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Hundetraining mit Martin Rütter

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Produktdetails

Titel: Hundetraining mit Martin Rütter
Autor/en: Martin Rütter

EAN: 9783440134917
Format:  EPUB
individuell, partnerschaftlich, leise.
Franckh-Kosmos

5. Juni 2014 - epub eBook - 160 Seiten

In diesem Buch erfährt man vom Hundeprofi Martin Rütter alles über die Grundlagen einer guten Beziehung zwischen Mensch und Hund. Wie man die Bindung zu seinem Hund verstärken kann, welche Signale er verstehen sollte und wie man mehr Abwechslung in den Alltag mit Hund bringen kann. Ganz nach dem Motto des Tierpsychologen Martin Rütter: "Hunde sind Persönlichkeiten, die es verdient haben, dass wir uns mit ihren Wünschen, Stärken und Schwächen beschäftigen."

Menschen haben Tiere bewusst in ihren Lebensraum aufgenommen. Im Fall des Hundes ist daraus eine ganz besondere Partnerschaft entstanden.

Unter Domestikation wird die Haustierwerdung einer wilden Tierart verstanden. Auch auf Pflanzen bezogen wird dieser Begriff verwendet. Ausschlaggebend für die Begriffsbestimmung ist, dass die Eingliederung in den Hausstand unter dem Aspekt des Nutzens für den Menschen betrachtet wird. Somit ist nicht jedes Tier, das beim Menschen lebt, automatisch ein domestiziertes Tier. Vögel (mit Ausnahme von Tauben) und Echsen zum Beispiel hält sich der Mensch zwar in seinem Haus, sie werden aber nicht seit Generationen zu einem ganz bestimmten Nutzzweck gezüchtet (Hemmer, 1983). Wenn Tiere in der Nähe von Menschen leben, können sie sich diesen anpassen. Zum Beispiel durch die Angleichung des Lebensrhythmus. Wenn nachts die Menschen auf den Straßen weniger werden, trauen sich Tiere eher in die Städte oder Vororte, um Nahrung zu suchen.

Die Anpassung an den Menschen unterscheidet sich in zwei Typen: Zum einen kann es sich um Domestikation handeln, zum anderen um Kommensalismus. Bei Letzterem ist häufig das Tier der agierende Part, der, vom Menschen gewollt oder nicht, in dessen Lebensraum eindringt. Mäuse und Ratten ernähren sich z.B. von den Abfällen der Menschen. Das schädigt die Menschen zwar nicht, wirklich gewollt sind diese Tiere aber in den wenigsten Fällen. Bei der Domestikation hingegen ist der Mensch der aktive Partner. Er bietet unter anderem Schutz und übernimmt die Verteidigung, was den Tieren oft mehr Ruhe bietet und damit weniger Stress für sie bedeutet. Der Mensch spielt eine große Rolle als Selektionsfaktor, beim Kommensalismus ist dieser Bereich dagegen vom Menschen nicht beeinflussbar, da sich die Tiere fortpflanzen, wann und mit wem sie wollen (Hemmer, 1983).

WICHTIG

Domestikation

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uo;Eine neue Spezies entwickelt sich (...) durch eine über einen längeren Zeitraum und schrittweise vonstattengehende Verschiebung der Häufigkeit bestimmter Gene in einer Population.“ (Coppinger, 2011) Diese Genveränderungen haben Einfluss auf Aussehen und Verhalten und passen den Organismus besser an das Zusammenleben mit dem Menschen an.

Nähe und Verantwortung: Sozialpartner Mensch


Genveränderungen und die Tatsache, dass unsere Haushunde schon sehr früh nicht nur auf Artgenossen, sondern vor allem auch auf Menschen sozialisiert werden, haben zur Folge, dass unsere Haushunde uns Menschen immer mehr als Sozialpartner betrachten. Das bedeutet natürlich nicht, dass unsere Hunde uns als Artgenossen sehen, aber dennoch als einen ganz eng verbundenen und wichtigen Teil ihrer Sozialstruktur.

Dies bedeutet für uns Menschen aber natürlich auch gleichzeitig, dass wir das komplexe Rangordnungsgeflecht unserer Haushunde lesen wollen und müssen. Wir sollten uns dieser Aufgabe bewusst sein und uns nicht nur darauf begrenzen, der Dosenöffner und Schmuseonkel unseres Hundes zu sein, sondern viel mehr als das: ein Sozialpartner, der Verantwortung übernimmt. Haushunde brauchen die Nähe ihrer Menschen!

RUDELRANGORDNUNG


Voraussetzung für eine Rudelrangordnung sind eine differenzierte Kommunikation, ein gut entwickeltes Sozialverhalten und die Fähigkeit, sich in einem Sozialsystem einordnen zu können. Jeder Hund hat in seinem Rudel eine Aufgabe und Funktion, spielt somit eine wichtige Rolle. Dies führt zu sozialer Anerkennung. Hunde brauchen Klarheit über stabile Rangordnungspositionen, Aufgaben und gleiche Ziele. In einem Hunderudel herrschen hierarchische Strukturen. Hierarchie ist hier keinesfalls mit Diktatur zu verwechseln. Es geht in der Rangordnung nie darum, dass der Rangniedere stumpfsinnig das zu tun hat, was der Ranghö
;here verlangt. Eine klare Zuordnung der Verhältnisse untereinander gibt ihnen jedoch Sicherheit, da ernsthafte Auseinandersetzungen, unter anderem aufgrund eines zu hohen Energieaufwandes, nicht häufig stattfinden.

WICHTIG

Was ist eine Rudelrangordnung?

Man spricht bei der Rudelrangordnung von einer Reihenfolge gemäß der sozialen Stellung bei in Gemeinschaft lebenden Tieren einer Art.

„Wird eine Tiergruppe durch das Band individueller Bekanntschaft zusammengehalten, dann liegt ein individualisierter Verband vor. Seine soziale Organisation kann durch die Ausbildung einer Rangordnung recht kompliziert sein. Eine solche entwickelt sich innerhalb einer Gruppe aufgrund gelegentlicher Kämpfe. Jedes Gruppenmitglied merkt sich im Laufe der Auseinandersetzungen, wer ihm über- und wer ihm unterlegen ist, und richtet sein Verhalten danach. Sind die Verhältnisse einmal festgelegt, wird im Allgemeinen weniger gekämpft, es genügt ein gelegentliches Drohen des Ranghöheren, um den Rangniedrigen in die Schranken zu weisen.“ (Eibl-Eibesfeldt, 1999)

RANGORDNUNG MENSCH / HUND

Auch in der Rangordnung zwischen Mensch und Hund muss der Hund seine Aufgaben und Funktionen haben. Er braucht eine unmissverständliche Position in der Rangordnung, die durch den Menschen bestätigt wird. Konsequenz – also in verschiedenen Situationen immer gleich zu handeln – ist für das Zusammenleben mit Hunden unerlässlich. Leider sind die wenigsten Menschen konsequent, was zu einer Unruhe in der Rangordnung führen kann, die den Hund oftmals überfordert.

Hunde zeigen ihren hohen sozialen Status z.B., indem sie Aufmerksamkeiten vom Menschen einfordern (Anstupsen zum Streicheln, Kopf auf den Schoß legen o. Ä.). Der Mensch sollte im Zusammenleben mit dem Hund der Initiator verschiedener Dinge sein. So fällt es einem Hund leichter, s
ich am Menschen zu orientieren. „Der Halter muss agierender Teil der Lebensgemeinschaft sein, anstatt zu sehr auf Verhaltensweisen seines Hundes zu reagieren. Agieren heißt Führung übernehmen, Status demonstrieren und ggf. auch zu behaupten. Die Erfahrung zeigt, dass hier der Schlüssel zum richtigen Umgang mit dem Hund liegt, zumal ausnahmsloses Reagieren auf unerwünschte Verhaltensweisen meist mit Emotionen einhergeht, die zu groben Missverständnissen im Kommunikationsbereich führen.“ (Bloch 1997)

Menschen sind auch Sozialpartner, daher ist der soziale Kontakt mit dem Menschen für Hunde enorm wichtig.

DER PRIVILEGIERTE STATUS

Ein privilegierter, ranghoher Hund zeigt sich in einem intakten Hunderudel durch ein sozial sicheres Auftreten. Er ist oft der Part zwischen Individuen, der die Entscheidung trifft, mal zu agieren und sich mal Ignoranz leisten zu können. Dies zeichnet ein Führungsverhältnis aus. Ein ignoranter/souveräner Hund buhlt selten um die Gunst der anderen, sondern lässt sich umwerben. Er zeigt ignorantes Verhalten Rangniederen gegenüber, entscheidet sich aber auch einmal, ein Spiel zu initiieren. Auch kann es sein, dass er sogar auf die Spielaufforderung des Rangniederen eingeht. Mit anderen Worten: Er entscheidet!

Der Rückschluss, den wir Menschen aus diesem Verhalten der Hunde untereinander ziehen können, ist, dass wir in erster Linie viel weniger um die Gunst des Hundes buhlen sollten. Ich erlebe es in meiner täglichen Arbeit immer wieder, wie Hunde viel mehr Interesse an ihrem Menschen entwickeln, nur weil dieser für einen kurzen Zeitraum nur das Nötigste mit ihnen innerhalb der Wohnung gesprochen hat. Es ist faszinierend zu sehen, wie sehr Hunde auf diese Form der Kommunikation reagieren und wie klar es für sie ist, dass sie den Sozialkontakt zu ihren Menschen haben wollen. Erschre
ckend allerdings ist auch, wie unnatürlich viele Menschen auf ihre Hunde einreden, so dass diese stets die Erfahrung machen, dass um sie gebuhlt wird. Beobachten Sie einfach im Alltag den Umgang der Hunde untereinander. Sie werden sehen, dass die Privilegien in aller Regel klar und deutlich verteilt sind.

Nur wer Sicherheit vermittelt, kann auch mehrere Hunde souverän führen. So ist ein Alltag auch mit vielen Hunden entspannt möglich. Fiene, Ronja und Millie orientieren sich an Heike.

WAS WIR VON HUNDEN LERNEN


INDIVIDUALDISTANZ

Ranghohe Tiere bestehen in unterschiedlichsten Situationen auf der Einhaltung ihrer Individualdistanz und entscheiden, wer in diese eindringen darf und wer nicht – beispielsweise durch das Nichtzulassen von pflegender Dominanz, Streicheln oder Bürsten.

  • DSH-Hündin Kessy, fünf Jahre alt, liegt im Korb. DSH-Hündin Susi, zwei Jahre alt, möchte dazu. Kessy erlaubt es ihr nicht, indem sie Susi wegknurrt. Susi versteht dies und legt sich auf einen anderen Platz.
  • Eurasier-Rüde Lennon, zwei Jahre alt, zeigt Drohfixieren, fletscht die Zähne und knurrt Frauchen an, wenn diese ihn bürsten möchte.

BESITZ- UND STATUSANZEIGENDES VERHALTEN

Hunde benutzen Gegenstände, die sie umhertragen oder auf denen sie kauen, um Besitz (Privileg) anzuzeigen oder um anderen Hunden etwas beizubringen. Wenn sie diese verteidigen, gibt es verschiedene Gründe:

  • Leonberger-Hündin Maya hat ein Schweineohr zwischen ihren Pfoten und macht ihren Welpen deutlich, dass es ganz allein ihres ist (erzieherische Maßnahme, besitzanzeigendes Verhalten).
  • Whippet-Rüde Benny rennt wie wild im Imponiergalopp durch die Wohnung und trägt Dinge zur Begrüßung umher, wenn sein Herrchen nach Hause kommt (status- und be
    sitzanzeigendes Verhalten).

 

Nutzen Sie diese Verhaltensweisen ruhig umgekehrt. Setzen Sie sich z.B. regelmäßig mit Gegenständen, die der Hund spannend findet, hin und lassen ihn nicht ran. Auf diese Weise bleibt das Spielzeug als Motivationsobjekt zur Belohnung interessant, und Sie dokumentieren das...


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