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Produktdetails

Titel: Nachtschwingen
Autor/en: Thea Harrison

EAN: 9783802596124
Format:  EPUB ohne DRM
Übersetzt von Simone Heller
LYX.digital

7. August 2014 - epub eBook - 120 Seiten

Eine neue prickelnde Novella aus der Erfolgsserie Elder Races: Die Bibliothekarin Olivia soll gemeinsam mit einem Team von Spezialisten die magische Bibliothek der Vampyrin Carling Severan an einen sicheren Ort bringen. Geleitet wird die Expedition von Sebastian Hale, zu dem Olivia sofort eine tiefe Verbindung spürt. Sie ahnt nicht, dass Sebastian Opfer eines Fluchs wurde, der ihm nach und nach das Augenlicht nimmt. Doch beide müssen ihre Gefühle hintenan stellen, als klar wird, dass sich ein Verräter unter ihnen befindet. (ca. 120 Buchseiten)
Thea Harrison begann bereits mit neunzehn Jahren zu schreiben und veröffentlicht seither äußerst erfolgreich Liebesromane. Mit ihrer Romantic-Fantasy-Serie um Welt der Alten Völker gelang ihr der große Durchbruch. Derzeit lebt sie in Nordkalifornien.

2


Nachdem insgesamt neun Leute den Konferenzraum betreten hatten, nickte Carling einem der Männer zu, der die Doppeltüren schloss. Der auffallende Kerl mit der Sonnenbrille blieb reglos neben der Vampyrin stehen, die Hände hinter dem Rücken verschränkt. Er schien die im Raum Anwesenden zu taxieren, seine harten Gesichtszüge blieben teilnahmslos.

Abgesehen von Carling waren vier Männer und vier Frauen anwesend. Zwei der Männer waren Wyr, darunter der neben Carling, und ein weiterer Mann war ein Elf. Olivia nahm an, dass der vierte Mann menschlich war. Von den anderen drei Frauen war eine natürlich eine Dschinniya, eine war eine Helle Fae, und bei einer Frau konnte Olivia das Erbe und die Rasse nicht einordnen. In Haut- und Haarfarbe ähnelte sie Carling, ihr hartes Gesicht war attraktiv wie das Antlitz eines Falken. Sie war nicht ganz menschlich. Olivia nahm an, dass sie ein gemischtes Erbe hatte.

»Guten Tag«, sagte Carling. »Draußen auf dem Asphalt wartet ein Flugzeug der Agentur auf Sie, daher werde ich dieses Meeting so kurz wie möglich halten. Es ist bekannt, dass ich mich von einem meiner Abkömmlinge entfremdet habe, Julian Regillus, den König der Nachtwesen. Julian und ich stimmen in etlichen Dingen nicht überein.«

Einige der Leute, die am Tisch saßen, wechselten Blicke. Die Entfremdung von Carling und Julian war zwar auf etlichen großen News-Websites und auf vielen Boulevardseiten ein Thema gewesen, aber Olivia konnte erkennen, dass niemand damit gerechnet hatte, Carling so offen darüber sprechen zu hören.

Trocken fuhr Carling fort: »Die für heute relevante Meinungsverschiedenheit betrifft meine Bibliothek, die sich auf einer kleinen Insel in einem Anderland befindet, zu dem es einen einzigen Übergang unter Wasser gibt. Er ist im Ozean gleich vor der S
an Francisco Bay zu finden.

Ich habe einen Prozess vor dem Tribunal der Alten Völker eingeleitet, woraufhin Julian dagegen prozessiert hat. Ich behaupte, dass ich das Recht habe, mir mein Eigentum zurückzuholen, da es an einem Ort außerhalb von Julians rechtlichem Einflussbereich untergebracht ist. Julian behauptet, dass er mich aus der Domäne der Nachtwesen verbannt hat. Da sich der Übergang auf seiner Domäne befindet, hat er das Recht, mir den Zugang zu verwehren.

Mein Prozess enthielt ein Angebot, die Sache zu lösen, indem ich ein Team entsende, das an meiner statt zu der Insel reist. Das Team soll die Bibliothek einpacken und sie vollständig aus der Domäne der Nachtwesen entfernen. Wie einige von Ihnen bereits wissen, hat das Tribunal meinem Ersuchen stattgegeben und Julian befohlen, meinem Team den Zugang zum Hafen zu gewähren, damit es meine Bibliothek abtransportieren kann. Mit der Vollendung dieser Aufgabe gebe ich alle Rechte und Ansprüche auf die Insel auf. Da ich außerdem Belegmaterial eingereicht habe, dass auf der Insel eine empfindungsfähige Spezies lebt, werden die Rechte an diesem Land an sie zurückgehen.«

Carling wandte sich an den Mann, der neben ihr stand. »Dies ist Ihr Expeditionsleiter, Sebastian Hale. Er hat bei allen Entscheidungen das letzte Wort. Er verfügt über ein volles Security-Team, von denen die meisten an Bord der Yacht im Hafen bleiben werden. Die drei Mitarbeiter, die mit zu der Insel reisen, sind hier anwesend – Derrick, Tony und Bailey. Derrick ist ein Arzt, der mit dem Team unterwegs sein wird.«

Zwei Männer, der Elf und der Mensch, und die Frau von den Hellen Fae nickten der Gruppe zu, als Carling ihre Namen erwähnte. Dann deutete sie auf die Frau mit dem Falkengesicht und dem undefinierbaren Erbe. »Das ist Ihre leitende Bibliothekarin und Symbologin, Dendera Amin. Dendera ist die A
bteilungsleiterin für Magische Studien an der türkischen Nationalbibliothek. Sie hat das letzte Wort bei allem, was die Bibliothek selbst betrifft. In ihrem Team befinden sich zwei weitere Symbologen – Steve und Olivia.«

Die Symbologen warfen einander abschätzende Blicke zu und nickten. Denderas Gesichtsausdruck blieb zurückhaltend, während Steve, irgendeine Art Wyr mit einem schmalen, intelligenten Gesicht, Olivia ein rasches Lächeln zuwarf.

»Und nicht zuletzt«, sagte Carling, »gibt es eine Dschinniya im Team, Phaedra, die den Übergang unter Wasser bewachen wird, während Sie sich auf der Insel befinden. Ihre Namen wurden allesamt beim Tribunal eingereicht. Phaedra, nur diese sieben Personen haben das Recht erhalten, die Insel zu betreten. Ganz sicher sollte keinem Nachtwesen und auch niemandem, den Julian womöglich gern mit Ihnen hinüberschicken würde, der Zugang gewährt werden. Julian wird aller Wahrscheinlichkeit nach eine Yacht im Hafen haben, um sicherzustellen, dass wir die Bedingungen des Tribunals auch tatsächlich erfüllen.

Sie haben drei Tage, um den Übergang hinter sich zu bringen und den Umzugsprozess einzuleiten. Wenn Sie es aus irgendeinem Grund nicht schaffen, das in diesem Zeitraum zu erledigen, wird meine Petition null und nichtig, und ich verliere jeglichen rechtlichen Anspruch auf meine Bibliothek. Es ist Sebastians Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es nicht dazu kommt und dass Ihr Aufbruch zur Insel ein gutes Stück vor der Deadline über die Bühne geht.«

Die Vampyrin hielt inne, um jeden von ihnen anzusehen, bevor sie fortfuhr. »Sie alle sind herausragende Vertreter Ihres Berufs, und das sind Sie nicht zufällig geworden. Ich habe diese Bibliothek über Tausende Jahre hinweg aufgebaut. Darin befinden sich viele alte, fragile, gefährliche und wertvolle Gegenstände. Bevor i
ch zum Aufbruch gezwungen wurde, habe ich einige der dunkelsten davon zerstört, aber ich hatte keine Zeit, alles sicher zu verwahren oder zu vernichten. Bleiben Sie professionell, seien Sie vorsichtig und arbeiten Sie zusammen. Sebastian und sein Team haben die Verantwortung dafür, dass sowohl Sie als auch der Inhalt der Bibliothek in Sicherheit sind. Eine gute Reise und viel Glück.«

Mit diesen Worten schritt Carling aus dem Raum, und Sebastian Hale stand der Gruppe allein gegenüber.

»Dendera und ich sind bereits sorgfältig eingewiesen worden«, begann er. Seine Stimme war genauso herausragend wie der ganze Rest – stark, tief und mächtig. »Ich möchte im Augenblick nichts mehr hinzufügen. Wir haben einige Stunden im Flugzeug, in denen wir uns kennenlernen und die Einzelheiten für die Expedition durchgehen können. Für den Augenblick nehmen Sie deswegen Ihr Gepäck und begeben Sie sich nach unten. Auf uns wartet ein Transport, der uns zum Flughafen bringt.«

Phaedra drückte sich von der Wand ab. Sie wirkte wieder gelangweilt. Mit barscher Stimme sagte sie zu Sebastian: »Ich stoße nach Ihrem Flug in San Francisco zu Ihnen.«

Sebastians hartes Gesicht wandte sich der Dschinniya zu. »Nein, das tun Sie nicht. Sie werden mit allen anderen Mitgliedern dieses Teams im Flugzeug reisen.«

Phaedras Gesichtsausdruck wurde unbeherrscht und unberechenbar. »Das ist lächerlich.«

»Das ist die Regel«, sagte Sebastian. »Sie reisen mit uns und nehmen an dem Meeting teil, oder Sie sind kein Mitglied des Teams mehr. Eigentlich tun Sie schlicht alles, was ich sage, oder Sie sind kein Mitglied des Teams mehr.«

Das Gesicht der Dschinniya wurde tödlich. »Drängen Sie mich nicht, Wyr.«

»Oder Sie tun was?«, fragte Sebastian, die Stimme tonlos.
Er neigte den Kopf.

Er wirkte wenig beeindruckt, furchtlos sogar.

Was bedeutete, dass er der Ansicht war, er könne einer Dschinniya die Stirn bieten und die Auseinandersetzung auch gewinnen.

Olivia war beeindruckt, gegen ihren Willen.

Sie wusste, dass Phaedra ihrem Vater ihr Wort gegeben hatte, dass sie diesen Auftrag bis zum Ende erfolgreich durchstehen würde, deshalb war sie von dieser Szene nicht ganz so stark gebannt wie die anderen Anwesenden.

Sie ging um das Tischende herum, nahm ihr Gepäck auf und sagte zu Phaedra: »Hör schon auf, dich zum Esel zu machen, wenn dir das irgendwie möglich ist.«

Ohne auf den weiteren Verlauf des Dramas zu warten, ging sie zu der Reihe von Aufzügen am Ende des Korridors.

Einer nach dem anderen schlossen sich ihr die Leute an den Aufzügen an. Olivia hielt den Kopf gesenkt und die Augen auf den Boden gerichtet. Als sich die Aufzugstüren öffneten, traten die Leute der Reihe nach mit ihrem Gepäck ein. Schweigend fuhren sie ins Erdgeschoss.

Vor dem Haupteingang dröhnten am Bordstein zwei schwarze Cadillac Escalades im Leerlauf. Mit einem Minimum an Konversation verteilte sich die Gruppe auf die Fahrzeuge. Olivia ergatterte den vorderen Beifahrersitz in einem der Escalades. Zum Glück schlossen sich weder Sebastian noch Phaedra der Gruppe in ihrem SUV an. Während der Fahrt zum Flughafen lauschte sie der zusammenhanglosen Unterhaltung der anderen auf den Rücksitzen, nahm aber nicht daran teil.

Der Fahrer brachte sie auf einen kleineren, eher geschäftlichen Flughafen und nicht zum Miami International Airport, wo Olivia ursprünglich gelandet war. Sie taten sich wieder mit der Gruppe aus dem anderen Escalade zusammen, und bald darauf brachten Mitarbeiter in Uniformen ihr Gepäck hinaus zu einer Boeing, wie sie für Konzerne verwendet wurde, die auf dem Asphalt geparkt
war. Wenig später machte sich die Gruppe auf den Weg durch den Sonnenschein, um in das Flugzeug zu steigen.

Sebastian ging voran. Olivia beobachtete, wie er die Gangway hinauflief. Stufen emporgehen, das war eine so einfache, alltägliche Sache. Aber in Aktion war sein Körper hypnotisierend, voller Anmut und Stärke, bewegte sich so mühelos, dass er zu schweben schien. Als er im Eingang des Flugzeugs anhielt, konnte Olivia kaum glauben,...


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