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Solange du Wunder schenkst

Roman. Empfohlen von 16 bis 99 Jahren. 1. Aufl. 2014.
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Produktdetails

Titel: Solange du Wunder schenkst
Autor/en: Sheila Roberts

EAN: 9783838758732
Format:  EPUB ohne DRM
Roman.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
1. Aufl. 2014.
Übersetzt von Sheila Roberts
Bastei Entertainment

16. September 2014 - epub eBook - 461 Seiten

Eigentlich fühlen Jamie, Emma und Sarah sich in ihrer kleinen Stadt Heart Lake pudelwohl. Doch den Freundinnen fällt auf, dass ihrer einst so liebenswerten Stadt das "Herz verloren geht", dass die Bewohner immer selbstsüchtiger werden.

Deshalb rufen sie die Kampagne 'Zeigt Herz in Heart Lake!' ins Leben, die ihre Mitbürger dazu bewegen soll, jeden Tag etwas Gutes zu tun. Auch die drei Frauen selbst machen mit. Allerdings gehen die meisten Aktionen schief und Emma droht schließlich sogar der finanzielle Ruin.

Wird es trotzdem ein Happyend unter dem Weihnachtsbaum geben?

KAPITEL EINS

Ein weiterer Tag in Mayberry, dachte Jamie Moore, während sie die letzten beiden Kundinnen für heute zur Tür der Chocolate Bar begleitete. Ein böiger Herbstwind fuhr herein, als die zwei alten Damen gingen, und brachte das Glöckchen, das im Fenster hing, zum Klingeln: Kleine Pralinen, die in weiße, wie Pappbecher aussehende Porzellan-Schälchen eingebettet waren, hingen von einer pinkfarbenen, herzförmigen Pralinenschachtel herab. Sie sahen zum Anbeißen aus, genau wie die große Auswahl anderer verführerischer Pralinen, die auf silbernen Tabletts in den Glasvitrinen ausgestellt waren. Und Jamies Trüffel, ihr Konfekt und alle anderen Schokoladen-Kreationen waren nicht nur gut, sondern großartig, vorzüglich und geradezu unwiderstehlich. Zumindest sagten das alle ihre Kunden.

Jamie schaute durch das Schaufenster den beiden alten Damen nach, die mit im Wind flatternden Röcken im Schneckentempo den Bürgersteig hinuntergingen. Auf der anderen Straßenseite fegten weitere Windböen fast spielerisch das rot gefärbte Laub von dem großen Ahornbaum an der Ecke. Die durch die Luft tänzelnden und über den Bürgersteig wirbelnden Blätter erinnerten Jamie an Feen, und sie musste unwillkürlich lächeln, was sie in letzter Zeit erstaunlich oft getan hatte und tat. Vielleicht war es Heart Lake selbst oder auch nur der Zauber der Schokolade – was immer es auch war, was sie hier gefunden hatte, es hatte ihr ihr Lächeln zurückgegeben. Die Mühen und Kämpfe in L.A. lagen hinter ihr, und sie hatte ein neues Geschäft und ein neues Leben. Sie war heimgekehrt, hatte einen Schritt in die Vergangenheit zurückgetan und wieder zu sich selbst gefunden.

Natürlich war ihr Geschäft keine Goldgrube, oder jedenfalls bisher noch nicht, sodass sie sich
zunächst nur eine Teilzeitkraft, eine preiswerte Mietwohnung und eine Schrottlaube als Auto leisten konnte. Aber die »preiswerte Wohnung« war ein Häuschen am Seeufer, das ihre Tante, Sarah Goodwin, für sie gefunden hatte, und die »Schrottlaube« ein Toyota, der erfreulich wenig Sprit verbrauchte. Es war also alles bestens, was sie anging.

Jamie drehte das Schild an der Ladentür so um, dass nun darauf Geschlossen zu lesen war, und erledigte dann schnell die üblichen Routinearbeiten nach Ladenschluss, wie das Reinigen der Espressomaschine, das Abwischen der Theken und das Spülen des Geschirrs. Ihre letzte Aufgabe war das Verfassen der Einkaufsliste. Sie bestellte ihre Schokolade bei einem Großhändler in Seattle, der sie aus Frankreich importierte, aber alles andere, was sie benötigte, kaufte Jamie im Ort. Heute Abend musste sie Sahne besorgen, die ein unerlässlicher Bestandteil wirklich guter Trüffel war. Außerdem brauchte sie noch mehr von dem Erdbeerlikör, den Tony DeSoto von Bere Vino stets für sie bereithielt.

Morgen würde sie schon um fünf Uhr in der Früh im Laden sein und Trüffel herstellen. Gegen zehn würde dann ihre Verkäuferin kommen und den Thekendienst übernehmen. Mittwochs war immer viel zu tun dank einer Wandergruppe, die vorbeikam, den einheimischen »MOPS-Müttern«, den Müttern von Vorschulkindern, die nach ihrem wöchentlichen Treffen auf einen Kaffee hereinschauten, und auch dank der Mitarbeiter von Lakeside-Immobilien, die mittwochs an den Hausbesichtigungstagen immer Trüffel kauften, um sie ihren potenziellen Kunden anzubieten. Und das war nur Jamies morgendliche Kundschaft. Allein schon der Gedanke an den morgigen Tag machte Jamie müde, aber das war nichts verglichen mit der Müdigkeit, die sie befiel, wenn sie an die Freitage dachte, an denen halb Heart La
ke vorbeikam, um Geschenke, Partymitbringsel oder eine Kleinigkeit für sich selbst zu kaufen, um sich das Wochenende zu versüßen. Müde sein ist gut, ermahnte Jamie sich, weil es bedeutet, dass dein Geschäft immer besser läuft und du deine Miete zahlen kannst.

Als sie aus dem Laden auf die Straße trat und die Tür abschloss, trieben die Windböen schon dichte Regenschauer vor sich her. Kaum zu glauben, wie viele Wagen hier draußen parken!, dachte sie, als sie sich anschickte, zum Valentine Square und zu ihrem Toyota hinüberzulaufen. Wer hätte das gedacht?

In ihrer Kindheit war die Innenstadt von Heart Lake noch ein ruhiger, beschaulicher Ort gewesen, an dem höchstens mal die eine oder andere alte Dame die Handvoll Läden an einem langen Streifen Asphalt durchstöbert hatte. Vern’s Drugstore mit seinen schmalen Gängen und den etwas unkonventionellen Hartholzböden war ein beliebtes Ziel für Einheimische auf der Suche nach ein bisschen Klatsch und Zerstreuung oder für Kinder auf der Jagd nach billigen Süßigkeiten gewesen. Die Stadt war jedoch in all den Jahren, in denen Jamie nicht mehr hier gewesen war, sehr gewachsen. Vern’s befand sich zwar noch an derselben Stelle am Lake Way, der Hauptstraße des kleinen Ortes, nur war es heute auf allen Seiten von neuen Geschäften umgeben. Das Stadtzentrum hatte sich auf nahe gelegene Straßen wie die kleine u-förmige ausgeweitet, an der Jamies Laden lag, neben einem Schreibwarengeschäft, einem Juwelier, einer Dessous-Boutique (die sich natürlich alle mit voller Absicht für den Valentine Square entschieden hatten) und einem alten, zweistöckigen Ziegelsteingebäude im Tudorstil, dessen Erdgeschoss an einen Scheidungsanwalt und der erste Stock an einen Autor von Liebesromanen vermietet war. Diese Straße war noch nicht allzu überlaufen, aber der Verke
hr auf dem Lake Way nahm so stark zu, dass es allmählich schon absurd war. Als Jamie in der Woche zuvor zu Vern’s gefahren war, um Aspirin zu kaufen, hatte sie ganz am Ende der Straße parken müssen.

Nur zwei kurze Stopps, versprach sie ihrem müden Ich, als sie die Alder in Richtung Lake Way hinauffuhr. Dann konnte sie heimfahren und den Rest Lasagne aufwärmen, den Sarah ihr nach ihrem gestrigen gemeinsamen Abendessen mitgegeben hatte.

Die arme Sarah! Am nächsten Tag zog ihre Tochter zur Ostküste um. Sie würde zweifellos in der richtigen Verfassung für ein Schokoladengelage sein, wenn sie sich morgen nach der Arbeit zu ihrem allwöchentlichen Plausch mit Emma Swanson trafen.

An dem Stoppschild, wo sich die Alder mit dem innerstädtischen Lake Way kreuzte, fand Jamie sich in einer Mini-Rushhour wieder. »Was ist das denn?«, murmelte sie. An dieser Kreuzung bildeten sich doch sonst nie Staus.

Die Fahrzeugschlange bewegte sich langsam auf das Stoppschild zu, und jeder Fahrer, der es erreichte, wartete kaum auf den Wagen, der vor ihm an der Reihe war, bevor er über die Kreuzung schoss wie ein Rennpferd aus der Startmaschine. Und am Straßenrand, etwas weiter vorne standen ihre beiden alten Kundinnen, ihre Chocolate-Bar-Tüten an sich gedrückt, und hatten offensichtlich Angst, auch nur einen Zeh auf den Zebrastreifen zu setzen. Die kleine Mollige zog ihren Wollmantel vor der Brust zusammen und drängte sich schutzsuchend an ihre Freundin. Toller Schutz! Die andere Frau war zwar größer, aber ihre Beine waren spindeldürr. Sie hatte die schmalen Lippen geschürzt, und sie runzelte die Stirn und hielt mit einer Hand ihren Filzhut fest, als befürchtete sie, der Luftzug eines der vorbeijagenden Autos würde ihn ihr vom Kopf reißen.

Jamie konnte verstehen, dass alle bestrebt waren, nach Hause
zu kommen, aber konnte nicht wenigstens einer der Autofahrer eine winzige Minute erübrigen und die alten Damen die Straße überqueren lassen, damit sie aus dem Regen herauskamen und in ihr Seniorenheim zurückkehren konnten? Falls sie noch am Zebrastreifen standen, wenn sie vorüberkam, würde sie für sie anhalten, nahm sich Jamie vor.

Vier weitere Wagen schossen vor ihr über die Straße, und die alten Damen standen wie angewurzelt an der Ecke, blickten unsicher auf die vorbeifahrenden Autos und dachten wahrscheinlich, dass sie ihr Heim niemals wiedersehen würden. Jamie hielt vor dem Zebrastreifen und winkte die Frauen vorbei. Arm in Arm traten sie nervös vom Bürgersteig herab und blickten nach rechts und links zu den anderen Wagen, als flehten sie im Stillen die Fahrer an, sie nicht zu überrollen. Einmal auf dem Übergang, humpelten sie wie in Zeitlupe zur anderen Seite hinüber wie Wettkämpfer bei einem Rennen für Krückstockträger. Nach einer kleinen Ewigkeit erreichten sie wohlbehalten die andere Straßenseite. Die kleine Mollige lächelte Jamie an und warf ihr eine Kusshand zu.

Jamie erwiderte das Lächeln und winkte. Das hatte gutgetan! Und es bedurfte nur einer Minute, hilfsbereit zu sein. Die Leute sollten immer nett zueinander sein, dachte sie. Jamie wollte gerade losfahren, als ein roter Mustang mit zwei Highschool-Möchtegern-Britney-Spears direkt vor ihr über die Straße schoss und Jamies herzerwärmenden Moment der barmherzigen Samariterin mit seinem Reifenquietschen prompt wieder zerstörte.

»He, Moment mal …!« Jamie hupte, und eines der Mädchen zeigte ihr den Mittelfinger. So eine Frechheit! Jamies Blick fiel auf den Aufkleber an der Stoßstange. ALL YOU NEED IS LOVE. »Und Fahrstunden«, murmelte sie. Was für zwei kleine Luder!

Na ja, die
gab’s in jeder Stadt. Offensichtlich hatte sogar Heart Lake das eine oder andere.

Obwohl sich die Parkstreifen in der City langsam leerten, konnte Jamie keine Lücke in der Nähe von Bere Vino finden. Als sie endlich Tonys Spirituosenhandlung betrat, war sie wie eine Wolke auf Beinen, die überall Wassertropfen hinterließ.

Tony DeSoto war fast alt genug, um ihr Vater sein zu können. Er war geschieden und hungrig nach Sex, und bevor Sarah Jamie in den Laden mitgenommen hatte, um sie mit DeSoto bekannt zu machen, hatte sie Jamie gewarnt, dass Tony sich für eine Kreuzung zwischen Sylvester Stallone und Leonardo DiCaprio hielt. Er liebte Blondinen und war bekannt...


"Die perfekte vorweihnachtliche Lektüre" Westdeutsche Allgemeine

"Stimmungsvolle Wiehnachtslektüre" Das Neue Blatt

"Ein perfektes Buch, den Tag zu genießen, sich mitreißen zu lassen in die winterlich-weihnachtliche Landschaft und vielleicht den Gedanken, einmal unerwartet besonders freundlich zu jemandem zu sein, aufzugreifen - und so ein perfektes Weihnachtsfest zu erleben." Astrid van Nahl, Alliteratus

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