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Fair Business

Wie Social Entrepreneurs die Zukunft gestalten. 1. Auflag…
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Produktdetails

Titel: Fair Business
Autor/en: Karl Peter Sprinkart, Franz-Theo Gottwald, Klaus Sailer

EAN: 9783802901201
Format:  EPUB
Wie Social Entrepreneurs die Zukunft gestalten.
1. Auflage.
Walhalla und Praetoria

2. September 2014 - epub eBook

Nachhaltige Wirtschaftsmodelle bestimmen die Zukunft!
Soziale Wirkungsmessung - Ökologische Nachhaltigkeit - Gesellschaftlicher Mehrwert - Zukunftsszenarien - Innovationsprozesse - Unternehmerische Persönlichkeit

Strategien für nachhaltigen sozialen Wandel: "Social Entrepreneurship" definiert die Rolle des Unternehmers neu. Der Begriff verbindet Marktlogik und soziale Verantwortung.

Mit dem MIND Coaching-Ansatz verfolgt das Buch zwei Ziele:

Soziale Innovatoren werden praxisnah in der unternehmerischen Entwicklung ihrer Vorhaben unterstützt.
Entscheidern in Wirtschaft und Politik das Potenzial von Social Business und Social Entrepreneurship aufzuzeigen.

Die Autoren machen Mut, kühne, innovative Ideen und Visionen umzusetzen. Zugleich bieten sie Spielräume für Co-creation, indem sie Entscheidern in Unternehmen zukunftsorientierte Möglichkeiten eröffnen, soziale Verantwortung zu leben.
Prof. Dr. Karl Peter Sprinkart lehrt Kultur- und Kommunikationswissenschaft an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München. Als Berater begleitet er Innovations- und Changeprozesse in Finanz- und Medienunternehmen.Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, ist Geschäftsführer der Schweisfurth-Stiftung. Unternehmensberater, Autor von Fachpublikationen in den Bereichen Bildungsmanagement und Bewusstseinsforschung.Prof. Dr. Klaus Sailer, Geschäftsführer des Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE), ist Professor für Innovation und Entrepreneurship an der Hochschule München. Er ist Mitgründer und Vorstand der Social Entrepreneurship Akademie und im Vorstand bei Munich Network.

Sind Sie ein Social Entrepreneur?


Sie sehen einen sozialen Missstand, sind betroffen, wollen etwas ändern. Sie haben die Idee für eine innovative Lösung und entschließen sich, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Sind Sie damit schon ein Social Entrepreneur? Um diese Frage zu beantworten, um das Besondere an dem Konzept Social Entrepreneurship zu verstehen, lohnt es sich zunächst einen Blick auf die aktuelle Diskussion dieses Themas zu werfen.

Social Entrepreneurship steht für eine neuartige Verbindung von sozialen Anliegen und unternehmerischer Lösung. In der breiten Öffentlichkeit wurde dieser Ansatz vor allem durch die Arbeit und Person des Friedensnobelpreisträgers Muhammad YUNUS bekannt, dem Gründer der Grameen Bank, der auch unter dem Namen „Banker der Armen“ bekannt geworden ist. Ausgehend von den Erfahrungen mit Entwicklungshilfeprojekten in seiner Heimat Bangladesch entwickelte er einen Lösungsansatz, der darauf setzt, Menschen am Rande der Gesellschaft zu ermutigen, zu eigenständigen Akteuren des wirtschaftlichen Geschehens zu werden und sie zu motivieren, kleine Unternehmen zu gründen. Die von YUNUS gegründete Grameen Bank unterstützt den Unternehmensaufbau durch Bereitstellung der erforderlichen Finanzmittel, sogenannter Microfinanzierungen. Diesen Ansatz eines sozialen Unternehmertums hat er in sieben Punkten zusammengefasst:

Ansätze für das soziale Unternehmertum nach Muhammad YUNUS
1.  

Das Unternehmensziel eines Social Business ist die Überwindung von Armut oder die Lösung von einem oder mehreren Problemen, die Menschen und Gesellschaften bedrohen (z. B. in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Zugang zu Technologie, Umweltschutz). Gewinnmaximierung ist nicht Unternehmensziel.

2. d>  

Ein Social Business ist finanziell und ökonomisch nachhaltig.

3.  

Investoren erhalten nur ihre ursprüngliche Investition zurück – es werden keine Dividenden ausgezahlt.

4.  

Nachdem die Anfangsinvestition zurückgezahlt wurde, verbleiben Gewinne im Unternehmen und werden in Wachstum und Verbesserung investiert.

5.  

Ein Social Business ist ökologisch nachhaltig.

6.  

Die Mitarbeiter werden gemäß Marktniveau entlohnt, aber unter besseren Arbeitsbedingungen beschäftigt.

7.  

… mache es mit Freude! 11

Muhammad YUNUS greift mit diesem Ansatz Ideen auf, die Bill DRAYTON, der Gründer von Ashoka, der derzeit größten Organisation zur Förderung von Sozialunternehmen, bereits in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt hat. Das von DRAYTON mit entworfene Leitbild der Arbeit von Ashoka kreist um eine Gesellschaft, in der jeder Bürger sein volles Potenzial zur Gestaltung seiner Lebenswelt einbringt. Jeder Bürger wäre dann fähig und bereit, auf soziale Missstände persönlich und angemessen zu reagieren, bei ihrer Behebung mitzuwirken und Lösungen kreativ im Nahraum seines Einflusses zu verwirklichen. Ashoka (Sanskrit) heißt genau dies: „Aktives Überwinden von Missständen“. Die beiden Ansätze des Social Entrepreneurship nehmen den einzelnen Menschen mit all seinen Kompetenzen ernst. Ihre sozialen Utopien fußen auf Konzepten selbstverwirklichter Persönlichkeiten und auf dem Gedanken der Hu
man-Potenzial-Bewegung, dass viel ungenutztes Potenzial in jedem Einzelnen steckt. Diese Potenziale als Persönlichkeit sinnstiftend zu entfalten und darüber hinaus für die Gestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders nutzbar zu machen, bildet ein wesentliches Kernelement des Social Entrepreneurship-Gedankens.

Neben dem Rückbezug auf den Potenzialgedanken ist es vor allem ein neues Verständnis von sozialem Engagement, das den Social Entrepreneurship-Ansatz auszeichnet. Die US-amerikanischen Sozialforscher Roger L. MARTIN und Sally OSBERG 12 haben dies ausgehend von empirischen Studien deutlich gemacht. Sie unterscheiden dabei folgende Typen sozialen Engagements.

Die klassische Strategie auf ein soziales Problem zu reagieren, besteht in der Regel darin, das wahrgenommene soziale Problem direkt anzugehen und darauf ausgerichtete Sozialdienste aufzubauen, die die Problemsituation kompensatorisch wieder ins Gleichgewicht bringen.

„Die erste Art sozialer Aktivitäten ist die Bereitstellung von Sozialdiensten. In diesem Fall hört ein mutiger und engagierter Mensch von einem unerträglichen stabilen Gleichgewicht – z. B. das Schicksal der AIDS-Waisen in Afrika – und sorgt dafür, dass ein Schulprogramm eingerichtet wird, damit diesen Kindern der Schulbesuch und damit ein Auskommen garantiert wird. Dieses neue Programm ist gewiss hilfreich für die Kinder und wird manchen davon vielleicht eine Zukunft ohne Not ermöglichen und dadurch das spätere Leben verändern. Aber nur ein groß angelegtes oder nachahmungswürdiges Projekt wird ein neues und besseres Gleichgewicht schaffen.

Diese Art von Sozialaktivitäten wird nie diesen eng gesteckten Rahmen durchbrechen. Ihre Wirkung bleibt begrenzt und geht nicht über einen regionalen Rahmen hinaus, während ihr Geltungsbereich entscheidend von den zu erwartenden Hilfsmitteln bestim
mt wird. Daher sind Unternehmungen dieser Art relativ unsicher, was sich auch auf die Nutznießer auswirken kann. Es gibt weltweit Millionen von Organisationen dieser Art, die mit den besten und edelsten Absichten und oft mit vorbildhafter Arbeitsweise vorgehen, sie dürfen aber nicht mit sozialem Unternehmertum verwechselt werden.“ 13

Gleiches gilt für die zweite wertvolle Strategie sozialen Engagements, den sozialen Aktivismus. Auch dieser unterscheidet sich klar von sozialem Unternehmertum.

„Eine weitere Art von Sozialunternehmung ist der soziale Aktivismus. Auch hier gibt es das gleiche Motiv: ein unerträgliches und stabiles Gleichgewicht. Auch treffen einige der erwähnten Charakteristika auf den Aktivisten zu: Inspiration, Kreativität, Mut und Stärke. Aber der Aktivist handelt anders. Statt direkt einzugreifen, wie es der Sozialunternehmer tun würde, versucht der soziale Aktivist Veränderungen durch indirekte Aktionen zu bewirken, z. B. durch den Versuch, andere zur Aktion zu bewegen (Regierungen, NGOs, Verbraucher, Arbeiter etc.). Wenn von Vorteil, kann sich sozialer Aktivismus mit Unternehmern oder Organisationen verbünden, um die erwünschten Veränderungen zu erreichen. Erfolgreicher Aktivismus kann erhebliche Verbesserungen bestehender Systeme bewirken und kann sogar zu einem neuen Gleichgewicht führen, aber die strategische Aktionsweise zeichnet sich aus durch den Versuch, Einfluss zu nehmen anstatt direkt aktiv zu werden“. 14

Ungeachtet der Tatsache, dass MARTIN/OSBERG diese beiden Strategien für wertvoll erachten, halten sie die Strategie des Social Entrepreneurship doch für besser geeignet, eine nachhaltige Lösung des sozialen Problems zu erreichen.

„Es wäre möglich, eine Schule für AIDS-Waisen als eine Art Social Entrepreneurship umzubauen. Jedoch wäre dafü
;r ein Plan nötig, in dem die Einrichtung dieser ersten Schule eine ganze Reihe weiterer Schulen nach sich zieht und die finanziellen Mittel dafür garantiert würden. Das würde zu einem neuen und stabilen Gleichgewicht führen, in dem im Falle der Schließung einer Schule weitere Möglichkeiten der Erziehung von AIDS-Waisen garantiert würden.

Der Unterschied zwischen diesen zwei Arten von Unternehmungen – Sozialunternehmertum auf der eine Seite und andere Sozialdienste auf der anderen – wird in den unternehmerischen Zusammenhängen oder in vielen der Vorstellungen der Stifter nicht berücksichtigt, sondern schlägt sich erst in den Ergebnissen nieder. Man stelle sich vor, dass Andrew CARNEGIE nur eine einzige Bibliothek errichtet hätte, statt das Konzept eines ganzen Systems von Bibliotheken zu konzipieren, das bis heute Millionen von Amerikanern dient. Diese eine Bibliothek CARNEGIES wäre bestimmt ein Segen für eine Kommune gewesen. Aber es war seine Vision eines ganzen Bibliothekensystems, die ein neues und bleibendes Gleichgewicht geschaffen hat, die den Bürgern einer ganzen Nation Zugang zu Informationen und Wissen gibt und so seinen Ruf als Sozialunternehmer begründet.“ 15

Der wesentliche Unterschied besteht also in der Nutzung eines unternehmerischen Wachstumsmodells durch die Konzeption eines Geschäftsmodells, das Rückflüsse generiert, die dann für die Multiplikation des entsprechenden Projekts genutzt werden können. Die durch die Arbeit eines echten Social Entrepreneurs erreichten sozialen Wirkungen (Social Impact) bestehen nicht einfach in einer Änderung der bisherigen Lebensbedingungen oder Abläufe. Sie führen vielmehr zu einer völlig neuen Situation, die versteckte Potenziale innerhalb der benachteiligten Gruppe fördert und so deren Lage nachhaltig verbessert.

Allerdings best
eht die Herausforderung im Bereich des Social Business gerade darin, dass die Motivationsgrundlage und der Bewertungsrahmen des eigenen wirtschaftlichen Handelns sich deutlich von klassischen Formen der Unternehmensführung unterscheiden. Es müssen neben klassisch unternehmerischen Tugenden wie Leistungsmotivation, Eigeninitiative, Kreativität oder Risikobereitschaft, noch andere Qualitäten hinzukommen, insbesondere die Fähigkeit zur Empathie, die Verantwortungsübernahme für den...


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