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Aufgekratzt durchs Leben. Mein Leben mit Neurodermitis

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Produktdetails

Titel: Aufgekratzt durchs Leben. Mein Leben mit Neurodermitis
Autor/en: Lisa Reiser-Wötzel

EAN: 9783862823062
Format:  EPUB
1. Auflage.
Acabus Verlag

24. September 2014 - epub eBook - 359 Seiten

Lisa Reiser-Wötzel erzählt von ihrem Leben ganz im Rhythmus der Haut. In der Kindheit heißt die Devise der Ärzte, in die Berge oder ans Meer zu fahren. Lisa soll viel an die Luft, wenn die von Neurodermitis geplagte Haut das junge Mädchen quält. Als Jugendliche zum "Kortison-Junkie" verdammt, schafft sie es erst Jahre später, den Kampf gegen ihren Körper zu stoppen und sie beginnt, ihn neu zu entdecken. Mit einer ordentlichen Portion Humor verarbeitet Reiser-Wötzel die eigene Kindheit und nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungstour, die einen ganz neuen Blick auf ein Leben mit Neurodermitis wirft - ein persönlicher Lebensweg, der zeigt, wie man lernt, sich in seiner Haut wieder wohl zu fühlen.
1;Vorwort;4 2;Von der Haut ausgebremst;6 3;Die ersten amourösen Abenteuer;26 4;Letzte schulische Hürden und völlig orientierungslos;42 5;Ein Vorgeschmack aufs Paradies;50 6;Urlaubsfreuden und die Haut läuft aus dem Ruder;58 7;Ein Traumjob und der Griff nach dem letzten Rettungsanker;74 8;Enthüllungen und das Ende ist auch ein Anfang;84 9;Neue Aktivitäten und erste Ausbruchversuche;98 10;Eine neue Eroberung und der Wert der Freundschaft;116 11;Ein familiärer Neuzugang, Kuchengelage und Silvesterfreuden;132 12;Schleichende Entfremdung und wiedererwachte Gefühle;144 13;Abenteuer Spanien;154 14;WG-Alltag und eine beglückende Freundschaft;170 15;Krise an allen Fronten und Willkommen schöne, neue Arbeitswelt;178 16;Völlig neue Gefühle und ein notwendiges Ende;194 17;Der ideale Mann und Geschwisterliebe;206 18;Die Wende;212 19;Eine unvergessliche Nacht und auf zu neuen Ufern;226 20;Auf die Probe gestellt;234 21;Kapstadt auf wackligen Beinen und eine wundersame Rettung;240 22;Die ersten Schritte ins gedankliche Neuland und Rückfälle;246 23;Therapieversuche und ein neuer Freund;256 24;Erschütternde Erkenntnisse;262 25;Eine neue Freundin und Anerkennung von ungewohnter Seite;272 26;Eine neue Aufgabe und ein schwerer Abschied;280 27;Geschwisterliche Verstrickungen;290 28;Glückliche Wendungen;296 29;Eine segensreiche Krise;308 30;Das Ego ausgebremst;314 31;Besinnung auf Altbewährtes;324 32;Die richtige Entscheidung und Entspannung auf ganzer Linie;328 33;Die ultimative Herausforderung und ein kurzer Blick in die Zukunft;346 34;Die Autorin;354 35;Literaturliste;354


Lisa Reiser-Wötzel, in München geboren, machte nach dem Abitur eine Ausbildung zur staatlich geprüften Spanisch-Übersetzerin. Nach fünfjähriger Anstellung bei Siemens Infineon folgten mehrjährige, durch die berufliche Tätigkeit ihres Mannes bedingte, Auslandsaufenthalte. Seit 2006 gibt sie Lektionen in Nachhilfeinstituten in Nürnberg und München für Latein, Deutsch und Spanisch.
Aus Kapitel 1: Von der Haut ausgebremst Hier lag ich wie eine ägyptische Mumie?: auf dem Rücken, die Arme fest an den Körper gepresst. So hat man die königlichen Gemahlinnen der Pharaonen bestattet. Ob sie allerdings auch die Hände zu Fäusten geballt und die Augen fest zugepresst hatten, weiß ich nicht. Wenn ich mich jetzt nicht rührte, dann könnte ich mir vorstellen, alles wäre normal. Ich bräuchte nur die Bettdecke zurückzuschlagen, aus dem Bett zu hüpfen und in den neuen Tag zu starten. Doch allein der Versuch, die Augen aufzuschlagen, würde mir wieder einmal bewusst machen, dass da etwas mit meiner Haut nicht stimmen konnte. Ich bräuchte schon eine helfende Hand, um nur die verklebten Augenlider auseinanderzubringen. Also ließ ich sie lieber geschlossen. Eigentlich sollte ich jetzt in der Schule sein. Besonders, weil heute der erste Tag nach den großen Sommerferien war. Noch dazu der Start in die Kollegstufe. Zeitlich müsste ich jetzt gerade meine erste Stunde Latein-Leistungskurs haben. Dieser überraschende Krankenhausaufenthalt wäre für klassische Drückeberger ein echtes Meisterstück gewesen. Erst die gesamten Sommerferien auf Kur in Davos und kaum zwei Tage zu Hause, gleich ein neuer Hautschub, der für Ferienverlängerung sorgte. Wahrscheinlich fällt es jedem normal Denkenden schwer, sich vorzustellen, dass ich mich mit heller Begeisterung den ganzen Vormittag durch diverse lateinische Schriftsteller und Philosophen geackert hätte. Mein Eifer wäre nicht zu bremsen gewesen. Stattdessen lag ich jetzt hier rum. Diesmal bin ich im Schwabinger Krankenhaus gelandet. Das war ein Neues auf meiner Liste. Meiner Mutter habe ich auch schon wieder zusätzlichen Ärger gemacht. Immerhin konnte sie sich jetzt zweiteilen. Nach seinem Schlaganfall vor einem guten halben Jahr lag nämlich mein Vater zeitgleich mit mir in der Reha am anderen Ende der Stadt. Mein Bruder war auch keine wirkliche Entlastung, weil er zu dieser Zeit seine Bundeswehrzeit im Offizierskasino absaß und nur
abends stinkend wie ein leibhaftiges Pommes Frites nebenan ins Bett fiel. Und meine Oma saß obendrein unbeaufsichtigt daheim und konnte jederzeit in dementer Verwirrung eine Spritztour zur nächsten Autobahn machen, um sich begeistert mit den Händen winkend auf die Fahrbahn zu werfen. Und ich lag hier unnütz rum und verursachte noch mehr Sorgen. Am meisten ärgerte mich, dass jetzt mein ganzer schöner Plan umsonst war. Immerhin hatte ich die Sommerferien in der Davoser Hochgebirgsklinik ausgeharrt, um ordentlich fit für den Schulstart im September zu sein, und jetzt war ich hier schon wieder als Notfall eingeliefert worden. Ich war ein absolutes Wunschkind. Zumindest für meine Mutter. Nach meinem dreieinhalb Jahre älteren Bruder Rudi schoss ich als kleiner Wonneproppen namens Elisabeth hinterher und machte das ersehnte Pärchen komplett. Als sich aber bereits nach einem halben Jahr an meinen Handgelenken und Armbeugen rote Flecken zeigten und sich abzeichnete, dass ich eine steile Neurodermitis-Karriere hinlegen könnte, stellten meine Eltern erschrocken die weitere Produktion ein. Außerdem hatte mein Vater schon die Fünfzig überschritten und beschied sich deshalb gerne mit zwei überschaubaren Sprösslingen. Meine Mutter hingegen hätte nach eigener Aussage auch ein halbes Dutzend verkraftet. Nach Auftreten der ersten geröteten Hautflecken konsultierte meine Mutter mit mir einen Arzt, der zunächst Pflegesalben verschrieb. Später wurde Kortison beigemischt. Außerdem legte man meiner Mutter eine sorgfältige Hautpflege nahe?; eine Aufforderung, der sie gewissenhaft nachkam. Überhaupt wurde alles vermieden, was meinen Hautzustand hätte verschlechtern können. Wir wohnten in einem Einfamilienhaus mit großem Garten, in dem wir Kinder uns ganzjährig vergnügten. Mein Bruder übernahm hierbei das Kommando. Er ersann ausgeklügelte Wettkämpfe wie Speerwerfen mit selbstgeschnitzten Wurfgeschossen aus Bambus oder Zeitrennen auf Langlaufskiern kreuz und quer durch den Garten, bei denen
er bei sich gerechterweise immer einige Sekunden oder Zentimeter abzog oder dazuzählte, um faire Wettkampfbedingungen mit der kleinen Schwester zu schaffen. Trotzdem unterlag ich meistens, was mich aber keineswegs frustrierte. Die Hauptsache war, ich durfte überhaupt mitmachen. Mit anderen Kindern spielten wir kaum, was mich überhaupt nicht störte, denn ich hatte ja meinen Bruder, mit dem es nie langweilig wurde. Obendrein bot der Garten immer genug Abwechslung. Erst viel später wurde mir bewusst, dass dieses Glück möglicherweise recht einseitig empfunden wurde, denn sicherlich war es für Rudi oft mehr als lästig, ständig die Schwester im Schlepptau zu haben, was aber wiederum von meinen Eltern gern gesehen und unterstützt wurde. Allzu oft wurde ich meinem Bruder gegen seinen Willen aufs Auge gedrückt. Wieder eilten meine Gedanken ein paar Stunden zurück, als mich meine Mutter in der dermatologischen Abteilung des Schwabinger Krankenhauses abgeliefert hatte. Ich trug meinen bewährten alten Schlafanzug unter der normalen Kleidung. Der x-mal gewaschene Stoff schmiegte sich einigermaßen erträglich an die offene und nässende Haut. In den üblichen Wartezimmern fiel man in diesem Aufzug und mit fleckigem Gesicht meist unangenehm auf und so schlug ich gewohnheitsmäßig die Augen beim Eintreten nieder, um nicht den Blicken der Wartenden ausgesetzt zu sein. Hier aber nahm niemand Notiz von mir. Wie angenehm! Nach einigem Warten wurde ich von einer sehr netten Krankenschwester ins Arztzimmer geschoben. Professor Doktor soundso ließ meist auf sich warten. In der Zwischenzeit saß ich wie ein Häufchen Elend zusammengesunken auf meinem Stuhl, meine Mutter daneben. In zwei Monaten wurde ich zwar 18, aber in solchen Situationen klebte ich meist wie ein flügellahmes Küken am Rock meiner Mutter. Endlich rauschte ein weißgewandeter Herr ins Zimmer, überflog kurz die unübersehbaren Makel meiner Haut und bat mich, den Körper frei zu machen. Das war es, was ich am meisten fürchtete. Wenn
einer mal das Gefühl ausgekostet hatte im grellen Scheinwerferlicht einer Neonröhre, das gnadenlos die roten Flecken und Schuppen der malträtierten Haut in Szene setzt, den prüfenden Blicken eines Mediziners ausgesetzt zu sein, der hätte eigenhändig sämtliche Glühbirnen aus der Fassung geschraubt.[...]

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