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Eat & Run

Mein ungewöhnlicher Weg als veganer Ultramarathon-Läufer an…
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Produktdetails

Titel: Eat & Run
Autor/en: Scott Jurek, Steve Friedman

EAN: 9783641118433
Format:  EPUB
Mein ungewöhnlicher Weg als veganer Ultramarathon-Läufer an die Weltspitze.
Originaltitel: Eat & Run.
Random House ebook

23. April 2014 - epub eBook - 336 Seiten

Go the distance

Mit "Eat & Run" hat Scott Jurek die Geschichte seines Lebens niedergeschrieben und die seiner Karriere - als Ausnahmeathlet und Veganer. Er erzählt von seiner Kindheit im mittleren Westen der USA, den Jagd- und Angelausflügen und den gemeinsamen Mahlzeiten mit seiner "meat-and-potatoes"-Familie sowie von seinen frühen Laufanfängen. Aber er beschreibt auch seine langsame Wandlung hin zum Ultraläufer und Veganer sowie seine unglaublichen Erfolge bei noch unglaublicheren Rennen.

Sein Leben zeigt mehr als deutlich, wie wichtig ein starker Wille ist, aus dem wir die Kraft schöpfen, Außergewöhnliches zu leisten. Randvoll mit spannenden Geschichten, wissenschaftlichen Fakten und praktischen Ratschlägen, inklusive Jureks veganen Lieblingsrezepten, motiviert dieses Buch jeden, durchzuhalten - egal, ob es darum geht, sein erstes Rennen zu starten, mehr über die eigene Ernährung nachzudenken oder das persönliche Potenzial auszuschöpfen.

"Jeder kann ein Ultraläufer sein" ist das Motto von Scott Jurek und seine Autobiografie erinnert daran, dass jeder Tag eine Entdeckungsreise ist, auf der wir herausfinden können, was im Sport möglich ist - und im Leben.
Scott Jurek ist ein weltberühmter Ultramarathon-Läufer, der rein vegan lebt. Er wurde nicht nur in den zwei Bestsellern "Born to run" und "Der 4-Stunden-Körper" erwähnt, sondern diverse Medien, CNN, New York Times, USA Today, Wall Street Journal ..., haben bereits über ihn berichtet. Bekannt und bewundert wegen seines bewussten Lebensstils arbeitet Scott Jurek auch als begehrter Vortragsredner, Coach und Physiotherapeut für viele Unternehmen und Organisationen, unter anderem Microsoft und Starbucks.

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Sei jemand
Badwater Ultramarathon, 2005


Der beste Weg hinaus sei der hindurch.

Robert FrostRef 2

Mir brannte das Hirn. Mein Körper verschmorte. Das Death Valley hatte mich zu Boden geworfen, und jetzt war es dabei, mich zu braten. Mein Team beschwor mich aufzustehen: Sie meinten, sie wüssten genau, dass ich weiterlaufen könne. Aber ich hörte sie kaum, weil ich zu sehr damit beschäftigt war, mich zu übergeben. Gleichzeitig beobachtete ich im Schein meiner Stirnlampe, wie die Flüssigkeit fast so schnell verdunstete, wie sie auf den heißen Asphalt traf. Jetzt, eine Stunde vor Mitternacht, betrug die Temperatur immer noch über 40 Grad Celsius. Eigentlich hätte jetzt mein großer Moment kommen sollen: Normalerweise schöpfte ich an diesem Punkt eines Rennens aus einem verborgenen Schatz purer Willenskraft, den andere nicht besaßen. Plötzlich zutage geförderte Kräfte trugen mich dann über schier unmögliche Entfernungen und erlaubten mir ein Tempo, mit dem andere nicht mithalten konnten. Diese Fähigkeit war die Grundlage meiner Karriere.

Aber an diesem Tag versagte das Erfolgsrezept. Während ich dort auf dem glühenden Asphalt lag, fiel mir nichts anderes ein als ein Werbespot, den ich als Kind gesehen hatte. Man sieht eine Hand, die ein Ei hält, und eine Stimme sagt: „Das ist Ihr Gehirn.“

Dann schlägt die Hand das Ei auf, es trifft prasselnd und zischend in eine heiße Pfanne, und die Stimme sagt: „Und das ist Ihr Gehirn auf Drogen.“

Ich konnte das Bild an dem sengenden Nachthimmel sehen; ich hörte die körperlose Stimme. Aber alles, was ich denken konnte, war: „Das ist mein Gehirn auf Badwater.“

Um hierher zu gelangen, war ich bereits 110 Kilometer durch Gelände gerannt, in dem Menschen schon b
eim bloßen Spazierengehen umgekommen waren. Vor mir lagen weitere 105 Kilometer. Ich rief mir ins Gedächtnis, dass ich an diesem Punkt des Rennens alle Konkurrenten, die leichtsinnigerweise in der ersten Hälfte mit mir Schritt gehalten hatten, hätte abhängen sollen. Schließlich hatte ich das Rennen mit dem festen Vorsatz begonnen, den Rekord zu brechen – vom Sieg einmal ganz abgesehen. Den hatte ich meiner Meinung nach ohnehin in der Tasche gehabt. Und jetzt zweifelte ich daran, dass ich es überhaupt bis zum Ziel schaffen würde.

Es gab nur eine einzige Möglichkeit: Steh auf und lauf.

Für alle Probleme, die sich mir bisher in meinem Leben gestellt hatten, gab es immer diese eine Lösung: weitermachen. Auch wenn meine Lungen nach Luft lechzten, wenn mir jeder einzelne Muskel im Körper wehtat – ich hatte immer gewusst, dass mein Geist stärker war. So oft hatten schon meine müden Sehnen nach einer Pause geschrien, so oft hatte mein Körper um eine kurze Rast gebettelt, aber in meinem Geist hatte ich immer die Kraft gefunden, einfach weiterzulaufen. Bis zu diesem Moment. Was war diesmal schiefgegangen?

Laufen ist das, was ich kann. Was ich liebe. Ich laufe, weil Laufen untrennbar zu mir gehört. Ich habe mir das Laufen als Berufung, Beruf, Obsession und unfehlbaren, aber gnadenlosen Lehrer erwählt, und jede Herausforderung, die sich mir stellt, bezwinge ich laufend.

Konkret gesagt: Ich bin Ultramarathonläufer, und das heißt, dass ich bei Rennen antrete, die über die 42 Kilometer eines Marathons hinausgehen. Und richtig Karriere gemacht habe ich mit Wettbewerben über mindestens 80, meistens 160 und hin und wieder 217 bis 241 Kilometer (50, 100, 135 und 150 Meilen) Streckenlänge. An denen nehme ich nicht einfach nur teil. Ich gewinne sie. Bei manchen bin ich schon gleich zu Beginn klar in Führung gegang
en. Bei anderen bin ich gemütlich hinten mitgelaufen, bis ich irgendwann einen höheren Gang einlegen musste. Warum also fand ich mich jetzt hier am Straßenrand wieder – kotzend und nicht in der Lage, weiterzulaufen?

Meine Erfolge spielten plötzlich keine Rolle mehr. Man hatte mich gewarnt, dieses Rennen – der 217-Kilometer-Lauf durchs Death Valley – sei zu lang. Außerdem machten sich ein paar Leute Sorgen, dass ich meinem Körper nach dem letzten Rennen – in dem renommierten und sehr bergigen Western States 100, den ich zwei Wochen zuvor gewonnen hatte – nicht genügend Zeit zum Regenerieren gegeben hätte. Andere glaubten, ich nähme nicht genügend Energie auf, denn zu diesem Zeitpunkt ernährte ich mich bereits seit sieben Jahren vegan. Niemand aber hatte auch nur mit einem Wort das angedeutet, was mir allmählich als das wirkliche Problem aufging: dass ich das Rennen einfach unterschätzt hatte.

Manche Ultramarathons führen durch flaches, bewaldetes Gebiet, vorbei an murmelnden Bächen und Blumenwiesen. Einige finden in der leicht melancholischen Kühle des Herbstes statt, andere bei erfrischenden Vorfrühlingstemperaturen.

Und dann gibt es Ultramarathons wie den, der mich gerade fertigmachte. Sein offizieller Name lautet Badwater Ultramarathon, aber unter Läufern ist er wegen seiner Länge von 135 Meilen (217 Kilometern) als Badwater 135 bekannt. Die meisten Leute bezeichnen ihn allerdings nur als den „härtesten Lauf der Welt“.

Bisher hatte ich dieses Gerede nie ernst genommen. Schließlich hatte ich viele Rennen in schwierigem Gelände bewältigt und mich mit schnelleren, zäheren Konkurrenten gemessen. Ich war durch Schneetreiben und Regen gerannt und hatte Wettbewerbe in den entferntesten Winkeln der Welt gewonnen. Ich war über lose Felsen bergauf gestolpert, um
die Gipfel von Viertausendern zu erklimmen. Ich war über Geröllfelder gerutscht und hatte eisige Bäche durchquert. Wege, auf denen selbst Rehe ins Straucheln gerieten, konnten mich nicht schrecken.

Ja, ich wusste, dass der Badwater in der größten Hitze des Jahres mitten durchs Death Valley führte. Und, ja: ich kannte die Geschichte von den Schuhen, die ein Unternehmen an alle teilnehmenden Läufer verteilt hatte und deren Sohlen auf dem heißen Pflaster angeblich geschmolzen waren.

Aber so etwas hatte ich bisher als bloße Legende abgetan. Und selbst wenn der Badwater-Ultramarathon bei glühender Hitze und über eine längere als meine übliche Distanz ausgetragen wurde: Diese eindimensionale Brutalität des Laufs schreckte mich nicht. Schließlich war ich daran gewöhnt, es gleichzeitig mit schwierigem Terrain, schwierigem Klima und harter Konkurrenz aufzunehmen. Andere Wettbewerbe lösen in den Teilnehmern nicht nur Respekt, sondern geradezu Angst und Schrecken aus. Und der Badwater? Die wenigsten erfahrenen, bekannten Ultramarathonläufer haben je daran teilgenommen. Der Name des Death Valley, des Todestals, verleiht ihm natürlich eine Aura des Schreckens. Aber ehrlich gesagt sind Geschichten von Todesgefahr und selbst Todesfällen in der Elite der Ultraläufer nichts Ungewöhnliches. Man erzählt sie sich, aber man denkt nicht weiter darüber nach – weil man nicht darüber nachdenken will.

Ich war auch keineswegs unvorbereitet an den Badwater herangegangen. In meinem Beruf wäre es Selbstmord, sich nicht ausgesprochen sorgfältig vorzubereiten. Ich hatte mir ein Profi-Drucksprühgerät angeschafft, um mich beim Rennen regelmäßig mit Wasser abspritzen zu lassen. Trikot und Laufhose von Brooks Sports bestanden aus hitzereflektierendem Material. Während der ersten sechs Stunden des Rennens
hatte ich stündlich mehr als anderthalb Liter Wasser in mich hineingekippt. Aber damit hatte ich lediglich Vorkehrungen für meinen Körper getroffen. Keine Wasserspritze der Welt konnte meiner Psyche helfen. Und die Psyche ist für den Ultraläufer nun mal das Wichtigste.

Wer bei Ultramarathons startet, braucht absolutes Selbstvertrauen, gepaart mit größter Demut. Um zu siegen, muss man fest davon überzeugt sein, die Konkurrenz niederkämpfen zu können. Man muss sich allerdings gleichzeitig darüber im Klaren sein, dass man sich diesem Ziel mit Haut und Haaren verschreiben muss. Wenn man es auch nur einen Moment aus dem Blick verliert, wenn man abgelenkt ist, die Motivation schwächelt oder man einen falschen Schritt macht, dann kann das die Niederlage bedeuten – oder noch Schlimmeres. Hatte ich mich also selbst überschätzt, als ich in dieses Rennen startete? War ich nicht demütig genug an die Aufgabe herangegangen?

In den frühen Phasen des Wettkampfes, ungefähr bei Kilometer 27, hatte mir ein Soldat der Navy salutiert. Er hatte aufgegeben und grüßte mich, als ich vorüberlief, denn er kannte meinen Ruf. Ein weiterer Teilnehmer, der dieses Wüstenrennen bereits mitgemacht hatte, schied knapp 50 Kilometer später aus. Er hatte beobachtet, dass sein Urin inzwischen so dunkel aussah wie Kaffee. Auch er kannte mich vom Hörensagen. Aber mein Ruf half mir jetzt überhaupt nichts mehr, und das Selbstbewusstsein, mit dem ich angetreten war, schon gar nicht.

An der Spitze lief ein 50-jähriger Lotse und Klippenspringer namens Mike Sweeney, der für seine irrsinnig hohen Sprünge trainiert hatte, indem er sich auf den Kopf schlug. An seine Fersen hatte sich ein 48-jähriger Gepäckabfertiger aus Kanada geheftet. Er hieß Ferg Hawke und zitierte gern Nietzsche.

Die Journalisten der Fachpress
e nannten mich „Real Deal“, den einzig Wahren. Aber war ich das wirklich? Oder tat ich nur so?

Selbstzweifel kennen wir alle. Es liegt offenbar in der menschlichen Natur, sich zu fragen, warum man sich selbst in bestimmte Situationen gebracht hat oder weshalb einem das Leben Hürden in den Weg stellt. Nur Heilige und vollkommen Verrückte betrachten jeden Schmerz als Herausforderung und jeden Verlust als verkappten Segen. Das ist mir klar. Ich weiß, dass ich mir einen...


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