eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
€ 0,00
Zur Kasse

Mit Verzögerung ins Glück

Sofort lieferbar (Download)
eBook ePub

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub-fähig sind. z.B. auf den tolino oder Sony Readern.

Häufig gestellte Fragen zu epub eBooks und Watermarking

eBook € 3,49* inkl. MwSt.
Verschenken
Machen Sie jemandem eine Freude und
verschenken Sie einen Download!
Ganz einfach Downloads verschenken - so funktioniert's:
  1. 1 Geben Sie die Adresse der Person ein, die Sie beschenken
    möchten. Mit einer lieben Grußbotschaft verleihen Sie Ihrem
    Geschenk eine persönliche Note.
  2. 2 Bezahlen Sie das Geschenk bequem per Kreditkarte,
    Überweisung oder Lastschrift.
  3. 3 Der/die Geschenkempfänger/in bekommt von uns Ihre Nachricht
    und eine Anleitung zum Downloaden Ihres Geschenks!

Produktdetails

Titel: Mit Verzögerung ins Glück
Autor/en: Sarah Saxx, Sarah Saxx

EAN: 9783957620231
Format:  EPUB
Lago

6. Juli 2014 - epub eBook - 254 Seiten

Sex, Partys und lockere Beziehungen ohne Verpflichtungen bestimmen Isas Leben außerhalb ihres Alltags als Mode- und Lifestyle-Redakteurin. Nach einer weiteren unbefriedigenden Nacht mit einem Unbekannten hat sie genug von ihrem exzessiven Lebensstil. Um herauszufinden, was sie wirklich will, gönnt sie sich ein paar Tage Auszeit in einem Wellnesshotel. Dass ihr dort Sebastian über den Weg läuft und den Kopf verdreht, damit hat sie allerdings nicht gerechnet. Als dann jedoch Sebastians Ex auftaucht, reiht sich ein Missverständnis an das nächste. Isa reist überstürzt ab und begeht dadurch einen großen Fehler. Werden die beiden trotz aller Schwierigkeiten erneut einen Weg zueinander finden? Oder hat Isa die Chance auf ein gemeinsames Glück mit Sebastian nun endgültig verpasst?

2. Verdammt deprimierend


Als ich am späten Vormittag nach unruhigem Schlaf munter wurde, fühlte ich mich hundeelend. In meinem Magen war mir immer noch flau, und mein Schädel pochte barbarisch, so, als hätte ich gestern zu tief ins Glas geschaut. Dabei hatte ich den ganzen Abend nur zwei Cocktails gehabt.

Von dem Typen, aus dessen Wohnung ich mich mitten in der Nacht hinausgestohlen hatte, kannte ich nicht einmal den Vornamen. Er aber meinen auch nicht! …

Okay, das war vielleicht mit ein Grund, wieso ich mich so miserabel fühlte. Nicht, weil ich mich aus seiner Wohnung geschlichen hatte. Nicht, weil ich ihm meine Telefonnummer nicht hinterlassen hatte. Auch nicht, weil ich befürchtete, dass er sich womöglich in mich verliebt haben könnte (oder dies zumindest dachte), und ich seine Gefühle nicht erwidern würde – denn darin war ich eine Meisterin.

Nein, ich fühlte mich so beschissen, weil ich eine abgrundtiefe Leere in mir spürte. Und Ekel vor mir selbst hatte. Und Panik.

Ich mühte mich aus dem Bett und schlurfte quer durch meine verdunkelte Wohnung in die Küche, wo ich die Kaffeemaschine einschaltete. Während ich darauf wartete, dass sich das Wasser aufheizte, durchsuchte ich meine Handtasche nach der Packung mit den Kopfschmerztabletten. Doch diese war leer, und mir fiel ein, dass ich mir neue hatte besorgen wollen. Verdammt!

Genau in dem Moment, als ich die Tasche wieder an den Haken in der Garderobe hängen wollte, spürte ich, dass ein Anruf auf meinem Handy einging. Da hatte ich wohl nach dem Kinobesuch vergessen, dass es noch auf Vibrieren stand. Ich nahm es heraus, und sah, dass ich bereits mindestens einen Anruf verpasst hatte. Jana!

Ich hob ab und murmelte ein müdes „Hallo“ in den Hörer.

„Isa? Hab ich dich geweckt? &he
llip; Hallo?“

Ich hielt das Telefon auf Abstand. Um meinen Kopf stand es schlimmer als befürchtet.

„Jana, ich hab tierische Kopfschmerzen und keine Tabletten daheim. Kannst du mir welche bringen? Ich glaub nicht, dass ich so Auto fahren sollte. Mein Kopf explodiert gleich.“

„Ähm … ja, ich hab noch welche.“

„Meinen Schlüssel hast du ja. Mach dir bitte selber auf, ich leg mich wieder ins Bett.“

„Ich bin in der nächsten halben Stunde bei dir.“

Ich nuschelte noch etwas, das wie ein „Danke“ klingen sollte. Bevor ich es jedoch zurück in mein Bett schaffte, eilte ich erneut auf die Toilette und übergab mich ein weiteres Mal. Erst dann mühte ich mich zurück ins Bett, in dem ich mich zusammenrollte. Den Kaffee würde mir meine Freundin bringen müssen, denn ich traute mich nicht, neben dem Kaffeevollautomaten stehen zu bleiben, während dieser die Kaffeebohnen mahlte.

Ich musste eingeschlafen sein, denn ich wurde durch ein sanftes Streicheln an meiner Schläfe geweckt.

„Hey, Süße … Wie geht es dir?“

Ich blinzelte vorsichtig, doch das wenige Licht, das sich durch die Jalousien stahl, fuhr mir wie ein Presslufthammer durch den Kopf. Ich stöhnte auf und zog mir die Decke über mein Gesicht.

„Oje, du Arme! Hör zu, ich hab dir ein großes Wasserglas auf deinen Nachttisch gestellt und daneben die Kopfschmerztablette gelegt. Nimm sie, und dann versuch noch zu schlafen. Ich komm später noch mal und bring dir was zu essen.“

Jana zog vorsichtig die Decke von meinen Augen, welche ich einen klitzekleinen Spaltbreit öffnete. Sie half mir auf, und ich nahm die Tablette, in der Hoffnung, dass ihre Wirkung schnell eintreten würde. Als ich mich wieder in der Horizontalen befand, küsste mich meine Fre
undin noch auf die Stirn, und ich sank zurück in einen traumlosen Schlaf.

Als ich erneut munter wurde, ging es mir tatsächlich etwas besser. Ich warf einen Blick auf mein Telefon. Es war bereits später Nachmittag, ich hatte Durst, Hunger und musste dringend auf die Toilette. Auf dem Weg dorthin sah ich Jana auf einem meiner dunkelrosaroten Ohrensessel im Wohnzimmer sitzen und mit einem Lächeln auf ihrem Handy tippen. Seit sie und Julian ein Paar waren, sah ich sie regelmäßig mit diesem seligen Grinsen auf dem Gesicht. Ich gönnte ihr von ganzem Herzen einen so wunderbaren Mann … und beneidete sie insgeheim.

Jana musste mich wohl bemerkt haben, denn sie hob ihren Blick und flüsterte ein leises „Guten Morgen. Na, wie gehts dir? Besser?“

Ich lächelte zurück und nickte vorsichtig. Das Pochen im Kopf hielt sich erfreulicherweise in Grenzen.

„Kaffee?“ Sie stand auf.

Wieder nickte ich nur und war in diesem Moment unheimlich froh, dass sie mich so gut kannte.

Kurz darauf saßen wir im weiterhin abgedunkelten Wohnzimmer, beide eine große Tasse Milchkaffee in den Händen. Ich hatte mir eine Jogginghose und ein Sweatshirt angezogen und war in meine lächerlich kindischen, aber unheimlich warmen, rosaroten Plüschhäschen-Hausschuhe geschlüpft. Auf dem kleinen Tisch zwischen uns stand ein Teller mit leckeren Schokocroissants, die Jana wohl aus dem Café au Lait mitgebracht hatte, das unserem besten Freund Marco gehörte.

„Also, jetzt erzähl mal. Was war denn da gestern noch los? Ich hab dich noch mit diesem Kerl an der Bar gesehen, und plötzlich wart ihr verschwunden. Ich hatte schon irgendwie ein schlechtes Gewissen nach unserem kleinen Streit und hatte gehofft, das Missverständnis noch …“

„Der Gummi ist gerissen!“, murmelte ich leis
e in meinen Kaffeebecher, aber sie hatte mich trotzdem verstanden.

„Was!?“ Jana starrte mich mit weit aufgerissenen Augen an.

Ich brachte nur ein müdes Lächeln und ein langsames Kopfnicken zustande.

„Aber … du nimmst doch die Pille, oder?“

„Klar doch. Ich hoffe nur, mir nicht etwas eingefangen zu haben. Du weißt schon …“

„Scheiße … Denkst du denn, dass es so sein könnte?“

„Denken … Jana, denken bringt mir in diesem Moment nicht wirklich was. Wem kann man in dieser Hinsicht schon vertrauen? Und wenn, vielleicht weiß er selbst noch nicht einmal davon. Zu meinem eigenen Pech kenne ich nicht einmal seinen Namen … geschweige denn, dass ich noch genau weiß, wo seine Wohnung ist.“

Janas Blick war mehr als eindeutig, und ich war ihr nicht einmal böse deswegen. Immerhin war ich in gewisser Weise selbst schuld an der Misere, auch wenn ich mich für das Versagen des Kondoms nicht wirklich verantwortlich fühlte. Aber gut, das hatte ich nun von meinem impulsiven Lebenswandel.

Stille breitete sich aus, für die mein Kopf sehr dankbar war. Gedanklich überschlug ich mein Wissen über Geschlechtskrankheiten, das zuletzt vermutlich während der Schulzeit aktuell gewesen war. Doch ich war zu ausgelaugt, und der sich wieder verstärkende Presslufthammer in meinem Kopf sorgte für den miesen Rest. Ich würde mich einfach, sobald es mir wieder besser ging, an den Computer setzen und googeln. Und am besten gleich am Montag einen Termin bei meiner Frauenärztin vereinbaren.

Abgesehen davon gab es da ein anderes Thema, das mir momentan ein viel dringenderes war – ich wollte, musste mich bei Jana für meinen … Aussetzer von gestern Abend entschuldigen.

Ich nahm einen großen Schluck Kaffee, ein
erseits, um mir etwas Mut zu machen, und andererseits, um mir meine Worte vorab noch einmal ganz genau zu überlegen.

„Jana … hör zu … Du weißt, ich hab dich schrecklich lieb, aber …“

Ich biss mir auf die Unterlippe. Das war ja echt schwerer als erwartet. Meine beste Freundin musterte mich neugierig und etwas verunsichert. Ich atmete tief ein, bevor ich fortfuhr.

„Ich hasse es, das fünfte Rad am Wagen zu sein. Ich freu mich für dich und Julian, und natürlich auch für Lena und Marco, aber … ich fühl mich … ausgeschlossen.“ So, jetzt ist es raus.

Ich atmete noch mal tief ein und aus und blinzelte vorsichtig in ihre Richtung, während ich auf eine Reaktion wartete.

„Ach, Isa-Schatz …“ Jana stellte ihre Tasse ab, sprang auf und nahm mich fest in ihre Arme. „Wir schließen dich doch nicht aus. Du hast immerhin uns alle. Du bist immer dabei, du gehörst dazu!“

„Mensch, du weißt, was ich meine …“

Jana löste ihre Umarmung und blickte betreten zu Boden.

„Nein, du brauchst jetzt kein schlechtes Gewissen zu haben. Du weißt, ich freu mich für euch, und du weißt auch, dass ich Julian mag, dass ich gerne mit euch allen unterwegs bin. Aber … wenn ihr euch küsst, umarmt, Händchen haltet …“

„Tut mir leid, ich weiß, wir sind wie Teenager …“

„Jana, du brauchst dich nicht dafür entschuldigen. Du sollst auch nichts daran ändern, denn ich find euch süß. Ich wollte nur, dass du es weißt. Und du sollst auch wissen, dass mir meine idiotische Reaktion von gestern Abend schrecklich leidtut.“

Erneut drückte sie mich fest an sich und … Verdammt! &hell
ip; ich spürte einen Kloß in meinem Hals.

„Irgendwann wird auch für dich dein Traumprinz angeritten kommen. Ich glaube ganz fest daran. Sieh dich doch an! Kann doch nicht sein, dass so eine Wahnsinnsfrau wie du übrig bleibt …“

Verdutzt musterte ich sie, bis ich laut loslachen musste. „Du mit deinen Übertreibungen.“

„Ach, komm schon! Du bist eine tolle Frau, hast einen super Job, schläfst mit … tollen Männern.“

„Ach, so toll sind die nicht …“

„Nicht? Das klingt sonst aber anders, wenn du von ihnen erzählst.“

„Vielleicht hab ich...


Dieses eBook wird im epub-Format geliefert und ist mit einem Wasserzeichen versehen. Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Für welche Geräte?
Sie können das eBook auf allen Lesegeräten, in Apps und in Lesesoftware öffnen, die epub unterstützen:

  • tolino Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook auf Ihr tolino Gerät mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions.

  • Sony Reader und andere eBook Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie es mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions.

  • Tablets und Smartphones
    Installieren Sie die tolino Lese-App für Android und iOS oder verwenden Sie eine andere Lese-App für epub-eBooks.

  • PC und Mac
    Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen mit einer kostenlosen Lesesoftware, beispielsweise Adobe Digital Editions Sony READER FOR PC/Mac.

Die eBook-Datei wird beim Herunterladen mit einem nicht löschbaren Wasserzeichen individuell markiert, sodass die Ermittlung und rechtliche Verfolgung des ursprünglichen Käufers im Fall einer missbräuchlichen Nutzung der eBook-Datei möglich ist.

Bitte beachten Sie: Dieses eBook ist nicht auf Kindle-Geräten lesbar.

Ihr erstes eBook?
Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die digitalen Bücher für Neueinsteiger.

Kundenbewertungen zu Sarah Saxx, Sarah S… „Mit Verzögerung ins Glück“
Noch keine Bewertungen vorhanden
Zur Rangliste der Rezensenten
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Unsere Leistungen auf einen Klick
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: