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Hingerichtet nach Pflichterfüllung

Tatsachenroman über einen U-Bootkommandanten.
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Produktdetails

Titel: Hingerichtet nach Pflichterfüllung
Autor/en: Peter C. Hansen

EAN: 9783863462116
Format:  EPUB ohne DRM
Tatsachenroman über einen U-Bootkommandanten.
Kuebler Verlag

23. Mai 2014 - epub eBook - 528 Seiten

Eine Mischung aus Tatsachen-Roman, Dokumentation und Berichterstattung - packend, mit viel Detailkenntnis und wahrheitsgemäß berichtet Peter C. Hansen über den U-Boot-Krieg und über die Verbrechen der Nazis in der Marine gegen die sogenannten "Verschwörer". Es wird auch über die Kriegsgerichte berichtet, die kurz vor der Kapitulation und sogar danach noch Todesurteile vollstrecken ließen.
Für Leser und Leserinnen, die wissen wollen, was wirklich passiert ist und auch warum, weshalb und wieso; geschrieben nach der Maxime "The facts are holy" und trotz des ernsten Themas nicht ohne Humor.
Schmutztitel
Information über Buch und Autor
Titelseite
Impressum
Vorwort
Zweites Vorwort zur deutschen Ausgabe
Widmung
Danksagung
Historische Einleitung
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Nachwort
Fachausdrücke
Literaturverzeichnis
Peter C. Hansen fuhr im Zweiten Weltkrieg auf U-Booten und lernte dabei Oskar Kusch als Wachoffizier auf U-103 und später als Kommandant von U-154 kennen. Hansen begegnete auch den drei Nazi-Schurken dieser Geschichte. Später erforschte er in vielen Jahren sehr sorgfältig alle Einzelheiten, um Kuschs Unschuld zu beweisen und gleichzeitig offen zu legen, wie und weshalb dieser verwerfliche Kriegsgerichts-Prozess angeordnet wurde. Nach dem Krieg arbeitete Peter C. Hansen für verschiedene internationale Fluglinien. Daher reiste er sehr viel in der ganzen Welt herum, aber kehrte auch häufig wieder nach Europa und auch Deutschland zurück.

Historische Einleitung

Um die hier beschriebenen Ereignisse besser verstehen zu können, sind vorab einige Informationen erforderlich. Ohne sie sind die Zustände in Deutschland und dem von Deutschland besetzten Europa für all diejenigen nahezu unverständlich, die das Glück hatten, anderswo in der Welt zu leben.

Um es den Lesern zu erleichtern den Ausführungen zu folgen und ganz spezielle Vorkommnisse, eigentümliche Entscheidungen oder Handlungen zu verstehen, besonders aber auch, um lange Fußnoten, verwirrende Querverweise, endlose technische Einzelheiten und übertriebene Statistiken zu vermeiden, ist es gelegentlich geboten, Überzeugungen und Ansichten darzustellen, wie sie damals in diesem historischen Zeitabschnitt vorherrschten.

Aus vielerlei Gründen gibt es in den meisten politischen und militärischen Kreisen einen ausgeprägten Hang zur Geheimhaltung. Dabei geht es weniger darum, den Feind zu täuschen oder besondere Gegner zu verwirren. Sie zielten vielmehr in erster Linie darauf ab zu verhindern, dass zuverlässige Informationen und wahre Tatsachen der eigenen Bevölkerung bekannt werden. Häufig genug bevorzugen die Machthaber, nach dem alten römischen Sprichwort De mortuis nil, nisi bene (sprich nur Gutes über die Toten) zu handeln und zu verfahren.

Allerdings bin ich überzeugt, dass dieser Ansatz überholt und völlig falsch ist. Ich denke, dieses Sprichwort muss in De mortuis nil, nisi VERE abgewandelt werden, da man sich an der Wahrheit orientieren und über Tatsachen sprechen sollte, auch wenn diese sehr unangenehm sind, wenn immer Tote dabei eine Rolle spielen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass das Individuum im Vordergrund stehen muss. Sein oder ihr Leben und seine oder
ihre Persönlichkeit dürfen keinesfalls den unkontrollierbaren Kräften irgendeines Staates untergeordnet werden. Diese neigen dazu, die Rechte und die Bedürfnisse des Einzelnen zu missachten. Dies ist einer der Hauptgründe, warum ich dieses Buch geschrieben habe.

Es ist eine weithin bekannte Tatsache, dass Utopien als verständlicher und viel glaubhafter wahrgenommen werden als die nackte Wahrheit, die exakte Wirklichkeit des Lebens. Selbst die abenteuerlichste Utopie wird in den seltensten Fällen in ihrer Wirkung an die Wahrheit heranreichen. Sie muss jedoch glaubwürdig bleiben, wobei erkennbar unmögliche Konstruktionen zu vermeiden sind. Deshalb ist die nackte Wirklichkeit der Ereignisse oft weit weniger interessant oder schockierend als jede Art utopischer Darstellung, zumal sich die Wahrheit häufig über die Gesetzmäßigkeiten der Logik, des gesunden Menschenverstands, menschlicher Logik und Gerechtigkeit hinwegsetzt.

Man sagt, es gibt zwei besondere Erfahrungen, die einen Mann stärker prägen als alles andere im Leben und seine Persönlichkeit und seinen Charakter erheblich beeinflussen. Bei diesen beiden Dingen handelt es sich um den Militärdienst – in der Regel um die Wehrpflicht und weniger um den freiwilligen Dienst – und um das Absitzen einer Gefängnisstrafe. Aus welchen Gründen auch immer überstehen nur wenige Männer solche Abschnitte ihres Lebens unverändert und setzen die vertraute Routine ihres normalen Lebens wie zuvor fort. Sie haben zweifellos einen Wandel der Persönlichkeit erfahren und sich in vielerlei Hinsicht verändert.

Es besteht kaum ein Zweifel, dass in jedem Krieg, ob nun erklärt oder auch nicht, die Wahrheit das erste Opfer ist. Je länger ein Krieg dauert, desto mehr ist das der Fall. Die Wahrheit wird weitgehend ersetzt durch diese beiden schre
cklichen Zwillinge Zensur und Regierungspropaganda.

Wenn man die Propagandapublikationen aller Staaten hört oder liest, wird sehr deutlich, dass die eigenen Soldaten stets als strahlend weiße Ritter auf noch weißeren Pferden dargestellt werden. Die gegnerischen Streitkräfte hingegen setzen sich ausschließlich aus Mördern, Verbrechern, Räubern und hässlichen Feinden mit schwarzen Hüten und noch schwärzeren Herzen zusammen. In Wirklichkeit waren die meisten Soldaten Wehrpflichtige oder vereinzelt auch Freiwillige und eine Handvoll Berufssoldaten. Sie trugen die Uniform, weil ihnen unter den gegebenen Umständen keine große Wahl blieb und versuchten einfach nur, das Beste daraus zu machen in der Hoffnung, mit dem Leben davon zu kommen.

Im Zweiten Weltkrieg hielt man U-Bootfahrer aus vielerlei Gründen für eine ganz besondere Sorte Männer, eine Art Elite unter den Seeleuten. Die amerikanischen und britischen U-Bootfahrer galten ausschließlich als wagemutige Helden. In den deutschen U-Bootbesatzungen aber sah man nichts anderes als Piraten, Killer und Mörder. Die Wahrheit ist, wie so oft, ein bisschen anders und weniger schwarz oder weiß. Insgesamt durchliefen 40.800 Seeleute die U-Bootausbildung, von denen 30.226 auf See blieben. Weitere 5.038 gerieten bis zum 5. Mai 1945 in Kriegsgefangenschaft.

Dem Stab des Befehlshabers der U-Boote (B.d.U.) unterstanden weitere 10.900 Mann auf den verschiedenen Landdienststellen. Sie dienten in den Verwaltungsdienststellen, als Fahrer, Wachen und Wachgänger, als Küchenhilfen oder in den Depots als Führer der Bestandslisten. Andere wiederum wurden ständig als Ausbilder und Lehrer eingesetzt, als Gehilfen im logistischen Bereich, wo sie im Marinepostdienst, im Zensuramt oder im Land- und Seetransport tätig waren. Schließlich gab es noch die Marinekriegsg
erichte mit ihren vielen Büroangestellten und Marinerichtern. Sie alle gehörten zum Stab des B.d.U., ohne aber je die U-Bootausbildung durchlaufen zu haben. Viele von ihnen waren aber auch körperlich untauglich und konnten keinerlei Funktion auf U-Booten ausüben.

Rechnet man diese Versorgungs- und Unterstützungskräfte hinzu, unterstanden der U-Bootführung während des gesamten Krieges nicht mehr als 52.000 Mann. Im Gegensatz zu den Behauptungen der Propaganda befand sich unter ihnen nur eine geringe Anzahl Freiwilliger. Die meisten von ihnen wurden einfach zur U-Bootwaffe versetzt, weil sie körperlich tauglich waren und die Positionen besetzt werden mussten. Sie beliefen sich lediglich auf ein Viertel Prozent (0,25%) aller in die Wehrmacht eingezogenen Männer.

Allerdings haben auf Grund einer geschickten Propaganda und einer breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit mit Hilfe von genau zu diesem Zweck gebildeten Sondereinheiten der Kriegsmarine viele Menschen den Eindruck gewonnen, dass die Kriegsmarine sehr groß und die U-Bootwaffe riesig waren. Tatsächlich war Deutschland eine heereslastige Kontinentalmacht mit nur wenigen Seestreitkräften und geringer Seemacht. Sogar die Luftwaffe war zahlenmäßig mehr als zweimal so stark wie die Kriegsmarine, da sie die zahlreichen Kommandos der Flakverbände einschloss.

Wie in jeder Gruppe von Menschen und Soldaten gab es auch in der U-Bootsführung viele unterschiedliche Leute. Fanatische Nationalsozialisten und hitzköpfige Super-Patrioten, genannt „Eisenfresser“, aggressive, arbeitswütige Großmäuler, Ja-Sager und Speichellecker, genannt „Arschküsser“. Aber es gab auch verantwortungsbewusste, rücksichtsvolle, angenehme, kosmopolitische Persönlichkeiten und verständnisvolle Individualisten des zuverlässigen Typs Men
sch. Einige von ihnen werden Sie in diesem Buch kennenlernen.

Im Zweiten Weltkrieg wurden 22.000 deutsche Soldaten, Flieger und Seeleute durch Kriegsgerichte zum Tode verurteilt und auch hingerichtet. Dies entspricht zwei kampfstarken Infanteriedivisionen. Weitere 29.000 Soldaten aller Teilstreitkräfte wurden von denselben Kriegsgerichten ebenfalls zum Tode verurteilt, diese Todesstrafen wurden allerdings auf ein geringeres Strafmaß reduziert oder zur Bewährung in einem der Strafbataillone oder in den speziellen Trupps zur Bomben- und Minenentschärfung ausgesetzt. Auch wenn man ihnen eine Prüfung ihrer Todesurteile versprochen hatte, überlebten nur etwa fünfundzwanzig Prozent dieser „Begnadigten“ ihren Bewährungseinsatz, viele kehrten als Krüppel zurück. Welche seltsame Form der Gnade!

Im Vergleich dazu richteten die Briten während des Krieges 317 Soldaten hin, die meisten wegen Schwerverbrechen wie Mord. Unter ihnen befanden sich auch zahlreiche Männer aus den verschiedenen Ländern des Empire. Die Vereinigten Staaten von Amerika erschossen in Europa einen einzigen Soldaten, den Gefreiten Eddie Slovik. Er wurde allerdings nachträglich rehabilitiert. Alle übrigen zum Tode Verurteilten wurden begnadigt und erhielten stattdessen Gefängnisstrafen.

Zusätzlich zu den Kriegsgerichten riefen die Funktionäre der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei die völlig neue Form der Parteigerichte ins Leben. Sie richteten sich gegen die Zivilbevölkerung an der Heimatfront und waren mit kompromisslosen Nazi-Richtern und Staatsanwälten besetzt, um die Bevölkerung fest im Griff zu halten. Diese überzeugten und fanatischen Satrapen Martin Bormanns gewannen ständig an Macht und wurden zunehmend von der Geheimen Staatspolizei, der Gestapo, unterstützt.

>Die Bevölkerung bezeichnete diese Sondergerichte als „Braune Gerichte“. Sie verurteilten weitere 12.000 deutsche Zivilisten zum Tode, neunzig Prozent durch Enthaupten oder Hängen. Häufig geschah das wegen geringfügiger Verstöße gegen das verhängte Kriegsrecht und besondere Gesetze und Verbote der Nationalsozialisten. Dazu gehörte das Einschalten von Radiosendern wie die BBC, des neutralen Schweizer oder...


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