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The Bad Tuesdays: König ohnegleichen

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Produktdetails

Titel: The Bad Tuesdays: König ohnegleichen
Autor/en: Benjamin J. Myers

EAN: 9783772540943
Format:  EPUB
Übersetzt von Alexandra Ernst
Verlag Freies Geistesleben

20. Oktober 2014 - epub eBook - 332 Seiten

Bis zu den Kristallpriestern der Verbogenen Symmetrie ist Splinter schon vorgedrungen. Aber das genügt ihm nicht: Er will König, er will Inquisitor werden. Rücksichtslosigkeit ohne Vorbehalte fordern die vier Inquisitoren.. Währenddessen plant Box seinen Ausbruch aus der Trainingsarena des Gefängnisplaneten PURG-CT483. Und Chess? Sie ist nicht völlig immun gegen die neuartigen Attacken der Verbogenen Symmetrie, die aus ihrem Innern kommen.
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20

KAPITEL 1


Das Mädchen hing mit ausgebreiteten Armen in der Luft, als hätte man sie ans Kreuz geschlagen. Vom Boden kräuselten sich zwei blaue Rauchsäulen empor, die an ihren Handgelenken endeten. Ihre Füße baumelten etwa einen Meter über dem gefliesten Boden. Das Kinn war auf ihre Brust gesunken und die silbrig gelben Locken fielen ihr übers Gesicht. Sie war elf Jahre alt. Sie war seit hundertachtundfünfzig Jahren elf Jahre alt, seit Julius sie gefunden hatte. Ihr Name war Samphire und sie war eine Blutwächterin.

Schritte knallten auf den Steinfliesen, und das Mädchen hob den Kopf und spähte in die riesige Bibliothek, die im Dämmerlicht lag. Die Sicherheitsbeleuchtung entlang der Wand war nicht heller als eine Reihe von Kerzen und ließ die Konturen der mächtigen Regale nur erahnen, die sich ringsum wie riesige Klippen auftürmten, fast bis zu dem hoch gelegenen Glasdach. Die Wände bestanden ebenfalls aus Glas, aus Panzerglas, aber heute Nacht war jenseits der Glasscheiben nichts als Dunkelheit, gespickt mit den unzähligen Lichtern der Stadt. Nicht einmal die Nachbartürme waren zu sehen. Wie eine Wand stürzte der Regen aus dem Himmel, klatschte auf das Dach und gegen die Metallstreben und die Glaswände. Hier oben, vierzig Stockwerke über den Straßen der Stadt, hätte Samphire genauso gut auf dem offenen Meer sein können.

Ich hätte nicht erwartet, dass wir drei uns wiedersehen, sagte der Mann in dem cremefarbenen Regenmantel. Seine Schenkel waren auf gleicher Höhe wie Samphires Füße, aber er sprach nicht mit ihr. Er schaute sie nicht einmal an. Schultern und Rücken seines Regenmantels waren klatschnass. Wasser tropfte zu Boden und sammelte sich in einer Pfütze um seine schwarzen Lackschuhe. Er zog den Filzhut vom Kopf, schüttelte das Regenwasser davon ab und fuhr sich mit der Hand durch das feuchte, stahlgraue Haar.

Wir drei?, wiederholte die Frau in dem scharlachroten P
lastikmantel fragend, die aus den Schatten trat. Du hast nicht erwähnt, dass Tethys auch kommen würde.

Oriana, gurrte Fenley Ravillious, Vorsitzender der CREX Corporation, des kriminellen Netzwerks der Verbogenen Symmetrie auf der Erde, und einer der zwölf Kristallpriester, die die mächtigsten menschlichen Verbündeten der Symmetrie waren. Du dachtest doch nicht etwa, dass ich ohne meine Tochter kommen würde, oder?

Tochter? Die Frau in dem roten Mantel trat näher. Ihre Pfennigabsätze hinterließen ein scharfes Klicken auf den Steinfliesen. Ihr braunes Haar war zu einem straffen Dutt zusammengebunden, die Haut über ihren hohen Wangenknochen war gerötet. Ihr Name war Dr. Oriana Lache. Sie war eine Managerin von CREX, die weltweit für ihre wohltätigen Projekte bewundert wurde. Aber auch sie gehörte zu den Kristallpriestern, ebenso wie Ravillious. Dieses Monster, das du deine Tochter nennst, ist nicht einmal menschlich.

Sie entstammt mir, jedenfalls teilweise. Fenley Ravillious ließ ein leichtes Lächeln über sein glattes, gebräuntes Gesicht huschen. Das ist menschlich genug. Er schaute zu Samphire empor, und die strahlend grünen Augen der Blutwächterin erwiderten ungerührt seinen Blick, trotz der Schmerzen in ihren Armen.

Fenley Ravillious zog die Nase hoch. Es war gut, dass du mich benachrichtigt hast, Oriana. Seine Stimme knisterte vor Selbstsicherheit und Kraft. Mit den Attentätern des Komitees muss man sorgsam umgehen. Er lächelte mitleidig zu der Blutwächterin hoch. Sie werden es wohl niemals lernen. Das Komitee wird immer versuchen, uns in unserem Bestreben nach ewigem Leben Steine in den Weg zu werfen.

In Ihrem Bestreben nach universellem Tod, sollten Sie wohl eher sagen, mischte sich Samphire ein.

Ravillious beachtete sie gar nicht. Und sie werden immer scheitern. Aber trotzdem müssen wir aufpassen. Sie sind nicht leicht zu fassen.


Soo Chen ist tot. Oriana warf Ravillious ihre Worte förmlich vor die Füße und wartete gespannt auf seine Reaktion. Eine Kristallpriesterin, eine von uns, und jetzt ist sie tot.

Ich weiß. Sehr schade. Für sie. Zweifellos das Werk des Komitees. Jetzt, da die Inquisitoren einen Nachfolger für Behrens suchen, einen neuen Inquisitor, ist jeder von uns eine potenzielle Zielscheibe. Denn Behrens Nachfolger wird zweifellos einer von uns sein. Einer der zwölf Kristallpriester. Er hüstelte leicht. Allerdings sollte ich angesichts von Soo Chens Ableben wohl eher sagen: einer der elf Kristallpriester.

Aber der Attentäter verwendete eine Jericho-Bohne. Dr. Laches hohe Stimme zitterte leicht.

Wie unangenehm für Soo Chen, gurrte der Vorsitzende von CREX.

Das meine ich nicht, Fenley. Die Mörder des Komitees benutzen keine Jericho-Bohnen. Dr. Lache straffte die eleganten Schultern. Die der Symmetrie schon.

Dann müssen wir alle sehr vorsichtig sein, Oriana, lächelte Fenley Ravillious. Immerhin steht im Augenblick viel auf dem Spiel. Ich möchte gerne glauben, dass wir einander vertrauen können, aber wer weiß, auf welche Ideen jemand kommen könnte, der unbedingt Behrens Nachfolge antreten will.

Er legte den Kopf leicht schräg, als leise Schritte zu vernehmen waren, die sich aus der Dunkelheit näherten. Ah! Da ist ja meine Tochter.

Eine Gestalt mit einer Kapuze trat aus dem langen Gang der Bibliothek. Die schwarze Skijacke glänzte vor Nässe. Vor Ravillious blieb die Gestalt stehen, zog die Kapuze nach hinten und senkte den Kopf, sodass ihr Vater ihre eingefallenen Wangen zwischen seine Hände nehmen und ihre breite weiße Stirn küssen konnte. Dann wandte sie das flache Gesicht Dr. Lache zu und starrte sie an, ohne zu blinzeln.

Dr. Lache betrachtete die kreideweiße Haut, die sich so straff über die Knochen spannte, dass die du
nkelroten Adern darunter deutlich hervortraten. Dünne Strähnen fettigen schwarzen Haars hingen wie Seegras an ihrem Schädel und die großen Augen mit der violettfarbenen Iris bohrten sich ausdruckslos in Dr. Laches Blick. Sie erschauerte.

Hallo Tethys, sagte sie.

Tethys starrte sie nur weiterhin an, ohne ein Wort zu sagen.

Nachdem Soo Chen von uns gegangen ist, bleiben noch elf Kristallpriester übrig. Dr. Lache fiel auf, dass Fenley Ravillious mit seiner Tochter einen Blick wechselte, und nicht zum ersten Mal hatte sie den Eindruck, dass damit zwischen den beiden Gedanken ausgetauscht wurden, von denen sie nichts ahnte. Von diesen elf haben nur drei das Potenzial und die Macht, um Behrens zu ersetzen. Ravillious wandte sich jetzt Dr. Lache zu. Du, ich und Keppler. Er schüttelte den Kopf, als müsste er eine traurige Wahrheit anerkennen. Soo Chen wäre ebenfalls in Frage gekommen, aber leider, leider Und wir beide, du und ich, wir hatten die Möglichkeit, unsere Herren zu erfreuen, indem wir ihnen dieses Mädchen, Chess Tuesday, übergeben. Aber wir haben beide versagt.

Sie lässt sich nicht so leicht einfangen, wandte Dr. Lache ein. Ihre Wangen röteten sich. Sie ist geschickt. Und mächtig. Ihre Stimme senkte sich und wurde rau. Sie hat Behrens getötet. Ravillious verächtliche Miene versetzte sie in Wut. Du und deine Händler konnten sie auch nicht erwischen! Nicht einmal die Armee der Symmetrie war dazu in der Lage, und jetzt haben die Blutwächter sie unter ihren Schutz genommen. Die Zeit wird knapp, und die Inquisitoren unternehmen nichts.

Pass auf, was du sagst, Oriana. Ravillious verschlagene Augen verengten sich. Unsere Herren lassen sich nur ungern kritisieren. Er lächelte gefährlich. Vielleicht habe ich mehr Vertrauen in sie als du. Es stimmt, dass ihnen das Mädchen bislang durch die Finger geschlüpft ist. Sie hat uns großen Ärger gemacht. Die Zerstörung des Zerebraltor
us durch Miss Tuesday und ihre kriminelle Bande war unangenehm. Jetzt, da wir das Auftauchen des Schlingschlunds nicht mehr vorausberechnen können, können wir die Energie nicht mehr annähernd so gut abernten wie bisher. Ravillious winkte lässig ab. Aber das Problem ist nicht unüberwindbar. Die Symmetrie hat jede Menge Energie auf Vorrat gespeichert. In neun Monaten wird die Zeitspirale den fünften Knoten erreichen. Und dann werden wir ja sehen, wie die Inquisitoren das Mädchen gefügig machen.

Aber wie wollen sie Chess Tuesday kriegen? Dr. Laches scharf konturierte Kieferknochen verkrampften sich zornig.

Was das betrifft, wirst du feststellen, dass die Inquisitoren sich eine neue Strategie zurechtgelegt haben. Ravillious hob die Hand in Richtung Samphires Fuß. Brutale Gewalt ist nicht der einzige Weg...


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