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Duden Ratgeber - Wie Wirtschaft funktioniert

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Produktdetails

Titel: Duden Ratgeber - Wie Wirtschaft funktioniert
Autor/en: Andrea Szczesny, Dr. Claudia Storböck, Dr. Friedrich Heinemann, Robert Dornau

EAN: 9783411909155
Format:  EPUB ohne DRM
Der anschauliche Navigator durch Wirtschaftstheorie, Wirtschaftspolitik und Wirtschaftspraxis.
Empfohlen ab 16 Jahre.
2. Auflage.
Bibliographisches Institut

10. September 2014 - epub eBook - 320 Seiten

Die Wirtschaft erscheint oft als komplexes, kaum durchschaubares System. Dieses Buch macht Zusammenhänge sichtbar und hilft Ihnen dabei, Aufbau und Funktionsweise dieses Systems besser zu verstehen. 144 Themen aus Wirtschaftstheorie, Wirtschaftspolitik und Wirtschaftspraxis wurden auf je einer Text- und einer Abbildungsseite mit über 400 Infografiken, Tabellen, Übersichten und Beispiele anschaulich aufbereitet.

WIRTSCHAFTEN

Ökonomische Ideengeschichte I

Das Nachdenken über Wirtschaft reicht bis mindestens in die Antike zurück. Das Wissen um die ökonomischen Ideen früherer Zeiten ist aus drei Gründen nützlich: Ordnet man eine Theorie in ihren historischen Entstehungszusammenhang ein, so werden ihre Eigenheiten besser verständlich. Zudem wird klar, dass jede Theorie abhängig vom Entwicklungsstand der Gesellschaft ist. Schließlich bietet die Dogmengeschichte einen reichen Fundus an zeitlos gültigen Ideen.

Antike: Skepsis gegenüber dem Gewinnstreben

Die Konzepte der griechischen Philosophen mit ökonomischem Bezug entstanden vor dem Hintergrund einer landwirtschaftlich geprägten Gesellschaft, in der die Bürger der Stadtstaaten die Politik dominierten. Im Mittelmeerraum wurde bereits ein reger Fernhandel betrieben. Platon verwarf in seinem Werk „Politeia“ (Der Staat) das Gewinnstreben, weil sich in seinen Augen Eigennutz stets gegen das Gemeinwohl richtete. Aristoteles unterschied zwischen dem Gebrauchswert eines Gutes, der dessen Nutzen widerspiegelt, und dem Tauschwert, also dem Wert des Gutes in Geld oder im Vergleich mit anderen Gütern. Geld hatte für ihn keinen eigenen Wert. Deshalb lehnte er den Zins als Preis für das Verleihen von Geld ab.

Mittelalter: Gerechter Preis und Zinsverbot

Die Wirtschaftsordnung des Mittelalters war durch die Grundherrschaft und die im Hoch- und Spätmittelalter wachsende Bedeutung der Städte geprägt.

Der Scholastiker Thomas von Aquin beschäftigte sich vor diesem Hintergrund auch mit ökonomischen Fragen. Allerdings ging es ihm vor allem um die Verträglichkeit wirtschaftlichen Verhaltens mit der christlichen Lehre. In seiner Erörterung des gerechten Preises forderte er die Berücksichtigung der in ein Gut geflossenen Arbeit. Die Abneigung der Antike g
egenüber dem Zins übernahm er. Im Kirchenrecht wurde das Verbot des Zinses (kanonisches Zinsverbot) verankert mit der Folge, dass die Christen den Juden das Geschäft des Geldverleihens überließen.

Der Zins wurde erst im Zuge der Reformation durch Johannes Calvin neu bewertet. Der Reformator rechtfertigte den Zins damit, dass man durch Geld ein Stück Land kaufen kann, das dann einen Ertrag abwirft. So wird die wirtschaftliche Entwicklung gefördert. Mit dieser positiven Bewertung des Kapitals wurden in der Reformation wichtige Grundlagen für die Herausbildung des neuzeitlichen Wirtschaftslebens gelegt.

Der Merkantilismus

Die unter dem Begriff des Merkantilismus zusammengefassten Denkrichtungen entstanden vor dem Hintergrund großer Umbrüche. Bereits im Mittelalter hatte die Arbeitsteilung an Bedeutung gewonnen und der Umfang von Handel und Geldwirtschaft zugenommen. Parallel dazu entstanden in Europa absolutistische Nationalstaaten, deren Herrscher vor allem bestrebt waren, die Macht und den Reichtum des Staates zu mehren.

Ohne über eine konsistente Theorie zu verfügen, gelangten die merkantilistischen Denker vom 16. bis zum 18. Jahrhundert zu einer Reihe von markanten wirtschaftspolitischen Schlussfolgerungen. Das Gewerbe sollte vom Staat gefördert werden, die Handelspolitik dem Ziel eines größtmöglichen Handelsbilanzüberschusses dienen. Als Instrumente dazu waren auch protektionistische Mittel, z. B. Einfuhrzölle, vorgesehen. So sollte ein möglichst großer Vorrat an Gold und Silber im Land angehäuft werden, denn dieser wurde als maßgeblich für den Reichtum eines Landes betrachtet. Durch die Förderung des Zuzugs und des natürlichen Wachstums sollte die Bevölkerung stetig wachsen und damit auch die Zahl billiger Arbeitskräfte, die den Reichtum mehren würden. Bei einem hohen Maß an Überein
stimmung gab es nationale Spielarten des Merkantilismus: in England den Bullionismus, in Frankreich den Colbertismus und in Deutschland den Kameralismus.

Die Physiokraten

Der Franzose François Quesnay, Leibarzt der Mätresse König Ludwigs XV. Madame Pompadour, begründete die physiokratische Denkrichtung. Der Begriff Physiokratie (Herrschaft der Natur) weist bereits auf den zentralen Gedanken dieser Schule hin: Einzig in der Landwirtschaft wird Wert geschaffen, weil diese den Güterbestand vermehrt. Handwerker und Manufakturen hingegen verändern lediglich bereits vorhandene Rohstoffe. Entsprechend forderte Quesnay, die Landwirtschaft besonders zu fördern. Einen bleibenden Beitrag zur Volkswirtschaftslehre lieferte er auf methodischem Gebiet. In seinem Hauptwerk „Tableau économique“ entwarf er ein Drei-Sektoren-Modell des gesamtwirtschaftlichen Güterkreislaufs, das als Vorläufer der modernen volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) gilt.

Ideengeschichtliche Entwicklung im Zeitablauf: Von der Antike bis zur Physiokratie

Ökonomische Ideengeschichte II

Das Erscheinen des Werkes „An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations“ des Briten Adam Smith im Jahr 1776 markiert die Geburtsstunde klassischen ökonomischen Denkens. Es war die Zeit der frühen industriellen Revolution – sieben Jahre zuvor war die Dampfmaschine erfunden worden.

Liberalismus – die Befreiung der Märkte

Adam Smith nahm eine grundlegende Neubewertung eigennützigen Verhaltens vor: Während der Einzelne seine persönlichen Ziele verfolgt, fördert er unbewusst, geleitet jedoch durch die „unsichtbare Hand“ des Marktes, das Allgemeinwohl. Folglich sind Forderungen nach staatlichen Eingriffen in die Wirtschaft, die im Geist der absolutistischen Herrschaftsverhältnisse im Europa d
es 16. bis 18. Jahrhunderts erhoben wurden, abzulehnen. Der Staat soll sich auf die Bereitstellung des Rechtssystems und von öffentlichen Einrichtungen beschränken. Arbeitsteilung ist für Smith die Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum. Der Wohlstand der Nationen wird dadurch, aber auch durch die die Arbeitsproduktivität steigernde Kapitalbildung erhöht.

David Ricardo entwarf neben einer Theorie der Einkommensverteilung die Theorie der komparativen Kostenvorteile. In Letzterer wies er nach, dass es für jede Volkswirtschaft vorteilhaft ist, Außenhandel zu betreiben. Jean-Baptiste Say begründete die Quantitätstheorie des Geldes, die besagt, dass die Geldmenge maßgeblich die Höhe des Preisniveaus beeinflusst. Nach ihm ist außerdem das saysche Theorem benannt, demzufolge es ein dauerhaftes Überangebot an Gütern nicht geben kann, weil „sich jedes Angebot seine Nachfrage selbst schafft.“

Sozialismus – gegen die Auswüchse des Marktes

Unter all den seit Beginn des 19. Jahrhunderts entstandenen Theorien, die unter dem Begriff des Sozialismus zusammengefasst werden, hatten jene von Karl Marx – obgleich sie in der Praxis gescheitert sind – die größte Tragweite. Marx zufolge werden in der kapitalistischen Wirtschaftsordnung die Arbeiter durch die Kapitalisten ausgebeutet. Mit fortschreitender Anhäufung von Kapital sinkt dessen Ertragsrate. Immer häufigere Krisen führen in unbestimmter Zukunft zum Zusammenbruch des Kapitalismus. Marx forderte dessen Überwindung durch die proletarische Revolution. Mit der Abschaffung des Privateigentums ginge die Gesellschaft zum Sozialismus über, später dann zum Kommunismus – einer friedlichen Welt ohne Ausbeutung und ohne Grenzen.

Neoklassik – die Formalisierung der Theorie

Im Mittelpunkt der Neoklas
sik steht die sogenannte marginalistische Revolution. Während die Klassik den Wert eines Gutes aus den Produktionskosten ableitet (objektive Wertlehre), verweist die Neoklassik auf den subjektiv bestimmten Grenznutzen des Güterkonsums (subjektive Wertlehre). Der Grenznutzen ist der zusätzliche Nutzen, den die letzte Einheit eines Gutes dem Einzelnen stiftet. Durch die Ableitung ökonomischen Verhaltens aus dem individuellen Nutzenkalkül schufen die Neoklassiker das analytische Instrumentarium der modernen Mikroökonomie. Der Franzose Léon Walras leistete mit seinem allgemeinen Gleichgewichtsmodell einen markanten Beitrag zur mathematischen Formalisierung der zeitgenössischen Wirtschaftstheorie.

Staat oder Markt – Keynes und die Monetaristen

Die Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1933 offenbarte die Unzulänglichkeit sich selbst überlassener Märkte. In ihr erwies sich, dass es zu lang anhaltenden Ungleichgewichten auf den Arbeits- und Gütermärkten mit der Folge hoher Arbeitslosigkeit kommen kann. Vor diesem Hintergrund publizierte John Maynard Keynes im Jahr 1936 „The General Theory of Employment, Interest and Money“. Nicht jedes Angebot, so Keynes, schaffe sich selbst seine Nachfrage, denn es bestehe die Möglichkeit, dass das Einkommen nicht in Investitionen oder Konsum fließt, sondern in Teilen gespart wird. In solchen Situationen empfiehlt Keynes ein Gegensteuern durch Staat und Notenbank: Beispielsweise können kreditfinanzierte staatliche Ausgabenprogramme ein Vielfaches des eigenen Volumens an zusätzlicher Nachfrage schaffen („Multiplikatoreffekt“).

Bereits im Monetarismus von Milton Friedman wurde die theoretische Basis der keynesschen Rezepturen angezweifelt. In den 1970er-Jahren wurde das Versagen des Keynesianismus durch schwaches Wachstum bei zugleich steigenden Preisen (St
agflation)
offenbar. Als Reaktion darauf entstand die Neuklassik, die klassisches Gedankengut wieder aufgriff und durch einzelwirtschaftliche Analysen fundierte. Spätestens 2008 jedoch, als weltweit eine schwere Rezession einsetzte, zeigte sich, dass Keynes’ Theorie, insbesondere hinsichtlich psychologischer Faktoren ökonomischen Verhaltens, keineswegs als widerlegt gelten kann.

Ideengeschichtliche Entwicklung...


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