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Die Brautleute

Eine Mailändische Geschichte aus dem 17. Jahrhundert. Ori…
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Produktdetails
Titel: Die Brautleute
Autor/en: Alessandro Manzoni, Burkhart Kroeber

ISBN: 3446198741
EAN: 9783446198746
Eine Mailändische Geschichte aus dem 17. Jahrhundert.
Originaltitel: I Promessi Sposi.
1 Abbildungen.
Lesebändchen.
Herausgegeben von Burkhart Kroeber
Übersetzt von Burkhart Kroeber
Hanser, Carl GmbH + Co.

28. Juli 2011 - gebunden - 920 Seiten

Der bedeutendste Roman der italienischen Literatur ist jetzt endlich in zeitgemäßer Übersetzung wiederzuentdecken. Die Geschichte des jungen Brautpaars Lucia und Renzo, das Jahrhundertwerk, das nach Goethes Wort »alles überflügelt, was wir in dieser Art kennen«, wurde von Burkhart Kroeber neu übersetzt und kommentiert.
Alessandro Manzoni, geb. am 15. März 1785 in Mailand als Sohn des Grafen Pietro Manzoni. Seine Kindheit und Jugend verbringt Alessandro in diversen Ordensinternaten. 1801 kehr er zum inzwischen von der Mutter getrennt lebenden Vater zurück. Manzoni findet Zugang zu den besten Mailänder Kreisen, eignet sich freiheitliches und demokratisches Gedankengut an und schreibt erste Dichtungen. 1805 zieht er zur Mutter nach Paris und kommt mit zahlreichen Geistesgrößen der Stadt in Verbindung. Er und beschäftigt sich mit Geschichte und Literatur. 1808 heiratet er die Bankierstochter Enrichetta Blondl, mit der er neun Kinder haben wird. 1810 kehrt er nach Italien zurück. In den folgenden Jahren schreibt er u.a. geistliche Hymnen und historische Dramen. 1827 erscheint sein Hauptwerk 'I promessi sposi' ('Die Verlobten'). 1837, vier Jahre nach dem Tod seiner Frau Enrichetta, heiratet Manzoni erneut. Nach dem großen Erfolg von 'Die Verlobten' zieht er sich mehr und mehr zurück, gibt die Dichtung auf und widmet sich ausschließlich historischen und sprachwissenschaftlichen Studien. Er erfährt mehrere königliche Ehrungen und wird 1862 zum Vorsitzenden der 'Kommission zur Vereinheitlichung der Sprache' ernannt. Alessandro Manzoni stirbt am 22. Mai 1873 im Alter von 88 Jahren, ganz Italien trauert. Verdi schrieb für ihn sein berühmtes Requiem.
"Herr Pfarrer", sagte einer der beiden, die Augen fest auf sein Gesicht gerichtet.
"Was wünscht Ihr?" fragte Don Abbondio sofort und hob die seinen vom Buch, das aufgeschlagen in seinen Händen blieb wie auf einem Lesepult.
"Ihr habt die Absicht", sagte der andere in drohendem und erbostem Ton, als hätte er einen Untergebenen bei der Planung eines Schurkenstreiches ertappt, "Ihr habt die Absicht, morgen Renzo Tramaglino und Lucia Mondella zu trauen!"
"Nun, ja...", antwortete Don Abbondio mit zittriger Stimme. "Nun, ja, die Herren sind doch Männer von Welt und wissen, wie so etwas geht. Der arme Pfarrer hat gar nichts zu melden: Die Leute machen ihre Sachen unter sich ab, und dann... dann kommen sie zu uns, so wie man zu einer Bank geht, um etwas abzuheben. Wir sind... wir sind nur die Diener der Allgemeinheit."
"Also gut", sagte der Bravo dicht an seinem Ohr, aber in feierlichem Befehlston, "diese Trauung wird nicht stattfinden, weder morgen noch sonst irgendwann."
"Aber meine Herren", erwiderte Don Abbondio mit sanfter und liebenswürdiger Stimme, als wollte er einen Ungeduldigen überzeugen, "meine Herren, seid doch bitte so gütig und versetzt Euch einmal in meine Lage. Wenn die Sache von mir abhinge... Aber seht doch, ich habe gar nichts davon, mir bringt es nichts in die Tasche..."
"Genug!" unterbrach ihn der Bravo. "Wäre die Sache durch Rederei zu entscheiden, würdet Ihr uns in die Tasche stecken. Wir wissen nichts von diesen Dingen und wollen nichts davon wissen. Ihr seid gewarnt... Haben wir uns verstanden?"
"Aber meine Herren, Ihr seid zu rechtschaffen, zu vernünftig, um..."
"Also jedenfalls", unterbrach ihn diesmal der andere Bravo, der bisher geschwiegen hatte, "jedenfalls wird diese Trauung nicht stattfinden, oder..." - hier folgte ein derber Fluch - "wer sie vollzieht, wird das nicht mehr bereuen können, weil ihm dazu keine Zeit mehr bleibt, und..." - ein weiterer Fluch.
"Sei still", hob der erste Redner wieder an, "der H
err Pfarrer ist ein Mann, der das Leben kennt, und wir sind Ehrenmänner, die ihm nichts Böses tun wollen, solange er nur vernünftig ist. Herr Pfarrer, Seine Gnaden unser Herr Don Rodrigo läßt Euch herzlich grüßen."
Dieser Name wirkte auf Don Abbondio wie ein Blitz in einem nächtlichen Gewitter, der mit einem Schlage alles erhellt und den Schrecken noch vergrößert. Er machte instinktiv eine Verbeugung und sagte: "Wenn die Herren mir ein wenig erklären könnten..."
"Ha! Euch erklären, der Ihr Latein könnt?" unterbrach ihn der Bravo erneut mit einem halb unverschämten, halb drohenden Lachen. "Überlegt doch mal selbst. Und vor allem merkt Euch: kein Sterbenswörtchen über diesen Wink, den wir Euch zu Eurem eigenen Besten gegeben haben, sonst... ahem... wär's dasselbe, wie wenn Ihr diese Trauung vollzogen hättet. Also, was sollen wir nun Seiner Gnaden unserem Herrn Don Rodrigo von Euch bestellen?"
"Meine Hochachtung..."
"Drückt Euch ein bißchen deutlicher aus!"
"...daß ich stets... stets sein gehorsamster Diener bin." Und als Don Abbondio das sagte, wußte er selber nicht, ob er damit ein Versprechen oder ein Kompliment machte. Die Bravi nahmen's im strengeren Sinn oder taten zumindest so.
"Na schön, also dann gute Nacht, Hochwürden", sagte der eine von ihnen und wandte sich mit seinem Gesellen zum Gehen.



"Eine glänzende Neuübersetzung." Rolf Vollmann, Die ZEIT, 06.04.00 "Es ist Kroeber weithin gelungen, den Staub der Zeiten wegzublasen (...) Man liest das Buch in dieser Ausgabe mit Vergnügen und kann zudem begreifen, warum 'Die Brautleute' für italienische Leser so wichtig sind." Roland H. Wiegenstein, Süddeutsche Zeitung, 20.05.00 "In einer überaus farbigen Neuübersetzung erstrahlt Italiens Klassiker, als wärs ein restaurierter Raffael. (...) Wir staunen, wie raffiniert, fast unsichtbar, Manzoni historische und imaginierte Begebenheiten vernäht hat. Es ist alles, das Erfundene und das Gefundene, 17. Jahrhundert pur." Andreas Isenschmid, Tages-Anzeiger, 05.08.00

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