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Carlotta 5: Carlotta - Internat und tausend Baustellen

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Produktdetails

Titel: Carlotta 5: Carlotta - Internat und tausend Baustellen
Autor/en: Dagmar Hoßfeld

EAN: 9783646926026
Format:  EPUB
Empfohlen von 10 bis 14 Jahren.
Illustriert von Edda Skibbe
Carlsen

26. September 2014 - epub eBook - 240 Seiten

Das fünfte Jahr Carlotta freut sich auf die neunte Klasse. Doch im Internat ist plötzlich alles anders: Sofie fehlt, Renovierungsarbeiten sorgen für Chaos, und dann werden sie und Manu auch noch ausquartiert! Carlotta denkt immer öfter daran, das Internat zu verlassen. Aber da ist ja noch Niko mit den Dreadlocks und den traurigen Augen - und sein Geheimnis ...
Dagmar Hoßfeld wollte als Kind Tierärztin, Bäuerin oder Gestütsbesitzerin werden. Dass sie sich anders entschieden hat, verdankt sie ihrem Sohn: Als er ungefähr ein halbes Jahr alt war, bekam sie Lust, ein Kinderbuch zu schreiben. Sie setzte sich an den Schreibtisch - und hörte mit dem Schreiben einfach nicht mehr auf. Zum Glück! Mittlerweile sind viele wunderbare Kinder- und Jugendbücher von ihr erschienen.
Geboren wurde Dagmar Hoßfeld 1960 in Kiel. Heute lebt sie in einem kleinen Dorf zwischen Ostsee und Schlei und hat, wie sie selbst sagt, den schönsten Beruf der Welt: Autorin.

„Hey, du machst ein Gesicht, als würdest du dich freuen, dass die Ferien zu Ende sind!“ Mit einem breiten Grinsen zwirbelt Katie ihre Haare über dem Kopf zusammen und fixiert den Knoten mit einem Buntstift, den sie von Carlottas Schreibtisch stibitzt hat.

„Stimmt.“ Carlotta balanciert einen Stapel T-Shirts quer durchs Zimmer. „Ich kann’s wirklich kaum erwarten, endlich wieder nach Prinzensee zu kommen. Immerhin hab ich Niko sechs ganze Wochen nicht gesehen. Sechs Wochen!“

Sie stopft die T-Shirts in eine große Reisetasche, die neben ihrem Bett steht, und pickt ein paar Gummibärchen aus der Tüte, die Katie ihr hinhält.

Das Grinsen ihrer besten Freundin wird spöttisch. „Mann, wie hast du das nur überlebt?“

Carlotta geht nicht auf die Bemerkung ein. Ihr Blick wandert zu der Pinnwand über ihrem Schreibtisch. Eins der Fotos, die dort hängen, zeigt sie und Niko am letzten Schultag vor den Sommerferien. Im Hintergrund ist die Fassade von Schloss Prinzensee zu erkennen. Niko und sie haben sich Carlottas Handy vor die Nasen gehalten und die Aufnahme gemacht, kurz bevor sie sich in dem Abschiedsgewusel vor dem Schloss aus den Augen verloren haben. Sie ist nach Hause gefahren, Niko nach Sardinien. Zusammen mit seinem Bruder und dessen Freundin, einem ehemaligen Schulfreund aus Berlin, einer Gitarre, einem Kiteboard und einem Seesack voller Fernweh.

„Vergiss mich nicht“, hat er noch gesagt. Dann war er weg.

Für sechs lange Wochen. Carlotta spürt jetzt noch das Gefühl in ihrem Bauch, als der rostige Hippiebus die Allee hinuntergezuckelt und schließlich wie in einem kitschigen Film hinter dem Horizont verschwunden ist. Es war kein schönes Gefühl. Sie kam sich verlassen vor. Und ein bisschen traurig war sie auch.

In den Ferien haben sie und Niko sich dann ziemlich viele SMS
geschrieben. Einmal hat er irgendwo im Nirgendwo ein Internet-Café aufgestöbert und ihr eine Mail mit Fotos von unterwegs geschickt. Er hat ihr gefehlt. Sehr sogar. Daran konnte auch der Kurzurlaub nichts ändern, den sie zusammen mit ihrem Vater, seiner holländischen Freundin und deren Tochter auf Rügen verbracht hat. Die Zeit auf der Insel war toll, aber lieber wäre Carlotta mit Niko auf Sardinien gewesen. Oder sonst wo. Hauptsache, mit ihm zusammen.     

Sie nimmt zwei Jeans aus dem Wäschekorb und legt sie zu den T-Shirts. „Ich hätte dich mal sehen mögen, wenn du und Dennis euch in den Ferien nicht gesehen hättet!“

„Ich wäre schluchzend über die Grasnarbe gekrochen, hätte mich jeden Abend in den Schlaf geweint und es am Ende vermutlich nicht überlebt“, gibt Katie zu.

Carlotta prustet.

Katie wirft ein Gummibärchen in die Luft und fängt es mit dem Mund auf. Carlotta pfeffert ihr ein zusammengerolltes Sockenpaar an die Stirn. Als es an die Tür klopft, ruft sie: „Come in!“

Ihr Vater schiebt seinen Kopf ins Zimmer und wedelt mit einem Briefumschlag. „Post für dich!“

„Hi, Guido“, begrüßt Katie ihn lässig.

„Hallo, Katie.“

Carlotta nimmt den Brief entgegen und lässt ihn auf den Schreibtisch segeln.

„Hey, der ist aus Belgien!“ Katie mustert die ausländische Briefmarke. „Willst du ihn nicht aufmachen?“   

Carlotta wirft einen Blick auf den Absender. Der Brief ist von Sofie, ihrer belgischen Mitbewohnerin im Internat. Bestimmt ein verspäteter Feriengruß. Nett, aber nicht brandeilig.

„Später“, sagt sie. „Zuerst will ich fertig packen.“

„Ich fahr ins Studio.“ Die Hand ihres Vaters liegt noch a
uf der Türklinke. „Es kann spät werden. Ich muss mich um die Synchronisation kümmern. Macht ihr euch nachher selbst was zu essen?“

„Klar. Ist noch Pizza da?“ Katie kippelt mit dem Stuhl, auf dem sie sitzt. „Oder etwas von dieser gigantischen kambodschanischen Reispfanne, die wir neulich gegessen haben?“

„Leider nicht. Aber ihr findet alle Zutaten in der Vorratskammer. Ich lass euch Geld da, falls was fehlt.“ Guido Prinz wendet sich an Carlotta. „Wann soll ich dich morgen ins Internat fahren?“

„Am besten gleich nach dem Frühstück“, schlägt Carlotta vor. „Ist das okay?“

Ihr Vater nickt. „Bis dann“, sagt er und zieht die Tür hinter sich zu.

„Arbeitet er in letzter Zeit nicht ein bisschen viel?“ Katie legt ihre Stirn in besorgte Falten. „Heute ist Samstag. Nimmt er sich nicht mal am Wochenende frei? Männer in seinem Alter sollten es nicht übertreiben. Ich sag nur: Herzinfarkt, Magengeschwür, Burnout.“

Carlotta zeigt ihr einen Vogel. „Von wegen Burnout! Nächste Woche müssen die Werbespots für die internationale Umweltschutzorganisation fertig sein. Wenn Paps den Termin nicht einhält, muss er eine fette Konventionalstrafe zahlen. Das können wir uns nicht leisten. Das Auto war gerade erst in der Werkstatt, unser neuer Kühlschrank war sauteuer und an der Heizung ist auch irgendwas kaputt. Die gluckert immer so komisch.“

„Oh, Shit“, meint Katie. „Verstehe. Aber was sagt seine Freundin denn dazu, dass er so viel arbeitet? Fühlt die sich nicht vernachlässigt?“

„Tessa?“ Carlotta schüttelt den Kopf. „Die ist doch selbst in der Filmbranche. Wenn jemand Verständnis dafür hat, dann sie!“

„Die beiden passen anscheinend ziemlich gut zus
ammen“, analysiert Katie. „Beneidenswert.“

Carlotta lässt sich auf ihr Bett fallen. „Stimmt. Tessa ist wirklich nett. Und ihre Tochter auch. Obwohl ich mir das zuerst nicht vorstellen konnte und mir fest vorgenommen hatte Lilly doof zu finden. Hat irgendwie nicht funktioniert. Es ist halt nur blöd, dass sie in Holland wohnen. Ich glaub, Paps würde sie gerne öfter sehen. Tessa tut ihm gut.“

„Wie sollen die sich denn öfter sehen, wenn beide fünfundzwanzig Stunden am Tag arbeiten?“ Katie springt auf und zieht Carlotta an der Kapuze ihres Hoodies hoch. „Pizza oder Reispfanne?“

„Reispfanne.“ Carlotta gähnt. Katie hat die letzte Ferienwoche bei ihr verbracht. Tagsüber waren sie ständig unterwegs – in der Stadt, im Kino, im Freibad. Nachts haben sie endlos gequatscht und den DVD-Stapel abgearbeitet, den Katie mitgebracht hat. Langsam, aber sicher macht sich der Schlafmangel bemerkbar.

Eine halbe Stunde später schmort ein Berg asiatisches Gemüse in einem Wok auf dem Herd. Katie prüft, ob der Reis schon gar ist. „Noch ein paar Minuten“, sagt sie.

Die Küche ist in Dampfschwaden getaucht. Es riecht nach exotischen Gewürzen, scharfem Pfeffer und Soja. Carlotta liebt diesen Geruch.

„Hey, lass uns draußen essen! Die Sonne scheint noch so schön und schließlich ist es unser letzter Abend.“

Katie nickt betrübt. „Unsere Henkersmahlzeit.“

Carlotta nimmt sich zwei Teller, legt zwei Löffel und ein Paar Essstäbchen darauf. Dann klemmt sie sich eine große Wasserflasche unter den Arm und geht damit quer durch das Wohnzimmer hinaus in den Garten. Der Platz unter dem Walnussbaum ist perfekt für ein Picknick!

Sie lässt sich ins Gras fallen und blinzelt in den Himmel.

Wenig später folgt Katie
mit dem Wok. Sie balanciert ihn auf dicken Topflappen. „Ich hab den Reis einfach dazugekippt. Ist praktischer. Wollen wir direkt aus dem Pott essen?“

„Klar“, sagt Carlotta und schiebt die Teller beiseite. „Stell ihn einfach hin!“

„Yummy, ist das lecker!“ Katie hat die Topflappen weggelegt und den ersten Bissen probiert. Sie schmatzt genüsslich.

Carlotta nickt. „Das werd ich echt vermissen, wenn ich wieder in Prinzensee bin.“

„Stell doch einen Antrag bei der Internatsleitung“, mümmelt Katie. „Einmal pro Woche ein Riesen-Wok für alle!“

Mit ihren Essstäbchen pickt Carlotta ein großes Stück Ananas auf und tunkt es lachend in die Sojasoße. „Wäre einen Versuch wert.“

Der Wok steht zwischen ihnen im Gras. Über ihnen hüpft eine kleine Meise von Ast zu Ast und beäugt sie neugierig. Dieses Picknick ist total genial, findet Carlotta.

„Glaubst du eigentlich, dass Niko genauso in dich verknallt ist wie du in ihn?“, fragt Katie nach einer Weile.

Carlotta seufzt. „Wenn ich das nur wüsste! Seit dem Prinzenball haben wir echt viel zusammen gemacht. Unser gemeinsames Fotoprojekt, ein paar Exkursionen mit der AG, an den Wochenenden waren wir in der Gruft … Das Problem ist nur, dass wir so selten allein sind. In einem Internat hat man’s als Pärchen ziemlich schwer.“

„Aber offiziell verboten ist es nicht, oder?“, fragt Katie.

„Nee, nicht direkt. Aber mehr als ein Küsschen oder heimlich Händchen halten ist nicht drin. Es wird halt nicht gerne gesehen“, erwidert Carlotta. „Besonders nicht, seit ein Mädchen in der Oberstufe schwanger geworden ist. Es ist zwar schon ein paar Jahre her, aber seitdem sind die Lehrer in erhöhter Alarmbereitschaft. Ich glaub, die wittern schon
Unzucht und Vermehrung, sobald ein Mädchen und ein Junge mal einen harmlosen Blick wechseln. Dabei gehört das doch irgendwie dazu, oder? Also, nicht das Schwangerwerden natürlich, aber alles andere. Dass man sich kennenlernt, ein bisschen flirtet und das alles. Wie ist das denn an deiner Schule?“

„In den oberen Klassen laufen massenweise Pärchen rum und in den Pausen wird auch mal geknutscht.“ Katie trinkt einen Schluck. „Ohne ein bisschen Liebe wäre Schule doch gar nicht auszuhalten!“

Carlotta ist ganz und gar ihrer Meinung. Aber Prinzensee ist nun mal keine normale Schule, sondern ein Internat.

„Leider gelten bei uns andere Regeln“, sagt sie. „Und eine davon lautet, ich zitiere wörtlich: Kein sexueller Kontakt zwischen Schülerinnen und Schülern!“

„Aber Küssen und ein bisschen Kuscheln...


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