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Wild Cards - Das Spiel der Spiele

Originaltitel: Wild Cards 1. Inside Straight.
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Produktdetails

Titel: Wild Cards - Das Spiel der Spiele
Autor/en: George R. R. Martin

EAN: 9783641124687
Format:  EPUB
Originaltitel: Wild Cards 1. Inside Straight.
Übersetzt von Simon Weinert
Random House ebook

25. August 2014 - epub eBook - 544 Seiten

The World's next SUPERHERO!

Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen.

Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären.

Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Alle Wild Cards-Reihen im Überblick

Wild Cards - Die erste Generation:

Band 1: Vier Asse

Band 2: Der Schwarm

Band 3: Der Astronom


Wild Cards - American Heroes:

Band 1: Das Spiel der Spiele

Band 2: Der Sieg der Verlierer

Band 3: Der höchste Einsatz


Wild Cards - Jokertown:

Band 1: Die Cops von Jokertown

Band 2: Die Gladiatoren von Jokertown (erscheint im April 2019)


George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos »Das Lied von Eis und Feuer« wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie »Game of Thrones« verfilmt. George R.R. Martin wurde u.a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.

Die dunkle Seite des Mondes

Melinda M. Snodgrass

Irgendwo rechts von ihr fielen Schüsse.

Überall sonst auf der Welt hätten die Leute bei diesem Geräusch die Flucht ergriffen, aber hier in Bagdad war es nur eine von vielen Stimmen in der Symphonie der Festlichkeiten. Das Rattern eines Maschinengewehrs bildete einen schrillen Kontrapunkt zum dröhnenden Bass der Raketen. Goldene Funken wurden an den Nachthimmel gesprüht und umgaben die nadelspitzen Minarette wie Heiligenscheine. Wie in Zeitlupe schienen sie herabzuschweben. Kurz beschienen die Lichter des Feuerwerks die Gesichter in der Menschenmenge. Männer wirbelten tanzend umher, glitzernde Tränen auf den Wangen. Mit weit aufgerissenen Mündern sangen sie zum Ruhm ihres Kalifen.

Kamal Faraq Aziz, der neue ägyptische Präsident, war nach Bagdad gekommen, um sich dem Kalifen zu unterwerfen und sein Land mit den Nationen Syriens, Palästinas, Iraks, Jordaniens und Saudi-Arabiens zum wiedererstandenen Kalifat zu vereinigen. In Kairo, Bagdad, Damaskus, Ostjerusalem und Mekka feierten die Massen. In Libanon, Katar und Kuwait erzitterten die Führer der wenigen verbliebenen souveränen Einzelstaaten Arabiens.

Lilith zog ihren Shemag über Nase und Mund. Zum einen, um die Tatsache zu verschleiern, dass sie eine Frau war, aber auch zum Schutz gegen den von tausend trampelnden Füßen aufgewirbelten Staub, der sie zu ersticken drohte. Nur im Irak konnte man den feuchten, stechenden Geruch von Wasser und Schilf in der Nase haben, dabei auf Sand beißen und nächtliche Temperaturen von über fünfunddreißig Grad erleiden. Das Gewand klebte ihr am Leib, und sie spürte, wie ihr der Schweiß unangenehm die Wirbelsäule hinunterlief. Als Saddam noch im Palast lebte, hatten sich die Felder um das Gebäude in üppige Gärten verwandelt. Doch der Kalif ha
tte beschlossen, den irakischen Bauern kein Wasser wegzunehmen, und ließ die Gärten verdorren.

Von ihrem Aussichtspunkt nahe der Gartenmauer hatte Lilith einen guten Blick auf das massige Palastgebäude. Das Feuerwerk tauchte die weißen Marmormauern in ein Kaleidoskop aus Farben. Ein Mann in weißem Gewand und einer Kufiya auf dem Kopf trat auf einen Balkon im dritten Stock. Er ging hin und her, legte die Hand auf die gemeißelte Balustrade, sah in die Menschenmenge hinunter, ging erneut hin und her und verschwand schließlich wieder im Haus.

Idiot, dachte Lilith. So erwischt dich noch ein Querschläger.

Sie wartete, bis besonders spektakuläre Feuerwerkskörper den Nachthimmel erleuchteten und alle mit täppischem Staunen die Köpfe in den Nacken warfen. Dann schlang sie die Falten ihrer Dishdasha und Dschallabija um sich und spürte dieses seltsame innerliche Reißen, während sich der Staub und Beton unter ihren Sandalen in weniger Staub auf poliertem Marmor verwandelte.

Prinz Siraj starrte sie mit offenem Mund an. Er sah gut aus, doch das glatte runde Gesicht und der Bauch, der sich unter dem Gewand wölbte, zeigten, dass ein reichliches Nahrungsangebot für einen Beduinen auch gewisse Risiken barg. Und da half es nicht, dass die königliche Familie Jordaniens schon seit vier Generationen nicht mehr in der Wüste lebte. Zweitausend Jahre spärliche Kost steckten ihnen tief in den Knochen, und bei jeder Mahlzeit flüsterte ihnen eine Stimme ins Ohr, dass dies auf lange, lange Zeit der letzte Bissen sein könnte.

»Hat …« Er hustete und fing noch einmal von vorn an. »Hat Noel Sie geschickt?«

»Ja, zum Glück für Sie.« Lilith trat ins Zimmer. Eine Brise vom Tigris bauschte den weißen Stoff des Moskitonetzes über dem Bett. Der Boden war mit ein
em aufwendigen Mosaik aus vielen bunten Steinen bedeckt. Es zeigte König Nebukadnezar beim Jagen von Wasservögeln im Schilf. Klar, Saddam war ja auch ein weltlicher Herrscher gewesen. Lilith fragte sich, wie lange es noch dauern würde, bis die islamistischen Tugendwächter des Kalifen dieses Kunstwerk zerstörten.

»Ich habe Kleider für Sie.« Siraj griff nach dem schwarzen Stoff, der auf dem Bett lag, und drückte ihr Abaya und Burka in die Hand.

Sie zog den Shemag vom Kopf, und ihr hüftlanges schwarzes Haar fiel herab. Siraj starrte sie an. Mit ihren knapp eins achtzig überragte Lilith den Prinzen um einige Zentimeter. Sorgen machte sie sich nur wegen ihrer silbernen Augen, dem Vermächtnis der Wild Card, doch zum Glück schrieb der Islam den Frauen ja vor, stets züchtig den Blick zu senken.

»Noel sagte, Sie seien zusammen in die Schule gegangen?«, fragte sie, während sie das zeltartige Kleidungsstück über ihren Körper stülpte. Mit einer ihrer Klingen schnitt sie unauffällige Öffnungen in den Stoff, durch die sie hindurchgreifen konnte.

»Ja. In Cambridge. Wir waren dicke Freunde. Er liebt unsere Kultur.« Die Sätze brachen wie hektische kleine Geräuschexplosionen aus ihm hervor.

»Würde ein Freund Sie in eine solche Situation bringen?«, fragte Lilith. Es irritierte sie, durch das Stoffgitter schauen zu müssen, und der Schleier engte ihr Sichtfeld ein. Unter den Kleiderschichten fühlte sie sich dennoch nackt.

»Ich kann eine Brücke sein«, sagte der Prinz, während er im Zimmer auf und ab ging. Ständig verschränkte er die Hände und löste sie wieder. »Zwischen unseren beiden Welten.«

»Es gibt nur eine Welt«, sagte Lilith und fügte dann hinzu: »Haben Sie die Karte?«

»Ja.&
laquo; Er reichte ihr ein Stück Papier, und als sich ihre Finger berührten, zog er hastig die Hand zurück.

Das wunderte Lilith nun doch. Er war in England ausgebildet worden und hatte lange im Westen gelebt. Vielleicht war er nur deshalb so nervös, weil er sich in der Nähe des Kalifen befand. Sie sah auf das Blatt Papier hinab. Darauf war so etwas wie ein Wabenmuster abgebildet. »Ein Tipp wäre ganz hilfreich. Sie wissen ja«, sagte Lilith mit übermäßig betontem britischen Akzent, »dass hier lauter durchgeknallte religiöse Spinner schlafen.«

Siraj errötete. »Er wechselt das Zimmer … ziemlich oft.«

»Tja, das ist … ärgerlich.«

»Er leidet zunehmend an Verfolgungswahn.«

»Verständlich. Wenn man bedenkt, dass seine eigene Schwester ihn fast ermordet hätte.« Sie grinste ihn breit an, bevor ihr bewusst wurde, dass er ihr Gesicht nicht sehen konnte. Was für eine alberne Kultur.

Als hätte sie kein Wort gesagt, fuhr Siraj fort: »Obwohl ich seinem Beraterstab angehöre, habe ich den Eindruck, dass er … nun ja, ich glaube, dass er kein Vertrauen mehr zu mir hat. Angefangen hat es, als der Rechtschaffene Dschinn auftauchte. Der Dschinn hat etwas gegen westliche Erziehung. Er glaubt, dass sie uns befleckt.« Er rieb sich immer hektischer die Hände. »Sie dürfen nicht versagen.«

»Beruhigen Sie sich. Heute haben Sie es mit einem Profi zu tun.«

Der Prinz sah sich um, als erwartete er, dass die Zimmerwände einstürzen und ihn begraben würden. »Es ist vielleicht nicht so einfach, wie Sie glauben. Der Dschinn begleitet den Kalifen überallhin. Er ist unheimlich stark und kann sich in einen Riesen verwandeln.«

»Dann trifft es sich ja gut, dass die Räume hie
r klein sind.«

Ihre flapsige Antwort gefiel Siraj nicht im Mindesten. »Da der Dschinn Sie nicht zu beeindrucken scheint, sollten Sie daran denken, dass da auch noch Bahir ist.«

»Über Bahir bin ich mir durchaus im Klaren.«

Doch auch diese Erwiderung brachte seinen nervösen Redefluss nicht zum Stocken. »Bahir kann teleportieren. Manch einer seiner Feinde hat das zu seinem Leidwesen festgestellt, als Bahir plötzlich mit seinem Krummsäbel hinter ihm stand. Doch dann ist es schon zu spät, um den Kopf noch zu retten.«

»Ein bisschen theatralisch, finden Sie nicht? Eine Knarre wäre leichter zu handhaben und sicherer.« Deutlich spürte sie die Pistole, die sie an der Innenseite ihres Schenkels festgeschnallt hatte.

»Na schön, ja, das ist ein Klischee, aber es ist auch symbolisch. Die einfachen Leute finden so etwas großartig.«

»Dieser ganze Symbolismus ist der Grund, weshalb die Araber verachtet und nicht ernst genommen werden.« Lilith blickte noch einmal auf die Karte. »Ich kann nicht einfach in irgendwelche Zimmer teleportieren und hoffen, den Kalifen dort zu finden. Haben Sie eine Ahnung, wo er sein könnte?«

»Im Moment ist er beim Bankett«, erwiderte der Prinz. »Mit den Ägyptern. Mit Aziz.«

Kamal Faraq Aziz. Ägyptens neuer Mann fürs Grobe war an die Macht gekommen, weil die Amerikaner durch ihre Einmischungen eine freie Wahl erzwungen hatten. Bei dieser Wahl wurden die Säkularen aus der Regierung gefegt, und die Fundamentalisten des Ichlas al-Din kamen an die Macht. »Ist es ein Problem, dass Sie da nicht anwesend sind?«

Siraj schüttelte den Kopf. »Ich habe Brechwurzelsirup genommen. Niemand bezweifelt, dass mir übel ist.«

»Ah, Brechwurzelsirup. Sehr beliebt bei britischen Schulknaben
.« Lilith ging ein paar Schritte hin und her. »Nun, ich kann ja nicht mitten in die Party reinplatzen.« Die Falten ihrer Burka wanden sich um ihre Beine. »Ist der Kalif ein typischer Mann? Wird er bis zum Morgengrauen bei den Jungs bleiben?«

»Er ist ein seriöser Mensch, der sich nichts aus Frivolitäten macht.« Siraj hielt inne.

Lilith entging sein nachdenklicher Gesichtsausdruck nicht. »Was?«

»Er hängt sehr an seiner ersten Frau, Nashwa. Oft feiert er seine Erfolge mit ihr.«

»Wie gut, dass ich ein Mädchen bin.«

»Was wollen Sie damit sagen?«

»Dass ich schon immer mal einen Harem von innen sehen...


"'Wild Cards' - was für ein Geniestreich! Mit 'Das Spiel der Spiele' gelingt George R.R. Martin und seinen Autorenkollegen ein ganz großer Wurf in der Fantasyliteratur."

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll eine komplette Enttäuschung - von meggie - 15.07.2015 zu George R. R. Martin „Wild Cards - Das Spiel der Spiele“
Als eine schwere Explosion Texas erschüttert, machen sich einige Mitglieder des Komitee auf den Weg, um herauszufinden, was genau passiert ist. Es wird von einer Atomexpolsion ausgegangen, die als Akt des Terrors gewertet wird. Doch es kommt anders als gedacht, denn für die Explosion ist Drake verantwortlich, ein kleiner Junge, der sein Talent nicht beherrschen kann. Und er ist verschwunden, keiner weiß wohin. Währenddessen kämpfen andere Asse in der arabischen Welt. Unter anderem Drummer Boy, der aber während seiner Einsätze immer größere Zweifel bekommt. Ich habe mich gequält. Richtig gequält. Und nach Beendigung des Buches bin ich immer noch maßlos enttäuscht, dass ich damit meine Zeit verschwendet habe. So sehr mich der erste Teil "Das Spiel der Spiel" begeistert hat, hat mich der zweite Band mal so überhaupt nicht vom Hocker gerissen. Es fing schon bei den ersten Kapitel an. Ich war verwirrt, sehr lange. Sehr oft. Bei jedem Wechsel der Charaktere hatte ich mehr Schwierigkeiten ins Buch zu kommen und ab Mitte des Buches muss ich sogar zugeben, dass ich teilweise Stellen nur noch überflogen habe. Manche Charaktere wie Lilith oder Drummer Boy kamen diesmal so gar nicht bei mir an. Sie waren langweilig, vorhersehbar. Während neue Charaktere wie Genetrix oder Drake dann schon eher mein Interesse wecken konnten. Dies aber auch nicht für lange. So lange habe ich schon ewig nicht mehr für ein Buch gebraucht. Erst der Schluss konnte wieder etwas anziehen, konnte aber letztendlich das Gesamtbild auch nicht mehr retten. Wie ist es möglich, dass ich den ersten Teil so sehr liebe, den zweiten aber komplett aus dem Gedächtnis streichen möchte? Ich habe sogar das Buch unterbrochen, mehrere andere gelesen und dann nochmals angefangen. Es sollte einfach nicht sein. Der Schreibstil war wie im ersten. Interessant und flüssig. Nur inhaltlich war es einfach nicht mein Ding. Sehr schade, hatte ich mir doch großes von der Reihe versprochen. Trotzdem werde ich mich auch dem dritten Teil widmen, wenn dieser erscheint. Es ist ja dann doch einiges offen bzw. manche Asse und Joker haben es verdient, eine eigene Geschichte oder nähere Beachtung zu bekomme und hoffe so, dass dann doch wieder zu dem Niveau des ersten Teils zurückgekehrt wird. Fazit: Für mich eine komplette Enttäuschung. Schade.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Asse und Joker - von Sina Frambach - 09.09.2014 zu George R. R. Martin „Wild Cards - Das Spiel der Spiele“
Jonathan Hive ist ein Ass, weil er sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann. Aufgrund dessen bewirbt er sich bei der Fernsehshow ¿American Hero¿, die neueste Casting Show im Fernsehen, die herausfinden will, wer Amerikas größter Held ist. Er kämpft mit anderen Assen um eine Million Dollar. Doch seine Chancen stehen eher schlecht und so nimmt er sich vor, die Show als Recherche für seinen Blog zu nutzen und die Hintergründe zu erkunden. Als aufgrund eines Attentats in Ägypten Unruhen ausbrechen und die dortigen Lebenden Götter angegriffen werden und unschuldige Menschen sterben müssen, beschließt Jonathan zusammen mit anderen Assen, etwas gegen diese Unruhen zu unternehmen. Die Show läuft jedoch weiter, aber bald merken die Mitspieler, was wahre Helden ausmacht. Ich wusste ehrlich gesagt nicht genau, was mich erwartet, aber ich wusste schon vor Lesen des Buches, dass ich es lieben werde. Es ist mein persönliches Highlight des bisherigen Jahres. Ich habe mich sofort verliebt. Die Geschichte erinnert an die X-Men, mutierte Wesen mit besonderen Fähigkeiten, gepaart mit Antihelden, die durch ihre miesepetrige Stimmung eher in die Kategorie ¿unsympathisch¿ fallen. Man meint gerade, in eine Mischung aus den Comichelden von DC und Marvel geraten zu sein. Was harmlos als Fernsehshow beginnt, die ein bisschen an Dschungelcamp vs. Big Brother erinnert, wird zu einem Kampf für Gerechtigkeit und gegen das Verbrechen. Der Auftakt der Reihe fesselt gleich von Anfang an. Man lernt Charaktere kennen, die man auf den ersten Blick nicht leiden kann und Menschen, die einem gut erscheinen, in denen man sich aber komplett irrt. Ein außerirdischer Virus ist dafür verantwortlich, dass manche Menschen ungewöhnliche Fähigkeiten entwickelt haben. Dies führt über ¿normale¿ Fähigkeiten wie außergewöhnliche Stärke oder Größe, bis hin zu fliegen, teleportieren oder das Wetter beeinflussen. Andere können aus dem Nichts Stahlträger entstehen lasse oder durch bloßes berühren der Erde, Löcher buddeln oder Sandtürme entstehen lassen. Die Fähigkeiten sind weitreichend und der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die wohl außergewöhnlichste Figur war ein Mann mit sechs Armen, der auf der Brust mehrere Trommelfelle besitzt und somit als menschliches Schlagzeug in einer Band fungiert. Das weitere Ungewöhnliche an dem Buch ist, dass jeder Charakter von einem anderen Autoren erfunden wurde und sich das Buch quasi aus Kapitel zusammensetzt, die immer von einem anderen Autoren geschrieben wurden. Dabei passen die ganzen Schreibstile jedoch so perfekt zusammen, dass man die Unterschiede fast gar nicht merkt. Sie sind eben ein eingespieltes Team. Die von den Autoren so erschaffene neue Welt ist weitläufig und nach Belieben erweiterbar. Im Amerikanischen gibt es bereits mehrere Bände dieser Wild Cards-Reihe, hier dann immer aus der Sicht eines Asses oder Jokers. Ich freue mich schon, dieses komplette Universum rund um die Wild Cards zu erforschen und hoffe, dass noch mehrere Bände auf deutsch erscheinen werden. Fazit: Ungewöhnlich gut, ungewöhnlich stark, ungewöhnlich wild.
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