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Ganz oben Ganz unten

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Produktdetails

Titel: Ganz oben Ganz unten
Autor/en: Christian Wulff

ISBN: 3406672000
EAN: 9783406672002
Nachdruck.
mit 15 Abbildungen.
Beck C. H.

11. Juni 2014 - gebunden - 259 Seiten

Am 17. Februar 2012 trat Christian Wulff nach 598 Tagen von seinem Amt als Bundespräsident zurück. Obwohl sich vor Gericht auch der letzte gegen ihn erhobene Vorwurf als haltlos erwies, reichte die öffentliche Demütigung noch über den Tag des Freispruchs hinaus. Niemals zuvor haben die Medien unseres Landes einen Politiker in solcher Weise verfolgt. Auch das Verhalten der Staatsanwaltschaften in Celle und Hannover wirft Fragen auf. Ging alles mit rechten Dingen zu?
Nachdem sich bisher Andere mit der Causa Wulff auseinandergesetzt haben, schildert nun Christian Wulff aus seiner Sicht, wie die Affäre inszeniert wurde, was sich hinter den Kulissen abspielte und wie es sich anfühlt, derlei massiven Angriffen ausgesetzt zu sein. Auch seine eigenen Fehler benennt er. "Ganz oben Ganz unten" ist ein Lehrstück über Politik, Presse und Justiz, das nachdenklich macht. "Ein Lehrstück darüber, dass im Verhältnis zwischen Politik, Medien und auch Justiz etwas mächtig aus dem Gleichgewicht geraten ist." Peer Steinbrück, Zeit, 12. Juni 2014 "Für mich ist das Buch, (...) ein ganz wichtiges Dokument zur Zeitgeschichte, weil es den Verlauf eines konstruierten Skandals nachzeichnet, den erst das Gericht mit seinem kristallklaren Freispruch wieder aufgelöst hat." Peter Hintze, Deutschlandfunk, Juni 2014 "like a thriller, (...) a microscopic look at the unwholesome nexus between Germany's media, politics and judiciary" The Economist, 21. Juni 2014 "Im Fall Wulff war die Berichterstattung 2011/2012 nicht nur von Vorurteil, sondern auch von Vorverachtung geprägt. An deren Stelle sollte nun nicht Nachverachtung treten." Herbert Prantl, Süddeutsche Zeitung, Juni 2014 "Wulff ist jetzt ein freier, ein befreiter Mann. Und er hat sich die Freiheit genommen, seine Sicht der Dinge als Buchautor öffentlich zu machen. Das ist nicht nur verständlich, es ist geradezu eine Notwendigkeit. Denn die medialen Mechanismen, welche schließlich zu Wulffs Demission geführt haben, sind dazu geeignet, die politische Kultur in der Bundesrepublik zu ruinieren. Christians Wulffs Buch ist eine Richtigstellung: in eigener Sache, zur richtigen Zeit und zum Nutzen vieler." Alexander Marguier, Cicero, Juli 2014
Christian Wulff, geb. 1959, war von 2003 bis 2010 niedersächsischer Ministerpräsident und von 2010 bis zu seinem Rücktritt im Februar 2012 zehnter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.
Kundenbewertungen zu Christian Wulff „Ganz oben Ganz unten“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Jeder wollte den größten Stein werfen. (Zitat vom Buchrücken) - von kvel - 26.06.2014 zu Christian Wulff „Ganz oben Ganz unten“
Christian Wulff erzählt hier die Ereignisse, die zu seinem Rücktritt geführt haben, aus seiner Sicht: Ich habe mich bisher nur vor Gericht geäußert. Jetzt lege ich meine Sicht der Dinge dar. (S. 9) Natürlich ist ein großes Thema des Buches die mediale Verfolgung , der er sich ausgesetzt sah und dass Details aus laufenden Ermittlungen heraus über die Medien an die Öffentlichkeit hinaus posaunt wurden. Aber der Autor erklärt auch zu vielen Reden / Situationen, was er damit ausdrücken wollte und warum er was gesagt, nicht gesagt oder getan hat und gibt damit, wie ich finde, gute Einblicke in seine Absichten. In dem Kapitel Der Präsident beschreibt er die Aufgaben eines Bundespräsidenten und wie er sie für sich umgesetzt hat und das Amt des Bundespräsidenten mit seiner Persönlichkeit und den für ihn hochprioren Themen gefüllt hat. Menschen reagieren mit Recht empfindlich, wenn Fairnessprinzipien verletzt werden. Eine Finanz- und Wirtschaftselite, die nach dem Motto handelt, wenn es gut läuft, war es die Wirtschaft, wenn es nicht so gut läuft, war es die Politik, verstößt gegen diese Prinzipien und bedroht den Zusammenhalt der Gesellschaft. Ein Grundprinzip der Marktwirtschaft ist nämlich, dass Risiko und Haftung Hand in Hand gehen: Wer etwas riskiert, muss in Kauf nehmen, dass er scheitern kann. Die Vertreter der Banken waren nicht amüsiert. (S. 100) In diesem Zusammenhang sprach ich mich unmissverständlich gegen die Ausweitung der Anleihekäufe durch die Europäische Zentralbank aus. Diese Praxis könne allenfalls übergangsweise toleriert werden, die Währungshüter müssten so schnell wie möglich zu den vereinbarten Grundsätzen zurückkehren: Ich sage es hier mit Bedacht, ich halte den massiven Aufkauf von Anleihen einzelner Staaten durch die Europäische Zentralbank für politisch und rechtlich bedenklich. Artikel 123 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union verbietet der EZB den unmittelbaren Erwerb von Schuldentiteln, um ihre Unabhängigkeit zu sichern. (S. 100) Der Widerstand, der mir wegen meiner kritischen und mahnenden Worte zur Finanzkrise aus Bankenkreisen entgegenschlug, war so ungewöhnlich heftig, dass manche Netzaktivisten später sogar meinen Rücktritt damit in Verbindung bringen wollten (S. 100) Der Schreibstil ist flüssig und klar strukturiert und somit gut zu lesen. Inhalt (aus dem Inhaltsverzeichnis des Buches): Einleitung Erster Teil: Die Wahl Der Kandidat Der Präsident Die ersten hundert Tage Zwölf Kerzen Zweiter Teil: Die Jagd Die letzte Kugel Das Recht Hint: Das Buch enthält auch einige Bilder (Fotos, bunt) von Herrn Wulff bei öffentlichen Anlässen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Si tacuisses... - von Winfried Stanzick - 17.06.2014 zu Christian Wulff „Ganz oben Ganz unten“
Und wieder hat er es geschafft, mit seiner Eitelkeit und Selbstgerechtigkeit die Würde des Amtes eines Bundespräsidenten zu beschädigen. Denn die zu achten und zu schützen wäre gerade nach seinen Rücktritt die Aufgabe von Christian Wulff gewesen. Hat man je etwa von Horst Köhler solche Jammereien und Selbstgerechtigkeiten gehört? Obwohl auch die Medien ihm übel mitspielten, hat er bis heute Haltung bewahrt und sich nach seinem Rücktritt durch eine stille Arbeit wieder den öffentlichen Respekt erarbeitet. Ähnlich wie es Wulffs ehemaliger Frau Bettina mit ihrem nach dem Rücktritt verfassten Buch viel mehr um die eigene Eitelkeit als um wirkliche Aufklärung ging, sind auch seine hier vorliegenden Erinnerungen ein Sammelsurium an Selbstbeweihräucherung und Larmoyanz. Kaum ein Wort zu den eigenen Fehlern und Lügen, dafür aber versteckt Angriffe auf seinen Nachfolger, wenn er behauptet, er wäre "auch heute noch der Richtige im Amt". Peer Steinbrück, dem die Medien im letzten Wahlkampf auch übel mitgespielt haben, hat in seiner Rezension des Buches in der letzten ZEIT darauf hingewiesen, dass die Geschichte Wulffs kein Einzelfall sei, sondern paradigmatisch für den Umgang der Medien mit der politischen Klasse: Unter dem Druck des Wettbewerbs um Auflage, Quote und Klicks, im Hochgeschwindigkeitsjournalismus um die erste und die süffigste Nachricht, in der Tendenz zur Personalisierung und Reduzierung von Politik auf Duellsituationen haben wir es gewiss mit anderen Zeiten zu tun als jener, in der es nur zwei öffentliche Fernsehanstalten, kein Internet, keine Onlinedienste und kein Twitter gab . Das ist richtig, aber das zu analysieren hätte es dieses vor Eigenlob trotzende Buch nicht gebraucht, in dem mit keinem Wort die Rede ist davon, wie etwa Wulff in Kooperation mit der BILD-Zeitung damals die Trennung von seiner ersten Frau medial begleiten ließ und sich mit seiner neuen Frau in einer neuen Glamourwelt feiern ließ. Christian Wulff ist von allen Vorwürfen frei gesprochen worden und sollte sich nun auf den Aufbau eines neuen Lebens konzentrieren. Ein guter Bundespräsident war er mit seiner Verortung bei den Reichen, Berühmten und Schönen nicht. Die Türken in Deutschland lieben ihn wegen dem Satz, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Für die meisten Deutschen wird er auch wegen diesem Buch als selbststilisiertes Medienopfer und selbstgerechte Plaudertasche in Erinnerung bleiben. Nachdem er sich tapfer vor Gericht verteidigt hatte und sich damit auch den Respekt seiner Kritiker erwarb, sehen diese, unter anderem der Rezensent, sich durch dieses Buch erneut bestätigt. Si tacuisses...
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