eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096

Geschichte der Wissenschaft für Dummies

Sofort lieferbar (Download)
eBook epub

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub- und DRM-fähig sind. z.B. auf den tolino oder Sony Readern - nicht auf dem Kindle.

Häufig gestellte Fragen zu epub eBooks und Adobe DRM-Kopierschutz

eBook epub € 17,99* inkl. MwSt.
Machen Sie jemandem eine Freude und
verschenken Sie einen Download!
Ganz einfach Downloads verschenken - so funktioniert's:
  1. 1 Geben Sie die Adresse der Person ein, die Sie beschenken
    möchten. Mit einer lieben Grußbotschaft verleihen Sie Ihrem
    Geschenk eine persönliche Note.
  2. 2 Bezahlen Sie das Geschenk bequem per Kreditkarte,
    Überweisung oder Lastschrift.
  3. 3 Der/die Geschenkempfänger/in bekommt von uns Ihre Nachricht
    und eine Anleitung zum Downloaden Ihres Geschenks!

Produktdetails

Titel: Geschichte der Wissenschaft für Dummies
Autor/en: Winfried Göpfert

EAN: 9783527668762
Format:  EPUB
Wiley-VCH

19. Mai 2014 - epub eBook - 408 Seiten

Das Wichtigste zur Geschichte von Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften von der Antike bis heute Die Wissenschaftsgeschichte ist vielleicht der l ngste Krimi, der je geschrieben wurde. Winfried G pfert stellt Ihnen vergessene Genies, bewunderte Scharlatane und ehrliche Geistes arbeiter vor, die unser heutiges Wissen gepr gt haben. Er f hrt Sie durch die Geistesgeschichte und bringt Ihnen Begriffe wie Empirie und Objektivit t n her. Auf einem Streifzug durch die Naturwissenschaften erfahren Sie, wor ber sich Pasteur und Liebig, Newton und Leibniz, Bohr und Einstein stritten. Aber auch die Geistes- und Sozialwissenschaften kommen nicht zu kurz: Sie erfahren das Spannendste zur Geschichte der Geschichte, Soziologie, Ethik und der Wirtschafts wissen - schaften. Sie erfahren: Was Primzahlen sind Wie die Biologie die Vorstellung des Menschen von sich selbst auf den Kopf stellte Wer Fernrohr, Mikroskop und Co. erfunden hat Was sich vom Aderlass bis zur Herztransplantation so alles ereignete Welche Rolle Frauen in der Wissenschaft spielten Wer die gr ten Forscher der Geschichte waren und wer die gr ten Betr ger
Winfried Göpfert war Professor für Wissenschaftsjournalismus an der FU Berlin und viele Jahre Leiter der Wissenschaftsabteilung des Senders Freies Berlin, sowie Redakteur und Moderator von Wissenschafts- und Medizinsendungen, insbesondere ARD-Ratgeber: Gesundheit. Er ist Herausgeber des Journalismus-Lehrbuchs "Wissenschaftsjournalismus" und einer der Autoren von "Allgemeinbildung für Dummies".

2

Wie die Alten dachten

In diesem Kapitel

Vom Wissen und Glauben

Vom Sprechen und Schreiben

Vom Zählen und Rechnen

Vom Denken und Philosophieren

Vom Machtstreben und Kriegführen

Vom ptolemäischen Weltbild

Vom römischen Recht und fremden Kulturen

Wissenschaft fängt mit Fragen an. Das ist heute so wie damals, als die ersten Vorfahren des modernen Menschen lebten. Sagen wir am 1. April des Jahres 800 000 vor unserer Zeitrechnung. Aber einen Kalender gab es damals nicht – noch nicht.

Ich stelle mir vor: Der Urmensch saß abends am Lagerfeuer. Nein, das Feuer gehörte noch nicht zum Alltag, das Feuermachen war noch nicht erfunden. Also saß er einfach so da und schaute in den Abendhimmel. Was ist hinter dem Himmel? Wer hat Sonne, Mond und Sterne erschaffen? Wofür leben wir, warum sterben wir?

Das sind die uralten Menschheitsfragen: Woher kommen wir, wohin gehen wir? Wie ist alles entstanden? Wie wird alles enden?

Irgendwie, irgendwann haben Sie sich sicher auch solche Fragen gestellt. Heutzutage sind es vor allem die Kinder, die solche Fragen stellen: Warum ist der Himmel blau? Warum wachsen alle Bäume nach oben? Meist bekommen sie darauf richtige Antworten, zumindest von Ihnen. Vieles können wir heute erklären, weil wir über gesicherte Erkenntnisse verfügen. Viele kluge Menschen haben darüber nachgedacht und uns ihr Wissen überlassen. Ganze Generationen von Forschern und Wissenschaftlern haben sich diese und ähnliche Fragen gestellt und versucht, sie wissenschaftlich zu beantworten.

Je weiter die Zeit voranschritt, desto größer war das Vorwissen, auf das man zurückgreifen konnte. Umgekehrt: Je weiter der Forscher am Anfang stand, desto weniger Wissen gab es, desto mehr blühten Spekulationen und Fantasien.

Denn di
e Natur machte auch Angst. Alles Unverstandene war bedrohlich. Um es begreifbar zu machen, wurde es animiert, beseelt mit guten oder bösen Geistern. Und plötzlich erhielt alles einen Sinn. Der liebe Gott wohnte im Himmel beziehungsweise mehrere Götter thronten auf den Gipfeln der Berge. Der Teufel herrschte in der Hölle. Donner und Sturm, Erdbeben und Vulkanausbruch waren die Mahnungen und Strafen der Götter, wenn ihre Gebote nicht beachtet wurden.

Schöpfungsmythen und Religionen brachten Sinn in eine bedrohliche, unverstandene Umwelt. Erklärungen aufgrund gesicherter Erkenntnisse gab es noch nicht. Da musste zunächst der Glaube herhalten.

Wer nichts weiß, muss alles glauben

Mit der Frage nach dem Sinn des Lebens begannen die Menschen nach tieferen Zusammenhängen zu forschen. Doch in der Urzeit gab es nur magische Vorstellungen und erstes Erfahrungswissen. Da man über kein gesichertes Wissen verfügte, musste man alles glauben.

So sind die Vorstufen der Wissenschaft im Wesentlichen von magischen Vorstellungen und vom Aberglauben bestimmt. Manche dieser Vorstufen haben sich als sehr zäh erwiesen und existieren immer noch. Aber zumeist sind sie durch ihre rationalere Nachfolge-Wissenschaft abgelöst worden:

Die Vorstufe der Astronomie war die Astrologie.

Die Vorstufe der Chemie war die Alchemie.

Die Vorstufe der Medizin war die Hexenmedizin sowie die Quacksalberei.

Die Vorstufe der Physik war die Metaphysik.

Aber diese Unterscheidungen gab es noch gar nicht. Es gab noch keine Wissenschaft und erst recht keine ausdifferenzierten Fächer. Es gab nur Fragen, wie die Umwelt zu deuten und zu verstehen sei.

Fragen und nach Antworten suchen: Das waren erste zaghafte Schritte hin zu wissenschaftlichem Denken
. Es waren Fragen von philosophischer Tiefgründigkeit und gleichermaßen von praktischem Nutzen. Was war mit der Bewegung der Sterne? Welche Auswirkungen hatten sie auf das menschliche Schicksal? Wie ließen sich Krankheiten heilen? Wie konnte man Steine behauen, wie Metalle bearbeiten?

Das praktische Wissen war in der Urzeit überlebenswichtig. Deswegen hat sich das handwerkliche Wissen auch als Erstes entwickelt. Wie verteidige ich mich? Was taugt als Hilfsmittel zur Jagd? Womit zerlege ich ein erbeutetes Tier?

Der Faustkeil war die geniale Basiserfindung in der Frühzeit des Homo erectus, noch lange bevor der Mensch die Sprache entwickelte. Die Sprache erst ermöglichte das begriffliche Denken.

Ein pfiffiges Keulchen

Faustkeile waren Universalgeräte. Man konnte mit ihnen schneiden, sägen, schaben und hämmern. Wie man sie behauen musste, damit eine scharfe Schneidkante entstand, war eine Kunst für sich. Man könnte auch sagen, eine »Wissenschaft für sich«. Aber es gehörte noch keine Wissenschaft dazu, einen brauchbaren Keil herzustellen. Wohl aber Erfahrungswissen und handwerkliche Begabung.

Interessant ist das Alter der aufgefundenen Faustkeile. Sie sind erstaunlich alt, wurden also in der Geschichte der Menschheit recht früh erfunden. Gerade kürzlich wurden in Kenia Faustkeile gefunden, die noch einmal rund 300 000 Jahre älter sind als die bisherigen Rekordhalter. So hatten unsere Urväter schon vor 1,7 Millionen Jahren den Bogen raus, Steine so zu behauen, dass daraus so etwas wie das Schweizer Messer der Urzeit wurde.

Ja sag doch mal was: Die Entwicklung der Sprache

Materialerfahrungen und handwerkliches Können sind gewiss nützlich für wissenschaftliche Vorgehensweisen. Doch es gehört mehr dazu. Ganz sicher mussten die Menschen über eine entwickelte Spra
che verfügen. Denn es mussten nicht nur Gegenstände und Geschehnisse benannt werden, sondern auch abstrakte Zusammenhänge. Die Beziehungen der Dinge untereinander mussten auf den »Begriff« gebracht werden.

Sprache ist mehr als Verständigung, auch wenn sie in erster Linie der Kommunikation dient. Schon immer mussten Menschen, mussten Lebewesen sich gegenseitig auf Gefahren aufmerksam machen, auf Futterquellen hinweisen, sich gegenseitig ihre Paarungsbereitschaft signalisieren. Kommunikation, Verständigung, das Aussenden und Empfangen von Signalen und die entsprechende Reaktion darauf ist eine der zentralen Leistungen von Lebewesen.

Aber: Sprache geht darüber hinaus. Sie bezeichnet nicht nur Zustände, sondern sagt auch etwas über die Beziehungen der Dinge zueinander aus. Und sie gibt dem »Ding an sich« einen Namen, benennt also die Abstraktion. Beispiel: Ein Stuhl ist immer ein Stuhl, ob er nun alt oder neu, aus Holz oder Plastik, gepolstert oder glatt ist. Die Abstraktion benennt generell das Sitzmöbel Stuhl. Sprache ist etwas, was offenbar nur dem Menschen eigen ist: Sprache ist Werkzeug des Denkens.

Jetzt überlegen Sie mal: Können Tiere sprechen? Wenn Sie Hundebesitzer sind, oder Eigentümer eines begabten Papageis, werden Sie dazu eine ganz eigene Meinung haben…

Reizvoll: »Sprache« der Tiere

Kommunikation ist in der Welt des Lebendigen universell. Und doch sprechen nichtmenschliche Lebewesen, so weit wir heute wissen, keine »Sprache«, auch wenn es manchmal danach aussieht.

Tiere – auch unsere nächsten Verwandten, die Primaten – benutzen nur einfache Signale, um einfache Gegebenheiten mitzuteilen. Es sind Signale, die wie Reize wirken. Auf jeden Reiz erfolgt eine darauf passende Reaktion. Ein aufgeplusterter Oberkörper soll Gegner in die Flucht s
chlagen, das Piepsen der Küken soll den Schutztrieb der Glucke ansprechen und so weiter.

Es ist vor allem die Sprache, durch die sich Mensch und Tier unterscheidet. Sprache macht den Menschen zum Menschen. Tiere können kompliziertere Zusammenhänge nicht mitteilen. Wenn zum Beispiel Papageien komplizierte Sätze wiederholen, dann plappern sie unverstandene Lautfolgen nach. Sie »sprechen«, aber sie benutzen keine Sprache.

Gerade weil Sprache das Abstrakte benennt, ermöglicht sie das abstrakte Denken. Weil Sprache die Beziehungen der Dinge zueinander benennt, ermöglicht sie die unendliche Vielfalt an Gedanken, zu denen der Mensch fähig ist. Erst Sprache ermöglicht die Wissenschaft.

Sprache ist Ausdruck des Menschen. Denn Sprache ermöglicht ihm die Verständigung über Gedanken und Gefühle mittels eines Systems verbaler Symbole. Und Sprache ist das Medium der Weltanschauung, der Orientierung in der Welt, Sprache ist Mittel des Denkens schlechthin.

Der Mensch hat die Sprache vermutlich vor rund 100 000 Jahren entwickelt – es können aber auch 500 000 oder nur 40 000 Jahre gewesen sein.

Manche Forscher vertreten die Auffassung, Sprache sei erst spät entstanden, nach den ersten Auswanderungen aus Afrika. Es wären dann mehrere Ursprachen entstanden, in unterschiedlichen Regionen, bei unterschiedlichen Stämmen.

Vieles spricht jedoch für eine frühe Entwicklung. Die erste und einzige Ursprache wäre dann bei unseren aufrecht gehenden Vorfahren entstanden, noch bevor sie sich aus Afrika aufmachten, den gesamten Planeten zu erobern. Diese Ursprache wurde an...


Dieses eBook wird im epub-Format geliefert und ist mit einem Adobe DRM-Kopierschutz versehen. Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Für welche Geräte?
Sie können das eBook auf allen Lesegeräten, in Apps und in Lesesoftware öffnen, die epub und Adobe DRM unterstützen:

  • tolino Reader
    Öffnen Sie das eBook nach der automatischen Synchronisation auf dem Reader oder übertragen Sie das eBook auf Ihr tolino Gerät mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions.

  • Sony Reader und andere eBook Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions auf ein Standard-Lesegeräte mit epub- und Adobe DRM-Unterstützung.

  • Tablets und Smartphones
    Installieren Sie die tolino Lese-App für Android und iOS oder verwenden Sie eine andere Lese-App für epub-eBooks mit Adobe DRM.

  • PC und Mac
    Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen über "Jetzt lesen" im Browser, oder mit der kostenlosen Lesesoftware Adobe Digital Editions.

Schalten Sie das eBook mit Ihrer persönlichen Adobe ID auf bis zu sechs Geräten gleichzeitig frei.

Bitte beachten Sie: Dieses eBook ist nicht auf Kindle-Geräten lesbar.

Ihr erstes eBook?
Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die digitalen Bücher für Neueinsteiger.

Kundenbewertungen zu Winfried Göpfert „Geschichte der Wissenschaft für Dummies“
Noch keine Bewertungen vorhanden
Zur Rangliste der Rezensenten
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Unsere Leistungen auf einen Klick
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
1 Ihr Gutschein NEUESJAHR gilt bis einschließlich 30.09.2020. Sie können den Gutschein ausschließlich online einlösen unter www.eBook.de. Der Gutschein ist nur gültig für Kalender, die nicht der gesetzlichen Preisbindung unterliegen. Der Gutschein ist nicht gültig für Spielwaren-Adventskalender Der Gutschein ist nicht mit anderen Gutscheinen und Geschenkkarten kombinierbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ein Weiterverkauf und der Handel des Gutscheincodes sind nicht gestattet.

2 Diese Artikel unterliegen nicht der Preisbindung, die Preisbindung dieser Artikel wurde aufgehoben oder der Preis wurde vom Verlag gesenkt. Die jeweils zutreffende Alternative wird Ihnen auf der Artikelseite dargestellt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

3 Ihr Gutschein AUDIO20 gilt bis einschließlich 27.09.2020 und nur für die Kategorie Hörbuch Downloads und Hörbuch CDs. Der Gutschein kann mehrmals eingelöst werden. Sie können den Gutschein ausschließlich online einlösen unter www.eBook.de. Der Gutschein ist nicht mit anderen Gutscheinen und Geschenkkarten kombinierbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ein Weiterverkauf und der Handel des Gutscheincodes sind nicht gestattet.

4 Der gebundene Preis dieses Artikels wird nach Ablauf des auf der Artikelseite dargestellten Datums vom Verlag angehoben.

5 Der Preisvergleich bezieht sich auf die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers.

6 Der gebundene Preis dieses Artikels wurde vom Verlag gesenkt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

7 Die Preisbindung dieses Artikels wurde aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.

eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: