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Maddrax - Folge 379

Das Berserker-Gen. 1. Aufl. 2014.
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Produktdetails

Titel: Maddrax - Folge 379
Autor/en: Andreas Suchanek, Ansgar Back

EAN: 9783732500147
Format:  EPUB ohne DRM
Das Berserker-Gen.
1. Aufl. 2014.
Bastei Entertainment

29. Juli 2014 - epub eBook - 64 Seiten

Es war eine tote Welt. Mit jedem Schritt tauchte der Archivar tiefer ein in das Grab von Milliarden Menschen, die sich für die Krone der Schöpfung gehalten hatten. Glassplitter knirschten unter seinen Sohlen, irgendwo krächzte ein Vogel. Er lauschte dem Widerhall. Wenigstens ein letzter Rest Leben war geblieben.

Langsam ging er weiter. Ausgebrannte Gleiterwracks, von Unkraut überwucherte Ruinen, Skelette überall. Die Menschheit hatte sich über Generationen in Wissenschaft und Forschung weiterentwickelt, während Ethik und Moral auf der Strecke geblieben waren. So war ihr Ende unausweichlich gewesen ...

Der Archivar zog einen ovalen Monitor aus seiner Transporttasche. Die üblichen Daten wurden auf dem Display angezeigt, verpackt in Skalen und Diagramme. Am aktuellen Standort sowie der näheren Umgebung gab es keinerlei Elemente – ob Gifte, Tiere oder Explosivstoffe –, die ihm gefährlich werden konnten. Das Gerät war über einen integrierten Neuronalchip mit seinen Gehirnströmen gekoppelt, daher kostete es ihn keinen Wimpernschlag, um die Anzeige mit einem Gedanken verschwinden zu lassen. Eine neue Datensammlung erschien. Der Bericht eines Reisenden aus ihrer Riege, der diese Welt erforscht und damit die jetzige Expedition vorbereitet hatte.

Der Sammler schüttelte den Kopf. Eine traurige Geschichte. Eine von vielen, die sich alle ähnelten, doch das machte es nicht besser. Im Gegenteil.

Ein Gedankenbefehl holte die Landkarte auf das Display.

Der Ort hieß Bethesda. Eine Stadt nahe der ehemaligen Metropole Washington. Das Ziel lag nur wenige Straßenschluchten entfernt, war zu Fuß in zwölf Minuten erreichbar.

Im Zwielicht der untergehenden Sonne ging er darauf zu. Eine Windböe fegte über den Asphalt, ließ Pflanzenreste, Staub und für die Ewigkeit geschaffene Verpackungsmaterialien vor sich her tanzen.

Wenn die Menschen nur ebenfalls unvergänglich wären. Möglicherweise besäßen sie dann die Chance, erwachsen zu werden.

Er erreichte sein Ziel, ein flaches Gebäude bestehend aus Glas und Stahl, das sich wie ein Pilzhut zwischen die anderen schmiegte. Über dem Eingang hing ein Schild, das es als Sitz des Rüstungsunternehmens Lockheed Martin auswies.

Es sind immer die Waffenschmieden und Kriegstreiber in der Führung, die den Untergang einleiten.

Zielstrebig strebte er auf die freilie
gende Marmortreppe zu und stieg in den ersten Stock empor. Sein Neuralpad wies ihm den Weg. Die Schließmechanismen der Türen stellten kein Hindernis dar; der Archivar beseitigte sie im Vorbeigehen.

Der folgende Raum war rund und lichtdurchflutet. Die Decke bestand aus Glas, das von gebogenen Metallstreben gehalten wurde. Eine dünne Nanopolymer-Beschichtung sorgte je nach Intensität des Sonneneinfalls für eine leichte Tönung. Einzelteile uralter Geräte lagen am Boden verstreut: Gehäuse, Platinen, Datenkristalle. Tische waren umgeworfen und Stühle zerbrochen worden. Die intelligenten Wände zeigten nur noch zerfaserte Bildausschnitte oder Pixelstörungen, wo einstmals Gemälde projiziert worden waren.

Hauchdünne ePaper-Folien lagen überall; die elektronische Tinte war längst nicht mehr lesbar, da die einzelnen Farbpigmente zunehmend verblichen.

Der Archivar beschränkte sich auf einen prüfenden Blick, dann ging er zielstrebig zur gegenüberliegenden Wand. Risse bedeckten auch dort die Displays, eine Stelle flimmerte.

Ein Hologramm. Zweifellos dazu gedacht, Eindringlinge von etwas Wichtigem fernzuhalten. Mithilfe einer einfachen Störfunktion beseitigte er die Holoprojektion, die eine rechteckige schwarze Fläche verborgen hatte. Ein Touch-Display mit mehreren Icons darauf wurde sichtbar.

Der Sammler koppelte sein Neuralpad und die K.I. des Safes. Es dauerte tatsächlich einige Sekunden, bis der Verriegelungsmechanismus zu surren begann und der Tresor sich öffnete. In dem Fach dahinter lag nur ein einziger Gegenstand, eine klobige Handfeuerwaffe.

Er holte sie heraus.

Im gleichen Augenblick entstand ein Flimmern in der Luft, nur wenige Meter entfernt. Eine Silhouette nahm Gestalt an.

„Endlich“, sagte das grünlich schillernde Hologramm.

Sein Äußeres glich
einem Menschen männlichen Geschlechts. Er war hager, hatte eine Halbglatze und trug einen Einteiler.

„Sie sind eine photonische Projektion“, sagte der Archivar. Das Artefakt erwärmte sich in seiner Hand. „Welchem Zweck dienen Sie?“

„Ich bin ein Berater“, erwiderte das Hologramm. Es schaute umher. „Das ist also alles, was übrig geblieben ist.“

„Sie sind das letzte Überbleibsel der Zivilisation auf dieser Welt.“

„Hm.“ War da der Hauch eines Lächelns auf dem Gesicht der photonischen Lebensform? „Das ist schrecklich. Die Invasion … meine Schöpfer haben tapfer gekämpft, doch der Übermacht waren sie nicht gewachsen.“

Der Sammler betrachtete das Hologramm interessiert. „Eine Invasion?“

„Aber ja. Sie kamen vom Mars.“

„Natürlich. Ich verstehe.“ Ein lügendes Hologramm? Faszinierend!

Sie sind nicht menschlich.“

Der Archivar schüttelte den Kopf; eine Geste, die auf vielen Erden identisch war. „Ich bin ein Mensch“, stellte er richtig. „Jedoch aus einer weit entfernten Zukunft.“

„Woher …“

„Ich bin über den wahren Ablauf der Katastrophe informiert“, fuhr der Archivar unbeirrt fort. „Diese Zivilisation hat sich selbst ausgelöscht. Und Sie waren dabei ein elementarer Bestandteil.“

Das Neuralpad hatte endlich die Codierung des Computerkerns der Waffe entschlüsselt, konnte auf alle höheren Funktionen zugreifen. Mit einem Gedankenbefehl deaktivierte der Archivar das Hologramm. Ein Wabern lief durch die photonische Form; was blieb, waren einzelne grüne Fragmente, die nach und nach verschwanden.

Er wandte sich dem Ausgang zu. Die Mission war erfolgreich a
bgeschlossen.

Seine Gedanken kehrten zurück zu dem Bericht, der von den Ereignissen auf dieser Welt erzählte. Es war eine Geschichte voller Verrat und enttäuschter Hoffnung, in der sich einzelne Menschen, die das Blatt hätten wenden können, immer wieder falsch entschieden hatten.

Parallelerde, 12. Juni 2569

Mit einem pneumatischen Zischen fuhr das Schott in die Wand. Doktor Jeanette Bidgen zog das Oberteil ihres Businesskostüms glatt, öffnete den Gurt und stand auf.

Die Magnetfelder hielten den Gleiter umklammert, während sie zügig auf den Ausgang zueilte. Sie musste sich bücken, um nicht mit dem Kopf am Türrahmen anzuschlagen.

„Doktor Bidgen?“ Ein dunkelhäutiger Private mit schwarzen Krauslöckchen und offenem Blick schaute ihr fragend entgegen.

„Die bin ich.“ Sie stieg die wenigen Stufen hinab, die auf das Dach des Gebäudes führten, wo der Gleiter gelandet war.

„Sie sind spät dran.“ Er hielt den mobilen Handabdrucksensor in die Höhe. „Sie wurden bereits auf Waffen, chemische Kampfstoffe und Nanoerreger gescannt. Bitte bestätigen Sie Ihre Identität.“

Jeanette kannte das Prozedere. Stecknadelkopfgroße Punkte leuchteten auf, umrandeten ihre Hand, als der Scanner sich aktivierte. Der Abgleich mit den gespeicherten Informationen in der zentralen Datenbank des Eurasischen Wissenschaftsrates dauerte nur Sekunden.

„In Ordnung.“ Der Private nickte und machte eine ausladende Armbewegung. Auf der linken Brustseite seiner Uniform war der Name Young eingestickt. „Folgen Sie mir, Doktor.“

Gemeinsam verließen sie das Dach durch eine schmale Schleuse. Weit über ihr flimmerte es kurz auf, als die Kraftfelder des Gebäudes wieder aktiviert wurden. Am heutigen Tag kamen an diesem Ort die führenden K&
ouml;pfe von Wissenschaft und Militär zusammen, um eine Lösung für die andauernde Krise zu finden. Die Sicherheitsvorkehrungen waren enorm.

„Die Beratung läuft seit fünf Minuten“, sagte Young. „Man hat so lange wie möglich auf Sie gewartet.“

Sie musste schnelle, trippelnde Schritte machen, um mit ihm mitzuhalten. Die Absätze ihrer Stilettos klackten auf den blank polierten Marmorfliesen. „Wir hatten Probleme, eine Anflugerlaubnis zu bekommen. Die Flugsicherheit wollte eine redundante Bestätigung.“

„Will sie das nicht immer?“

„Unsere Übertragung wurde durch eine elektromagnetische Welle gestört.“

Er seufzte. „Die Themse?“

Jeanette nickte. „Mal wieder.“

Eine der Kriegsparteien, vermutlich Kanada, hatte vor Jahren ein Experiment durchgeführt, das furchtbar schief gegangen war. Man versuchte eine Einstein-Rosen-Brücke zu etablieren und an ihrer Ausgangsporta ein sich selbst erhaltendes elektromagnetisches Feld zu generieren. Eine solche Waffe trug das Potenzial in sich, alle Elektronik des Feindes im Zielgebiet auszuschalten – ein kontrollierbarer dauerhafter EMP, der durch die Energie des Portals versorgt wurde. Bedauerlicherweise war der experimentell erzeugte Ausgang über der Themse in London erschienen. Es würde noch ein oder zwei Jahre dauern, bis die Porta wieder zerfaserte.

Sie hielten auf eine doppelflügelige Tür zu.

„Noch irgendetwas, das ich wissen sollte?“, fragte Jeanette.

Young schenkte ihr ein kurzes Lachen. „Als ob die da oben einen einfachen Private in wichtige Entscheidungen einweihen würden.“ Er fuhr mit seiner Hand über eine kleine Sensorplatte neben der Tür. Der RFID-Chip unter der Haut übertrug das Freigabesignal.

„Viel Glück“, sagte Young. p>

„Danke.“

Jeanette betrat den Konferenzbereich.

Im Zentrum des Raumes befand sich eine kreisrunde Bodenplatte, auf der Hunderte von Emittern verteilt waren. Eine dreidimensionale Karte schwebte darüber, auf der kleine Punkte und großflächige Areale, Truppenbewegungen und Einsatzgebiete von Kriegswaffen dargestellt wurden.

Jeanette hatte derartige Vorträge schon Dutzende Male gehört, gerade in den vergangenen Wochen....


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