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Die Nester

Horror-Thriller.
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Produktdetails

Titel: Die Nester
Autor/en: Barry Napier

EAN: 9783958350175
Format:  EPUB ohne DRM
Horror-Thriller.
Übersetzt von Peter Mehler
Luzifer-Verlag

23. Mai 2017 - epub eBook - 250 Seiten

Die Ungeheuer kamen aus dem Nichts. Wir hatten keine Ahnung, woher. Auch dann nicht, als wir sie mit Nuklearsprengköpfen beschossen. Sie waren riesig und töteten einen Großteil der Bevölkerung, der Rest starb durch die Bomben oder den Fallout. Die wenigen, die überlebt hatten, zogen durchs Land, auf der Suche nach Vorräten und anderen Überlebenden. Dann entdeckten wir die Nester. Sie lagen in der Landschaft wie herabgesunkene Gewitterwolken, von den Monstern zurückgelassen. Doch irgendetwas lebte darin ... Kendra und Eric müssen sich mit anderen Problemen herumschlagen, als sie sich auf die Suche nach einer der mysteriösen Sicherheitszonen begeben. Sie haben ein Baby bei sich, und hinter jeder Ecke lauert die Gewalt. Die Nester stellen für sie kein Problem dar - so lange, bis man sie zwingt, eines zu betreten. Darin lauern nur Tod und Wahnsinn - und wer überleben will, muss sich anpassen ... ------------------------------------------------------------ "Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist flüssig geschrieben und bis zum Ende spannend. Klare Kaufempfehlung von mir!" [Lesermeinung] "Beklemmend und düster" [Lesermeinung] "Das Buch ist wirklich spannend geschrieben, und man möchte immer wissen, wie es weitergeht." [Lesermeinung]
Barry Napier hat mehr als 50 Kurzgeschichten und Gedichte in Print-und Online-Publikationen herausgegeben. Er ist der Autor von The Masks of Our Fathers, The Bleeding Room, The Hollows, Nests, Dark Water, und vieler weiterer Titel. Er gewann 2012 den Amazon-Wettbewerb >Write a Dead Man Novel<, der ihm einen Vertrag mit 47 North einbrachte, um die 18. Ausgabe der Dead Man-Serie von Amazon, Streets of Blood zu schreiben. Barry lebt in Lynchburg, VA mit seiner Frau und 3 Kindern.

4

Das Abendessen an diesem Tag bestand aus einer Dose grüner Bohnen und einer Portion geschnittener Pfirsiche. Kendra war von den Pfirsichen begeistert. Sie hatte sie im Keller eines Farmhauses zwei Meilen südlich gefunden. Dort hatte es einen ganzen Karton davon gegeben, ungeöffnet. Vierundzwanzig Dosen Pfirsiche, die nur darauf warteten, mitgenommen zu werden. So ein Glück hatte man in diesen Tagen nur selten. Sie hatte im selben Haus auch ein paar eingelegte Rote Beete gefunden, aber mein Hunger konnte groß sein, wie er wollte – ich konnte mich nicht überwinden, die zu essen.

Wir nahmen unser Mahl an dem kleinen Küchentisch der Dunns zu uns. Das Baby saß in einem Hochstuhl, den wir in einer Abstellkammer gefunden hatten. Es experimentierte mit erster fester Nahrung. Gerade zerquetschte es ein Viertel eines Pfirsichs zwischen seinen Fingern und studierte es eingehend.

»Was machen wir jetzt, ohne Patronen für das Gewehr?«, fragte Kendra.

»Keine Ahnung. Wir sollten klar kommen. Die AK hat noch vierzehn Schuss. Die Pistole hat eine Patrone in der Kammer und fünf im Magazin. Außerdem habe ich noch sechs weitere Patronen in seiner Tasche gefunden. David Giuilano.« Ich nannte ihn beim Namen, froh und gleichzeitig ernüchtert über die Tatsache, dass ich den Namen des Mannes kannte, den ich erschossen hatte.

»Was glaubst du, wollten die?«, fragte Kendra.

»Weiß ich nicht. Und ich möchte es auch nicht wissen. Sie fragten nach dem Baby.«

Kendra runzelte die Stirn, sah zu dem Baby hinüber und versuchte dann ein aufmunterndes Lächeln. Sie hat ihm noch keinen Namen gegeben. Nachdem er geboren wurde, hatte mich Kendra nach Ideen gefragt, doch ich lehnte es ab, ihr welche zu
geben.

»Nicht mein Kind, nicht meine Aufgabe«, hatte ich gesagt.

Um ehrlich zu sein, hatte ich es nur deshalb abgelehnt, weil es mir wie eine ungeheure Verantwortung erschien, ein Kind zu benennen, das nicht nur nicht von mir war, sondern auch das Produkt einer Vergewaltigung. Einmal hatte ich sie gefragt, warum sie ihm noch keinen Namen ausgesucht hatte, und sie regte sich deswegen ziemlich auf. Sie hörte nicht auf zu schimpfen, dass sie ihn ja nicht gewollt, nicht um ihn gebeten hatte, und dass sie lieber verdammt sein will, als Etwas einen Namen zu geben, das man ihr aufgenötigt hatte. Wäre so, als würde man einem streunenden Hund einen Namen geben, hatte sie gesagt.

Ich brachte das Thema nicht wieder zur Sprache. Deshalb hieß es immer nur das Baby oder es. Und im Gegensatz zu der Art, wie sie über ihn wie einen Gegenstand gesprochen hatte, war deutlich, wie sehr sie ihn liebte. Und ich liebte ihn auch. Zur Hölle, ich hab ihn vor sechs Monaten in den frühen Morgenstunden im Schatten des Dunn'schen Wohnzimmers zur Welt gebracht, mit nichts anderem als schmuddeligen Handtüchern und Wasserflaschen.

Er starrte mich immer ehrfurchtsvoll an, wann immer ich ihm mehr als ein paar Sekunden meiner Aufmerksamkeit schenkte. So, als würde er wissen, was ich für ihn und seine Mutter getan hatte. Ich hasste es, dass er keinen Namen trug. Manchmal nannte ich ihn Hosenscheißer oder Zwerg. Zwerg schien er zu mögen.

»Warum in Gottes Namen sollten zwei Männer ein Baby haben wollen?«, fragte Kendra.

Ich hatte da so eine Idee, sagte aber nichts. Der Gedanke war zu grässlich, zu pervers, selbst im Angesicht dessen, was mit der Welt passiert war. Aber ich hatte bereits Beweise dafür geseh
en, als ich mit Kendra umher zog … dünne sauber genagte Knochen in den verkohlten Überresten eines Lagerfeuers.

»Wären sie zu dritt gewesen und hätten das Baby gestohlen, hätte man daraus einen beschissenen Film machen können,« sagte ich versuchsweise, um der Situation mit etwas Humor zu begegnen.

»Lustig.«

»Die waren wahrscheinlich nur auf Essen oder Waffen aus«, sagte ich. »Vielleicht auch Benzin.«

Mir war klar, dass zwei Männer, allein unterwegs, sicher auch großes Interesse an Kendras Gesellschaft hatten. Aber auch das behielt ich für mich. Und angesichts der Dinge, die ihr bereits zugestoßen waren, war ich sicher, dass sie dasselbe dachte.

Als wir unser Abendessen beendet hatten, gingen wir ins Schlafzimmer. Das Haus verfügte über vier Schlafzimmer, zwei Bäder und einen großen Raum, der halb Küche und halb Wohnzimmer war. Obwohl Kendra und ich keineswegs in körperlicher Weise miteinander schliefen, gab es nie Diskussionen darüber, dass wir uns ein Bett teilten. Ich hatte gelegentliche Albträume, und ihr graute nach eigenen Angaben davor, dass sie eines Morgens aufwachen würde und ich sei verschwunden. Sie meinte, sie würde nicht nur neben mir schlafen, um mich bei meinen Albträumen zu beruhigen, sondern auch, um die Bewegungen im Bett zu spüren, wenn ich mitten in der Nacht aufstand.

Das Baby schlief zwischen uns im übergroßen Dunn-Familienbett. Strom hatten wir keinen – der war schon seit beinahe einem Jahr in den meisten Gegenden des Landes ausgefallen – und deshalb hatten wir die Betttücher nicht waschen können. Hin und wieder glaubte ich, Gerüche von Brian und Ellie Dunn ausmachen zu können. Sein Geruch war ein moschus-artiger Shamp
oo-Duft, ihrer, der einer fruchtigen Creme.

Kendra las im Kerzenlicht ihr Taschenbuch. Ich saß mit dem Baby auf dem Boden. Er krabbelte glucksend herum und spielte mit meinen Füßen. Ich zählte noch einmal die Munition, die wir für unsere neuen Waffen hatten und ging die Wäsche und die anderen Habseligkeiten durch, die ich von David Giuilano und seinem Partner genommen hatte. Als ich einen Blick auf das Bargeld in Davids Geldbörse warf, versuchte ich mich an die Zeiten zu erinnern, in denen diese dummen rechteckigen Papierstreifen von Wert gewesen waren.

Ich sah mir das Bild des Mädchens an, von dem ich annahm, dass es seine Tochter war. Ich roch an dem abgenutzten Päckchen Kaugummi, in der Hoffnung, dass es Erinnerungen an ein normales Leben wecken würde, das wir früher hatten.

Ich legte Davids Cargohose vor mir aus und strich sie mit den Händen glatt, besah sie sorgfältig. Eine der Gürtellaschen war abgerissen, und in einer der Gesäßtaschen klaffte ein kleines Loch. Als ich die Vordertaschen untersuchte, bemerkte ich etwas, dass ich in meiner hastigen Suche direkt nach dem Schusswechsel übersehen hatte.

Etwas in der vorderen linken Tasche machte ein knitterndes Geräusch. Ich griff hinein und ertastete die Ecken eines gefalteten Stück Papiers. An den Ecken war es abgenutzt und ein wenig ausgeblichen. Darin schien etwas eingewickelt zu sein.

Langsam faltete ich das Papier auseinander und genoss meine Entdeckung, die daraus in meinen Schoß fiel. Das Baby griff tapsig mit seinen gierigen Fingern danach, aber ich war schneller, machte mir einen Spaß daraus. Er gackerte mich an und klatschte auf den Boden vor Begeisterung.

Es war eine Schwarz-Weiß-Fotografie, auf dünnem Fotopapier ausgedruckt. Die Art von billigem Fotopapier, mit dem
man seinen Drucker daheim bestücken konnte. Das Motiv war schwer zu erkennen, so als wäre es bei Nacht und bei wenig Licht gemacht worden. Soweit ich das sagen konnte, zeigte das Bild ein großes Tor, und an dessen linker Seite eine Steinsäule. Irgendetwas war in die Säule eingraviert, aber die Aufnahme war zu verschwommen, um es lesen zu können.

Ich legte das Foto zur Seite und faltete das Papier gänzlich auseinander. Ich las es mehrere Male, bevor ich Kendra zeigte, was ich gefunden hatte. Mein Herz wollte unbedingt glauben, dass die auf das Papier getippten Worte wahr sein mögen. Aber tief in mir drin war ich fast sicher, dass es sich um einen Schwindel handeln musste, ausgedacht von jemandem wie mir. Jemand, der die alte Welt so sehr vermisste, dass er, würde man die Suche nach ihr aufgeben, darauf beharrte, dass sie hinter der nächsten Ecke auf uns warten würde.

Auf dem Stück Papier stand:

Nordamerikanische Sicherheitszone, Östlicher Bereich: VA/ Blue Ridge

Aufenthaltsgenehmigung #275A

C.Miller – Fort Worth, TX

DOB: 7/20/71

S/ID #749G-713A-11

In der oberen rechten Ecke war ein seltsamer Barcode abgebildet. Ich fuhr mit dem Finger darüber und irgendwo in den Untiefen meines Gehirns dachte ich daran, im Lebensmittelgeschäft an der Kasse zu stehen, während der Kassierer meinen Käse, Milch, Bier und Chips über den Scanner zieht.

»Kendra«, rief ich und zeigte ihr das Stück Papier.

Sie nahm ihr Buch herunter und beugte sich über das Bett. Sie trug ein schwarzes Tank-Top, ein Teil der Garderobe, die wir im Haus der Dunns gefunden hatten. Ein wenig ihrer Brust wurde sichtbar, als sie sich vornüber beugte, und ich gab mir Mühe, nicht hinzustarren.
Was schwierig war. Um ehrlich zu sein, schaute ich weitaus öfter nicht weg.

Sie nahm den Zettel und las ihn wie ich mehrere Male, bevor sie etwas sagte.

»Ich kann mich erinnern, von diesen Sicherheitszonen in den Nachrichten gehört zu haben, bevor alles zum Teufel ging«, sagte sie. »Glaubst du, da ist was dran? Ich dachte, man hielt es gemeinhin für irgendwelchen...


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