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Warrior Cats - Zeichen der Sterne. Fernes Echo

IV, Band 2.
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Produktdetails

Titel: Warrior Cats - Zeichen der Sterne. Fernes Echo
Autor/en: Erin Hunter

EAN: 9783407744456
Format:  EPUB
IV, Band 2.
Übersetzt von Anja Hansen-Schmidt
Beltz & Gelberg

1. April 2014 - epub eBook - 335 Seiten

»Es gibt noch eine Schülerin«, knurrte Tigerstern. »Sie hat große Macht. Sie muss sich uns anschließen, damit der Kampf ausgeglichen ist.«

Die Schülerin Taubenpfote hat eine besondere Gabe. Es scheint, als sei sie die Auserwählte mit der Macht der Sterne. Aber wozu sollen sie, Häherfeder und Löwenglut diese Macht überhaupt verwenden? Taubenpfote trägt schwer an ihrem Geheimnis. Am liebsten würde sie ihrer Schwester Efeupfote alles erzählen. Efeupfote dagegen versteht nicht, was mit ihrer Schwester geschieht. Sie sucht Zuflucht in ihren Träumen, wo sie Katzen findet, die ihr Großes versprechen. Kann sie ihnen trauen?
Hinter dem Namen Erin Hunter verbirgt sich ein ganzes Team von Autorinnen. Gemeinsam konzipieren und schreiben sie die erfolgreichen Tierfantasy-Reihen WARRIOR CATS, SEEKERS und SURVIVOR DOGS.
1. KAPITEL
Taubenpfote zitterte im Schlaf.
»Taubenpfote! Taubenpfote!« Stimmen heulten um sie herum, als sie gegen die Strömung kämpfte, die an ihrem Pelz zerrte und sie durch die Dunkelheit trudeln ließ. »Taubenpfote!« Die Schreie waren voller Angst. Bäume und Zweige wirbelten an ihr vorbei und schossen flussabwärts davon. Unter ihr klaffte die Dunkelheit in so endlose Tiefen, dass ihr der Schrecken die Kehle zuschnürte.
»Taubenpfote!« Kräuselschweifs verzweifeltes, einsames Gewimmer hallte ihr in den Ohren.
Sie schrak hoch und öffnete blinzelnd die Augen.
Neben ihr regte sich ihre Schwester Efeupfote. »Hast du geträumt?« Die silberweiße Tigerkatze hob den Kopf und sah Taubenpfote besorgt an. »Du hast gezappelt wie eine Maus.«
»Ein schlechter Traum.« Taubenpfote bemühte sich, ruhig zu klingen. Ihr Herz klopfte und Kräuselschweifs Schrei hallte in ihrem Kopf wider. Sie beugte sich vor und leckte Efeupfote über den Kopf. »Aber jetzt ist er verschwunden«, log sie.
Langsam schlossen sich Efeupfotes schläfrige Augen wieder und Taubenpfote atmete den süßen Duft ihrer Schwester ein. Ich bin zu Hause. Alles ist gut. Doch ihr Herz pochte immer noch. Sie reckte sich in ihrem Nest, während ihr ein Schauder bis in die Schwanzspitze fuhr, und kam dann auf die Pfoten. Vorsichtig tappte sie zwischen den Nestern hindurch aus dem Bau.
Mondlicht schien auf die verlassene Lichtung herab, und über der Felswand, die das Lager umgab, erhellte das milchweiße Licht der Morgendämmerung den Horizont. Das Maunzen von Mohnfrosts neugeborenen Jungen drang von der Kinderstube zu ihr und aus den Bauen rumpelten Schnarchlaute. Die Luft fühlte sich seltsam an, strich kühl und feucht über
ihre Schnauze. Viele Monde lang hatte Taubenpfote nur den straubtrockenen Wind der Dürre gekannt, der ihr die Zunge ausdörrte. Doch nun konnte sie die grüne Frische des Waldes schmecken, so berauschend und köstlich.
Dünne Wolken zogen über den sternengesprenkelten Himmel und umhüllten das Silbervlies wie Spinnweben. Sie fragte sich, ob Kräuselschweif wohl zwischen ihren sternenhellen Vorfahren zu ihr hinabschaute.
Es tut mir leid. Die Worte hallten durch ihren Kopf wie der einsame Ruf einer Eule.
Obwohl die lange Reise den Fluss hinauf bereits einen Viertelmond zurücklag, schmerzte die Erinnerung daran noch in ihren Muskeln. Taubenpfote war mit Löwenglut und je zwei Katzen aus den drei anderen Clans losgezogen, um die Biber aufzuspüren, die den Bach gestaut und dem See das Wasser geraubt hatten. Gemeinsam hatten sie den Damm zerstört und eine Sturzflut entfesselt, die den See wieder aufgefüllt hatte. Nun kehrte das Leben in die Clan-Territorien zurück. Sie spür-te es im Rascheln des Waldes, hörte es in den Bewegungen der Beute jenseits der Lagergrenzen.
Stolz stieg in ihr auf. Sie war es gewesen, die die Biber ent-deckt hatte, als sie den Fluss blockierten. Sie hatte geholfen, ihren Damm zu zerstören, und nun würden alle Clans überleben.
Doch die Erinnerung lag bittersüß wie Schafgarbe auf ihrer Zunge. Der FlussClan-Krieger Kräuselschweif war im Kampf gegen die großen, braunen Tiere gestorben, deren schwere Körper stärker waren als Füchse, ihre zuschnappenden gelben Zähne tödlicher als Klauen.
Erinnerungen an die Reise drängten sich seit ihrer Rückkehr in Taubenpfotes Gedanken, und Kräuselschweifs Tod suchte sie in ihren Träumen heim. Empfand Löwenglut das auch so? Sie wagte nicht, ihn zu fragen. Und sie konnte auch Häherfed
er nicht anvertrauen, wie sehr ihr die Reise noch im Kopf herumspukte. Die beiden könnten sie sonst für schwach halten. Dabei stand ihr ein großes Schicksal bevor.
Wie konnte sie der Prophezeiung nur gerecht werden, die Feuerstern vor so vielen Monden schon erhalten hatte? Drei werden es sein, Blut von deinem Blute. Sie halten die Macht der Sterne in ihren Pfoten.
Taubenpfote war eine dieser Drei, gemeinsam mit Löwenglut und Häherfeder. Diese Erkenntnis erschütterte sie immer noch zutiefst. Vor weniger als einem Mond erst war sie Schülerin geworden und doch trug sie bereits mehr Verantwortung auf ihren Schultern als ein älterer Krieger. Was konnte sie anderes tun, als die Macht, die ihr verliehen worden war, zu verbessern, die Macht, die sie zu den Drei gehören ließ? Sie übte jeden Tag und streckte ihre Sinne so weit wie möglich hinaus in den Wald, lauschte, schmeckte und spürte nach Geräuschen und Bewegungen, die selbst Häherfeder nicht wahrnehmen konnte.
Taubenpfote kauerte vor dem Bau, das Fell gekräuselt in der feuchten Luft, und schloss die Augen. Sie streifte das Gefühl der Erde unter ihren Pfoten von sich ab, verdrängte die Laute von Mohnfrosts Jungen, die in der Kinderstube zappelten, und ließ ihre Sinne wandern. Der Wald zitterte vor Leben und füllte ihren Kopf mit Gerüchen und Geräuschen: Vögel, die ihr Gefieder schüttelten, ehe sie ihr Morgenlied anstimmten, eine frühe SchattenClan-Patrouille, die verschlafen aus dem Lager trottete und deren Pfoten auf dem schlüpfrigen, nadelübersäten Boden rutschten. Der scharfe Geruch der Katzenminze neben dem verlassenen Zweibeinernest kitzelte ihre Zunge. Das Geräusch von Wasser, das über den steinigen Boden des Bachs an der WindClan-Grenze plätscherte, zauste ihr Ohrenfell.
Achtung!
Warum schli
chen zwei Katzen so früh am Seeufer entlang?
Taubenpfotes Pelz prickelte besorgt. Sie öffnete die Augen. Das musste sie den anderen sagen. Aber wie sollte sie das erklären, ohne ihre geheime Macht zu offenbaren? Löwenglut? Nein. Zu ihrem Mentor konnte sie nicht gehen. Er schlief noch im Kriegerbau, und sie konnte ihn unmöglich wecken, ohne seine Baugefährten zu stören.
Häherfeder? Natürlich! Er schlief allein im Heilerbau, seit Blattsee sich den Kriegern angeschlossen hatte. Taubenpfote rannte über die Lichtung und schob sich durch die Flechten, die über dem Eingang der schattigen Höhle hingen.
»Häherfeder!« Sie riss die Augen weit auf, um sie dem Dämmerlicht anzupassen, eilte zu seinem Nest und stieß ihn mit der Nase an.
Sein grau getigertes Fell war zerzaust vom Schlaf und er hatte die Nase tief unter seine Pfote geschoben. »Geh weg«, grummelte er.
»Es ist aber wichtig!«, zischte Taubenpfote.
Die Heiler-Katze hob das Kinn und schlug die blinden, blauen Augen auf. »Ich habe geträumt!«, blaffte er.
Taubenpfote erstarrte. Hatte sie etwa eine Botschaft vom SternenClan unterbrochen?
»Ich war gerade dabei, eine Maus zu fangen.« Häherfeder hielt seine Pfoten eine Schnurrhaarlänge voneinander entfernt in die Höhe. »Sie war nur so weit von mir weg.«
Taubenpfote unterdrückte ein Schnurren. Sehr tröstlich zu wissen, dass Häherfeder wie alle anderen Katzen auch vom Mäusejagen träumte. »Entschuldige.«
»Das ist nicht lustig!« Häherfeder stand auf und schüttelte sein Fell. Taubenpfote wich zurück, als er aus seinem Nest sprang und leichtfüßig neben ihr landete.
»Was ist los?« Häherfeder leckte sich d
ie Pfote und strich damit über seine Schnurrhaare.
»Zwei Katzen gehen um den See herum.«
Häherfeder ließ die Pfote sinken und sah sie an. Taubenpfote blinzelte. Sie war immer noch nicht daran gewöhnt, dass Häherfeder sich trotz seiner Blindheit so benahm, als könne er sehen.
»Sind sie auf dem Weg zum DonnerClan-Territorium?«
Taubenpfote nickte, erleichtert, weil er nicht fragte, ob sie sich sicher war. Er glaubte ihr einfach, vertraute ihr ganz und gar. Er hatte Vertrauen in ihre Fähigkeiten. Sie gehörte wirklich zu den Drei.
Häherfeder stieß einen langen, nachdenklichen Atemzug aus. »Weißt du, aus welchem Clan sie stammen?«
Warum hatte sie das nicht längst überprüft? Taubenpfote aktivierte ihre Sinne und ließ sie bis zum Seeufer schweifen, bis zu den beiden gleichmäßig vor sich hin marschierenden Katzen.
»FlussClan«, hauchte sie, als sie den fischigen Geruch erkannte. Nun sah sie auch die Farben ihrer Pelze vor sich: Eine war golden gestreift, die andere grau.
Die gestreifte Katze war kleiner, eine Kätzin. »Mottenflügel.« Das Fell der Heiler-Katze roch stark nach Kräutern.
Die Graue war ebenfalls eine Kätzin, aber größer und mit den muskulösen Schultern einer erfahrenen Kriegerin. »Und Nebelfuß.« Die Zweite Anführerin des FlussClans.
Häherfeder nickte und seine Augen wurden trüb.
»Was ist?« Taubenpfote neigte sich näher zu ihm.
»Sie trauern«, murmelte er.
Nun erkannte auch sie die Traurigkeit in den langsamen, schleppenden Schritten der FlussClan-Katzen. Doch der Kummer in Häherfeders Stimme verriet ihr, dass er ihren Schmerz so deutlich spürte, als wäre es sein eige
ner. »Worum trauern sie?«
»Ich nehme an, Leopardenstern ist tot«, seufzte er.
»Tot?« Taubenpfote erstarrte. »Sie hat all ihre Leben verloren?«
»Sie hatte ihr neuntes erreicht. Es war nur noch eine Frage der Zeit.« Häherfeder stand langsam auf und ging zu einem Felsspalt im hinteren Bereich des Heilerbaus. »Nebelfuß und Mottenflügel sind sicher auf dem Weg zum Mondsee«, rief er ihr über die Schulter zu. »Damit Nebelfuß ihre neun Leben erhält.«
Er verschwand in dem Spalt und seine Stimme hallte aus dem Schatten. »Wenn wir schon so früh wach sind«, die Worte klangen vorwurfsvoll, »können wir uns auch nützlich machen.«
Taubenpfote hörte seine Worte kaum. Leopardenstern, tot? Sie ließ ihre Sinne auf die andere Seite des Sees schweifen, hinüber zum...

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