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Das verlorene Paradies (Paradise Lost) mit Illustrationen von William Blake

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Produktdetails

Titel: Das verlorene Paradies (Paradise Lost) mit Illustrationen von William Blake
Autor/en: John Milton

EAN: 9788026808794
Format:  EPUB
Übersetzt von Adolf Böttger
e-artnow

24. März 2014 - epub eBook - 448 Seiten

"Das verlorene Paradies (Paradise Lost) mit Illustrationen von William Blake " ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Das verlorene Paradies, veröffentlicht 1667, ist ein episches Gedicht in Blankversen des englischen Dichters John Milton. Es erzählt die Geschichte des Höllensturzes der gefallenen Engel, der Versuchung von Adam und Eva durch Satan, des Sündenfalls und der Vertreibung aus dem Garten Eden. Der Inhalt ist in zwölf Bücher gegliedert, die jeweils zwischen 640 und 1200 Zeilen umfassen. John Milton (1608-1674) war ein englischer Dichter, politischer Denker und Staatsbediensteter unter Oliver Cromwell. Milton beschäftigte sich in seinen Gedichten und Prosawerken mit persönlicher Schuld, drückte sein Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung aus und behandelte die dringenden Angelegenheiten und politischen Unruhen seiner Zeit. Er schrieb in englischer, lateinischer und italienischer Sprache und wurde schon zu Lebzeiten weltberühmt. Der frühe Aufklärer war einflussreich, aber vor allem wegen seines entschiedenen Eintretens für ein republikanisches Regierungssystem auch umstritten. Seine unter Vorzensur entstandene Areopagitica gehört zu den bedeutendsten Werken für Rede- und Pressefreiheit der Geschichte. Sein bekanntestes Werk ist das epische Gedicht Das verlorene Paradies. Bis heute ist sein Einfluss in der angelsächsischen Literatur und Kultur sichtbar.


Satan erweckt die rebellischen Engel

So sprach der Satan zu dem Leidgefährten,

Das Haupt der Flut enthoben, und die Augen

In Flammen funkelnd; niederwärts gebeugt

Schwamm mehre Hufen weithin ausgestreckt

Sein Körper auf den Wogen lang und breit,

An Größe jenen Riesen gleich der Fabel,

Wie die Titanen oder Erdgebornen,

Die Zeus bekriegt, wie Typhon und Briareus,

Die einst die Schlucht beim alten Tarsus barg,

Wie jenes Seegetier, der Leviathan,

Den Gott als allergrößtes Wesen schuf,

Das in des Ozeans Gewässern schwimmt,

Den, wenn er in Norwegens Schaume schlummert,

Der Schiffer einer nachtereilten Barke

Oft für ein Eiland hält, und, wie man sagt,

Wirft dann der Seemann in die Schuppenhaut

Den Anker, und liegt vor dem Wind geschützt

An seiner Seite, wenn noch nachtumhüllt

Dem Meer nicht der ersehnte Morgen lacht.

So ausgestreckt lag jetzt der Satan da,

Gekettet an den Feuersee; wohl nimmer

Hätt' er sein Haupt erhoben, wenn der Wille

Und die Erlaubnis des Allwaltenden

Ihm Raum zu seinem finstern Werke ließ,

Damit er selbst durch wiederholten Frevel

Verdammnis auf sich häufe, da er Andern,

Zu schaden sucht' und dann voll Grimm gewahrt,

Wie alle Bosheit Gutes nur erschuf,

Und den durch ihn verführten Menschenkindern

Unendlich Huld und Gnad' erwiesen wird,

Doch wälzt auf ihn sich dreifach Rach' und Wut, –

Jetzt richtet aus dem Pfuhl er sich empor,

Gewalt'gen Wuchses, von den beiden Seiten

Zurückgetrieben, senken sich der Flammen

Hochzackige Gipfel, rollen in die Wogen

Und lassen mittendrin ein schrecklich Tal.

Dann steuert er mit ausgespannten Schwingen

Im Flug empor, auf finstern Lüften s
chwebend,

Die ungewohnte Last empfinden, bis er dann,

Das trockne Land erreicht, wenn Land es war,

Wo immerfort ein festes Feuer glimmt,

So wie der See von flüssigen Flammen glühte:

An Farbe schien es so, als ob die Kraft

Der unterirdischen Winde Felsen reißt

Von dem Pelorus und dem donnernden

Geborstnen Ätna, dessen Eingeweide

Brandträchtig und verbrennbar Feuer fängt,

Das, durch die Wut der Lava noch erhöht,

Vereint dem Sturme, nur versengten Boden

Voll Qualm und Rauch zurücklässt. Solchen Ort

Der Ruh fand des verfluchten Fußes Sohle!

Ihm folgte schnell sein treuer Mitgenoss,

Frohlockend prahlten Beide jetzt als Götter

Durch eigne neuerlangte Kraft, und nicht

Durch die Erlaubnis einer höhern Macht

Dem stygischen Glutenmeer entflohn zu sein.

Dann sprach der Mund des tiefgefallnen Engels:

»Ist dies die Gegend, dies das Land und Klima,

Der Sitz, den mit dem Himmel wir vertauschen,

Das trübe Dunkel für das Himmelslicht?

So sei's, weil er, der jetzt Gebieter ist,

Verfügen kann, was er als Recht gebeut:

Am besten ist's, recht fern von ihm zu sein,

Den, an Vernunft uns gleich, nur die Gewalt

Erhoben über Gleiche! Fahre wohl

Glückselig Feld, der ew'gen Freude Sitz!

Heil Schrecknis Dir! Heil Dir o Unterwelt!

Und Du o tiefste Hölle huldige jetzt

Dem neuen Herrn, der einen Geist besitzt,

Der unverändert bleibt durch Raum und Zeit.

Es ist der Geist sein eigner Raum, er kann

In sich selbst einen Himmel aus der Hölle,

Und aus dem Himmel eine Hölle schaffen.

Was gilt das Wo, bin ich nur immer ich,

Und was ich sein soll, doch nur größer nicht,

Als er, der durch den Donner mächt'ger ward!


Hier sind wir frei; hier baute nicht der Herr,

Um Neid zu wecken, wird uns nicht von hier

Vertreiben; sicher können hier wir herrschen,

Und wie mich dünkt, ist Herrschen würd'ger Lohn

Und wär's auch in der Hölle; besser ist

Der Hölle Herr sein, als des Himmels Sklave.

Doch warum lassen wir die treuen Freunde,

Die Kampfgenossen und des Falles Brüder,

Betäubt im Pfuhle der Vergessenheit,

Und rufen sie nicht her, um die Behausung

Die unglückselige mit uns zu teilen;

Ha! oder noch ein Mal vereinten Kampfs

Zu wagen, ob vom Himmel wir gewinnen,

Ob in der Hölle noch verlieren können?«

So sprach der Satan, und Beelzebub

Erwidert ihm: »Du Führer dieser Scharen,

Die der Allmächtige nur bezwingen konnte,

Wenn sie nur ein Mal Deine Stimme hören,

Die in Gefahr der Hoffnung Unterpfand,

Und oft in Not gehört ward, in des Kampfes

Gewühle, wutentbrannt, die beste Losung:

Dann wird sie bald ein neuer Mut beleben,

Die krümmend jetzt im Feuermeer sich wälzen,

Wie wir so eben noch, betäubt, erschreckt;

Kein Wunder, nach so schwindeltiefem Sturz!«

Kaum schwieg er still, als schon der Satan sich

Zum Ufer wandte, den gewichtigen Schild,

Groß, breit und rund, und von ätherischem Stoff

Am Rücken tragend. Hing der breite Kreis

Doch auf den Schultern, wie des Mondes Scheibe,

Wann sie durch's Glas Toscaniens Künstler sieht

Des Abends von Fiesole's Gebirg

Und von Valdarno, neues Land entdeckend

Samt Fluss und Bergen auf dem fleckigen Kreise.

Sein Speer, wogegen selbst die höchste Tanne,

Gefällt auf Norwegs Bergen, sie als Mast

Im größten Admiralschiff aufzupflanzen,

Ein schwaches St&aum
l;bchen wär', dient ihm als Stütze

Bei seinem Gang auf glühendem Gestein,

Ungleich dem Gang auf dem Azur des Himmels.

Die heisse Luft umloht mit Feuer ihn;

Doch ruhig hielt er's aus bis an's Gestad

Des Feuermeers, hier rief er seiner Horde,

Den Engeln, die betäubt in Scharen lagen,

Herbstblättern gleich, auf Valombrosa's Bäche

Gestreut, wo die Etrurischen Schatten sich

In Bogen wölben, oder so dicht, wie Schilf,

Wann mit entfesseltem Wind bewehrt Orion

Des roten Meeres Küste peitscht, des Wogen

Busiris samt den Reisigen aus Memphis

Versenkt dereinst, als Gosens Gäste sie

Treulosen Grolls verfolgten, die am Strand

Die Leichen schwimmend auf dem Meere sahn

Samt den zerbrochnen Wagen; so verstreut,

Zerrüttet und verloren lagen diese,

Die Flut bedeckend und betäubt ob ihrer

So schmählichen Verwandlung. – Da

Rief er so laut, dass hohl der Hölle Tiefen

Es widerhallten: »Fürsten, Herrscher, Krieger,

Des Himmels Blüten, des euch jetzt verlornen,

Wenn ein Entsetzen ew'ge Geister je

Erschüttern kann; habt ihr den Ort gewählt,

Um nach des Krieges Mühn euch Ruh zu gönnen

Und eurem Mut, weil ihr den Schlummer hier

So süß, wie in den Himmelsthalen findet?

Schwurt ihr, in dieser hingeworfnen Stellung

Den Sieger anzubeten, der nun Seraph

Und Cherub in der Glut sich wälzen sieht,

Mit ringsverstreuten Waffen, bis behend

Der Diener Schar vom Himmelstor den Vorteil

Erblickt und niederstürmt, um uns Erschöpfte

In Grund zu treten, mit verketteten

Blitzkeulen an den Grund des Pfuhls zu schmieden?

Erwacht! erhebt euch oder bleibt gestürzt!«

Sie hörten ihn beschämt, erhoben sich

>Auf ihren Schwingen, so wie Menschen wohl,

Die Wache halten, schlafend von dem Obern

Gefunden werden, den sie fürchten, rasch

Auftaumeln, ehe ganz erwacht sie sind.

Noch kannten sie die traurige Lage nicht,

Noch fühlten sie die grenzenlose Pein;

Doch schnell gehorchten wohl Unzählige

Des Herrschers Stimme. Wie der mächtige Stab,

Von Amrams Sohn geschwungen um die Küste,

Einst an Ägyptens unheilvollem Tage

Ein schwarz Gewölk Heuschrecken herbeschwor,

Vom Ost zusammengeblasen gleich der Nacht

Auf jenes frechen Pharao Reiche hängend,

Des Nils Gestad verdunkelnd: so auch schwebten

Zahllos jetzt unter ihrer Hölle Kuppel

Die bösen Engel in den Flammengluten,

Die sie von allen Seiten rings umflossen,

Bis als ein Zeichen den erhobnen Speer

Ihr Sultan schwang, um ihren Flug zu leiten,

Dann ließen sie auf festen Schwefelgrund

Im Gleichgewicht sich nieder und erfüllten

Die ganze Flur, ein Schwarm, wie nie der Norden

Aus seinen Eisgefilden einen sandte,

Die Donau und den Rhein zu überschreiten,

Als die barbarischen Söhne gleich der Sündflut

Nach Süden kamen, unter Gibraltar hin

Bis zu dem Sande Libyens sich verbreitend,

Nun eilten gleich von jeglicher Partei

Die Häupter dahin, wo ihr Führer stand;

Gestalten, die als Götter menschliche

Gebilde weithin übertrafen, würdig,

Gewaltig, die im Himmel früher thronten

Obwohl ihr Name dort nicht mehr verzeichnet,

Denn ausgelöscht sind sie und ausgetilgt,

Seit der Empörung aus dem Buch des Lebens.

Noch führten sie die neuen Namen nicht,

Die unter Eva's Söhnen sie empfingen,

Als sie durch Gottes hohe Zulassung

Auf...


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