuhörst, Karl. Wir sind hier um zu arbeiten, und das werden wir auch machen.«

Das brachte mir einen skeptischen Blick ein.

»Du weißt doch genau, für wen wir arbeiten, Louie. Der Kerl ist kein normaler Regisseur. Er ist ein fetter, sadistischer Bastard …«

»Das reicht jetzt, Karl.«

Eine Minute lang sprach keiner von uns ein Wort, jeder ging seinen eigenen Gedanken nach.

Ich kannte Karl seit ein paar Monaten, wir kamen gut miteinander aus, auch wenn ich wusste, dass er ein richtiger Hitzkopf sein konnte. Ich dagegen war mehr der unterkühlte Typ, selbst wenn wir einen schwierigen Job zu erledigen hatten, bei dem das Blut nur so umherspritzte. Ich konnte mich für seine feurige Art erwärmen, aber mir gefiel nicht, wie er diese Art einsetzte, um unseren Regisseur einzulullen.

Allerdings musste ich auch zugeben, dass dieser Regisseur ein komischer Typ war. Todernst und dabei trotzdem zu Späßen aufgelegt, völlig in irgendwelche Gedanken vertieft, dabei aber immer ganz bei der Sache. Wenn er einen ansah, wusste man nie, was in diesem kahlen Kopf vor sich ging. Gleichzeitig umgab ihn eine gewisse Aura, vergleichbar mit einem Königsmantel mit langer Schleppe, um die sich die anderen kümmern durften. Sicher, er war eine große Nummer, besessen davon, Nabelschau zu betreiben (allerdings nur im übertragenen Sinn, da er seinen Nabel ganz sicher schon lange nicht mehr gesehen hatte) – aber bei welchem Regisseur in Hollywood war das nicht der Fall?

Ich besitze so wie mein Vater eine gewisse Erfahrung im Showbusiness, habe seit den späten Fünfzigern bei dem einen oder anderen Zirkus, auf Festivals und in Filmen mitgearbeitet, immer als Statist. Ich kann mit voller Überzeugung von mir behaupten, d
ass ich genug Bastarde und Sadisten kennengelernt habe, um mit ihren Namen das Telefonbuch von L.A. zu füllen. Und ich habe alles getan – und damit meine ich wirklich alles –, um andere zufriedenzustellen. Aber ich habe noch nie jemanden getötet. Noch nie. Das war Mord, und Mord war ein übles Wort.

Karl beugte sich zu mir rüber, bis er dicht an meinem Ohr war. »Morgen drehen sie wieder am See, und wir haben den ganzen Tag frei. Was hältst du davon, wenn wir uns um halb vier am Trailer vom Regisseur treffen?«

»Wofür denn das?«

»Hab ich dir doch gerade gesagt.« Er verzog ungeduldig den Mund. »Da bewahrt er die Testaufnahmen auf.«

»Was denn für Testaufnahmen?«

»Oh, um Himmels willen, Louie! Hast du irgendwas in deinen gottverdammten Ohren? Du hast mir wohl überhaupt nicht zugehört, wie? Ich hab gesagt, dass Hitch eine Szene gedreht hat, in der eine Blondine brutal ermordet wird …«

Ich warf ihm einen kühlen Blick zu. »Karl, was zum Teufel hast du gefrühstückt? Bourbon und sonst gar nichts?«

»Ich schwöre dir, es ist die Wahrheit …!«

»Hast du die Aufnahmen gesehen

»Nein, aber Vince und Todd …«

»Ja, klar, das konnte ich mir ja gleich denken«, schnaubte ich abfällig. »Jahwe und sein heiliger Prophet.«

Wir kannten Vince und Todd erst, seit sie mit den Dreharbeiten für den Film begonnen hatten. Die beiden blödelten immer nur rum, und sie hatten jede Menge Erfolg bei den Frauen, aber es sollte mit dem Teufel zugehen, wenn das erklärte, wieso Karl ihnen alles abkaufte, was sie ihm erzählten. Er tat gerade so, als wären es geheiligte Worte aus dem Mund seiner Eltern – oder aus dem Mund von
unserem Boss Mr Berwick persönlich.

»Überleg doch mal«, redete Karl weiter auf mich ein. »Würden sie diese Testaufnahmen machen, wenn sie nachher gar nichts damit anfangen könnten?«

»Überleg doch mal, Karl: Wir machen bei einem Film mit.« Wir saßen beide auf einem Zaun gleich neben den Ställen. Vor uns standen gemalte Kulissen, ein paar von ihnen zeigten reale Ansichten, andere waren komplett erfunden. Mit einem knappen Nicken deutete ich darauf. »Sieh dich doch um: Fassaden von Häusern, die es gar nicht gibt, Kameraleute, Tontechniker, Zimmerleute, Maskenbildner … Das ist ein Film, Karl. Der ist so echt wie ein Drei-Dollar-Schein. Hier stirbt niemand wirklich.« Ich hielt inne, um meine Gedanken zu ordnen. »Und selbst wenn doch mal jemand stirbt, weil eine grausame Fügung des Schicksals es so gewollt hat, dann wäre das immer noch ein Unfall.«

Kaum hatte ich ausgesprochen, sah ich hoch, um von meinen Worten abzulenken. Aber er war bereits darauf angesprungen und nickte finster.

»Die wollen, dass es nach einem Unfall aussieht, Louie. Das ist der Plan.«

»Ach, hör endlich auf, Karl … Du hast doch schon bei so vielen Filmen mitgemacht.« Tatsächlich hatte Karl öfter vor der Kamera gestanden als ich, und er war stolz auf die Erfahrung, die er dabei gesammelt hatte. Regisseure wie John Huston und John Ford hatten ihn in ihren Filmen in diversen Gruppenszenen mitwirken lassen, und am Set konnte er kaum zwei Sätze reden, ohne Bemerkungen in der Art von »… so wie damals, als Mr Ford wollte …« einzustreuen. Das machte ihn zu einem unverbesserlichen Romantiker, der in jeder Szene einen grausamen Mord sah und jeden Regisseur für einen Sadisten hielt. Aber hinter dieser Fassade eines Typen, der immer recht haben wollte, steckte eine sch&
uuml;chterne Seele, die sich nur allzu leicht beeindrucken ließ. Ich war auf jeden Fall nicht bereit, ihm etwas zu glauben, bloß weil er es gesagt hatte.

»Neulich konnte ich eine Unterhaltung belauschen zwischen dem Boss und dem fetten, sadistischen Ba…«

»Lass gut sein, Karl«, unterbrach ich ihn. »Das hast du mir schon erzählt. Außerdem wirst du allmählich paranoid.«

Aber gerade als ich mich von ihm wegdrehen wollte, hörte ich ihn noch etwas fragen.

»Glaubst du, du würdest jemanden umbringen, wenn sie es dir befehlen, Louie?«

Ich halte mich weder für einen guten noch für einen schlechten Kerl. Ich bin, was ich bin, und ich bestreite aus eigener Kraft meinen Lebensunterhalt. In Hollywood sind wir alle so. Mein Großvater Fred hat mir gesagt, ich wäre zu einem Klischee geworden, und vielleicht hatte er damit ja sogar recht. Aber mein Großvater lebte auf dem Land, und ich bin heute ein »Städter«. Ich verbringe meine Freizeit gern an feinen Orten, wo man hübsche Frauen kennenlernen kann und wo man mit Respekt behandelt wird, und nicht wie ein Tier, das gerade mal gut genug ist, um einen Tritt in den Hintern zu bekommen. Es wäre allerdings eine glatte Lüge, wenn ich behauptete, dass mich Karls letzte Frage nicht zum Nachdenken gebracht hatte. »Glaubst du, du würdest jemanden umbringen, wenn sie es dir befehlen, Louie?«

Mein Vater sagte immer, dass es auf jede Frage nur eine Antwort gibt: die Wahrheit. In diesem Fall erschreckte es mich, wie meine Antwort auf diese Frage lauten könnte. Um mein Gewissen zu beruhigen, beschloss ich, auf Karls haarsträubenden Plan für den nächsten Tag einzugehen. Als die Filmcrew aufbrach, um am See die Szene mit dem Boot zu drehen, machten wir beide uns auf den Weg zu Hitchs geräumigem Trailer, der im Mittelpu
nkt allen Geschehens stand und von niemandem übersehen werden konnte. Unterwegs begegneten wir der bezaubernden Ms Suzanne Pleshette, die sich mit der Regieassistentin Peggy Robertson unterhielt. Sie bemerkten uns, als wir noch ein ganzes Stück weit entfernt waren, und Ms Pleshette winkte uns auf eine freundlich erscheinende Weise zu. Sorgen machte ich mir allerdings wegen Ms Robertson. Wenn Peggy sich noch hier aufhielt, dann konnte Hitch nicht weit weg sein. Ich ließ Karl meine Sorge wissen.

»Genau das, was wir brauchen«, erwiderte er.

»Wie?«

»Na, was hast du denn gedacht? Dass wir uns an seinem schweineteuren Projektor zu schaffen machen und...


Dieses eBook wird im epub-Format geliefert und ist mit einem Wasserzeichen versehen. Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Für welche Geräte?
Sie können das eBook auf allen Lesegeräten, in Apps und in Lesesoftware öffnen, die epub unterstützen:

  • tolino Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook auf Ihr tolino Gerät mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions.

  • Sony Reader und andere eBook Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie es mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions.

  • Tablets und Smartphones
    Installieren Sie die tolino Lese-App für Android und iOS oder verwenden Sie eine andere Lese-App für epub-eBooks.

  • PC und Mac
    Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen mit einer kostenlosen Lesesoftware, beispielsweise Adobe Digital Editions Sony READER FOR PC/Mac.

Die eBook-Datei wird beim Herunterladen mit einem nicht löschbaren Wasserzeichen individuell markiert, sodass die Ermittlung und rechtliche Verfolgung des ursprünglichen Käufers im Fall einer missbräuchlichen Nutzung der eBook-Datei möglich ist.

Bitte beachten Sie: Dieses eBook ist nicht auf Kindle-Geräten lesbar.

Ihr erstes eBook?
Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die digitalen Bücher für Neueinsteiger.

Kundenbewertungen zu Jeffery Deaver, Mic… „Death de LYX - Todesbleich“
Noch keine Bewertungen vorhanden
Zur Rangliste der Rezensenten
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Unsere Leistungen auf einen Klick
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: