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Produktdetails

Titel: Einfach genialer werden
Autor/en: Christiane Stenger

EAN: 9783593428994
Format:  EPUB
Campus Verlag GmbH

14. August 2014 - epub eBook - 39 Seiten

Stellen Sie sich eine Giraffe vor. Welche Farbe hat sie? Wie fühlt sie sich an? Und wie riecht sie? Und jetzt schrumpfen Sie Ihre Giraffe, so dass sie gerade noch in eine Streichholzschachtel passt...
Indem Sie fantasievolle Bilder in Ihrem Kopf entstehen lassen, können Sie Ihr Erinnerungsvermögen bewusst trainieren. In diesem E-Book gibt Christiane Stenger zahlreiche Tipps, wie Sie Informationen kreativ miteinander verknüpfen und durch dieses bildhafte Memorieren Ihre Wahrnehmung sowie Fähigkeiten wie flexibles Denken oder Konzentration stärken.
Inhalt

Wie können Sie Ihre Gedächtnisleistung verbessern? 7
Eine ganz normale Merkliste 8
Visualisieren Sie und nutzen Sie die Kraft der Bilder 10
Verknüpfen Sie neue Informationen mit Bekanntem 19
Wiederholen Sie Wichtiges 26
Neugierig geworden? 28

Lösungen 31
Lösungsvorschläge für Übung 2 31
Lösungsvorschläge für Übung 3 31
Lösungsvorschläge für Übung 4 33

Campus Kaleidoskop 38

Impressum 39

Christiane Stenger ist der Inbegriff der Überfliegerin. Sie hat in Rekordzeit ihr Abitur gemacht und studiert, ist heute erfolgreiche Speakerin, Coach und moderiert ganz nebenbei noch eine Sendung bei zdf neo. Die mehrfache Gedächtnisweltmeisterin weiß nicht nur, wie man Wissen sammelt, sondern auch, wie man es im Kopf behält. Und genau das zeigt sie uns auf geniale Weise.
www.gedaechtnistraining-stenger.de
Wie können Sie Ihre Gedächtnisleistung verbessern?
Seit Platon ist man überzeugt, dass Erinnerung geistige Arbeit voraussetzt und dass alle Sinne eingesetzt werden, um sich des Erlebten nachhaltig zu erinnern. Unser Gehirn hat sich im Laufe der Evolution immer weiter entwickelt, um schließlich sehr differenzierte Prozesse zu steuern und laufend die dazu erforderlichen Informationen aufzunehmen und zu integrieren.
Stärken Sie also Ihr Gedächtnis, indem Sie Ihre Fähigkeiten bewusst einsetzen. Im Grunde genommen steckt in jedem von uns ein Gedächtniskünstler. Versuchen Sie doch einmal, sich an folgende Situationen zu erinnern. Notieren Sie kurz mit drei Stichworten, was Ihnen spontan zu diesen Ereignissen einfällt:
- Ihr erster Schultag
- Weihnachten in Ihrer Kindheit
- Silvester 2000
Vermutlich bemerken Sie, dass Ihre Erinnerungen mit sehr konkreten Bildern und Emotionen verbunden sind. Die Bilder sind nicht scharf wie eine gute Farbfotografie, aber sie sind so klar, dass Sie sich die damalige Situation wieder deutlich vor Augen führen können. Vielleicht haben Sie auch noch einmal gefühlt, wie aufgeregt Sie am ersten Schultag waren, wie emotional Sie in Gedanken auf das Weihnachtsfest reagieren oder Sie haben sich eventuell an die etwas gemischten Gefühlen erinnert, mit denen Sie dem neuen Jahrtausend entgegensahen. Aber am deutlichsten waren vermutlich die Erinnerungen an Schultüte, Weihnachtsbaum und Feuerwerk, also an optische Eindrücke.
Damit sind wir bei der ersten Technik, mit der Sie Ihr Erinnerungsvermögen verbessern können, nämlich mit dem bewussten Einsatz Ihrer Vorstellungskraft.
Eine ganz normale Merkliste
Stellen Sie sich vor, Sie wollen für ein paar Tage nach Holland ans Meer verreisen. Noch sitzen Sie in Ihrem Auto auf dem Weg nach Hause von einem anstrengenden Arbeitstag und überlegen, was Sie alles noch vorbereiten müssen. Natürlich haben Sie im Moment keine Möglichkeit, Ihre zu erledigenden Dinge aufzusch
reiben. Und Sie sind von der Arbeit noch so gestresst und zerstreut, dass Sie die Hälfte schon wieder vergessen hätten, bevor Sie zu Hause ankommen.
Aber Sie stehen gerade an einer Ampel und beginnen doch zu überlegen: Der Anrufbeantworter muss noch zur Reparatur gebracht werden. Sie wollen noch Obst, Limonade, Schinken und Käse für die Fahrt morgen einkaufen, Sie brauchen außerdem ein paar neue Badeschlappen, Ihre Strandmatte hat im letzten Urlaub auch den Geist aufgegeben, der Drachen muss geflickt werden und die Zahnpasta ist schon wieder alle. Sie wollen auch noch unbedingt eine Freundin anrufen und vor der Abreise die Blumen düngen. Sie brauchen eine neue Einkaufstasche, der Schirm ist noch nicht eingepackt, genauso wenig wie die Sonnenbrille und von der netten Nachbarin wollen Sie sich auch noch verabschieden. Als die Ampel auf Grün schaltet, steigen Sie gestresst aufs Gas, rasen fast ihrem Vordermann auf die Stoßstange und denken nur entnervt 'Wie soll ich mir das alles merken?'
Lassen Sie sich mit einer kleinen Geschichte beim Memorieren helfen. Ich werde Ihnen jetzt eine etwas abstruse Geschichte erzählen, die Sie sich bitte vor Ihrem inneren Auge vorstellen. Lassen Sie fantasievolle Bilder in Ihrem Kopf entstehen und versuchen Sie, einzelne Wahrnehmungen wie Gerüche, Geräusche oder Berührungen im Geiste zu erzeugen.
Sie kommen in Ihre Wohnung und sehen als Erstes Ihren Anrufbeantworter, der kaputt ist und vor allem deprimiert: Er bekommt schon seit Tagen keine netten Anrufe mehr aufs Band gesprochen. Sie empfinden Mitleid und wollen ihm ein bisschen Obst kaufen, das er doch so gerne mag. Und Sie lieben es, seinem zufriedenen Schmatzen zu lauschen Damit er nicht verdurstet, wollen Sie ihm auch noch Limonade mitbringen. Beim Einkaufen fällt Ihr Blick auf den herrlichen Schinken an der Fleischtheke. Ihnen läuft schon beim Betrachten das Wasser im Mund zusammen. Auf dem Nachhauseweg bemerken Sie jedoch, dass der verführerische Schinken in der Hitze
angefangen hat, nach Käse zu stinken und Sie kaufen sich im nächsten Laden rote Badeschlappen, um den Geruch mit ihnen wegzuwedeln. Das ist jedoch sehr anstrengend und Sie beschließen, sich auf der nächsten Wiese, wo eine blau-gelb gepunktete Strandmatte liegt, erst einmal auszuruhen. Sie sind fast eingeschlafen, da steht plötzlich ein riesiger, giftgrüner, feuerspeiender Drache vor Ihnen, der Sie gerne fressen möchte. Zum Glück haben Sie noch Zahnpasta dabei, die Sie ihm erfolgreich ins Maul spritzen und ihn so vertreiben. Allerdings haben Sie auch was abbekommen und spüren die glitschige Zahnpasta auf Ihrer Haut trocknen. Noch völlig geschockt, rempeln Sie daraufhin Ihre Freundin an, die Ihnen zufällig entgegenkommt, und zwar so stark, dass Sie die von ihr frisch gekauften Blumen zerdrücken. Bei der Rempelei ist auch Ihre Einkaufstasche kaputt gegangen, woraufhin Ihre Freundin Ihnen ihren aufgespannten Schirm als Ersatz anbietet. Sie lehnen natürlich nicht ab. Zur Entschädigung gehen Sie zusammen einkaufen und schenken Ihrer Freundin eine wunderschöne große, rosa getönte Sonnenbrille. Da Sie Ihnen auch so gut gefällt, kaufen sich selbst auch gleich eine. Ihre Nachbarin, die zufällig aus ihrer Wohnungstür schaut, als Sie nach Hause kommen, schaut Sie sehr neidisch an.
Falls Sie nach dem Lesen nun noch nicht das Gefühl haben, alle Wörter zu kennen, lesen Sie die Geschichte noch einmal durch und fügen Sie wenn nötig Ihre eigenen kleinen Details hinzu. Wenn Sie sich allerdings schon sicher fühlen, schreiben Sie die Begriffe möglichst in der richtigen Reihenfolge auf.
An wie viele Begriffe konnten Sie sich erinnern? Das Merken von Fakten durch den Aufbau einer Geschichte ist erst der Anfang, Ihre Gedächtnisfähigkeit zu entwickeln. Mithilfe dieser Merkwörter werden Sie sich auch wieder daran erinnern, was Sie im Einzelnen erledigen wollten.
Visualisieren Sie und nutzen Sie die Kraft der Bilder
Wie Sie bereits gemerkt haben, ist Visualisierung etwas,
dessen wir uns oft unbewusst bedienen. Denn damit ist einfach Ihre Vorstellungskraft gemeint, also sich einen Gegenstand, einen abstrakten Begriff oder eine Idee durch ein Bild zu verdeutlichen oder wie es im Fremdwörterbuch heißt: 'für das Auge etwas gefällig gestalten'. Das klingt zwar etwas altmodisch, trifft die Sache aber schon ganz gut, denn im Bereich des Gedächtnistrainings ist damit gemeint, das man lernt, bewusst zu sehen, was man hört oder liest. Auch viele - altmodische - Wörter unserer Sprache wie zum Beispiel ?Augenweide?, ?Ohrenschmaus?, oder Redewendungen wie ?sich etwas vor Augen führen? oder ?sich ein Bild von etwas machen? nutzen diese Möglichkeit, Sinneserfahrungen nachvollziehbar und verständlich zu beschreiben.
Die Fähigkeit, bewusst in Bildern zu sehen und zu denken, wird uns heute immer weniger abverlangt, da wir zunehmend durch farbige Bilder ?verwöhnt? werden. Vor der Erfindung von Fotografie, Film und Fernsehen musste die Illustration eines gedruckten Textes in den Köpfen stattfinden, denn Texte waren nur wenig bebildert. Und bei der Umsetzung der erzählten Geschichten, Nachrichten, Märchen - auf der Straße, im Wirtshaus oder in der Familie - war jeder auf seine eigenen Visualisierungskünste angewiesen. Heute dagegen nimmt die Bilderflut immer mehr zu. Diese scheinbaren Abbildungen der Wirklichkeit in der Werbung oder in den Medien beeinflussen bewusst oder unbewusst unser Verhalten.
Zusätzlich ist unser Sprachverständnis zunehmend abstrakter geworden ist. Um etwas zu verstehen, brauchen wir uns heute nicht mehr unbedingt ?ein Bild zu machen? und setzen auch beim Zuhören kaum noch unsere Vorstellungskraft und unsere Fantasie, ein. Wir haben uns an diese Abstraktion der Sprache gewöhnt, wodurch die Welt in unserem Kopf in gewisser Weise - trotz der Farbigkeit unserer Medien - farbloser geworden ist.
Was hat nun Visualisierung mit Gedächtnistraining zu tun? Viel, denn unser Gehirn - in Hunderttausenden von Jahren immer mehr gene
tisch verfeinert - kann sich, wie Sie ja auch bereits selbst festgestellt haben, besser an Bilder erinnern als an Worte. Daher ist es als Grundvoraussetzung für ein gutes Gedächtnis zunächst wichtig, das ?Bildermachen? zu trainieren.
Ein Ausschnitt aus einem Interview mit Peter Jackson, dem Regisseur des Films Der Herr der Ringe verdeutlicht sehr schön, was ich Ihnen an dieser Stelle vermitteln möchte: 'Bei der Arbeit am Drehbuch entsteht der Film in mir. In meinem Kopf läuft die ganze Zeit ein kleiner Film. Ich kann jederzeit die Augen zumachen und ihn sehen, mit Special Effects und allen Schnitten und allem Drum und Dran. Und auf diesen kleinen Film kann ich mich verlassen.'
Genau diese Fähigkeit, uns etwas Bildliches viel besser und leichter merken zu können, müssen wir uns nun zunutze machen. Wichtig ist, nicht beim ersten Versuch gleich aufzugeben. Dem einen fällt es eben leichter, sich mentale Bilder im Kopf zu machen, der andere braucht einfach ein bisschen länger, bis er sie vor seinem inneren Auge sieht. Wie das geht, möchte ich Ihnen an verschiedenen Beispielen demonstrieren.
Beispiele
Fangen wir mit etwas Einfachem an. Stellen Sie sich nun eine richtig schöne Giraffe vor, so eine, wie Sie sie im Zoo vielleicht schon mal beobachtet haben. Am besten geben wir ihr auch noch einen Namen, zum Beispiel ?Anneliese?. Falls Ihnen dieser Name nicht gefällt, denken Sie sich einfach einen anderen aus. Sie können später zur Übung statt einer Giraffe auch ein anderes Tier personifizieren. Nun schließen Sie die Augen und stellen Sie sich Anneliese in ihrer ganzen Pracht vor. Was für ein Fell hat die Giraffe? Wie wird sie sich wohl anfühlen? Stellen Sie sich vor, wie Sie Anneliese am Hals streicheln. Wie schaut Anneliese mit ihren großen Augen, wenn sie traurig ist oder sich über etwas freut. Wichtig ist, dass Sie versuchen, sich die verschiedenen Gesichtsausdrücke tatsächlich vorzustellen. Welche Mimik hat sie wohl, wenn sie sauer ist? Oder wenn sie
Hunger hat? Auch wenn Ihnen das mit unserer Anneliese zu blöd oder kindisch vorkommt, so ist es doch eine sehr gute Übung, Ihre Visualisierungsfähigkeit stark zu verbessern.
Wenden wir uns nun der Größe der Giraffe zu. Lassen Sie das Tier einmal so schrumpfen, dass es gerade noch in eine Streichholzschachtel passt. Schließen Sie die Augen und versuchen Sie, die Giraffe möglichst genau mit ihren langen Beinen und den Flecken auf ihrem Fell zu sehen. Jetzt lassen Sie Anneliese überdimensional groß werden. Und vielleicht versuchen Sie auch einmal, die Giraffe um die eigene Achse zu drehen oder im Geiste um sie herumzugehen und sie von allen Seiten zu betrachten.
Aber auch ein bisschen Farbe würde Anneliese ganz gut stehen, also nehmen Sie einen Pinsel und streichen Sie sie ganz in Blau an. Stellen Sie sich vor, dass Sie auf das Blau noch rote Punkte malen. Nun sehen wir also eine blaue, rotgepunktete Giraffe vor uns. Vergewissern Sie sich noch einmal, ob Sie dieses seltsame Tier auch wirklich vor Ihrem inneren Auge sehen. Wenn ja, dann machen Sie Anneliese doch einfach mal grün, oder tunken Sie sie in einen Farbtopf mit Ihrer Lieblingsfarbe, ganz egal, wie sie hinterher ausschaut. Ich möchte nur, dass Sie das, was Sie mit Ihrer Anneliese anstellen, tatsächlich sehen und sich zum Beispiel auch vorstellen können, wie sie sich anfühlt, ob sie warm oder kalt ist oder wie sie riecht. Na, das vielleicht nicht unbedingt. Aber nun erst mal genug von Giraffen.
Machen Sie das gleiche Spielchen auch mit einem Elefanten oder einem Affen. Sie können auch eine Comicfigur, zu der Sie eine persönliche Neigung haben, Ihren Chef oder einen Ihrer Freunde und Bekannten im Kopf betrachten, in ein Ballkleid stecken oder sich vorstellen, wie die Person mit einer Glatze aussieht. Wichtig ist nur, dass Sie lernen, Bilder im Kopf zu machen, die Sie verändern und sich bewegen lassen können.
Eine weitere gute Übung ist, die Augen zu schließen und sich den Raum vorzustellen, in dem
Sie sich gerade befinden. Können Sie sich tatsächlich ein Bild davon machen? Die Übung ist gar nicht so leicht. Denn wenn man versucht, den Raum im Geiste mit geschlossenen Augen abzugehen, stellt man doch fest, dass es viele Lücken gibt, also Stellen, an die man keine bildhafte Erinnerung mehr hat. Was steht zum Beispiel auf dem Tisch? Eine Vase, eine Schale mit Obst oder auch noch andere Dinge? Falls Sie also gerade Schwierigkeiten mit dieser Übung hatten, betrachten Sie den Raum noch einmal genauer und achten Sie auf kleine Details. Wenn Sie jetzt die Augen schließen, werden Sie wahrscheinlich schon ein viel genaueres Bild von dem Zimmer oder Ihrer momentanen Umgebung haben.
Sie dürfen nun natürlich auch hier keine fotoähnlich genaue Abbildung im Kopf erwarten. Auch wenn ich zum Beispiel die Giraffe vor mir sehe, wird diese Vorstellung durch andere Eindrücke ergänzt. Vor allem Emotionen und Erinnerungen sind Teile des Bildes. Zum Beispiel wie ich als kleines Kind zum ersten Mal im Zoo vor einer so großen Giraffe mit ihrem langen Hals stand und sie anstaunte. Man sieht so ein mentales Bild eben nicht nur mit den ?imaginären Augen?, sondern auch mit den anderen Sinnen. Mit der Zeit und etwas Übung werden Sie zu Ihren eigenen Bildern und Vorstellungen und auch zu vielen, längst vergessen geglaubten Erinnerungen finden.
Dem einen fällt diese Visualisierung leichter als dem anderen, daher zunächst noch ein paar einfache Übungen: Denken Sie zum Beispiel einmal an einen Apfel.
Jeder weiß, was ein Apfel ist und wie ein Apfel aussieht. Trotzdem fällt es vermutlich den meisten von uns zunächst schwer, wenn wir das Wort Apfel hören, unmittelbar in unseren Gedanken einen Apfel farbig zu sehen, ihn zu riechen, seine glatte oder runzlige Haut zu fühlen oder zu schmecken. Im Prinzip können wir jedoch im Zusammenhang mit einem Apfel - je nach Alter, Lebenserfahrung, gespeicherten Sinneseindrücken - die unterschiedlichsten Assoziationen abrufen. Ein Kind denkt vielle
icht an:
- die Früchte, die bereits in seinen allerersten Kinderbüchern auftauchten,
- einen Apfel, den es mit aller Kraft an eine Wand wirft, so dass er platzt und das Fruchtfleisch nach allen Seiten fliegt,
- eine sich bewegende Comic-Figur in Form eines Apfels.
Ein älterer Mensch sieht vielleicht:
- das Fallobst, das er als Kind hat auflesen müssen,
- den Geruch von Äpfeln, die im dunklen, kühlen Keller für den Winter lagerten,
- den Geruch von Apfelmost beim Pressen des Obstes.
Ein Geschichtsinteressierter hat bei dem Stichwort Apfel vielleicht folgende Bilder vor Augen:
- Karl den Großen, mit dem Reichsapfel in der Hand,
- Wilhelm Tell, wie er den Apfel auf dem Kopf seines Sohnes mit einem Pfeil durchbohrt,
- Adam und Eva.
Es lassen sich aber auch abstrakte Begriffe, wie zum Beispiel das Wort Freiheit, in Bilder umsetzen:
- die Freiheitsstatue in New York,
- das Gemälde 'Die Freiheit führt das Volk an' von Delacroix,
- das Öffnen eines Vogelkäfigs.
Wenn Sie selbst nun einmal anfangen, in Gedanken mit dem Begriff Apfel oder Freiheit zu spielen, merken Sie, wie leicht Assoziationen zu Farbe, Form, Geruch, Geschmack und auch Gefühlen auftauchen und sich weiterspinnen lassen. Welche Bilder kommen Ihnen den Begriffen Apfel beziehungsweise Freiheit in den Sinn? Lassen Sie sich einen Moment Zeit und geben Sie Ihren Gedanken Raum.

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