eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
€ 0,00
Zur Kasse

The Bad Tuesdays: Die Verbogene Symmetrie

Sofort lieferbar (Download)
eBook ePub

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub-fähig sind. z.B. auf den tolino oder Sony Readern.

Häufig gestellte Fragen zu epub eBooks und Watermarking

eBook € 14,99* inkl. MwSt.
Verschenken
Machen Sie jemandem eine Freude und
verschenken Sie einen Download!
Ganz einfach Downloads verschenken - so funktioniert's:
  1. 1 Geben Sie die Adresse der Person ein, die Sie beschenken
    möchten. Mit einer lieben Grußbotschaft verleihen Sie Ihrem
    Geschenk eine persönliche Note.
  2. 2 Bezahlen Sie das Geschenk bequem per Kreditkarte,
    Überweisung oder Lastschrift.
  3. 3 Der/die Geschenkempfänger/in bekommt von uns Ihre Nachricht
    und eine Anleitung zum Downloaden Ihres Geschenks!

Produktdetails

Titel: The Bad Tuesdays: Die Verbogene Symmetrie
Autor/en: Benjamin J. Myers

EAN: 9783772540912
Format:  EPUB
Übersetzt von Alexandra Ernst
Verlag Freies Geistesleben

20. Oktober 2014 - epub eBook - 349 Seiten

Die Kanalratten mag keiner - aber auch andere Kinder verschwinden jetzt überall. Die Verbogene Symmetrie stiehlt sie tausendweise. Ihr Gegenspieler, das Komitee, soll das Ziel der Symmetrie, ewiges Leben zu gewinnen, vereiteln. Beide Seiten verfügen über mächtige Waffen. Aber könnte nicht eines der Kinder am mächtigsten sein? Chess Tuesday vielleicht oder ihre Brüder Box und Splinter? Sie wissen nichts über ihre Vergangenheit. So beginnt ihre gefahrvolle Reise in die Zukunft. Der Kampf gegen die Verbogene Symmetrie findet zu allen Zeiten und an allen Orten statt. Normale Menschen wissen nichts darüber, denn sie bemerken nichts davon. Wer ist stärker? Das Komitee oder die Verbogene Symmetrie? Chess, Box und Splinter haben viel in der Hand ...
Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

Kapitel 19

Kapitel 20

Kapitel 21

Kapitel 22

KAPITEL 1


Chess Tuesday war den ganzen Morgen lang mit Stehlen beschäftigt gewesen. Ihre Brüder Box und Splinter auch, aber die waren in einem anderen Teil der Stadt unterwegs. Splinter hatte gemeint, es wäre besser so. Sie dabeizuhaben, war momentan zu gefährlich, hatte er gesagt wenn sie tatsächlich beobachtet wurde. Chess dachte gerade über Splinters Worte nach, als sie einen Stoß gegen die Brust bekam und hintenüber auf das Pflaster fiel. Die Tüte, die sie bei sich hatte, hielt sie fest umklammert.

Zieh Leine, Kanalratte, sagte ein Mann, der sich über sie beugte. Seinem Overall nach zu urteilen, war er in einem der Läden angestellt, an denen sie vorbeigegangen war.

Wollte ich ja gerade, dachte Chess. Ich habe doch niemanden belästigt. Aber sie sagte nichts. Sie blieb einfach mit hochgezogenen Schultern auf dem Pflaster sitzen.

Jemand trat ihr ins Kreuz. Es tat weh und sie verdrehte den Hals, um hinter sich zu schauen. Sie sah eine Frau, die ein kleines Mädchen an der Hand hielt und sie anfunkelte. Mach, dass du wegkommst, schnaubte die Frau. Beweg dich, du dreckiges Miststück.

Mehr Menschen blieben stehen und starrten.

Zu viel Aufmerksamkeit, zu viele Leute, die herschauen, dachte Chess. Jemand versetzte ihr einen Tritt gegen den rechten Arm, kurz oberhalb des Ellbogens.

Sie hatte Angst. Box oder Splinter hätten gewusst, was zu tun war, sie aber blieb nur zusammengekauert auf dem Bürgersteig hocken und umklammerte die Tüte. Ein Speichelklumpen traf sie unter dem rechten Auge. Sie wollte sich wehren, wollte Steine aus dem Rinnstein aufheben und die Schaufenster damit einschlagen, aber das würde nur noch mehr Aufhebens verursachen.

Ein Nadelstich aus Angst durchfuhr ihre Brust. Sie fürchtete, dass die Jäger sich an ihre Fersen heften würden.

n>Chess sprang so schnell sie konnte auf die Füße und rannte von der kleinen Menschenansammlung weg. Man schrie ihr nach, aber sie schaute nicht zurück.

Du darfst nie zurückschauen, hatte Splinter ihr einmal gesagt. Nicht, wenn du wegrennst. Sie schoss in eine Seitenstraße und kletterte eine Feuerleiter hinauf, balancierte über eine Mauer und sprang dann hinunter in eine kleine Gasse. Schließlich schlug sie den Weg zum Kai ein.

Der Kai bestand aus einem heruntergekommenen Haufen von Docks und Lagerhäusern, die unterhalb der Stadt am Flussufer kauerten. Hier schlürften schwarze Wasserzungen in feuchten Tunneln und leckten an schleimig grünen Anlegestellen, wo seit Langem schon keine Boote oder Barken mehr schaukelten. Eingehüllt in Nebel und den Gestank von Abfall, war es die Heimstatt für Landstreicher und Penner, für Fuseltrinker und Junkies, für Diebe und Mörder.

Hierher wurde alles gespült, was sonst nirgends mehr hinkonnte, was durch die Löcher der Stadt nach unten gesackt und durch die sich ausbreitenden Slums der Grube gerutscht war. Das schlammige Ufer, den Gezeiten unterworfen, und die mit Tang behangenen Schleusentore wurden zur letzten Ruhestätte für Fahrradräder, Flaschen, verbogene Kinderwagen und die aufgequollenen Toten, die das dunkle Wasser des Flusses hierher getragen hatte.

Der Kai war auch ein Sammelbecken der Kanalratten jener Kinder, die kein Zuhause hatten, keine Familien und keine Skrupel, heute etwas mitgehen zu lassen, was ihnen schon morgen ein anderer vor der Nase wegschnappen könnte. Hunderte von ihnen versteckten sich hier, organisiert in Banden, huschten aus den Tunneln hinauf in den Lärm und den Reichtum der Stadt, um zu stehlen, was sich stehlen ließ, ehe sie wieder in den dunklen und nassen Winkeln darunter verschwanden.

In dieser Welt aus faulendem Holz und zerbröselnden Backsteinen, wo die Zeit durch das langsame Schwappen des Wasser
s bemessen wurde, waren sie sicher. Geschützt vor Regen, geschützt vor Schnee, geschützt vor den hasserfüllten Blicken der Stadtbewohner, aber vor allem geschützt vor den Jägern.

Die Jäger kamen mit schwarzen Stiefeln, Armbinden mit dem Totenkopfsymbol, mit Hunden und Betäubungsstöcken, um die Kanalratten aufzustöbern und in die Falle zu treiben. Sie kamen immer, wenn irgendwo eine Rattenplage bemerkt wurde. Sie waren Teil der Polizei, aber ein besonderer Teil. Sie verfügten über ihre eigenen Arrestzellen und über höchst unübliche Verhörmethoden. Kanalratten, die von einem Jäger gefangen wurden, wussten, dass sie den Kai nie wiedersehen würden. Und niemand würde die Gefangenen je wieder zu Gesicht bekommen. Die Jäger waren sehr gründlich.

Box war ein besserer Kämpfer als jeder andere in ihrer Bande, und Splinter war so clever, dass die drei Geschwister das Privileg genossen, auf einem geräumigen Vorsprung hausen zu dürfen, der in einen der Tunnel hineingehauen worden war. Die Lippe des Vorsprungs ragte über den Kai hinaus, und im hinteren Bereich gab es eine Nische, wo leere Holzfässer und Kisten aufgestapelt waren, die von rostbefleckten Seilen zusammengehalten wurden. Der Vorsprung war genauso stinkend, düster und schmutzig wie der Rest des Kais, aber weil er über eine Eisenleiter erreichbar etwa zehn Meter über dem Wasser lag, war es dort viel trockener. Hier lebten Chess, Box und Splinter, und hier wollten sie zusammen die Beute des Vormittags auswerten.

Chess kehrte als Letzte zurück. Sie war außer Atem, weil sie den ganzen Weg gerannt war. Schweiß kitzelte unter dem Stoff ihrer Kleidung. Trotz der Hitze hatte sie einen Pullover an. Er war lila, voller Löcher und so verzogen und ausgeleiert, dass der Halsausschnitt beinahe ihre Schulterbreite hatte. Die Ärmel hingen ihr bis zu den Knien, wenn sie sie nicht immer wieder hochrollte. Darunter trug sie ein T-Shirt, das einmal weiß gewesen, aber nun vollkom
men grau war. Die Jeans waren an den Knien zerrissen und an den Säumen ausgefranst, und zwar nicht erst seit gestern. Sie starrten vor Dreck. Ihr kastanienbraunes Haar war dick und lockig und klebte im Augenblick schweißnass an ihrer Stirn.

Ihre Augen waren so braun wie ihre Haare und sehr groß. Sie hielt sie stets auf die Pflastersteine vor ihren nackten Füßen gerichtet. Ein paar Kanalratten hatten sie kommen sehen und beäugten gierig die Plastiktüte, die sie bei sich trug. Doch vor den anderen Banden hatte sie keine Angst. Das Einzige, was ihr Angst machte, war der Gedanke an Splinter. Wie er reagieren würde, wenn sie nichts mitbrachte, was den morgendlichen Ausflug rechtfertigte. Sie packte die Tüte noch etwas fester.

Chess ging jetzt langsamer, aber selbst als ein Haufen älterer und größerer Ratten aus dem Inneren eines ausgebrannten Autowracks auftauchte, das sie besetzt hatten, und sie grüßten und angrinsten, hob sie weder die Augen noch erwiderte sie den Gruß. Sie war Splinters Schwester: Die konnten nicht anders, als nett zu ihr sein.

Die Bande ihrer Brüder bestand aus mehr als hundert Kanalratten, aber der einzige Mensch, nach dem Chess jetzt auf ihrem Weg durch die Tunnel Ausschau hielt, war Gemma. Sie hatte etwas Schokolade für Gemma, aber sie konnte sie nirgends entdecken.

Chess stieg über Beine und schlug Bögen um Grüppchen von auf dem Boden hockenden Kindern. Sie ging an Pacer, Hex, Lynch und Jerky vorbei. Es waren Freunde ihrer Brüder, was lediglich bedeutete, dass ihre Brüder nicht ganz so oft mit ihnen kämpften und stritten wie mit anderen Jungs. Sie hörte, wie die vier sie begrüßten, und sie murmelte eine Erwiderung, aber sie schaute nicht auf, bis sie an der eisernen Leiter ankam, die hinauf zum Vorsprung führte. Da oben, über allen anderen Kanalratten, war der Platz von Box und Splinter.

Chess kletterte die Leiter hinauf zu ihren Brüdern. Sie waren
dabei, ihre Beute zu begutachten. Splinter, groß und dünn, hielt einen Ring in die Höhe. Er betrachtete ihn in dem flackernden Licht, das von dem Flusswasser unter ihnen widerspiegelte und schimmernde Wellen auf die gewölbte Decke über ihnen warf. Er trug enge schwarze Hosen und einen ausgeblichenen, langen Morgenmantel, den er aus einer Mülltonne gefischt hatte. Der Morgenmantel war mit Taschen übersät, die er selbst angenäht hatte. Darin befand sich eine Reihe nützlicher Gegenstände: Schnur, Streichhölzer, Murmeln, einige Dietriche, ein Klappmesser, ein Bleistift. Seine langen weißen Haare standen vor lauter Schmutz steif wie Stacheln von seinem Kopf ab. Er hatte blassblaue Augen und scharf geschnittene Wangenknochen.

Guter Fang, Box, sagte er leise. Hat dich jemand gesehen?

Ich glaube nicht, sagte Box, der am Rand des Vorsprungs saß und die Beine baumeln ließ. Er trug ausgefranste Wollhosen, die von Hosenträgern gehalten wurden, und ein blauweiß gestreiftes T-Shirt, das an einigen Stellen eingerissen war. Er war kleiner als Splinter und kräftiger. Sein Haar war schwarz und lag in kleinen Locken um seinen Kopf. Splinter nannte ihn...


Dieses eBook wird im epub-Format geliefert und ist mit einem Wasserzeichen versehen. Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Für welche Geräte?
Sie können das eBook auf allen Lesegeräten, in Apps und in Lesesoftware öffnen, die epub unterstützen:

  • tolino Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook auf Ihr tolino Gerät mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions.

  • Sony Reader und andere eBook Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie es mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions.

  • Tablets und Smartphones
    Installieren Sie die tolino Lese-App für Android und iOS oder verwenden Sie eine andere Lese-App für epub-eBooks.

  • PC und Mac
    Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen mit einer kostenlosen Lesesoftware, beispielsweise Adobe Digital Editions Sony READER FOR PC/Mac.

Die eBook-Datei wird beim Herunterladen mit einem nicht löschbaren Wasserzeichen individuell markiert, sodass die Ermittlung und rechtliche Verfolgung des ursprünglichen Käufers im Fall einer missbräuchlichen Nutzung der eBook-Datei möglich ist.

Bitte beachten Sie: Dieses eBook ist nicht auf Kindle-Geräten lesbar.

Ihr erstes eBook?
Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die digitalen Bücher für Neueinsteiger.

Kundenbewertungen zu Benjamin J. Myers „The Bad Tuesdays: Die Verbogene Symmetrie“
Noch keine Bewertungen vorhanden
Zur Rangliste der Rezensenten
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Unsere Leistungen auf einen Klick
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: