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Lotusblut

Thriller.
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Produktdetails

Titel: Lotusblut
Autor/en: Judith Winter

ISBN: 3423215690
EAN: 9783423215695
Thriller.
dtv Verlagsgesellschaft

1. Februar 2015 - kartoniert - 445 Seiten

Der zweite Fall für Emilia Capelli und Mai Zhou.
Emilia Capelli und Mai Zhou werden an den Tatort eines mysteriösen Doppelmordes gerufen: Im vierzehnten Stock eines Frankfurter Luxushotels liegen die Leichen des Unternehmers Peter Klatt und seiner Frau Ramona. Beide wurden durch einen gezielten Schuss in die Stirn getötet. Das etwa zehnjährige asiatische Mädchen, das sie bei sich hatten, ist seit der Bluttat spurlos verschwunden. Noch im Hotel läuft das völlig verstörte Kind Emilia in die Hände. Zurück im Präsidium scheint durch eine Zeugenbefragung endlich Licht ins Dunkel zu kommen. Doch ein unaufmerksamer Moment, und die kleine Kaylin verschwindet erneut …

Judith Winter, 1969 in Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik und Psychologie in Berlin und Wien und arbeitete viele Jahre in einem renommierten wissenschaftlichen Institut, bevor sie sich selbständig machte. Nach Aufenthalten in Mailand und Paris lebt sie heute mit ihrer Familie in Konstanz.

"Spannend, rasant und unberechenbar bis zum Schluss."
Neues Volksblatt 28.03.2015
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gelungene Fortsetzung - von Ute B. - 26.05.2016 zu Judith Winter „Lotusblut“
Die beiden jungen Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou von der Zentralen Kriminaldirektion Frankfurt am Main werden an einen Tatort im 14. Stock eines Luxushotels gerufen. Dort wurde das Unternehmerehepaar Klatt in seinem Zimmer durch gezielte Schüsse getötet. Völlig unklar ist jedoch, wo das etwa zehn Jahre alte chinesische Mädchen abgeblieben ist, das die beiden begleitet hatte. Und auch das Motiv für den Doppelmord an dem völlig unbescholtenen Ehepaar liegt komplett im Dunkeln. Doch dann läuft Emilia das besagte Mädchen zufällig über den Weg. Es scheint sehr verstört zu sein, spricht aber kein einziges Wort. Die Ermittler fischen weiterhin im Trüben, bis sich der chinesische Geschäftsmann Sun Chang und seine Frau Wu Yuen, angeblich Onkel und Tante des Mädchens, bei der Polizei melden. Doch dann verschwindet Kaylin erneut und schwebt als Tatzeugin in höchster Gefahr. Capelli und Zhou bleibt nicht viel Zeit. Und dann entwickeln sich die Dinge auf einmal in unerwartete Richtungen ... Ich hatte mich sehr auf den zweiten Band dieser Serie um die beiden jungen Ermittlerinnen gefreut, da mir der Vorgänger "Siebenschön" ausnehmend gut gefallen hatte. Auch dieses Buch ist wirklich gut gelungen, auch wenn es von der Spannung her leider nicht mit Band 1 mithalten kann. Dieses Buch ist einfach anders. Das liegt zum einen an der asiatischen Note, die hier sehr stark vertreten ist. Chinesen haben so eine ganz andere Lebensart als wir Europäer; deshalb habe ich mich da oft nicht so richtig in die Geschichte hineinversetzen können. Da war einfach vieles sehr fremd und schwer nachzuvollziehen. Das Ganze kam aber Mai Zhou sehr entgegen. Allein durch ihre Sprachkenntnisse und ihre chinesischen Wurzeln war sie hier sehr oft im Vorteil; und deswegen ist ihre Präsenz in diesem Band weitaus stärker als im ersten Teil, der doch eher Emilia Capelli in den Vordergrund stellte. Zum anderen wird hier wesentlich mehr auf die Gefühle und Gedanken der beiden Kommissarinnen eingegangen. Der Leser lernt die beiden viel besser kennen. So erfährt man z.B. etwas darüber, wie Emilia ihren ersten Toten im Alter von zehn Jahren aufgefunden hat; gemeinsam mit ihrer damals besten Freundin Mellie, die dieses Trauma jedoch, im Gegensatz zu Emilia, nie verwunden hat. Und die Autorin lässt tief in Mais Seele blicken, wenn sie immer wieder Situationen beschreibt, in denen Mai sich aufgrund ihres Aussehens ausgegrenzt vorkommt, weil sie weiß, was die anderen gerade über sie denken. Die beiden Protagonistinnen kommen sehr authentisch und sympathisch daher, und ich finde es sehr spannend, wie die zwei vollkommen unterschiedlichen jungen Frauen sich allmählich einander annähern. Im ersten Band gab es da doch noch eine ziemlich große Distanz. Und ich bin gespannt, wie sich das mit den beiden weiter entwickeln wird. Vielleicht werden sie ja sogar mal richtig dicke Freundinnen. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und flüssig. Die Beschreibungen sind sehr bildlich; der Leser kann sich wirklich gut in die Szenerie hinein versetzen. Die Erzählweise gefällt mir einfach sehr gut; es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen, auch wenn sich der Spannungsbogen diesmal nicht konstant das ganze Buch über hoch hält, sondern nur sporadisch aufkommt. Gelungen fand ich auch das Einstreuen von chinesischen Weisheiten; das führte zu netten Auflockerungen. Fazit: Das Buch ist zwar nicht so spannend wie der Vorgänger, hat aber trotzdem seine Stärken. Und ich bin schon sehr gespannt auf Band Nr. 3.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Judith Winter - Lotusblut - von Hotel - 03.05.2016 zu Judith Winter „Lotusblut“
Der zweite fall von Emilia Capelli und Mai Zhou die wir schon In Siebenschön kennenlernen durften. Dieses noch neue Duo ist für mich sehr überzeugend. Mit dem Begriff Psychothriller wird in diesem Genre oft sehr leichtferig umgegangen. Doch wenn man ein Buch wirklich in diese Sparte einordnen kann und es zudem auch noch als Qualitätsprädikat betrachtet, so ist es dieser Roman. Ein Roman, den man guten Gewissens in die Sparte Psychothriller einordnen kann. Unglaublich spannend und empfehlenswert. Ein sehr klug und auf hohem Niveau geschriebenes Buch, das aber gerade weil oder deswegen auch hohe Ansprüche an den Leser stellt, auf keinen Fall lässt sich es sich genauso leicht lesen wie etwaige andere Bücher dieses Genres. In dieser beklemmenden Geschichte bekommt man schon wirklich feinste Schreibkost geliefert. Der Handlungsstrang samt den erforderlichen Nebenlinien wird so fließend und mitnehmend erzählt, dass es kaum möglich ist, das Lesen zu unterbrechen. Das ausgesprochen ergreifende ist aber meiner Ansicht nach die ausdrucksstarke Klarheit, in welcher die Autorin psychologisch und lebensnah packend die handelnden Charaktere herausarbeitet und aktiv vor Augen führt. So wird nicht nur beschrieben, welche Ereignisse vorgefallen, welche Täter und welche Opfer es gab, sondern Hintergründe und Lebensgeschichten werden offenbar, die einen die Vorgänge nachvollziehen, ja verstehen lassen. Das lässt einen nicht mehr los und führt zu eigenen Rückschlüssen. So ist man beteiligt und partizipiert von der eigenen Einschätzung des Lebens und seinen Widrigkeiten. Schon nach wenigen Kapiteln kennt man die Ermittlerinnen - und das kleine Mädchen Kaylin, wird einem so nahe, als kennte man sie schon lange aus der direkten Nachbarschaft. Die Autorin versteht es, ihren Charakteren bis in die kleineren Rollen eine ungeheure Tiefe zu verleihen und eine unglaublich stimmungsvolle Atmosphäre zu entwerfen. Es ist alles temporeich erzählt und verliert sich nicht in Nebensächlichkeiten. Die Thematik Kindesentführung ist sicherlich nicht neu, wird aber bestimmt keinen Leser unberührt lassen. Man ist immer mitten im Geschehen dabei, und ermittelt mit, fiebert mit. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, was aber sehr gut in den Gesamtaufbau des Buches passt. Ein fesselnder Thriller für schlaflose Zeiten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Lotusblut - von bblubber - 23.11.2015 zu Judith Winter „Lotusblut“
Von Judith Winter hatte ich leider noch keinen Krimi gelesen. Also war ich gespannt darauf, ob ich auch ohne Vorwissen gut in den zweiten Teil dieser Reihe reinkomme. Die Autorin springt erst mal in die Vergangenheit, wo die Kommissarin Eilia Capelli noch ein Kind ist und ihren ersten Toten in einem Badesee findet. Ein traumatisches Erlebnis und der Mörder des Jungen wurde scheinbar nie gefunden. Erst dann lernen wir den aktuellen Fall kennen. Kaylin. Warum ist sie bei den Klatts, warum wurde sie mit ihnen in ein Hotelzimmer verfrachtet? Und warum wurde das Ehepaar dann getötet? Geht es in Wirklichkeit um das Mächen? Waren die Klatts Entführer. Jede Menge Rätsel werden eingeführt und der Roman beschäftigt sich damit sie zu lösen. Nachdem Doppelmord verschwindet Kaylin erst mal und die Polizei sucht also nicht nur nach dem Mörder sondern auch nach dem kleinen Mädchen. Immer in der Sorge, dass der Killer schneller sein könnte. Auf der zweiten Ebene sind die beiden Kommissarinnen damit beschäftigt, endlich zu einem besseren Team zusammenzuwachsen. Das gelingt ihnen, wie ich finde, schon recht gut. Beide verfügen über weibliche Intuition und sind hartnäckig und pfiffig auch wenn jede natürlich Eigenheiten hat, die die andere im ersten Augenblick als störend empfindet. Der Fall ist geradlinig, ohne große Überraschungen oder Wendungen. Die Polizeiarbeit wird intensiv und genau geschildert, dadurch wird es manchmal vielleicht etwas langatmig. Ein flüssiger Schreibstil und kleine Rückblenden und Erklärungen machen es auch einem Quereinsteiger wie mir leicht, in die Reihe einzusteigen. Wer weibliche Kommissarinnen mit einem kleinen Hang zum Rumzicken mag und es schätzt, wenn wenig Blut und Brutalität vorkommen und die Handlung übersichtlich und logisch zu einem kurzweiligen Ende führt, der ist hier genau richtig mit dem Buch "Lotusblut". Für meinen Geschmack hätte es gerne noch etwas trickreicher und kniffeliger sein dürfen. Aber für Zwischendurch wurde ich gut unterhalten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von anyways - 03.11.2015 zu Judith Winter „Lotusblut“
Lupenreines Hessisch zu sprechen, verwirrt ihre Landsleute, keinen richtig gut schmeckenden asiatischen Tee hinzubekommen ihre deutschen Mitbürger. Die junge Kommissarin Mai Zhou, gebürtige Hongkongerin, fühlt sich manchmal zu recht entwurzelt, sie kann sich oft mit ihrer asiatischen Herkunft nicht identifizieren, aber genau dies erwarten ihre Kollegen, Fremde und Freunde von ihr. Sie kann nicht ahnen, dass die nächste Zeugin ganz ähnlich empfindet. Zusammen wird Mai mit ihrer Kollegin Emilia Capelli zu einem Doppelmord in einem Nobelhotel gerufen, auch weil das verschwundene kleine Mädchen, das die Getöteten bei sich hatten, augenscheinlich Asiatin ist. Beim Tatort angekommen, können die beiden Ermittlerinnen die Kleine schließlich aufspüren, nur redet diese nicht. Weder ihren Namen noch zu den Geschehnissen in der Suite, kann oder will das Mädchen etwas sagen. Mai versucht ihr auf Chinesisch ein paar Fakten zu entlocken, aber auch das misslingt. Wahrscheinlich, weil nicht jeder Asiate gleich ein Chinese sein muss. Als nach einigen Ermittlungen die Tante und der Onkel auf der Bildfläche erscheinen wird dieser Fall zunehmend mysteriöser. Denn das kleine Mädchen verschwindet erneut und Em und Mai müssen sich neben den sehr unkooperativen Verwandten auch noch mit ihren übelgelaunten Kollegen vom BKA abplagen. Ein faszinierender Thriller mit einem, so muss ich schon sagen recht ungewöhnlichen Ermittlerduo. Beide Kommissarinnen sind auf ihre Art und Weise Rebellinnen. Beide ecken auf die eine oder andere Weise, wenn schon nicht mit ihrem Vorgesetzten dann zu mindestens bei sich selber an. Die beiden toughen Frauen sind im Gegenteil zu den weiteren Protagonisten, wie dem schon erwähnten Vorgesetzten, dem Anwalt und auch den BKA Ermittlern, keine Stereotypen. Das ist aber auch wirklich der einzige kleine Kritikpunkt den ich anbringen muss. Ansonsten ist es ein sehr guter Thriller, mit vielen Spannungsbögen, einer in sich schlüssigen, temporeichen und ravinierten Geschichte. Ganz besonders zum Tragen kommt dabei die, auch im Buch mehrfach angesprochene Entwurzelung, sei es durch kulturelle und sprachliche Veränderungen oder durch eine Traumatisierung. Jeder Krimifan rätselt an irgendeiner Stelle des Buches immer wer der Mörder ist oder welche Motivation hinter den Taten steckt. Der Autorin gelingt es aber bis zum Schluss die Spannung zu halten, so dass auch ich ein klein wenig überrascht worden bin.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein spannender Krimi mit Einblicken in die faszinierende Welt der tibetischen Ku - von mrs-lucky - 26.03.2015 zu Judith Winter „Lotusblut“
"Lotusblut" ist der zweite Thriller aus der Feder von Judith Winter um das Frankfurter Ermittlungsteam Emilia Capelli und Mai Zhou. Auch diesmal gibt es wieder einen spannenden Kriminalfilm gewürzt mit kleinen Konflikten in dem Team, bei dem italienisches Temperament auf asiatische Zurückhaltung trifft. Diesmal spielt Asien auch ein zentrales Thema in dem Fall, den die beiden lösen sollen. In einem Frankfurter Luxushotel wird ein Unternehmer-Ehepaar brutal ermordet, ein 10-jähriges Mädchen mit tibetischen Wurzeln kann dem Täter entkommen. Das Mädchen gibt Em und Zhou einige Rätsel auf. Wer ist sie? Woher kommt sie? Und weshalb will der Mörder sie töten? Welche Rolle spielt der Onkel des Mädchens? Dann tritt auch noch das BKA auf den Plan und will Em und Zhou an weiteren Befragung der Zeugen hindern, aber das lässt Em nicht so einfach auf sich sitzen, dafür steckt sie schon zu tief in der Sache drin. Die Geschichte ist abwechslungs- und wendungreich erzählt, der Leser tappt bis zum Ende im Dunkeln über die Zusammenhänge. Allein das tibetische Mädchen Kaylin bietet mit ihrer besonderen Art und Geschichte einen faszinierenden Mittelpunkt der Geschichte. Wie schon im ersten Teil "Siebenschön", bieten die Gegensätze von Em und Zhou einiges Konfliktpotential und lockern die Geschichte auf. Im ersten Band gung es zwischen ihnen erst einmal ums Kennenlernen und Einschätzen der Stärken und Schwächen der Partnerin, diesmal herrscht schon mehr Vertrauen, trotzdem herrscht nicht immer Einigkeit, da beide auf ganz unterschiedlichen Wegen an die Ermittlungen heran gehen. Für beide bietet der Fall eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und Persönlichkeit, die private Seite der Ermittlerinnen nimmt jedoch keinen zu großen Teil ein, sondern ist geschickt mit dem Fall verwoben. Der Fall ist komplex, der Spannungsbogen durchweg hoch, lediglich das Ende hätte etwas spektakulärer ausfallen können.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Konnte mich leider nicht überzeugen - von Chattys Bücherblog - 24.02.2015 zu Judith Winter „Lotusblut“
Angezogen durch das Cover, musste ich unbedingt mehr von dem Buch wissen. Schnell noch den Klappentext gelesen, dann war klar, dieses Buch möchte ich unbedingt lesen. Ich möchte noch anmerken, dass es sich bei dem vorliegenden Buch um den zweiten Fall mit Capelli und Zhou handelt. Vielleicht sollte man sich, bevor man zu diesem Buch greift, mit der Vorgeschichte Siebenschön befassen. Doch kommend wir erst mal zur Geschichte: Die Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou, Abteilung für Kapitaldelikte, werden zu einem Leichenfundort in einem Hotel gerufen. Dort wurden die Leichen des Ehepaars Helmut und Sandra Grabowski gefunden. Jedoch stellt sich heraus, dass das Ehepaar unter falschen Namen im Hotel eingecheckt hatte. Es handelt sich nämlich um das Ehepaar Klatt. Allerdings hatte das Ehepaar beim Einchecken ein kleines Mädchen dabei, das nun verschwunden ist. Wie sich herausstellt, war das Ehepaar Klatt jedoch kinderlos, sie galten als skandalfrei und völlig makellos. Wessen Kind hatten sie also dabei? Wo und wer war das Kind? Je weiter Capello und Zhou im Fall einsteigen. um so deutlicher wird, dass es hier um Waffen, Drogen oder Kapital gehen musste. Die beiden geraten immer weiter in den Strudel. Wie oben bereits erwähnt, habe ich mich vom Cover blenden lassen. Ich hatte einen superspannenden und mitreißenden Thriller erwartet - und wurde leider enttäuscht. Zum Thema Spannung war es leider ein ewiges Auf und Ab. Kaum wurde es etwas aktionreicher, flachte die Geschichte auch schon wieder ab. Es folgten ellenlangen nichtssagende Passagen. Die Geschichte um Kaylin fand ich sehr spannend und interessant, jedoch wurde sie durch das seitenweise Abdriften z.B. in Ems Vergangenheit. immer wieder langatmig. Stellenweise fühlte ich mich geneigt, einige Passagen zu überblättern. Aber dennoch habe ich durch gehalten. Möglicherweise lag es daran, dass ich den ersten Fall der beiden Ermittler nicht kenne, und somit auch Ems Vergangenheit nicht immer nachvollziehen kann. Im Großen und Ganzen hat mich aber die gesamte Geschichte nicht sonderlich gefesselt. Meiner Meinung nach, hätte das Randgeschehen, das dann zwar letztendlich um Schluss gehört hatte, etwas geringer ausfallen können. Meinen Fokus hätte ich mehr auf Kaylin gelegt. Sie kam seitenweise gar nicht vor, obwohl die Geschichte sich doch um sie dreht. Vielleicht wollte man den Leser auch nur ins Irre führen. Mich hat es leider nicht überzeugt. Schade!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gut, aber auch nicht mehr - von Bücherwurm78 - 10.02.2015 zu Judith Winter „Lotusblut“
Das Ermittlerduo Emilia Capelli und Mai Zhou werden aus einer Fortbildungsveranstaltung 'Mikromimik' heraus zu einem Tatort gerufen. In einem Hotel ist das Ehepaar Peter und Ramona Klatt erschossen worden. Ein kleines Mädchen, Kaylin, war wohl bei diesem Ehepaar und wurde im Hotel gefunden. Als dieses im Krankenhaus ist und von ihrem Onkel Sun Chang und ihrer Tante Wu Yuen abgeholt werden soll, verschwindet Kaylin erneut. Das Vorgängerbuch 'Siebenschön' habe ich noch nicht gelesen und denke auch, dass es zum Verständnis dieses Buches nicht nötig ist. Auch ohne dieses lernt man das Ermittlerduo Capelli und Zhou kennen und vor allem auch Persönliches und Vergangenes, insbesondere von Emilia. Zuerst einmal was Positives: Ich hatte das Buch recht schnell durchgelesen, was wohl an der flüssigen Schreibweise lag. Mir hat auch gefallen, dass die jeweiligen Kapitel überschrieben waren mit Ort und Zeit. Auch die beiden Hauptdarstellerinnen Emilia und Zhou kamen bei mir als Leser sympathisch an. Ich bin allerdings mit der Story nicht so richtig warm geworden. Ich fand diese zu wenig durchdacht und es gab eigentlich zwei Haupthemen, die Ermordung der Klatts und die Geschichte um Kaylin, wobei keine der beiden richtig zur Geltung kamen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Dieses Buch hat mich jedoch nicht richtig überzeugt, um insbesondere auch das Vorgängerbuch zu lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Entführt, gerettet, verschwunden. Ein Kind, das zu viel weiß. - von Inge Weis - 06.02.2015 zu Judith Winter „Lotusblut“
Es gibt diese Bücher, die man, wenn man das Cover sieht, unbedingt lesen muss... So erging es mir bei diesem Krimi. Zum zweiten Mal lässt die Abteilung für Kapitaldelikte der Zentralen Kriminaldirektion Frankfurt am Main das erfolgreiche Team um Capelli und Zhou in einem Fall von höchster Brisanz ermitteln: Ein mysteriöser Doppelmord im elften Stock eines Frankfurter Luxushotels. Da liegen die Leichen des Unternehmers Peter Klatt und seiner Frau Ramona, sie wurden durch einen gezielten Schuss in die Stirn getötet. Ein etwa zehnjährige asiatische Mädchen, das sie bei sich hatten, ist seit der Bluttat spurlos verschwunden. Noch im Hotel läuft das völlig verstörte Kind Emilia in die Hände. Die Kleine scheint unversehrt, schweigt aber beharrlich. Eine mehr als ungute Situation: Die einzige Zeugin spricht nicht, und auch sonst gestalten sich die Ermittlungen zäh. Dann scheint endlich Bewegung in den Fall zu kommen: Onkel und Tante des Mädchens, der chinesische Geschäftsmann Sun Chang und seine Frau Wu Yuen, melden sich bei der Polizei. Es ist schon einmal jemand hier gewesen. In diesem Haus, in diesem Raum. Sie kann es fühlen. Und sie weiß, dass es ein Mädchen gewesen ist. Ein Mädchen wie sie. Der Mörder tötet zweimal. Das dritte Opfer kann entkommen: ein kleines Mädchen. Es verschwindet im Lichtermeer der Stadt....Wer ist sie? Ein außergewöhliches Mädchen auf der Flucht vor einem skrupellosen Killer. Ab hier steigt die Spannung dieses Thrillers ins Unerträgliche und hat mich so richtig gefesselt. Bei diesem Buch hält man den Atem an. Lotusblut ist der zweite Fall für Emilia und Mai, einem neuen Ermittlerpaar am übergroßen Krimi-Himmel. Die Autorin hat einen sehr schönen, leicht verständlichen und angenehm zu lesenden Schreibstil. Klasse geschriebener Thriller, der den amerikanischen Meistern in nichts nachsteht. Von Anfang an begeistert haben mich die brillanten jungen Ermittlerinnen, die in diesem Fall ermitteln, denn sie erinnern mich doch immer mal wieder an Tess Gerritsens Detective Jane Rizzoli und Pathologin Maura Isles. Intelligente Unterhaltung mit einem spannenden Thema und interessanten Protagonisten. Ein Psychothriller der Extraklasse - brillant konstruiert, glänzend geschrieben - und Nerven zerreißend spannend! Davon wünsche ich mir mehr !!! Kurzum ist Lotusblut ein toller Schmöker-Krimi und ich freue mich auf den nächsten Fall. Ein süffiger, gut konstruierter Pageturner, nicht nur für Buchaffine. Ich könnte darauf wetten, dass die Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou schon bald einen neuen Fall haben...
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der zweite Krimi mit Emilia Capelli + Mai Zhou - von Silke Schroeder, hallo-buch.de - 30.01.2015 zu Judith Winter „Lotusblut“
In ihrem zweiten Fall "Lotusblut" müssen sich die beiden ungleichen Kommissarinnen, die temperamentvolle Emilia Capelli und die zurückhaltende Mai Zhou mit einem undurchsichtigen Doppelmord beschäftigen. Dabei streift die Autorin viele spannende Themen. So gibt sie uns einen kleinen Einblick in die Tibetpolitik Chinas, in die Vernetzung der chinesischen Auslands-Community und in all die dubiosen Machenschaften, mit denen reiche mächtige Männer um noch mehr Macht und Geld kämpfen. Aber auch aus dem Privatleben des ungleichen Ermittler-Duos erfahren wir einiges, so dass wir die beiden immer besser kennenlernen. Seien wir also gespannt, wie es weitergeht - und wann sich die beiden endlich das Du anbieten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bestätigt Niveau des Debüts - von marcello - 29.01.2015 zu Judith Winter „Lotusblut“
Lotusblut ist der zweite Fall für Mai Zhou und Emilia Capelli. Die beiden Ermittlerinnen werden zu einem Doppelmord gerufen. In einem Überwachungsvideo stellt sich heraus, dass das ermordete Ehepaar ein chinesisches Mädchen dabei hatte, das nun verschwunden ist. Die Suche nach dem Mädchen und die Suche nach dem Mörder wird intensiv voran getrieben, doch das BKA legt den beiden jungen Frauen immer wieder Steine in den Weg, so dass sie Grenzen überschreiten müssen, die ihre Karrieren gefährden könnten... Gleich vorweg lässt sich sagen, dass Lotusblut ein wirklich schönes und passendes Cover hat. Der Nagel, der auch eine Blüte sein könnte, sticht sofort ins Auge. Zudem konnte ich feststellen, dass der Titel wesentlich besser auf den Fall passte, als der Vorgänger mit Siebenschön . Auch sonst bin ich begeistert davon, dass Lotusblut sein Niveau absolut halten konnte. Wie beim Vorgänger habe ich ein paar Punkte, die noch verbessert werden könnten. Während Siebenschön mit einem brutalen Fall aufwarten konnte, der spannend gestaltet war, war hier der Doppelmord und das verschwundene Mädchen etwas lahm. Dies fällt vor allem im Vergleich extrem auf. Natürlich war der Handlungsbogen spannend gestaltet, Langeweile kam nie auf. Aber hier hatte ich das Gefühl, dass mehr Wert auf die Konflikte zwischen Capelli und Zhou und dem BKA gelegt wurde, also auf die Ermittlungen selbst. Dadurch wirkte der ganze Fall etwas behäbig. Die absolute Spannung am Ende und der eine Überraschungsmoment am Ende war aber abermals hervorragend und hat definitiv am Ende des Thrillers ein Ausrufezeichen gesetzt. Wesentlich besser hat mir diesmal das Zusammenspiel von Capelli und Zhou gefallen. Capelli wirkte in diesem Band wesentlich menschlicher, auch weil eine Episode ihrer Vergangenheit näher beleuchtet wurde (warum genau diese aber so eng mit den Ermittlungen verknüpft wurden hat sich mir nicht ergeben). Zhou gefällt mir nach wie vor besser, auch weil sie durch das chinesische Mädchen an ihre eigene Genetik erinnert wird und man mit ihr mitfühlen kann, wie sich zwischen dem Herkunftsland ihrer Eltern und ihrem Heimatort hin und her gerissen fühlt. Nachdem der letzte Band ziemlich willkürlich eine Einigkeit zwischen Capelli und Zhou hergestellt hat, wurde diese gleich am Anfang wieder ausgeheblt. Storytechnisch etwas unprofessionell, aber andererseits gab das wieder Raum, die Beziehung zwischen den beiden langsam aufzubauen. Diese Aufgabe wird auch gut erfüllt dadurch, dass beide Ermittlerinnen in gleichen Umfang Kapitel erhalten, die ihre jeweilige Innenperspektive durchleuchtet. Beide sind in der beruflichen Beziehung gleichberechtigt (auch wenn Em das wahrscheinlich anders sehen würde) und beiden haben ihren Anteil am Ermittlungserfolg. Jede spielt dabei ihre Stärken aus, beide sind mutig, so dass man ihnen die toughe Ermittlerin gut abkaufen kann. Dieser Aspekt überzeugt bis hierher wirklich sehr und ich bin sehr daran interessiert ihre Entwicklung weiterzuverfolgen. Das bedeutet, dass ich ingesamt wirklich sehr zufrieden bin mit Lotusblut und ich bin erleichtert, dass Judith Winter ihr starkes Debüt bestätigen konnte. Wenn jetzt noch Spannung des Falls und Entwicklung der Ermittlerinnen im gleichen Maße Spitzeniveau erreichen, dann werde ich restlos überzeugt sein!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gier - von melange - 27.01.2015 zu Judith Winter „Lotusblut“
Zum Inhalt: Nach der Entführung eines chinesischen Mädchens werden die Entführer - ein Unternehmerehepaar - von einem ehemaligen Fremdenlegionär mit Drachentätowierung ermordet. Das Mädchen verschwindet und wird nach seinem Wiederauftauchen auf eine sehr dubiose Weise von seinen Adoptiveltern zurückverlangt, die keinerlei Interesse an der Aufklärung des Verbrechens zu haben scheinen. Zum großen Verdruss des ermittelnden Frauenteams Zhou (chinesische Wurzeln, kaltblütig) und Capelli (sizilianische Abstammung, heißblütig) schaltet sich das BKA ein und verlangt immer dringlicher Zurückhaltung bis hin zum Werfen von Knüppeln zwischen die Pumps und Anordnung von Beurlaubung durch den Leiter der Mordkommission. Zum Cover: Ein typisches Thriller-Motiv, - Insekt mit Blutstropfen. Das hat zwar überhaupt nichts mit dem Inhalt zu tun (Hallo Verlag, - wie wäre es z.B. mit einer Tätowierung eines Drachen?), hat aber auf dem Tisch der Buchhandlung eine unbedingte Signalwirkung für den Leser mit Blutdurst. Mein Eindruck: Der perfekte Thriller: Interessante Opfer und Verdächtige, ein Motiv, das im Dunkeln liegt, ein Ermittlerteam mit menschlicher Tiefe und dazu Kompetenzgerangel, Fremdenlegion, Hochfinanz und vor allem grenzenlose Gier, die über Leichen geht. Von Beginn an hält die Autorin die Spannungsschraube hart auf Anschlag, ohne den Lesern zwischendurch auch nur ein kleines Durchatmen zu gönnen. Verantwortlich dafür sind unter anderem die Perspektivwechsel, die immer am Puls der Geschichte sind. Außerdem hat Frau Winter ein unkonventionelles Ermittlerteam kreiert, welches verschiedene Temperamente, Familienhintergründe und Probleme beinhaltet und ganz nebenbei Vergangenheitsbewältigung betreibt. Aber auf eine Art und Weise, die nicht nervt, sondern Spaß macht. Es ist sehr schön, eine Geschichte zu lesen, die sich hauptsächlich um die Aufklärung des Falls dreht, den Hintergrund der Beamten nicht zum Selbstzweck ausweidet und dazu eine Auflösung bietet, die überraschend und trotzdem stimmig ist. Fazit: Ein feines Stück spannende Unterhaltung 5 Sterne
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