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Die Tortenkönigin

Roman.
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Produktdetails

Titel: Die Tortenkönigin
Autor/en: Stella Conrad

EAN: 9783955205461
Format:  EPUB ohne DRM
Roman.
dotbooks

25. Februar 2014 - epub eBook - 366 Seiten

Ich konnte es kaum erwarten, die Konditorin in mir endlich mal wieder freizulassen und damit den Schmerz zu betäuben, der in meinem Innern tobte.



Während Konditorin Helene noch ihre Hochzeitstorte dekoriert, nascht ihr Verlobter bereits an anderen süßen Dingern. Der Traum von einer gemeinsamen Zukunft zerplatzt. Enttäuscht kehrt Helene in ihr Heimatdorf an der Nordsee zurück, ohne zu ahnen, dass das Leben hier so manche Überraschung für sie bereithält ...



Kuchen und Küsse - Wellness für die Seele!



Jetzt als eBook: "Die Tortenkönigin" von Stella Conrad. dotbooks - der eBook-Verlag.


Stella Conrad, 1960 in Recklinghausen geboren, lebt an der Nordseeküste. Nach zehnjähriger Tätigkeit als Köchin (wobei sie backstage sogar Stars wie Tina Turner, Joe Cocker, Depeche Mode, Herbert Grönemeyer und Die Toten Hosen bekochte) arbeitete sie als Veranstalterin, Pressebetreuerin und in einer Schauspielagentur, bevor sie sich dem geschriebenen Wort zuwandte.

Bei dotbooks erschienen bereits Stella Conrads Romane "Die Küchenfee", "Die Tortenkönigin" und "Blindflug".

KAPITEL 1


»Helene, du bist eine Göttin«, sagte Leon und grinste lüstern. »Und das Beste ist, du bist meine Göttin.«

Er lehnte sich zurück und leckte sich genießerisch einen Klecks Vanillecreme von der Unterlippe, den ich ihm liebend gern weggeküsst hätte.

»Ich muss wirklich aufpassen«, fuhr er fort und tätschelte sich den Bauch, »Marcel bringt mich um, wenn ich zunehme. Er sagt, ich werde zu fett, wenn ich so weitermache, aber ich kann dir einfach nicht widerstehen.«

Mein Gesicht wurde heiß – wie immer, wenn Leon mir ein Kompliment machte.

»Du hast mich in dein Bett gekocht«, sagte er immer, »das ist pure Verführung, was du auf den Tisch bringst – und deine Torten sind besser als jeder Orgasmus.«

Ich warf ihm eine Kusshand zu und begann, den Tisch abzuräumen. Plötzlich umfingen mich seine Arme von hinten, und er presste sich eng an mich.

»Du bist so süß wie deine Törtchen«, murmelte er in mein Haar, »du duftest so köstlich, hmmm ... und deine Haut ist wie Marzipan ...«

Er küsste mich seitlich auf den Hals, und sofort wurden mir die Knie weich. Seit unserem allerersten Kuss musste er mich nur berühren, und ich schmolz dahin. Und eines musste man ihm lassen: Leon wusste, wie und wo man eine Frau richtig berührt.

Seine Hände wanderten höher, während er weiter meinen Hals küsste. Ich wollte vor lauter Seligkeit gerade ohnmächtig werden, als das Dudeln seines Handys unser romantisches Intermezzo am Abend höchst unromantisch unterbrach, denn sofort ließ er mich los und zog sein Telefon aus der Hosentasche.

»Marcel«, murmelte er nach einem Blick auf das Display. Er drehte sich um und verließ die Küche, um mit seinem
Manager zu telefonieren, während ich mich erst einmal sortieren musste.

Verdammter Marcel!, dachte ich wütend. Der Kerl hatte ein untrügliches Gespür für den unpassendsten Augenblick, um aufzutauchen oder anzurufen, kurz: um uns zu stören. Oder besser: um mich zu stören.

Eines hatte ich sehr schnell lernen müssen, seit Leon und ich ein Paar waren: Ich war die Nummer zwei in seinem Leben.

O nein, ich rede nicht von einer anderen Frau.

Ich rede von der Musik und Leons Ehrgeiz, ein Star zu werden. Dafür ließ er alles stehen und liegen. Bei einer Castingshow hatte er es immerhin auf den vierten Platz und damit zu einiger Aufmerksamkeit gebracht. Die Mädchen liebten ihn, und flugs war dieser Marcel auf der Bildfläche erschienen, hatte ihn unter Vertrag genommen und ihm eine große Karriere versprochen. Dafür musste Leon sich allerdings sieben Jahre jünger machen, als er in Wirklichkeit war – nämlich neunundzwanzig –, und vor allem musste er offiziell Single sein.

Ich war viel zu verliebt in ihn, als dass ich dagegen protestiert hätte, für die Öffentlichkeit nicht zu existieren. Trotzdem hasste Marcel mich und machte sich nicht einmal die Mühe, mir gegenüber höflich zu sein, wenn wir uns begegneten. Das äußerte sich allein schon dadurch, dass er mit mir nur französisch sprach, obwohl er genau wusste, dass ich diese Sprache gerade erst lernte – und obwohl er wie Leon gebürtiger Schweizer war und Deutsch beherrschte.

Mir war es egal.

Marcel war mir egal.

Für mich war nur wichtig, dass Leon und ich uns liebten und dass wir beschlossen hatten zu heiraten.

Als Marcel davon erfahren hatte – wir hatten ihn zu einem Abendessen zu uns eingeladen, um es ihm zu sagen –, war er auf mich losgegangen wie ein wild gewordener Stier und hatte mich beschimpft &nda
sh; auf Deutsch, damit ich auch ja keine seiner Beleidigungen verpasste. »Willst du seine Karriere zerstören?«, hatte er wütend gebrüllt. »Was soll er mit einer alten, fetten Kuh wie dir?«

Und während ich sprachlos und gedemütigt dagesessen hatte, hatte er Leon mit einem rasend schnellen französischen Wortschwall überschüttet, von dem ich kein einziges Wort verstand außer merde, das gefühlte viertausend Mal vorgekommen war. Leon hatte schweigend zugehört, und nachdem Marcel seine Tirade endlich beendet hatte, zuckte mein Geliebter nur mit den Schultern und sagte ungerührt: »Helene und ich werden im Mai heiraten.«

Ganz ehrlich – mir war in dem Moment ein Stein vom Herzen gefallen. Marcel war so heftig aufgesprungen, dass sein Stuhl umgefallen war. Er bebte vor Zorn, holte tief Luft und brüllte Leon an: »Das wirst du bereuen!«

Dann fuhr er zu mir herum, zeigte auf mich und zischte: »Und du auch. Du wirst noch an meine Worte denken, Helene.« Er sprach meinen Namen französisch aus – Älänn –, und ich glaube, es war bis dahin das einzige Mal, dass er mich überhaupt mit Namen angeredet hatte.

Danach hatte er Türen schlagend unsere Wohnung verlassen. Ich saß da, mit klopfendem Herzen, und wagte kaum, Leon anzusehen. Denn eigentlich hatte Marcel nur das Kind beim Namen genannt. Zugegeben, seine Worte waren nicht besonders freundlich gewesen. »Alte, fette Kuh« ist nicht gerade das, was man gern über sich hört. Aber ich war gerade dreiunddreißig geworden, und Leon war offiziell zweiundzwanzig. Und ja, ich hatte Übergewicht.

Nicht diese Art von »Übergewicht«, wenn eine Frau, die Größe 38 trägt, herumlamentiert, dass der Bund ihrer knallengen Jeans kneift.

Nein, ich spreche v
on saftigem Größe-44-Übergewicht, von dem, was man allgemein als Rubens-Figur bezeichnet. Von der Art Übergewicht, das Leute sagen lässt: »Immerhin hat sie ein schönes Gesicht«, wenn sie etwas Nettes über dein Äußeres bemerken wollen.

Nicht, dass ich mich dessen schämen würde, überhaupt nicht. Ich weiß, ich bin eine attraktive Frau. In meinem Leben haben viele Männer mich umworben, aber niemand so wie Leon, den ich vor einem Jahr auf einem Konzert in Bremen kennengelernt hatte, bei dem ich backstage für die Verpflegung der Künstler zuständig gewesen war. Er hatte nicht lockergelassen, bis er meine Telefonnummer hatte. Ich war geschmeichelt gewesen, dass dieser wunderschöne, umschwärmte, blonde Adonis mit mir geflirtet hatte, aber ich hatte nie damit gerechnet, dass er sich wirklich bei mir melden würde.

Seit drei Monaten wohnte ich jetzt bei ihm in Paris. Er lebte dort, weil Marcel über hervorragende Kontakte in der hiesigen Musikszene verfügte. In Frankreich war Leon bereits eine kleine Berühmtheit, und Marcels Plan war es, von hier aus die musikalische Welt zu erobern.

Mir war es egal, wo ich mit Leon wohnte, ich wäre ihm bis ans Ende der Welt gefolgt Und außerdem: Konnte es Romantischeres geben, als in der Stadt der Liebe zu leben? In zwei Wochen wollten Leon und ich heiraten. In ganz kleinem Kreis und heimlich, denn die Medien sollten nichts davon erfahren, damit Leons Image keinen Kratzer bekam. Andere Frauen hätten vielleicht dagegen aufbegehrt – aber wozu hätte ich das tun sollen?

Ich hatte sowieso nicht vor, den Rest meines Lebens als Leons Anhängsel zu verbringen und hinter irgendwelchen Bühnen darauf zu warten, dass das Konzert endlich zu Ende war.

Ich hatte eigene Pläne.

Ich war eine hervorragende Konditorin, ich hatte meinen Meiste
rbrief in der Tasche, und mein Traum war es, eine kleine Patisserie zu eröffnen. Paris war der ideale Ort dafür. Ich hatte jahrelang jeden Euro gespart und verfügte über eigenes Startkapital.

Leon fand die Idee großartig. Er sah mich schon in einem nostalgischen Lädchen mit altmodischer Einrichtung, eine weiße Rüschenschürze umgebunden, umgeben von köstlichen Torten und bunten Petits Fours. Er hatte sogar schon ein Ladenlokal für mich gefunden, im 18. Arrondissement in der Nähe von Sacre Cœur, einen kleinen Eckladen mit dunkelgrün gestrichener Fassade in der Rue Chappe, ein paar Straßen entfernt von unserer hübschen Wohnung. Der jetzige Besitzer, ein Schuster, wollte sein Geschäft aus Altersgründen in Kürze aufgeben und suchte ab September einen Nachmieter.

Die Gegend war ruhig, lag aber an der Peripherie zu den Wegen der Touristen, die täglich zu Tausenden die Sehenswürdigkeiten dieser wunderschönen Stadt besuchten. In der Nachbarschaft lebten viele Künstler und Studenten, die tagsüber die Straßencafés bevölkerten. In der Rue Chappe gab es Weinhandlungen, Geschäfte für Maler- und Musikerbedarf und eine Ballettschule, aus deren geöffneten Fenstern häufig klassische Musik erklang.

In Gedanken hatte ich das Lädchen schon Hunderte Male eingerichtet.

Ich träumte von einer dunklen Holztheke, hinter der ich stehen würde, ein paar verschnörkelten Metalltischen und -stühlen, an denen Kunden sitzen und meine selbst gemachte heiße Schokolade genießen würden – eine Oase des Genusses, in der die Zeit stehen blieb, ein kleines, intimes Schlaraffenland für Menschen, die wussten, wie sinnlich das Vergnügen sein konnte, in aller Ruhe ein Stück Torte zu essen, die sich kaum entscheiden konnten zwischen all den Verführungen aus Sa
hne, Biskuit und Früchten, die hinter der Glasscheibe meines Tresen lockten ...

»Ich muss weg!«, rief Leon, der zurück in die Küche gekommen war und mich aus meinen Tagträumen weckte.

Na super, hatte Marcel also wieder mal einen Grund gefunden, Leon aus dem Haus zu locken.

Er umarmte mich ungestüm und sagte: »Du bist mir doch nicht böse, oder? Marcel hat kurzfristig einen Termin mit einem Typen von einer großen Plattenfirma bekommen. Er will uns in der Bar seines Hotels treffen, ganz zwanglos, um mal zu sehen, ob wir ...«

Er brach mitten im Satz ab und drehte sich von mir weg, um sich in dem großen Spiegel über unserem Esstisch zu mustern....


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