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Geheimsprache 1

Die ungebetenen Gäste.
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Produktdetails

Titel: Geheimsprache 1
Autor/en: Peggy Wolf, Patrick Lautenschlager

EAN: 9783906054155
Format:  EPUB
Die ungebetenen Gäste.
fingershop.ch

30. Oktober 2014 - epub eBook

Benny und Mathilde lieben Abenteuer. Was sie nicht gedacht hätten: Immer wieder schlittern sie in neue Abenteuer. Dabei war ihre erste Begegnung eher verwirrend für Benny. Nie hätte er sich erträumen können, einmal mit einem Mädchen wie Mathilde befreundet zu sein. Abenteuer zu lösen, schmiedet zusammen, nicht nur Mathilde und Benny, sondern alle Mitglieder der 'Geheimsprache'-Bande. Durch Gebärden können sie sich still und schnell austauschen, auch über grosse Distanzen hinweg. Ein enormer Vorteil. Mit diesem Buch kannst auch du die Geheimsprache erlernen.

Die ungebetenen Gäste


Der Karton stand vor dem Hoftor. Wie alle Kartons war er braun, hatte aber dunkle Flecken und trug den roten Buntstiftbuchstaben M und gleich dahinter die Zahl 12. Benny konnte sich nicht vorstellen, was der Buchstabe und die Zahl bedeuten sollten. Jedenfalls war die 12 nicht die Hausnummer. Er schob die Kiste beiseite, um zur Tür kommen zu können. Diese Riesenschachtel war mit dicken Streifen zugeklebt worden.

In Bennys Kopf geisterten viele Fragen herum: Vom Himmel gefallen sein kann sie nicht. Wer hat sie hier abgestellt?

In diesem Revier von Hausmeister Metzger, der überall in der Gasse Putzi hiess und für seine besonders strenge Ordnung bekannt war, durfte es keine herumstehenden Kartons geben.

Warum hat der seine Arbeit nicht gemacht? Liegt Putzi im Krankenhaus? Ist es vielleicht der Blinddarm?

Benny war gerade aus der Schule gekommen, zog den Hausschlüssel aus der rechten Hosentasche, schloss die Tür auf und trat ins Treppenhaus. Dort war es still.

Die Briefkästen trugen die Post des Tages in sich. Benny hatte keinen Brief bekommen. Auch für seine Mutter oder seinen Vater war nichts da.

Bei Frau Fuchs steckte die Lokalzeitung so drin, dass das heraushängende Papier ihren Namen am Kasten verdeckte. Bei Christian Zügli stand ein Katalog für Werkzeuge oben auf dem Behälter. Da hätte Benny gern reingesehen, aber der Katalog steckte in einer dicken Plastikfolie, und Benny traute sich nicht, ihn herunterzunehmen und aufzureissen.

Vielleicht würde er Herrn Zügli irgendwann begegnen und fragen, ob er sich die Werkzeuge im Katalog ansehen dürfte. Zügli wohnte ganz oben unter dem Dach, und Benny konnte sich nicht daran erinnern, Herrn Zügli in den vergangenen Wochen gesehen zu haben. Irgendwann würde er ihm bestimmt begegnen, und dann würde Benny ihn fragen.

An einem der Briefkästen klebte noch kein Namensschild, und es gab auch keine Post.

Benny wuss
te, es zöge bald eine neue Familie ein, oder war sie schon da? Vielleicht träfen sie heute mit ihren Sachen ein. Dann könnte er beobachten oder helfen.

Gehörte der Karton vor dem Haus etwa zu ihnen? Er wollte seine Eltern fragen. Vater kam spät von der Arbeit zurück. Benny würde nicht nur den ganzen Nachmittag lang warten, sondern bis zum Abendbrot. Schade! Und seine Mutter, ja, sie war sonst schon mittags da, aber nicht heute.

Benny ging die Treppe hinauf, vorbei an der Wohnung der Schneyders, vorbei an der Wohnung der netten türkischen Familie Kutluay, vorbei an der Wohnung von Annemarie Fuchs. Sie wohnte Bennys Familie gegenüber. Benny schloss die Tür zur Wohnung seiner Eltern auf.

Die Sonne drängte stark aus dem Flur in die Diele. Kater Tobi kam dort auf Benny zugelaufen und stemmte sich mit den Pfoten gegen Bennys Beine. Benny streichelte den Kater ganz kurz, zog schnell die Jacke aus und eilte an Tobi vorbei ins Kinderzimmer, liess dort die Tür breit offen stehen.

Der Kater folgte ihm wie eingeladen. Benny schmiss seinen Ranzen in die Ecke neben den Fussball, und Tobi wartete darauf, dass sich Benny endlich setzte und sich um ihn kümmerte.

Aber Benny guckte durchs Fenster hinunter auf die Strasse. Dort war kein Mensch zu sehen. Seltsam. Das musste etwas mit dem Karton zu tun haben, irgendein Geheimnis musste mit dem Karton verbunden sein. Sonst um diese Zeit war vor dem Haus mehr los. Wo also war der Umzugswagen?

Benny erinnerte sich an die Hausaufgaben, die er zu erledigen hatte. Er setzte sich an seinen Schreibtisch, zog sein Hausaufgabenheft aus der Schultasche.

Darauf hatte der Kater gewartet. Sofort sprang er auf Bennys Schoss und kuschelte sich schnurrend an den Jungen heran. Benny streichelte Tobi dafür und erzählte ihm von seinem Tag in der Schule.

Benny war froh, zumindest die Katze zu Hause zu haben, um nicht allein zu sein.

In Bennys Klasse gab es zwei Neue: Mathilde und Joshua. Beide wa
ren Geschwister. Benny hatte sich gefragt, wie das gehen konnte. Aber Klassenlehrerin Schneider hatte erklärt, dass die beiden zweieiige Zwillinge seien.

Oft würden solche Kinder in verschiedene Klassen gehen. Aber sie sassen zusammen in der gleichen Klasse, weil beide gehörlos waren. Gehörlos!, hatte Frau Schneider gesagt: Darauf müsst ihr achten! Taubstumm war ein anderer Begriff, der heute nicht mehr verwendet würde, weil der nicht nett sei. Mehr erklärte sie dazu nicht. Frau Schneider blieb freundlich. Ihr schien es wichtig zu sein, dass die Kinder den Unterschied verstünden. Deshalb klang sie unsympathisch, weil das, was sie wichtig fand, nicht wie ein Spass wirken sollte.

Dann drehte sie sich zur Seite, lächelte diese junge Frau neben sich an. Gemeinsam mit Joshua und Mathilde stellte Frau Schneider sie als Dolmetscherin vor, als die Katja. Sie würde in Zukunft während jeden Unterrichtes neben ihr stehen und übersetzen. Dolmetschen? Das war nicht zu verstehen. Was Frau Schneider jetzt erklärte, übersetzte Katja gleich, indem sie mit den Händen sprach. Mathilde hielt den Kopf schräg, formte Worte mit ihren Lippen, ohne dass ein Ton herauskam, und sprach zu Katja auf ihre Weise. Ihr Bruder Joshua fragte nichts, blieb ruhig. Er schaute in die Klasse und sagte mit einer Handbewegung einfach Nein, als Frau Schneider ihnen einen Platz am Fenster zuweisen wollte. Joshua zeigte auf einen Tisch in der ersten Reihe.

Beat und Mathias, die noch an diesem Tisch sassen, freuten sich, dass sie bald an einem Fensterplatz schwatzen könnten. Frau Schneider schien davon nicht begeistert zu sein: Wenn ihr beide da hinten nicht aufpasst, hole ich euch wieder nach vorn. Damit das klar ist!

Die Klasse war neugierig und löcherte die Lehrerin mit vielen Fragen. Frau Schneider erklärte, was im Umgang mit Gehörlosen zu beachten sei. Katja zeigte ein paar Gebärden, die der Klasse helfen sollten, mit Mathilde und Joshua in Kontakt zu kommen: Hallo oder Okay zum
Beispiel.

Hallo

Zuhause fuhr Benny fort: Du wirst kaum glauben können, Tobi, wie schwierig das ist. Zum Glück muss ich das nicht lernen. Die Dolmetscherin meinte, wenn wir mehr wissen wollten, sollten wir Mathilde und Joshua direkt fragen.

Mathilde meinte noch, das Wichtigste, was wir lernen sollten, sei Null Ahnung und Wochenende zu gebärden. Auch die Gebärde für die Gebärdensprache hat sie gezeigt. Das war witzig.

Benny fragte sich, warum die beiden ausgerechnet in seiner Klasse gelandet waren. Der Junge erzählte weiter: Mathilde gefalle ihm. Sie sei gross, habe Sommersprossen, rotbraunes Haar, und ein braunes Pflaster klebe direkt auf deren linkem Knie. Heulsusen mochte er gar nicht, und Mathilde sah nicht nach einer aus.

Ihr Bruder Joshua, ein schmaler Junge, hatte ebenfalls Sommersprossen, blaue Augen, aber kein Pflaster mitten auf dem Bein. Tja, wenn die beiden nicht anders wären, hätte Benny auf der Stelle mit ihnen Freundschaft geschlossen.

Okay

Die Dolmetscherin dabeihaben zu müssen, wäre nicht lustig. Es gäbe Dinge, die gingen nur Kinder etwas an.

Der Kater wartete geduldig ab und lauschte.

Anatol habe sich an die beiden Neuen geschmissen, dieser blöde Angeber, immer viel zu laut, und wenn es darauf angekommen sei, habe er sich noch mehr aufgeplustert, damit alle Kinder Angst bekämen. Ausserdem wäre Anatol ein Streber, der in der Klasse dauernd den Finger hochhalte, wenn die Lehrerin etwas wissen wollte. Doch könne der Andere die Gebärdensprache schon. Anatols Mutter höre ebenfalls nichts. Das habe er irgendwann erzählt, Benny wollte sich dafür nicht interessieren, aus Prinzip nicht. Warum sollte Benny einem wie Anatol überhaupt beachten? Er konnte ihn doch nicht leiden!

Der Kater blieb geduldig.

ahnungslos

Als Anatol in der Pause etwas zu Mathilde und Joshua sagte, sollen beide gestrahlt haben. Das war typisch für diesen Anatol. Immer musste der die erste Geige spielen. B
ald würden Mathilde und Joshua merken, was für einer der war, dieser Idiot.

Den Anderen auf dem Schulhof war genauso aufgefallen, dass die drei Schüler gebärdeten, und viele Kinder schauten nicht nur heimlich hin, hielten sich jedoch fern wie ein Fischschwarm, der zusammenbleiben muss, wenn ihnen etwas fremd ist.

Seltsam, dass Anatol auf einmal zu mir gezeigt hat!, dachte Benny laut.

Nun sass er auf dem Bett neben dem Teddybären, kraulte den schnurrenden Tobi. Dabei stellte er sich vor, wie es wäre, wenn er auch nichts hörte und zählte für seine Katze auf: Dich nicht, den platschenden Regen gegen das Fenster nicht, keine Autos draussen, die um die Ecke preschten, keine singenden Vögel.

Wochenende

Singende Vögel? Das war das Stichwort. Tobi packte die Aufregung, und er sprang von Bennys Schoss mit voller Kraft hinauf aufs Fensterbrett. Doch das Fenster war nur angelehnt. Der Kater passte nicht durch den Spalt. Den Amseln draussen dürfte das ganz recht gewesen sein, sich nicht von einem Kater aufschrecken zu lassen. Benny wohnte sowieso viel zu hoch, um zu riskieren, nach unten zu springen.

Ein paar Mal hatte der Kater es geschafft, anders aus der Wohnung und dem Hausflur zu kommen und schliesslich draussen auf den Baum zu klettern. Gott sei Dank musste niemals die Feuerwehr gerufen werden.

Bennys Vater hatte mittlerweile die hohe Leiter unten im Hof an die Wand gelehnt, nicht zurück in den Keller gebracht und seinen Jungen mehr als einmal davor gewarnt, nicht ohne fremde Hilfe zu versuchen, den Kater vom Baum zu holen.

Gebärdensprache

Erwischt wurde Benny noch nicht, als er die Leiter allein bestiegen hatte. Das Tier brauchte seine Hilfe, immer und sofort. Besser war es trotzdem, oben in der Wohnung gut darauf zu achten, dass der Kater nicht abhauen...


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