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Die Flügel, mein Engel, zerreiß ich dir

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Produktdetails

Titel: Die Flügel, mein Engel, zerreiß ich dir
Autor/en: Karine Giebel

EAN: 9783827077462
Format:  EPUB
Originaltitel: Juste une ombre.
Übersetzt von Eliane Hagedorn, Bettina Runge
Berlin Verlag

15. September 2014 - epub eBook - 448 Seiten

Cloé hat es geschafft: In ihrer Werbeagentur steht ihr der Chefposten in Aussicht, die Beziehung mit dem charmanten Bertrand läuft bestens und sie genießt ihr Pariser Leben in vollen Zügen. Doch als sie eines Abends auf dem Nachhauseweg verfolgt wird, setzt sich die Angst in ihrem Leben fest. Wer ist diese schattenhafte Gestalt, die ihr nun immer wieder nachstellt und ihr Leben in seinen Grundfesten zu erschüttern droht? Ihr gewalttätiger Exmann? Ihr Kollege aus der Agentur, der mit ihr um den Chefposten konkurriert? Oder gar Bertrand, der immer gerade dann nicht da ist, wenn der Schatten auftaucht? Oder hat ihr Umfeld recht und sie bildet sich alles nur ein?.
Ihre letzte Hoffnung ist Hauptkommissar Alexandre Gomez, der sich - wenn auch nicht auf offiziellem Dienstwege - auf die Spur des Schattens macht. Eine Suche, die auch für ihn lebensgefährlich wird...
Karine Giebel wurde 1971 im Département Var geboren, wo sie auch heute noch lebt. Schon während ihres Jura-Studiums widmete sie sich dem Verfassen von psychologischen Spannungsromanen und gilt inzwischen als DIE weibliche Stimme des französischen Kriminalromans. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Preisen bedacht, für »Die Flügel, mein Engel, zerreiß ich dir« erhielt sie den »Prix Polar 2012«.

KAPITEL 1


Drei Stunden Schlaf, das ist wenig. Viel zu wenig.

Dennoch muss sie dem barbarischen Befehl des Weckers gehorchen. Duschen, kämmen, schminken, anziehen.

Alles erledigen wie gewöhnlich, auch wenn Cloé ahnt, dass nichts mehr sein wird wie früher.

Dabei gibt es gar keinen Grund. Ein Zwischenfall wie viele andere, ohne Folgen.

Aber warum dann dieses seltsame, unerhörte Gefühl? Diese kleine Stimme, die ihr zuflüstert, dass ihr Leben sich geändert hat? Für immer.

Wenige Kilometer in der morgendlichen Rushhour, bis schließlich das Gebäude auftaucht, ein Koloss unter Kolossen. Schlicht, imposant, unendlich trist.

Ein neuer Tag, der Cloé hoffentlich das nächtliche Grauen vergessen lassen wird. Diese intensive Angst. Die immer noch in ihrem Herzen, ihrem Kopf, ihrem Bauch sitzt.

Der Aufzug, die Flure, die Begrüßungen. Aufrichtiges und gespieltes Lächeln von allen Seiten. Emsiges Treiben erfüllt den Bienenstock, dessen kompromisslose Königin sie vielleicht schon bald sein wird.

Nathalie begrüßen, ihre treue, ergebene Sekretärin. Pardieu begrüßen, den Generaldirektor, der in einem geräumigen Büro, unweit von ihrem, thront. Ihm versichern, dass alles in Ordnung und man bereit ist, einen endlosen, produktiven Tag im Dienst der expandierenden, sie alle ernährenden Agentur in Angriff zu nehmen.

Vortäuschen, man hätte den Termin um sechzehn Uhr nicht vergessen, der so entscheidend für den neuen Großauftrag ist.

Wie hätte ich den vergessen können? Seit Wochen denke ich an nichts anderes mehr, Monsieur!

Verbergen, dass man so gut wie nicht geschlafen hat. Dass man dem Tod ins Auge gesehen und der Termin um sechzehn Uhr nicht die geringste Bedeutung hat.

* * *

Cloé öff
net die Tür des italienischen Restaurants und sieht sich nach Carole um. Dies ist ihr Treffpunkt, der Ort, an dem sie beide die Welt auseinandernehmen und sie dann neu zusammensetzen. Wo sie Komplotte schmieden, sich einander anvertrauen, über Gott und die Welt reden und natürlich unentwegt lästern.

»Entschuldige, ich bin spät dran! Pardieu hat mir ausführlich erzählt, dass er sich ein Landhaus im Département Allier gekauft hat … Was interessiert mich das? Soll er doch in seinen Schuppen einziehen und vor allem dort bleiben! Hauptsache, er macht endlich seinen Platz frei!«

Carole muss lachen.

»Hab ein bisschen Geduld, meine Liebe. Du weißt genau, dass der Alte in Kürze in Rente geht. Und dann machst du es dir auf seinem Sessel bequem!«

»Das ist noch gar nicht so sicher«, entgegnet Cloé und ihre Miene verfinstert sich plötzlich. »Schließlich sind wir zwei Leute in Wartestellung.«

»Aber du bist seine Favoritin, das ist doch klar!«

»Martins hat auch Chancen. Er legt sich ordentlich ins Zeug. Dieser Arschkriecher! Wenn er das Rennen macht, bin ich ihm unterstellt, und ich fürchte, das ertrage ich nicht.«

»Dann schaust du dich einfach nach was anderem um«, meint Carole. »Mit deiner Vita dürfte das kein Problem sein.«

Der Kellner nimmt die Bestellung auf und schlängelt sich geschickt zwischen den Tischen hindurch. Cloé trinkt ein Glas Wasser und legt wieder los.

»Ich muss dir was erzählen … Gestern Nacht hatte ich eine Heidenangst. Ich war bei einer meiner Kundinnen eingeladen.«

»War Bertrand dabei?«

»Nein, er hatte was anderes vor.«

»Bist du sicher, dass er kein Doppelleben führt?«, wirft Carole ein. »Er hat allzu oft et
was anderes vor
, finde ich.«

»Wir leben nicht zusammen. Und wir müssen nicht ständig aufeinanderhocken.«

»Klar, aber nachdem du ihn erst seit ein paar Monaten kennst, mache ich mir schon ein paar Gedanken über diesen mysteriösen Märchenprinzen!«

Als ihr klar wird, dass sie sich hier in eine Sackgasse manövriert hat, legt Carole den Rückwärtsgang ein.

»Du bist also zu dieser Party gegangen … war’s denn nett?«

»Kein bisschen. Es zog sich ewig hin. Ich habe mich schließlich einem Paar angeschlossen, das aufgebrochen ist, aber da war es schon fast zwei Uhr.«

Der Kellner erscheint mit einem Salat, einer Pizza und einer Flasche Mineralwasser.

»Guten Appetit, Mesdemoiselles!«

»Wie süß«, sagt Carole lächelnd. »Mesdemoiselles … Das höre ich nicht mehr so oft! Also, du brichst um zwei Uhr morgens auf und dann?«

»Auf der Straße ist mir so ’n Typ gefolgt.«

»Oje!«

Cloé schweigt, die Angst kommt zurück wie ein Bumerang.

Nach einer Weile beginnt sie ihre Geschichte in allen Einzelheiten zu erzählen. Als würde sie sie damit loswerden können. Carole sieht sie einen Moment verwundert an.

»Und das ist alles?«, sagt sie schließlich. »Er ist umgekehrt und verschwunden?«

»Genau. Wie vom Erdboden verschluckt.«

»Bist du sicher, dass es derselbe war? Der, der dir gefolgt ist, und der, der aus der Nische aufgetaucht ist?«

»Ja. Ganz in Schwarz gekleidet, eine Kapuze über den Kopf gezogen.«

»Sonderbar, dass er dir nichts getan hat. Er hätte dir deine Tasche stehlen können oder …«

»Mich umbringen.«


»Ja, klar«, sagt Carole mit sanfter Stimme. »Aber Ende gut, alles gut. Vielleicht hat er sich nur einen Spaß draus gemacht, dir Angst einzujagen.«

»Ein sehr komischer Scherz, wirklich.«

»Komm, vergiss die Sache.« Carole stürzt sich auf ihren Salat. »Das war nur ein blöder Zufall, nichts Tragisches. Jetzt ist es vorbei.«

»Ich weiß nicht. Vielleicht ist er ja immer noch da und verfolgt mich weiter.«

»Hast du ihn denn heute noch mal gesehen?«, fragt Carole besorgt.

»Nein, aber … Ich weiß nicht. Ist nur so ’n Gefühl.«

»Das ist die Nachwirkung des Schocks«, erklärt Carole.

Und deine paranoide Neigung, die wieder neu erwacht ist, fügt sie in Gedanken hinzu.

»So einen riesigen Schrecken verarbeitet man nicht so schnell. Aber das wird schon wieder«, versichert sie mit einem Lächeln.

Da Cloé schweigt, bietet Carole ihre ganze Überzeugungskraft auf.

»Du vertraust mir doch, oder? Das ist schließlich mein Job … mit Ängsten umzugehen.«

Cloé lächelt. Merkwürdige Definition des Berufs der Krankenschwester.

»Morgen hast du die Sache schon wieder vergessen. Und das nächste Mal nimmst du halt deinen Leibwächter mit!«

»Du hast recht.«

»Hauptsache, der Typ hat dir nichts getan … Nun komm, deine Pizza wird kalt. Ich weiß nicht, wie du es anstellst, dauernd Pizza zu essen, ohne ein Gramm zuzunehmen!«

Heute könnte es daran liegen, dass sie das Gefühl hat, einen Kaktus hinunterzuwürgen.

* * *

Einundzwanzig Uhr. Endlich parkt Cloé ihren Wagen in der Rue des Moulins.

Sie hatte Bertrand zum Abendessen einladen wollen, doch nun ist es etwas s
pät, um sich noch an den Herd zu stellen. Es heißt immer, man sollte im Leben wissen, was man will. Vor allem aber sollte man wissen, was man kann …

Sein Privatleben auf dem Altar des Erfolgs opfern. Seine Kompetenz, Ausdauer, Motivation und auch Diskretion ständig unter Beweis stellen.

Stets auf der Hut sein. Vor allem, wenn man eine Frau ist.

Cloé holt ihre Post aus dem Briefkasten und steigt dann die Stufen der Außentreppe hinauf mit dem Gefühl, den Mont Ventoux bei starkem Wind zu erklimmen.

Endlich daheim … Ein hübsches Haus aus den fünfziger Jahren, umgeben von einem Garten mit vielen Bäumen. Und sie die einzige Mieterin.

Genau diesem Zweck dienen die Überstunden: um nicht in einem elenden Vorort in einem schäbigen Apartment zu hausen. Nur dass Cloé viel mehr Zeit im Büro als in ihrem hübschen Haus verbringt. Doch diese Absurdität hat sie schon lange aus ihren Gedanken verdrängt.

Im Flur lässt sie die Post auf dem marmornen Blumenständer im Schatten eines prächtigen japanischen Bonsai liegen. Sie geht zunächst ins Schlafzimmer, um die Kleidung zu wechseln.

Nur in ihren Dessous macht sie es sich im Salon auf der Couch bequem und wählt die Nummer von Bertrand. Als er abhebt, entspannen sich ihre Züge. Nichts tut ihr so gut, wie seine Stimme zu hören. Sanft, tief und sinnlich wie eine handfeste Liebkosung.

»Hallo, Liebling.«

»Ich hab mich schon gefragt, ob dich der Alte gekidnappt hat!«

»Wir hatten heute um sechzehn Uhr einen wichtigen Termin, der sich, wie gewöhnlich, in die Länge gezogen hat. Und der Alte fand dann, das müsse gefeiert werden! Mit Champagner für alle.«

»Du musst hundemüde sein, oder?«

»Ja. Vor allem, weil ich letzte Nacht nicht viel geschlafen habe.&laq
uo;

»Ach ja, dein berühmter Abend! Und, wie war’s?«

Der Schatten erscheint plötzlich ungebeten im Salon und pflanzt sich schamlos vor ihr auf den Perserteppich. Cloé zittert am ganzen Leib und zieht ängstlich die Beine an.

»Ich hab mich ohne dich gelangweilt. Du hast mir gefehlt.«

»Das will ich doch hoffen! Soll ich noch vorbeikommen?«

»Ich hab nichts zum Essen vorbereitet.«

»Ich hab schon gegessen. Fehlt nur noch das Dessert.«

»Lässt du mir etwas Zeit, um ein Bad zu nehmen?«

»Eine halbe Stunde«, flüstert Bertrand. »Keine Minute mehr.«

»Abgemacht. Also leg ich besser schnell auf …«

Cloé beendet das Gespräch mit einem genießerischen Lächeln um die Lippen.

Zum Glück ist alles sauber und aufgeräumt....


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