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GEMA TOD

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Produktdetails

Titel: GEMA TOD
Autor/en: Micha Krämer

EAN: 9783827198556
Format:  EPUB
Niemeyer C.W. Buchverlage

24. Februar 2014 - epub eBook - 320 Seiten

Es wird eng für Oberkommissarin Nina Moretti. Nach einem Rockkonzert in der Gaststätte "Haus Hellertal" wird die erschlagene Leiche einer jungen Frau auf der Damentoilette entdeckt. Das Kuriose: Die Tür ist von Innen verschlossen. Auf den ersten Blick deuten alle Spuren und Zeugenaussagen auf Nina selbst als Mörderin hin. Für die Presse und die Staatsanwaltschaft kommt nur sie als Hauptverdächtige infrage. Kann sie ihren Hals aus der Schlinge ziehen? Für ihren Lebensgefährten Klaus Schmitz steht der wahre Schuldige fest. Auf eigene Faust jagt er den Spion, den die GEMA beauftragt zu haben scheint.
Micha Krämer wurde 1970 in Kausen im Westerwald geboren. 1989 zog es ihn nach Betzdorf, wo er es ganze 15 Jahre aushielt, bevor das Heimweh ihn zurück nach Kausen führte. 2009 veröffentlichte der gelernte Elektroniker kurz nacheinander die beiden Kinderbücher Willi und das Grab des Drachentöters und Willi und das verborgene Volk. Der regionale Erfolg der beiden Bücher, die er eigentlich nur für seine eigenen beiden Kinder schrieb, war überwältigend und kam für ihn selbst total überraschend. Einmal Blut geleckt musste im Jahre 2010 nun ein richtiges Buch her. Im Juni erschien sein erster Roman für Erwachsene und zum Ende des Jahres 2010 sein erster Kriminalroman, der die Geschichte der jungen Kommissarin Nina Moretti erzählt. Neben seiner Familie, dem Beruf und dem Schreiben gehört die Musik zu einer seiner großen Leidenschaften.

Kapitel 1


Samstag, 28. September 2013, 21:10 Uhr
Alsdorf bei Betzdorf/Sieg – Haus Hellertal

Nina Moretti nippte kurz an ihrer Cola und stellte das Glas dann wieder zurück auf den Stehtisch. Dabei wippte sie immer im Takt der Musik mit. Es war ein toller Abend. Der Saal der Gaststätte Haus Hellertal war brechend voll. Die vier Musiker auf der Bühne gaben wirklich alles. Nina liebte Deutschrock der härteren Gangart. Gerade flitzten die Finger des Leadgitarristen in atemberaubender Geschwindigkeit zu einem letzten Solo über die Saiten, um dann in einem gewaltigen Schlussakkord zu enden. Das Publikum jubelte begeistert.

„Ist der nicht süß?“, kreischte schräg vor ihr eine maximal zwanzigjährige Blondine einer anderen zu.

Nina verzog missmutig das Gesicht. Dass mancheWeibsbilder so auf Äußerlichkeiten abfuhren, war wirklich schlimm. Sie glaubte sich zu erinnern, dass sie in diesem Alter schon wesentlich vernünftiger gewesen war. Wenn das Girlie mal in Ninas Alter käme, würde es vielleicht begreifen, dass es mehr auf die inneren Werte eines Menschen ankam. Auf den Charakter und nicht auf das Aussehen oder wie gut einer Gitarre spielen konnte. Sie blickte zu Alexandra, die neben ihr stand und auf ihrem Smartphone herumtippte. Nina lehnte sich zu ihr hinüber und las die Nachricht, die die Freundin gerade bekommen hatte, mit. Sie war, wie nicht anders zu erwarten, von Thomas. Er teilte ihr mit, dass alles in Ordnung sei, die Kinder schliefen und er sie ganz doll lieb hätte. So ging das schon den ganzen Abend. Die Nachrichten kamen, seit sie mit Alex um kurz nach sieben die Gaststätte betreten hatte, alle paar Minuten. Genauso oft tippte Alex dann eine Antwort.

„Sach ma, könnt ihr nicht mal länger als fünf Minuten voneinander ablassen? Ist ja schlimm.“

Alex lächelte ve
rlegen, zuckte mit den Schultern und tippte weiter. Nina musste grinsen. Die beiden waren seit fast drei Jahren zusammen, hatten zwei Kinder, ein Eigenheim, einen geistesgestörten Hund und benahmen sich immer noch wie frisch verliebte Turteltauben. Sie sah zur Bühne. Die Blondine, die eben noch schräg vor ihr stand, hatte sich bis zum Bühnenrand durchgekämpft und hielt dem Gitarristen, der gerade seine Gitarre stimmte, etwas hin. Es sah aus wie eine Visitenkarte. Der Typ schaute irritiert, nickte dem rolligen Huhn kurz zu, steckte die Karte achtlos in die vordere Tasche seiner Jeans und begann dann auf seiner E-Gitarre zu zupfen. Nina erkannte das Stück sofort. Sie liebte diese Ballade. Sie hörte den Song seit Tagen schon im Auto. Trotzdem beobachtete sie das Blondchen, das sich durch die Menge zurück zwängte. Am Stehtisch angekommen, griff sie nach einem der Gläser und flüsterte der anderen Blondine begeistert etwas ins Ohr. Dann bemerkte sie, dass Nina sie beobachtete, und grinste zu ihr herüber. Nina nahm nun ebenfalls ihr Glas und prostete dem Blondchen zu.

„Findest du das auch so cool?“, piepste die nun durch die sanften Töne in e-Moll.

Nina nickte und beugte sich vor.

„Ja, klar. Aber sag mal. Was hast du dem Typ denn eben zugesteckt?“, fragte sie geradeheraus und lächelte dabei immer noch.

Das Girlie quiekte.

„Meine Handynummer. Ich find den Boy echt total süß.“

Oh mein Gott, wie primitiv, durchfuhr es Nina.

„Und meinst du, der ruft zurück?“, fragte sie.

Blondie nickte. Sie schien tatsächlich zu glauben, dass der Kerl mit der Gitarre sich nach dem Konzert noch an sie erinnern konnte. Nina glaubte das nicht. Und wirklich ganz aus Versehen machte ihre Hand mit dem Cola-Glas einen kleinen Schlenker. Blondie schrie entsetzt auf, als die braune, eisgekühlte Brühe
sie mitten auf der Brust traf und dann in das künstlich aufgepuschte Dekolleté hineinlief.

„Oh sorry“, heuchelte Nina „das tut mir ja so leid.“

Das Mädchen stierte sie entsetzt an.

„Das hast du doch mit Absicht ge...“, weiter konnte Nina nicht verstehen, da gerade das Schlagzeug und der Bass in das musikalische Geschehen eingriffen.

Wahnsinn. Das Stück war echt der Hammer. Klaus hatte es für sie geschrieben. Im Augenwinkel sah sie, wie das Girlie mit dem anderen Mädchen in Richtung Toiletten davonzog und sie dabei immer noch feindselig anstierte.

„Du bist ein böses, eifersüchtiges Weib!“, hörte sie Alex in ihr Ohr schreien.

Nina sah die Freundin an, die nun grinsend den Daumen hob. Dann lachten sie beide. Sie musste nur nachher dran denken, den Zettel aus der Jeans zu nehmen, um ihn zu verbrennen. Klaus war eine treue Seele. Wer wusste das besser als sie. Aber sicher war sicher.

*

Erst nach der fünften Zugabe war Schluss. Die Luft in dem kleinen Saal war verbraucht und stickig. Während die meisten Konzertbesucher in Richtung des Schankraums der Gaststätte strömten, drängten Nina und Alexandra sich nach vorne zur Bühne.

„Ich muss mal aufs Klo“, zischte Alex knapp und bog auch schon in Richtung des Durchgangs links vor der Bühne ab, wo sich die Toiletten befanden.

Klaus saß auf dem Bühnenrand und sprach mit Eddie, dem Sänger einer befreundeten Bluesband. Die beiden prosteten sich gerade mit einem Bier zu. Sie ging zu ihm hin und gab ihm einen Kuss.

„Und, wie waren wir? Wie war der Sound?“, polterte er sofort los.

Nina hob den Daumen und küsste ihn noch einmal. Er roch stark nach Schweiß. Seine Haare waren klatschnass, sein T-Shirt ebenfalls.

„Ihr wart echt super, Schatz.“

Sie sah zu
Eddie, der den Daumen hob, grinste und davonging. Klaus stellte sein Glas zur Seite und sprang auf.

„Du Nina, die Jungs und ich, wir bauen nur eben schnell ab und dann gehen wir noch was trinken.“

Nina lächelte und nickte ihm zu. Sie kannte dieses „eben mal schnell abbauen“.

Bis Klaus und die anderen ihren Krempel zusammengepackt hatten, ging schon mal gerne eine Stunde ins Land. Meist dauerte es sogar noch länger. Man sollte ja nicht meinen, wie viel Technik für so ein bisschen Musikmachen benötigt wurde. Und da Klaus und seine Kumpels keine international gefeierten Rockstars waren, sondern als Lehrer, Zimmermann und Automechaniker ihre Brötchen verdienen mussten, gab es nur wenige Freiwillige, die ihnen halfen, ihr Equipment zu schleppen. Hinzu kam, dass Klaus in Bezug auf seine Instrumente und das nötige Drumherum sehr eigen war. Immer in der Angst, es könne etwas darankommen oder verloren gehen.

Trotzdem fragte Nina höflich: „Kann ich was helfen?“ Wie erwartet winkte er ab.

„Nee, Schatz, geh du schon mal rüber in den Gastraum. Ich mach das lieber selbst.“

Ihr Blick wanderte zu der Tür, hinter der die Toiletten lagen und aus der Alexandra nun herausgelaufen kam. Nina bemerkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Alex wirkte total verstört.

„Du musst sofort mitkommen! Da ist eine Frau zusammengeschlagen worden!“, schrie sie hektisch und machte bereits wieder auf dem Absatz kehrt.

Nina folgte ihr. Im Gang vor der Damentoilette zwängte sie sich durch die gaffende Menge und stolperte dann in den weiß gekachelten Raum. Was sie sah, war nicht schön. Vor einer der Kabinentüren kniete Willi, der Wirt der Gaststätte, mit einer Zange und versuchte das Schloss der Tür zu öffnen, unter der ein blutverschmierter Arm hervorschaute.

„Sie hat von innen abgeschlosse
n!“, rief Willi Nina zu.

Sie ging in die Hocke und fasste nach dem schmalen Handgelenk der Frau. Der Puls war nicht zu fühlen. Nina versuchte, die in ihr aufsteigende Panik zu unterdrücken. Sie musste Ruhe bewahren.

„Kann bitte jemand den Notarzt rufen!“

„Schon passiert!“, rief eine unbekannte Mittvierzigerin.

Nina sprang auf und stieß die Tür zur Nachbartoilette auf, stieg blitzschnell auf das Klo und zog sich an der Trennwand zwischen den Kabinen hoch, um darüber zu schauen. Sie erkannte die junge Frau, die dort verkrümmt lag und sie aus leblosen Augen anstierte, sofort. Es handelte sich um das Girlie, dem sie vor nicht einmal einer halben Stunde ihre Cola ins Dekolleté geschüttet hatte. Ihr Gesicht war blutüberströmt, ebenso ihre Kleidung.

Wer, zum Teufel, richtete einen anderen Menschen so her? Mühsam zog sie sich an der Trennwand in die Höhe, setzte dabei den rechten Fuß auf den Toilettenspülkasten und schwang sich dann auf die andere Seite. Vorsichtig ließ sie sich heruntergleiten und stand schließlich auf dem blutverschmierten Rand der Toilettenschüssel. Der Klodeckel klemmte zerbrochen zwischen der jungen Frau und der Trennwand. Sie bemerkte, wie sich die Toilettentür bewegte. Willi schien es geschafft zu haben, das Schloss von außen zu öffnen. Keine wirkliche Besserung der Lage, da die Tür nach innen aufschwang, wo aber immer noch der leblose Körper der Blondine lag. Nina packte die junge Frau von hinten unter die Achselhöhlen und zog sie zu sich, sodass von außen die Tür aufgeschoben werden konnte.

„Willi, pack mit an!“, schrie sie den Wirt an.

Der reagierte sofort, umfasste die Knöchel der Leblosen und zog sie gemeinsam mit Nina nach draußen. Ninas letzter Rote-Kreuz-Kurs lag schon etwas länger zurück, dennoch glau
bte sie genau zu wissen, was sie tat. Sie fühlte noch einmal den Puls an der Halsschlagader der Blondine. Nichts. Gerade als sie das Kinn der Frau fasste, um den Mund zum Beatmen zu öffnen, stürmte ein junger Mann aus der Menschentraube, die sich auf dem Flur vor den Toiletten gebildet hatte, herein. Seine Worte: „Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt!“ nahm sie mehr als dankbar wahr.

Sofort rutschte sie zurück, bis sie die geflieste Wand hinter sich spürte. Ninas Herz raste, während sie dem Arzt dabei zusah, wie er damit begann, die Frau zu...


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