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Abby Cooper - Mörderische Visionen

Originaltitel: Psychic Eye Mysteries 02: Better Read Than D…
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Produktdetails

Titel: Abby Cooper - Mörderische Visionen
Autor/en: Victoria Laurie

EAN: 9783802595202
Format:  EPUB ohne DRM
Originaltitel: Psychic Eye Mysteries 02: Better Read Than Dead.
Übersetzt von Angela Koonen
LYX.digital

Februar 2014 - epub eBook - 368 Seiten

Mit "Abby Cooper" erwartet den Leser ein origineller und unglaublich witziger Chick-Lit-Krimi, der Einblicke in die Welt eines professionellen Mediums verschafft. Um einem Freund einen Gefallen zu tun, legt Abby Cooper bei einer griechischen Hochzeit das Tarot. Dabei erregt sie die Aufmerksamkeit des Brautvaters, der ein berüchtigter Mafiaboss ist. Er will, dass Abby seine Frau Dora wiederfindet, die vor einiger Zeit verschwunden ist. Darüber hinaus treibt in der Stadt ein Vergewaltiger sein Unwesen, und die Polizei bittet Abby um ihre Hilfe bei den Ermittlungen. Und als sei das alles noch nicht genug, hat Abbys Geliebter, der attraktive Polizist Dutch, eine neue und ausnehmend hübsche Partnerin zugeteilt bekommen, die es offenbar darauf abgesehen hat, ihm den Kopf zu verdrehen. Der Lesespaß ist vorprogrammiert!
Victoria Laurie lebt in Austin, Texas. Wie die Heldin ihrer Serie arbeitet sie als professionelles Medium. Neben der Abby-Cooper-Serie veröffentlicht sie sehr erfolgreich Romane um die Geisterjägerin M. J. Holliday.

1


Die drei Kardinalsünden, die ein seriöses Medium niemals begehen darf, sind:

1. Eine mediale Nachricht abändern oder erfinden.

2. Das Vertrauen des Klienten enttäuschen, indem man Einzelheiten aus der Sitzung einem anderen verrät.

3. Die intuitive Gabe nutzen, um einem anderen zu schaden.

Als ich in der Blutlache des Mannes stand, den ich praktisch getötet hatte, war mir scheißegal, dass ich völlig schamlos nicht bloß eine, sondern gleich alle drei Sünden begangen hatte. Und obwohl meine karmischen Schulden durch dieses Verbrechen einen neuen, überwältigenden Höchststand erreicht hatten, verspürte ich lediglich die kranke Befriedigung, mich endlich Auge um Auge, Zahn um Zahn gerächt zu haben.

Ich war nicht immer so, wissen Sie. Vor drei Wochen noch hätte ich für das Plakat des Tugendvereins der Hellseher posieren können. Ich glaubte an meine Arbeit als professionelles Medium, gab gern hilfreiche Ratschläge und setzte mein Talent für nützliche Dinge ein, für das Gute. All das änderte sich an einem verregneten Herbstnachmittag am Tag vor Halloween. Tolle Ironie, hm?

»Kendal, das kannst du mir nicht antun!«, jammerte ich in mein Handy und steuerte im Regendunst durch den Verkehr der Innenstadt von Royal Oak.

»Abby, alle anderen habe ich schon angerufen. Du bist jetzt die Einzige, mit der ich das noch hinkriegen kann – außerdem bist du mir noch was schuldig«, mahnte Kendal.

»Ach komm, Kendal! Muss ich meine Schuld denn unbedingt morgen Abend begleichen? Das ist für mich der mieseste Zeitpunkt überhaupt.«

»Das ist nicht meine Hochzeit, Abby. Schließlich habe nicht ich das Datum ausgesucht, sondern das Brautpaar.«

Ich schnaubte frustriert. Ich wollte nicht Ja sagen
. Ich hatte sogar das starke Gefühl, dass ich Nein sagen sollte, aber mein Kollege steckte in einer Klemme. Außerdem hatte er mir vor ein paar Monaten ausgeholfen, als ich mich einige Wochen lang erholen musste, nachdem ich mit einem Psychopathen aneinandergeraten war. Er hatte recht: Ich war ihm einen großen, einen ganz großen Gefallen schuldig. Und bei anderen in der Kreide zu stehen mochte ich überhaupt nicht.

Das Blöde an Kendals Bitte war, dass mein Freund am selben Tag von seiner Ausbildung beim FBI in Quantico zurückkommen würde und der Abend unser Abend sein sollte, wenn Sie verstehen, was ich meine.

Dutch war vorher Polizist beim Royal Oak PD gewesen und hatte sich beim FBI beworben. Wir waren noch nicht lange zusammen und eigentlich mussten wir unsere Beziehung erst noch vollziehen – weshalb dieser Abend so wichtig war.

»Kendal, ich flehe dich an, gibt es denn niemand anderen? Irgendeinen Hellseherpraktikanten? Einen arbeitslosen Schauspieler, der den Leuten was vormachen kann?«

»Niemanden, ich schwöre. Und der Auftritt ist wirklich wichtig für mich. Er ist für Ophelia Kapordelis und ihren Vater Andros. Ein schwerreicher Mann übrigens. Es ist nicht wenig, was er mir bezahlt, und ich kann die Kohle gut gebrauchen. Außerdem bist du mir was schuldig.«

Ich nahm das Handy vom Ohr und streckte ihm die Zunge raus. Wenn er das noch einmal wiederholte, würde ich durch die Leitung kriechen und ihm einen Knoten in die Nase machen. Ich seufzte demonstrativ und startete einen letzten beherzten Versuch. »Kannst du es nicht auch allein machen?«

»Eine ganze Hochzeitsgesellschaft? Abby, bist du verrückt? Selbst zu zweit werden wir froh sein können, wenn wir die dreißig Leute durchkriegen. Ich habe der Braut zwei Hellseher versprochen, sie hat bereits f&
uuml;r zwei bezahlt und sie wird zwei bekommen, weil du es mir schuldig bist!«

Meine Augenbrauen zogen sich bedrohlich zusammen. Verdammt, er hatte es wieder gesagt. »Aber ich weiß doch nicht mal, wie man Tarotkarten deutet!«, schrie ich.

Zu Beginn unserer Unterhaltung hatte Kendal erwähnt, dass die Braut einen Tarotkartendeuter bestellt hatte. Er hatte den Auftrag zusammen mit einem Freund angenommen, der ebendies beherrschte. Leider war der vor einer Stunde wegen eines Blinddarmdurchbruchs ins Krankenhaus eingeliefert worden – darum nun Kendals hektischer Anruf.

»Ich kann es dir beibringen. Komm einfach eine Stunde vor der Hochzeitsfeier zu mir nach Hause. Und wir gehen es zusätzlich noch einmal durch, wenn wir in dem Saal angekommen sind. Es ist ziemlich einfach. Wahrscheinlich kapierst du es sofort. Und wenn du mal hängen bleibst, kannst du die Karte einfach hinlegen und sagen, was dir gerade in den Sinn kommt. Du hast quasi alle Freiheiten, okay?«

Inzwischen war ich in meinen Stellplatz in dem Parkhaus eingebogen, das gegenüber von meiner Praxis lag. Meine Niederlage vorausahnend, ließ ich die Stirn aufs Lenkrad sinken. Ich würde aus der Geschichte nicht mehr herauskommen.

Ich ließ sein »Okay?« in der Luft hängen und suchte weiter nach einem Ausweg. Meine Intuition summte laut und ich wusste, dass meine Crew – die Geister, die mich leiteten, und die diversen Engel, die ich bei solchen Angelegenheiten konsultierte – mir den Rücken stärkte.

Doch leider war ich Kendal den Gefallen wirklich schuldig. Er steckte in der Klemme und brauchte mich und der Auftrag war extrem gut bezahlt. Er hatte sein Honorar erhöht, sodass es einen Riesen pro Nase gab. Mein Konto würde sich wirklich freuen.

»Na gut«, sagte ich und schloss die Augen.

»Super! Also, die Feier
findet im Plaza Casino in der Innenstadt statt. Komm doch gegen sechs vorbei, dann fahren wir zusammen hin. Weißt du noch den Weg zu mir?«

»Ich werd’s schon finden.«

»Gut. Mach dich ein bisschen schick. Denk dran, das ist eine reiche Familie.«

»Kendal?«, fragte ich mit geschlossenen Augen und heruntergezogenen Mundwinkeln.

»Ja?«

»Damit ist dann meine Schuld beglichen, okay?«

»Kein Problem, Süße. Dann bis morgen.«

Ohne Tschüss zu sagen, klappte ich das Handy zu. Ich war auf mich selbst sauer und fürchtete, es an ihm auszulassen. Ich wollte nicht zu dieser Hochzeit und war stinkig, weil ich nachgegeben hatte.

Ich richtete mich auf, zog den Zündschlüssel heraus und griff nach meiner Handtasche auf dem Beifahrersitz. Wenn Kendal doch nur meinen Anrufbeantworter an die Strippe bekommen hätte, hätte ich ihm wahrscheinlich bis nach der blöden Hochzeit ausweichen können. Aber als das Telefon klingelte, hatte ich gehofft, es wäre Dutch, sodass ich gar nicht erst aufs Display geschaut, sondern gleich abgenommen hatte. Ich stieg aus und ging mürrisch durch das Parkhaus und über die Straße zu meinem Bürogebäude.

Ich wohne und arbeite in einer Vorstadt von Detroit namens Royal Oak. Ich fühle mich dort wohl, weil es recht bunt zugeht und die Leute aufgeschlossen und tolerant sind. Die Stadt ist ziemlich einzigartig: Niemand wird ausgegrenzt – von den Obdachlosen, die in den Hauseingängen der Innenstadt Zuflucht suchen, über die gepiercten, aufmüpfigen Jugendlichen, die sich in verschiedenen Clubs und Musikläden rumtreiben, bis zu den Besserverdienern mit Van, zwei Kindern und dem obligatorischen Labrador namens Buddy, denen ich immer gähnend hinterhersehe. Alle sind willkommen. Das ist das perfekte Klima für
einen kleinen Sonderling wie mich.

Aber machen Sie sich jetzt kein falsches Bild. Auch wenn mein Beruf surrealistisch klingt – mein Privatleben ist leider ziemlich langweilig. Ich lebe in einem kleinen Haus mit drei Zimmern, an dem schon so lange renoviert wird, wie ich es besitze. Ich habe einen kleinen Dackel namens Eggy und ein Auto mit hundertdreißigtausend auf dem Tacho. Ein ausschweifender Abend besteht bei mir darin, mit meinem Freund auf dem Sofa ein Baseballspiel zu gucken.

In einer Sache allerdings habe ich das große Los gezogen: Mein Freund ist Mr Sexy – so nenne ich ihn insgeheim. Dutch ist fast eins neunzig groß, hat hellblonde Haare und wunderschöne dunkelblaue Augen. Beim Anblick seines Körpers würde jeder griechische Gott vor Neid erblassen und sein Bariton hat quasi einen Pawlow’schen Effekt auf mich – ich fange an zu sabbern, wenn er mit mir redet.

Wir haben uns durch eine Partnerbörse im Internet kennengelernt. Dass ich mit ihm einen Volltreffer gelandet hatte, war mir sofort klar gewesen. Er brauchte dazu ein bisschen länger. Ein bisschen dabei geholfen hat der Umstand, dass ich zu der Zeit von einem mehrfachen Mörder bedroht wurde und dies Dutchs Beschützerinstinkt weckte. Das größte Hindernis zwischen uns war mein Beruf: Er hatte sich nur schwer damit anfreunden können. Ich meine, mit wie vielen Hellsehern sind Sie bisher zusammen gewesen?

Zum Glück hat er sich dann doch damit arrangiert und wir waren fast so weit, den nächsten Schritt in unserer Beziehung zu machen, als ein Anruf kam und Dutch Bescheid erhielt, dass das FBI ihn nehmen würde. Das war vor acht Wochen gewesen und seitdem war er also in Virginia zur Ausbildung. Morgen Vormittag würde er nach Royal Oak heimkehren und ich erwartete den Tag in etwa so geduldig wie ein Fünfjähriger den Weihnachtsabend.

>Morgen Abend, an Halloween, wollten wir uns wiedersehen, und wir hatten vor, Süßigkeiten an die Kinder der Nachbarschaft zu verteilen, dann ganz romantisch bei Kerzenschein zu Abend zu essen und uns anschließend wieder miteinander vertraut zu machen. Mein neu erstandenes Kostüm – französisches Zimmermädchen – war nur eines der aufregenden Extras, die ich mir für diesen Abend überlegt hatte. Jetzt musste ich die Verabredung verschieben. Verfluchter...


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