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Totentanz

Roman.
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Produktdetails

Titel: Totentanz
Autor/en: Martina André

EAN: 9783841207319
Format:  EPUB
Roman.
Aufbau Digital

10. April 2014 - epub eBook - 600 Seiten

Florenz 2014: Gabrielle Falconi befindet sich auf der Flucht vor ihrem Ex-Ehemann, dem Chef eines skrupellosen Mafia-Clans. Er will Gabrielles Tod, um an das Vermögen ihrer fünfjährigen Tochter Luisa zu gelangen, die eines Tages das Imperium ihres verstorbenen Großvaters Don` Salvatore Leonardo erben wird, der ebenfalls ein bedeutender Mafiaboss war. Nachdem Elle, wie sie genannt wird, ihr Kind in Schottland in Sicherheit gebracht hat, schlägt die Mafia gnadenlos zu und versenkt sie mitsamt ihrem gepanzerten Wagen im Lago di Bilancino. Während Elle unter Wasser mit dem Tod kämpft, taucht ein geheimnisvoller Fremder auf, um sie zu retten. Doch stattdessen landet sie in einer bedrohlichen Zwischenwelt, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt.

Florenz 1477: Damian de' Castello geht nach der grausamen Hinrichtung seines Vaters einen Pakt mit dem Teufel ein, indem er sich von Jacopo de` Pazzi, einem Widersacher Lorenzo de` Medicis, als Auftragsmörder anheuern lässt. Eine Entscheidung, für die er durch die Hölle muss und dabei alles verliert, was ihm je etwas bedeutet hat. Wird er die Frau, die er einst so sehr liebte und das gemeinsame Kind jemals wieder in die Arme schließen können?
Martina André wurde 1961 in Bonn geboren. Der französisch klingende Nachname ist ein Pseudonym und stammt von ihrer Urgroßmutter, die hugenottische Wurzeln in die Familiengeschichte miteinbrachte. Sie hat mit "Die Gegenpäpstin" sowie den Romanen "Das Rätsel der Templer", und "Die Rückkehr der Templer" und "Das Geheimnis des Templers" vier Bestseller vorgelegt. Nun erscheint ihr vierter Templerroman "Das Schicksal der Templer", die Fortsetzung der Abenteuer von Gero von Breydenbach. Martina André lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz sowie in Edinburgh/Schottland, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist.

Von der Autorin ebenfalls lieferbar sind: "Die Gegenpäpstin", "Schamanenfeuer. Das Geheimnis von Tunguska", "Die Teufelshure" und "Totentanz".

Mehr zur Autorin unter www.martina-andre.com


»Der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis,

der ich den Frieden gebe und schaffe das Übel.« (Jesaja 45,7)

KAPITEL 1

März 1476 Fiesole – in der Nähe von Florenz

»Schau nicht hin«, flüsterte Damian seiner Mutter zu und hielt ihren Kopf so fest an seine Brust gedrückt, dass sie kaum noch zu atmen vermochte.

Sie zitterte am ganzen Leib, und ihre heißen Tränen durchtränkten den Stoff seines gefütterten Mantels. Er selbst hätte auch am liebsten geweint – nein, geschrien, um ehrlich zu sein –, als man seinen Vater auf das Podest führte, auf dem das Urteil vollstreckt werden sollte. Versteinert vor Wut und nicht zuletzt wegen der abgrundtiefen Trauer, biss er sich auf die Lippen, als die Schergen der Signoria dem ehemals stolzen Kaufmann einen Sack über den Kopf zogen, um ihm dann einen Strick um den Hals zu legen.

Ernesto de’ Castello ertrug das armselige Schauspiel in einer bewundernswerten Würde, die seinen einzigen Sohn in den Wahnsinn trieb. Was dann geschah, schlug Damian beinahe die Beine weg. Der Henker gab den Helfern ein Zeichen und ließ seinen Vater in schwindelnde Höhe ziehen, was dessen Hals überstreckte und ihn unwillkürlich mit den Beinen strampeln ließ, weil der Körper, nicht der Geist, sich gegen das Unvermeidbare wehrte. Damian spürte, wie seine Mutter, einer Ohnmacht nahe, in seinen Armen versank, während der Vater vor ihren Augen verstarb. Vollkommen versteinert stand er mit ihr da, umringt von einer johlenden, keifenden Menge, die keinerlei Gnade walten ließ und sich daran ergötzte, einen ehemals hochgeachteten Mann wie eine strangulierte Gans an einem Strick baumeln zu sehen, den letzten Zuckungen erliegend, dabei halb nackt und von der Kerkerhaft abgemagert bis auf die Knochen.

Als der Leichnam am Seil
völlig erschlaffte, fürchtete Damian, seine Mutter könne der Schlag treffen, vor allem, wenn er selbst die Fassung verlor. Dabei durften sie von Glück sprechen, dass der Gonfaloniere de Giustizia nur ihnen beiden die strikte Anwesenheit bei der Hinrichtung ihres Familienvorstandes auferlegt hatte. Nicht auszudenken, wenn man Damians Schwestern Isabella und Ricarda, kaum den Kinderschuhen entwachsen, verpflichtet hätte, das grauenvolle Sterben des eigenen Vaters mitanzusehen.

Rache, war Damians einziger Gedanke, der ihn in dieser finsteren Stunde am Leben erhielt. Er würde sie alle töten. Den Henker zuerst und dann jene Männer, die seinen Vater hatten verhaften lassen, die Justizbeamten der »Otto«, die für die Geheimpolizei von Florenz zuständig waren. Danach die Ratsmänner der Signoria, die für das hohnspottende Urteil im Namen der Gerechtigkeit gegen Ernesto de’ Castello verantwortlich zeichneten. Und erst ganz zum Schluss würde er sich Lorenzo de’ Medici vornehmen, jenen Mann, der sich auf diese Weise lästiger Konkurrenten entledigte, indem er sie unter Einsatz von Schmiergeld aus fadenscheinigen Gründen vernichten ließ. Was man Damians Vater vorgeworfen hatte, war lächerlich. Don Ernesto war seit jeher ein ehrenhafter Ritter, gütiger Gutsherr und angesehener Papier- und Tuchhändler aus Fiesole gewesen, der es sich als einer der wenigen Bürger von Florenz erlaubt hatte, öffentlich gegen die ungerechten Steuererhebungen aufzubegehren, die von den Herrschenden von Jahr zu Jahr weiter in die Höhe getrieben wurden. Raubrittertum hatte er das Treiben der Signoria genannt. Wobei seine Frau ihn von Beginn an gewarnt hatte, er solle vorsichtig sein. Darauf achtgeben, die Medici, die bei der Angelegenheit ihre Finger im Spiel hatten, nicht zu erzürnen, vor allem Lorenzo. Doch Ernesto de’ Castello war immer ein ehrlicher,
bisweilen starrköpfiger Mann gewesen. Geboren im Zeichen des Widders, hasste er nichts mehr als die Ungerechtigkeit. All das war ihm am Ende zum Verhängnis geworden. In einer Stadt, in der seit Jahrhunderten die Schlangen regierten und die Dämonen in Scharen durch Straßen und Lüfte zogen.

Mit einem verächtlichen Schnauben schulterte Damian keine drei Monate später seine Satteltaschen und prüfte ein letztes Mal den Sitz seines Schwertes, bevor er sich zu seiner verhärmt aussehenden Mutter hinunterbeugte und ihr einen Kuss auf die Stirn drückte. Mit seinen dreiundzwanzig Jahren war er nun das Oberhaupt der Familie. Was nicht bedeutete, dass er den zwei jüngeren Schwestern den Vater und schon gar nicht seiner Mutter den Mann ersetzen konnte.

Seit dem gewaltsamen Tod ihres Gemahls war die ehemals stolze Frau zumindest äußerlich zu einer kraftlosen Rose verwelkt, deren Lebenswille von Tag zu Tag mehr zu schwinden drohte. Einzig die beiden halbwüchsigen Töchter, die schweigend am Fenster der Wohnstube hockten und im morgendlichen Sonnenlicht ein paar armselige Näharbeiten verrichteten, gaben ihr die Kraft, sich nicht aufzugeben.

Isabella war sechzehn, eine blühende Rose von schlanker Gestalt, mit seidigem braunem Haar, das ihr bis zu den Hüften reichte. Ricarda würde im nächsten Sommer vierzehn werden, und sie versuchte, was ihr Aussehen betraf, ihrer schönen Schwester nachzueifern, auch wenn die Mittel dafür mehr als knapp waren. Wenn es Damian nicht bald gelang, die Familie wieder zu Reichtum und Ehre zu bringen, würden die Mädchen wohl kaum einen passablen Ehemann finden. Doch im Moment standen die Chancen dafür alles andere als gut.

Normalerweise hätten sie es bei ihrer Grazie und der exzellenten Erziehung leicht gehabt, einen passenden Gemahl zu finden. Aber ohne Mitgift war die Auswahl an potentiellen Bewerbe
rn nicht nur dürftig, sondern schlichtweg nicht vorhanden. Es sei denn, sie entschieden sich für einen älteren Mann, der zwar vermögend war, aber irgendeinen körperlichen Makel aufwies und deshalb gerne auch eine junge Frau ohne Mitgift akzeptierte. Beide Mädchen hatten jedoch vehement bekundet, lieber ins Kloster gehen zu wollen, als irgendeinen alternden Galan zu heiraten, den sie verabscheuten. Damian schnitt es ins Herz, zu sehen, wie seine Schwestern unter der plötzlichen Armut litten. Anstelle ihrer prunkvollen, farbenfrohen Gewänder, die sie in ihrer Not auf einem Kleidermarkt verkauft hatten, trugen sie nun einfache Röcke und Kittel in ausgeblichenen Farben. Von dem Geld, das ihnen vom Verkauf ihrer Habe geblieben war, hatten sie sich Essen und Feuerholz geleistet, um nicht zu verhungern und in dem armeseligen Gesindehaus, das sie gegen ihren stolzen Palazzo eintauschen mussten, nicht zu erfrieren. Damian kämpfte derweil mit seinem schlechten Gewissen, weil er als geschlagener Ritter zunächst Pferd, Rüstung und Waffen behalten hatte, obwohl seine Familie vom Verkauf der Sachen mehr als ein Jahr lang hätte leben können. Doch nun war er froh, sich dagegen entschieden zu haben, weil ihm Jacopo de’ Pazzi, einer der reichsten Männer von Florenz, überraschend eine Anstellung als Condottiere in seiner neu gegründeten Söldnertruppe angeboten hatte.

»Behaltet Euch wohl«, murmelte er heiser und nickte seiner Mutter zu. »Ich schicke Euch und den Mädchen Geld, sobald ich meinen ersten Sold erhalten habe.«

Wenngleich Eleonore de’ Castello schwach und gebrechlich wirkte, war ihr Griff, mit dem sie ihren einzigen Sohn am Handgelenk packte, erstaunlich fest. Ihre ehemals feurigen Augen loderten in einem unseligen Glanz, der nichts Gutes verhieß.

»Geh nicht, Damian. Jacopo de’ Pazzi wird dich nur noch tiefer
in den Abgrund reißen. Es heißt, Messer Francesco habe großen Einfluss auf ihn. Man erzählt sich, sein Neffe sei von den gleichen bösartigen Dämonen besessen wie seine unseligen Vorfahren. Und da macht es auch nichts, dass er die Geschäfte im Auftrag von Messer Jacopo in Rom führt und einen innigen Kontakt zum Heiligen Vater pflegt«, flüsterte sie unheilschwanger. »Wer mit den Pazzi einen Pakt eingeht, verschreibt seine Seele der Hölle. Um der heiligen Maria, Mutter Gottes, willen, höre ausnahmsweise einmal auf mich, auch wenn du schon lange glaubst, alles besser zu wissen.«

»Bei allem Respekt, den ich Euch und unserem Vater, Gott hab ihn selig, schulde, mein Entschluss ist gefasst.« Damian richtete sich zu voller Größe auf und sah seiner Mutter von oben herab in die Augen. Um zu wissen, dass er das Richtige tat, benötigte er weder ihre Erlaubnis noch ihre Bestätigung, er musste sich nur umschauen. Seit Monaten hauste er mit ihr und den beiden Mädchen in dieser verfallenen Hütte. Nachdem sein Vater auf der Piazza della Signoria in Florenz öffentlich gehängt worden war, hatte man die Familie wegen der angeblich immer noch bestehenden Steuerschuld gnadenlos enteignet. Ihren stolzen Palazzo hatten sie an irgendeinen Bauerntölpel verloren, der mit Lorenzo de’ Medici einen ominösen Pakt eingegangen war.

Renaldo de’ Faniere, ein niederträchtiger Großgrundbesitzer, der unweit entfernt sein Anwesen bewirtschaftete, hatte das gesamte Vermögen von Damians Eltern mit Unterstützung Lorenzo de’ Medicis und der florentinischen Ratsversammlung für einen Spottpreis aufkaufen dürfen. Der verbliebenen, aufs tiefste gedemütigten Familie de’ Castello hatte er danach großzügig eine Anstellung auf seinen Feldern und in seinem Haushalt angeboten.

Ihnen selbst w
ar nur das verfallene Gesindehaus geblieben, und so kurz nach dem Winter hätte sie beinahe der Hungertod ereilt, wenn nicht ihre ehemaligen Bediensteten so barmherzig gewesen wären, ihre Vorräte mit ihnen zu teilen. Wobei sie noch froh sein durften, dass die Regierung von Florenz sie nicht alle in Sippenhaft genommen und komplett in die Verbannung geschickt hatte.

Kein Wunder, dass Damian mehrmals daran gedacht hatte, de’ Faniere zu töten. Doch damit hätte er seiner Familie keinen brauchbaren Dienst erwiesen. Mit den Günstlingen Lorenzo de’ Medicis, der als...


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